Wichtige Information für den Kreis Unna
Verdachtsfall Coronavirus nicht bestätigt

Der Verdacht, dass der Kamener Patient das Coronavirus in sich trägt, wurde nicht bestätigt. Foto: pixabay
  • Der Verdacht, dass der Kamener Patient das Coronavirus in sich trägt, wurde nicht bestätigt. Foto: pixabay
  • hochgeladen von Anja Jungvogel

Wie bereits berichtet (siehe Beitrag), hatte das Klinikum Lünen einen Patienten, der in Kamen wohnt, sicherheitshalber am Donnerstag, 30.1., in der Infektionsstation aufgenommen. Dort sollte überprüft werden, ob er das Coronavirus in sich trägt.
Das Klinikum Lünen gibt nun Entwarnung: Das Labor habe bestätigt, dass der Kamener nicht mit dem Coronavirus infiziert sei.
Das Krankenhaus hatte die Isolierung - als Notfallzentrum und größtes Krankenhaus im Kreis Unna - zum Schutz des Patienten und der Bevölkerung übernommen. Dem Patienten geht es gut und er kann jetzt entlassen werden. Der Kamener darf nun wieder nach Hause.

Das war bekannt:

Der 56-jährige Kamener hätte sich mehrere Wochen in China, in der Gegend von Wuhan, aufgehalten und nach seiner Rückkehr am 10. Januar über Reizhusten geklagt. 
Welche Diagnose er nun diesbezüglich erhalten hat, wird verständlicherweise nicht veröffentlicht.

Verbreitung von „Fake News“

Das Klinikum Lünen hatte übrigens im Rahmen des Verdachtsfalls „Coronavirus“ noch mit ganz anderen Dingen zu kämpfen: Von einer bisher unbekannten Person wurden per WhatsApp „Fake News“ verbreitet.
Dabei gab sich der Verfasser als Mitarbeiter der Intensivstation des St.-Marien-Hospitals Lünen aus und brachte nachweislich falsche Informationen in Umlauf, u.a. dass sich in Lünen schon viele hundert Menschen angesteckt hätten.
„Diese Behauptungen sind falsch und Panikmache in einer Situation, wo sich das Klinikum Lünen in Abstimmung mit dem Kreis Unna um einen uns anvertrauten Patienten und den Schutz der Bevölkerung kümmert“, so Axel Weinand, Geschäftsführer des Klinikums.
„Wir haben daher sofort Strafanzeige gegen den Verbreiter dieser Falschinformationen gestellt und werden dies mit aller Härte nachverfolgen.“

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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