Chronik Sundern: Band 2 kommt am 6. Dezember

Investierten viel Zeit und Arbeit in die Chronik (v.l.): Berthold Schröder, Dr. Hubert Schmidt, Pfarrer Michael Schmitt, Antonius Schulte-Stracke und Werner Neuhaus.
  • Investierten viel Zeit und Arbeit in die Chronik (v.l.): Berthold Schröder, Dr. Hubert Schmidt, Pfarrer Michael Schmitt, Antonius Schulte-Stracke und Werner Neuhaus.
  • hochgeladen von Diana Ranke

Viele Sunderner haben schon sehnsüchtig gewartet, jetzt ist es bald soweit: Der zweite Band der Chronik „700 Jahre Sundern - Freiheit und Kirche“ erscheint am 6. Dezember.

„Wir freuen uns, dass die Autoren wieder sehr fleißig waren“ eröffnete Hans Jürgen Schauerte, Vorsitzender des Vereins 700 Jahre Sundern - Freiheit und Kirche, die Pressekonferenz. Viele Nachfragen habe es bereits gegeben, denn ursprünglich sollte der Band früher erscheinen. Jetzt kommt er zur gleichen Zeit wie der 1. Band, nämlich im Advent. Ab dem 6. Dezember wird er erhältlich sein, „pünktlich zu Nikolaus - das ist eine schöne Bescherung“, so Werner Neuhaus.
Umfang und Aufmachung sind wie beim 1. Band, erklärte Pfarrer Michael Schmitt. Auf rund 350 Seiten geht es diesmal um das kirchliche und kulturelle Leben Sunderns. „Fast nur Sunderner Autoren bzw. Personen, die eng mit Sundern verbunden sind“, haben an dem Band mitgewirkt, so Schmitt, nur zwei „Nicht-Sunderner“ sind dabei: Neben einer historischen Einführung des Werler Historikers Prof. Dr. Paul Leidinger gibt es einen Beitrag von Dietmar Lange aus Belecke über die Geschichte der Glocken in Sundern.
Nach der Einführung über die Christianisierung des Sauerlandes geht es um die Verehrung des Evangelisten und Apostels Johannes und die Geschichte der Pfarrei St. Johannes. Außerdem gibt es u.a. Beiträge zur Christkönig-Gemeinde, die Entwicklung der evangelischen Kirchengemeinde und andere christliche und religiöse Gemeinschaften. Der zweite Teilbereich thematisiert das Sunderner Schulwesen im 19. und 20. Jahrhundert, der dritte die kirchliche Orgellandschaft in der alten Freiheit Sundern und die zahlreichen Kapellen, Heiligenhäuschen und Wegkreuze.
Im letzten Teilbereich werden die Schwestern, Missionare und Priester aus Sundern thematisiert. „29 Schwestern und 16 Patres aus Sundern“ sowie weitere zehn Personen aus den Dörfern hätten in Deutschland und der Welt gewirkt“, erzählte Schmitt, zahlreiche Priester- und Ordensberufungen habe es bis in die 60-er Jahre gegeben. Viele seien nach Amerika gegangen, „da sind ganz erstaunliche Biographien dabei.“ Noch heute gebe es ein Krankenhaus in Wisconsin, das nach einer Schwester aus Sundern benannt sei, das „Theresien-Hospital.“
Zahlreiche Sitzungen hatte es im Wohnzimmer des Pfarrers gegeben, resümierte das Autorenteam um Berthold Schröder, Dr. Hubert Schmidt und Werner Neuhaus sowie Antonius Schulte-Stracke, der in langwieriger und aufwändiger Arbeit das Fotomaterial bearbeitete und Bilder und Texte am Computer zusammenstellte. „Der Teufel steckt im Detail“, meinte Schmitt, und Schauerte lobte, es sei „wirklich erstaunlich, was da ehrenamtlich geleistet wird“.
Alle Beteiligten freuen sich über die gute Resonanz, die schon beim ersten Band deutlich wurde.. „Es ist schön zu sehen, dass die Leute das auch wirklich lesen“, meinte Schmitt. Viele andere historische Bände seien einfach zu wissenschaftlich.
Alle Unterlagen sind jetzt bei der Druckerei, ab dem 6. Dezember ist Band 2 erhältlich. Der dritte Band ist bereits in Arbeit. Er wird sich vor allem mit den Vereinen und Firmen in Sundern beschäftigen. „Wir machen wieder einen bunten Strauß, aus dem sich jeder das für ihn Interessante herauspicken kann“, erklärte Werner Neuhaus. Band 3 soll dann im nächsten Jahr erscheinen - deutlich vor der Adventszeit.

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