Der Mond

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Kultur

Etwas Poesie für den Alltag

DER MOND - von Rainer Maria Rilke Der Mond kommt jetzt sehr früh herauf und glänzt wie Silber matt. Es schaut kein Mensch zu ihm hinauf- so ist das in der Stadt. Wo keiner Zeit zu haben meint nach oben hin zu spähn. Er aber kommt und geht und scheint, auch wenn wir ihn nicht sehn. Das kränkt ihn nicht, das macht ihm noch nicht das Geringste aus. Und wenn wir schlafen, taub und blind, fühllos , wie Schläfer sind- das gilt ihm gleich, er legt uns doch sein Licht auf unser Haus

  • Dinslaken
  • 03.07.12
  • 6
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