Jahrtausendunwetter in Fröndenberg: 700 Anwohner evakuiert
„Der Deich hat gehalten“

Die Feuerwehr arbeitete die ganze Nacht. Foto: Freiwillige Feuerwehr Bönen
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Entwarnung von Kreisdezernent Uwe Hasche: „Der Deich hat gehalten.“
Nach dem Unwetter drohte in Fröndenberg ein völlig durchweichter Damm zu brechen. Die Situation hatte sich am Montagabend zugespitzt. Hunderte Menschen wurden vorsorglich evakuiert.

Unterhalb des Fischteichs wurde daher das Wohngebiet vorsorglich evakuiert. Bis zu 700 Personen rund um die Westicker Straße waren betroffen. Wer im ersten Stock eines Hauses wohne, dürfte bleiben, alle anderen müssten den Gefahrenort verlassen.

Die Stadtverwaltung hatte für die Nachte in der Sporthalle der Gesamtschule und der Cafeteria eine Notunterkunft eingerichtet. Derweil versuchten THW und Feuerwehr mit rund 2000 Sandsäcken den Deichbruch zu verhindern. Zudem wurden die Wassermassen weiterhin abgepumpt.
Dazu musste eine Leitung aus F-Schläuchen einige hunderte Meter weit verlegt werden.
Kreisdezernent Uwe Hasche gab am Dienstagmorgen Entwarnung und dankte den Rettern für ihren Einsatz und ihr Engagement: „Der Deich des Teichs oberhalb von Westick hat in der Nacht zum Dienstag gehalten. Deshalb konnte um 6 Uhr die Großeinsatzlage wieder aufgehoben werden.“

Komplette Entwarnung bedeutet dies jedoch noch nicht: Zwar konnte das THW das Wasser abpumpen, jedoch liegt noch jede Menge Schlick im Teich.
Heute soll der Bereich mit so genannten Big Packs, riesigen Schüttgutbehältern, die aussehen wie große Säcke, weiter gesichert werden.
Die Evakuierungsmaßnahme dauert noch an. Rund 700 Anwohnerinnen mussten die Nacht bei Freunden oder Verwandten verbringen. Rund 40 kamen in der von der Stadt Fröndenberg bereitgestellten Unterkunft in der Gesamtschule unter.
Weitere Berichterstattung zum Wetterchaos in Fröndenberg

Die Feuerwehr arbeitete die ganze Nacht. Foto: Freiwillige Feuerwehr Bönen
Die Feuerwehr musste eine Leitung aus F-Schläuchen einige hunderte Meter weit verlegen, damit das Wasser abgepumpt werden konnte. Foto: Freiwillige Feuerwehr Bönen
Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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