Lyrik

Beiträge zum Thema Lyrik

Kultur
„Die Lieder der Bilitis", ist ihr erstes Werk vom Verlag „Dortmunder Buch“. Fotos: privat
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Kamen: Lyrik von Bilitis Naujoks
„Worte als Instrument für Emotionen und Gedanken“

Bilitis Naujoks, vielen KamenerInnen durch den Verein „Pro Mensch“ bekannt, schreibt leidenschaftlich gerne und das seit mittlerweile 34 Jahren. „Jede Zeile, ohne darüber nachzudenken,  dass sie für die Öffentlichkeit bestimmt sein könnte“, lacht sie. Eigentlich dichtet Bilitis vor allem für Freunde und Familie, unter anderem Prosa und Weihnachtsgeschichten. „Insbesonders ist die Lyrik mein ganz persönliches Instrument für Emotionen und Gedanken“, verrät sie. „Als ich vor mehr als einem Jahr...

  • Kamen
  • 30.03.22
  • 1
Kultur
Die junge Michelle Giering aus Unna hat einen Literaturpreis als Nachwuchsautorin gewonnen. | Foto: privat

Junge Autorin aus Unna gewinnt im Lyrik-Wettbewerb
Erdnussbutter bringt den Nachwuchspreis

Mit einem originellen Gedicht über "Erdnussbuttertage" hat die junge Michelle Giering aus Unna einen Literaturpreis als Nachwuchsautorin gewonnen. Jetzt wird ihr Gedicht auf eine Postkarte gedruckt. Anfang 2020 gehen die prämierten Autorinnen und Autoren zudem auf Lesereise durch Nordrhein-Westfalen. Innerhalb des Landeswettbewerbs postpoetry.NRW hatte die „junge Jury“  fünf Preistexte ausgewählt. Einer davon ist von Michelle Giering. Die in 2000 geborene Unnaerin hat schon  früh...

  • Unna
  • 24.10.19
Kultur
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Veranstaltung mit Peter Schütze
Theodor Fontane: Balladen und Lyrik im zib

Am Dienstag, 3. September um 19 Uhr startet eine neue Veranstaltung mit Peter Schütze in der Bibliothek im zib. Mittelpunkt des Abends sind Theodor Fontane und seine Werke der Erzähl- und Dichtkunst. Apotheker, Kriegsberichterstatter und Theaterkritiker war Theodor Fontane (1819 - 1898), bevor er als Meister der Novelle und des realistischen Romans („Effi Briest“, „Frau Jenny Treibel“, „Der Stechlin“) Weltruhm erlangte. Seine dichterische Laufbahn begann Fontane um 1850 mit Lyrik und Balladen....

  • Unna
  • 30.08.19
Überregionales
Foto: Archiv

VHS-Aktuell: Wochenendworkshops zu den Themen Rhythmus, Gesang und Lyrik

Kreativität hat viele Formen. Für einige davon bietet die VHS Unna Fröndenberg Holzwickede im März Wochenendworkshops zu verschiedenen Themen an. „Cajón Total – Percussion mit der Wunderkiste“ ist das Thema des Tagesworkshops, der am Sonntag, 11. März, von 10 bis 17 Uhr im zib stattfindet. Kursleiter Jürgen Fischer, einer der renommiertesten Percussionisten Deutschlands, zeigt sowohl Anfängerinnen und Anfängern wie auch Fortgeschrittenen, welche Klänge und Rhythmen man der Wunderkiste Cajón...

  • Unna
  • 25.02.18
Kultur
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Wie übersetzt Google Klassiker der Lyrik?

Jeder kennt das: Unmotiviert und fern jeder brauchbaren Idee sitzt man schon seit Stunden vor dem heimischen Computer und überlegt angestrengt. Welches originelle Gedicht zur Taufe der Nichte rezitieren? Welchen weisen Satz auf die Geburtstagskarte für Oma schreiben? Klar, eine Möglichkeit ist nach wie vor: Anstrengen, nachdenken, selber schreiben. Aber spätestens seit Google öffentlich gemacht hat, was passiert, wenn neuronale Computersysteme sich Fotos angucken, ist klar, dass es auch...

  • Essen-Süd
  • 20.02.16
  • 12
  • 16
Kultur

Geisterzimmer

spät am Abend, fast schon Nacht, das Tageswerk ist jetzt vollbracht... wirf einen Blick in das Gemach, da steht ein Bett, ganz kalt und brach... auch ein Schrank, ein Sessel ist da, in dem niemand je sitzt, wie sonderbar.... der schwere Teppich wärmt von keinem hier die Füße und aus dem Radio erschallen schöne Grüße, die niemand hört... was nützt die Melodie, die kein Ohr betört? die Nachttischlampen, bunt aus Glas, bedeuten leuchtend keinem was.... wie unheimlich das Zimmer wirkt, als ob ein...

  • Unna
  • 29.07.15
Kultur

Mondglanz blau

auf meinem See dämmert schwimmendes Mondlicht, silbern gekleidet... wirft begehrliche Blicke in mein schwarzes Herz, mir zur Freude... es weht ein Nebelwind durch die Tiefe zu mir herab, dort... wo ich auf eine Felsen gebannt bin.... der abendlichen Flut zu lauschen....

  • Unna
  • 29.07.15
Kultur

Vergiftet

laute Worte haben sich in meine Adern eingenistet, verteilen dort ihr Gift, verdicken mein Blut... Trauer zerquält mein Sein und Regenbogenfarben sind verschwunden... laufen ineinander zu blutigen Puzzleteilen eines Tränenmeeres..

  • Unna
  • 29.07.15
Kultur

Adjektive, Substantive...

was ich brauche.... ist kein Steak oder ein gebratnes Huhn... nein, mich verlangt es nach den Worten, ohne sie kann ich nicht ruhn... brauche auch kein Dreigang-Essen oder Käsetoast "Hawai", brauche viele Dinge zwar, doch das Essen...einerlei... ich benötige zum Leben Bleistift, Buch und auch Papier, und die vielen Substantive brauch ich auch zur Freude mir.... ich seh mich satt an Fällen grammatikalischer Natur, und benetze meine Lippen statt mit Wein mit Sprache nur... dringend brauch ich...

  • Unna
  • 29.07.15
Kultur

Blutiges Brot

ich esse ohne Empfinden schlucke ich mit Tränen gemengtes Brot, blutiges Herzgeschrei im Essen... meine Lippen zittern, wenn sie gefüttert werden sollen, des Tages Völle zu erleben, ich wehre mich mit Händen und Füßen... und auch meine Seele flieht...

  • Unna
  • 29.07.15
Kultur

letzter Engel ( für meinen Vater in Liebe)

wenn die Seele flieht, ist der letzte Engel den du siehst, lichtes Wesen, reines Licht, doch zurück kannst du dann nicht... wenn sich die Gedanken brechen, und die Worte gehn für immer, steht er da in silbernem Schimmer... hält die Hand dir zärtlich warm, hält dich tröstend fern im Arm... wenn dein Herz für immer schwindet, hilft er dir, indem er bindet Wirklichkeit und fernen Traum... weiß vereint in lichtem Raum... hab daher keine Angst, zu scheiden, denn Erinnerung wird bleiben...

  • Unna
  • 29.07.15
Kultur

Momente des Glücks

im Gleichgewicht schweben... nicht fallend verharren, sondern im Fallen planen... blauen Himmel sehend schmecken Albträume vergessen... das Sonnenlicht fluten, Meeresrauschen zum Gefährten der Nacht machen... am Strand im weißen Sand schlafen...

  • Unna
  • 29.07.15
Kultur

die Sprache des Sommers

Wind fegt sanft dunkle Träume hinweg.. Bäume, deren ausladende Äste meinen Weg säumen, murmeln sonnendurchwärmte Wörter... sie hinterlassene gelbe Spuren im Sand... Wiesengrün umarmt mich mit inniger Tiefe und Regentropfen am Ende eines heißen Tages flüstern mit melancholischer Stimme.... meine Seele bläut in den samtenen Nachthimmel...

  • Unna
  • 29.07.15
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