Conny & Caro on Tour
Auf Reisen im Land der tausend Seen (Teil II)

Ein morgendlicher Spaziergang um den See am Hotel "Zamek Ryn". Fotos (17): Carolin Plachetka
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  • Ein morgendlicher Spaziergang um den See am Hotel "Zamek Ryn". Fotos (17): Carolin Plachetka
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Die Spannung, auf unserer Reise durch das Ermland-Masuren, hielt die zwei darauffolgenden Tage weiterhin an. Die Anreise und die ersten zwei Tage unseres Kurz-Trips finden Sie hier.

Dortmund/Masuren. Am Sonntag, den 15. September, ging es für unsere Reisegruppe, nach einem ausgiebigen Frühstück, nach Nakomiady (Eichmedien). Dort durften wir die Keramikmanufaktur besichtigen und erfuhren, wie speziell Kachelöfen aus dem 17. und 18. Jahrhundert restauriert oder nachgebaut werden. Neben Kachelöfen werden auch Lichtschalter, Fliesen und Miniaturen der originalen Kachelöfen hergestellt. Beeindruckend dabei ist, dass die gesamte Herstellung per Hand betrieben wird. Unter www.nakomiady.pl finden Interessierte weitere Infos rund um die Manufaktur und das Eichenschmiedenschloss, dass gleichzeitig als Gästehaus betrieben wird. Wer gerne ein wenig in die Zeit zurückreisen möchte, ist in der Nakomiady Palac Manufactura in jedem Fall richtig.
Nach einer kleinen Stärkung im „Karczma Berta“, in der wir die traditionelle, polnische Küche verkosten durften, ging es anschließend für uns weiter Richtung Święta Lipka (Heilige Linde) – eine Ortschaft, die besonders für ihre Kirche bekannt ist. Dabei nutzten wir die Gelegenheit und besuchten ein Orgelkonzert. In dem anhängenden Video können Sie sich ihr eigenes Bild von diesem „heiligen“ Ort machen.

Unseren dritten Tag in den Masuren schlossen wir mit einem Besuch in der Wolfschanze ab. Dabei ist die Wolfschanze besser bekannt als das Hauptführungsquartier von Adolf Hitler. Knapp drei Jahre lang hat er sich dort den jeweiligen Bunkern verschanzt. Am 20. Juli 1944 wurde sein Quartier durch das Attentat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg entlarvt und nach 1945 endgültig zerbombt. Ob man historisch begeistert ist oder eher weniger Interesse an Geschichte hat: Ein Besuch der Wolfschanze ist in jedem Falle sehr empfehlenswert. Übernachtet haben wir in dieser Nacht in einer historischen Burg in Ryn, im Hotel Ryn Castle. Eine beeindruckende Burg, die viele, spannende, teilweise sogar gruselige Geschichten in sich hütet und besonders für History-Liebhaber eine Übernachtung wert ist!

Der letzte Tag

Die Zeit verging wie im Flug und der letzte Reisetag brach am Montag, 16. September, an. Nach einem stärkenden Frühstück ging es nach Giżycko (Lötzen), die direkt am Löwentinsee liegt und Besuchern direkt ein Gefühl von Urlaub am Meer verleiht. Das Programm vor Ort war sehr stramm: Vorerst besichtigten wir die Festung Boyen, wohlmöglich die am besten erhaltenen Verteidigungsanlage in Polen. Errichtet wurde sie Ende des 17. Jahrhunderts. Heutzutage bietet die Anlage Besichtigungmöglichkeiten. Das ist aber nicht alles: Besonders im Sommer dient die Festung als Veranstaltungsort, auf dem verschiedenste, musikalische Veranstaltungen stattfinden. Anschließend erkundigten wir eine weitere Attraktion – die bekannte Drehbrücke, die den Kanał Giżycki (Lötzender Kanal) überquert und an festen Öffnungszeiten für Boote geöffnet wird. Das Besondere an dieser Brücke ist, dass sie bis heute per Hand betrieben wird und so Booten die Möglichkeit bietet, den Kanal zu passieren. Wie solch eine Fahrt durch den Kanal aussehen könnte, sehen Sie hier:

Ein weiteres Highlight, was unseren Kurztrip in Giżycko abgeschlossen hat, war der Besuch der Ekomarina – der größte, moderne Passagierhafen in den Masuren. Besucher*Innen können hier Segelkurse belegen, Bootsfahrten unternehmen oder einfach die Wellen und das Wasser auf sich wirken lassen.
Unser letzter Stopp in den Masuren, bevor es zum Flughafen ging, war in Krutyń (Kruttinnen), bei dem wir bei wundervollem Wetter die polnische Küche nochmals verkosten durften. Die Krutynia, bekannt als der schönste Fluss in Masuren, ist DER Hotsport für Wasserliebhaber, da man hier auf eine wilde Wasserraftingtour gehen kann. Aber auch Naturliebhaber*Innen kommen hier auf ihre Kosten!
Und da jede schöne Zeit auch ihr Ende finden muss, mussten auch wir uns von diesem schönen Ort, den masurischen Seenplatten, schweren Herzens verabschieden. Dabei ist es ganz egal, wer Urlaub im Ermland-Masuren machen möchte:  Ob man History-Fan, Naturliebhaber, Sportfreak oder die ganz gewöhnlichen Familie – die Masuren haben solch ein breites Unterhaltungsangebot, dass wirklich Jede und Jeder fündig wird. Ganz gleich ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Und ein weiterer, positiver Effekt: In weniger als zwei Stunden ist man entweder im polnischen Paradies oder zu Hause – Dank der günstigen und angenehmen Flugverbindung zwischen dem Dortmunder und dem Olsztyn-Mazury Airport.

Weitere Eindrücke unserer Pressereise oder auch zu anderen Themen aus Kamen, Bergkamen, Bönen und Umgebung finden Interessierte auch auf unserem Instagramaccount.

Autor:

Carolin Plachetka aus Stadtspiegel Kamen

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