RC Sorpesee : SSF Fortuna Bonn
Beim Heimspiel gelingt dem RC Sorpesee die Revanche mit 3:1

Das RCS-Team feiert den Sieg gegen Bonn in heimischer Halle.
  • Das RCS-Team feiert den Sieg gegen Bonn in heimischer Halle.
  • Foto: RC Sorpesee
  • hochgeladen von Annette Foehring

Nicht gerade perfekt waren die Vorzeichen beim RC Sorpesee vor dem Duell mit dem Tabellendritten aus Bonn. Zuspielerin Alina Hustadt musste verletzt passen, Youngster Marie Grützbach und Leonie Baumeister mit der zweiten Mannschaft über aufreibende fünf Sätze gehen und noch dazu steckte den jungen Damen vom See die Niederlage aus Cloppenburg unter der Woche in den Knochen. Umso erstaunlicher, was sich ab 19 Uhr auf dem Center Court des Schulzentrums Sundern ereignete. Der RCS zeigte eine Leistungsexplosion, dominierte die Partie gegen die favorisierten Gäste über weite Strecken und sicherte sich am Ende beim 3:1 verdient die volle Anzahl an Heimpunkten.
Schon der erste Satz zeigte, wie sehr das Team von der Sorpe sich vorgenommen hatte trotz aller Widrigkeiten die Heimserie weiter auszubauen. Der  RCS sicherte sich den Auftaktdurchgang souverän mit 25:15.
Dennoch spielte Bonn schon in Satz 2 seine ganze Erfahrung aus und konnte die Partie bis zum 17:17 ausgeglichen gestalten. Dann aber setzte der RCS zu einem Zwischenspurt an und sicherte sich auch den zweiten Durchgang des Tages diesmal auf der Zielgeraden mit 25:21. 
Die Bonner hatten nunmehr in die Partie gefunden. Das Team von Albert Klein erhöhte die Schlagzahl und hatte beim 10:15 aus RCS Sicht den dritten Satz bereits halb erarbeitet, da schritt Laura Kemper auf RCS Seite an die Aufschlaglinie. Zwei Auszeiten und eine Menge guter Aufschläge später hatten die Gastgeberinnen den Satz beim 19:15 den Durchgang so gut wie gedreht. Bonn aber fightete zurück. Was folgte, war die einzige Phase des Spiels in der die Sorpesee Mädels kurzzeitig die Ruhe und Organisation verloren. Die Matchbälle wurden leichtfertig vergeben und beim 25:27 aus Sicht der Gastgeberinnen jubelten urplötzlich die Bonnerinnen über einen kaum noch möglich geglaubten Anschlusssatz.

Im vierten Satz ziehen die Gastgeberinnen davon

Wer aber geglaubt hatte, dass sich nach dem Rückschlag in Satz 3 nun die größere Routine der Bonnerinnen endgültig durchsetzen würde, der musste sich einige Minuten später verwundert die Augen reiben. Starke Aufschläge von Michelle Henkies und Nicole Freiburg sicherten dem RCS einen 8:2 Traumstart und auf der Diagonalen hatte das Zusammenspiel deutlich Fahrt aufgenommen. Schnell zogen die Gastgeberinnen davon und hatten beim 18:7 schon die halbe Miete eingefahren. Allerdings nur die halbe, wie die Mädels vom See ja in Satz 3 bereits schmerzhaft erfahren mussten. In den entscheidenden Momenten in Satz 4 aber war der RCS hellwach. Bonnie Bastert brachte zusätzliche Power auf Außen. Leonie Baumeister sicherte einen wichtigen Blockpunkt und die jüngste auf dem Feld, Victoria Vornweg, manövrierte alle wichtigen Annahmebälle in der Endphase in die Hände von Zuspielerin Michelle Henkies. Der RCS war nicht mehr zu stoppen und den Gastgeberinnen gelang beim 25:19 der verdiente Heimdreier gegen den Tabellendritten.
Tolle Leistung, tolle Stimmung und als einziger Wehrmutstropfen der stimmungsvollen Partie blieb die Verletzung der Bonner Zuspielerin kurz vor Spielende.

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