Deutsche Sprache

Beiträge zum Thema Deutsche Sprache

Kultur
Heinrich Peuckmann ist Generalsekretär des PEN.

Im Einsatz für die deutsche Sprache
Der Kamener Schriftsteller Heinrich Peuckmann ist Generalsekretär des PEN

Der Generalsekretär der Schriftstellervereinigung PEN kommt aus Kamen: Seit Anfang Mai ist der Autor Heinrich Peuckmann zuständig für das Büro in Darmstadt. Als zweiter Mann des PEN hat Peuckmann einiges zu tun. „Als ich gewählt wurde, sagte eine Kollegin: ‚Heinrich, du mit deiner ruhrgebietsmäßigen, zupackenden Art wirst das schaffen’ “, erinnert sich der Kamener Schriftsteller etwas schmunzelnd. Momentan ist Peuckmann auch kommissarischer Geschäftsführer des PEN. Regelmäßig fährt er...

  • Kamen
  • 14.10.19
  • 1
Ratgeber
Die kreative Deutsch-Plus-Gruppe des GymBo. 
Foto: GymBo

GymBo fördert begabte Geschichtenschreiber
Deutschunterricht - mal ganz anders

Gedichte auswendig lernen, Sachtexte analysieren, Romane interpretieren. So haben viele von uns das Fach „Deutsch“ in Erinnerung – meist nicht in bester, denken wir doch an seitenlange Aufsätze und in roter Tinte festgehaltene Lehrerkommentare wie „warum?“ oder „unklar“. Dabei gibt es so viele tolle Seiten des Faches - jedenfalls finden das die Teilnehmer der „Deutsch-Plus“-Förderung am GymBo. Weil ihre Fachlehrer sie für besonders begabt halten, haben sich die Fünftklässler zu einem...

  • Essen-Borbeck
  • 12.05.19
  • 1
  • 1
Kultur

Guten Tag!
Sinn haben oder machen

"Das macht doch gar keinen Sinn" - Ich ertappe mich immer wieder dabei, Äußerungen oder Ideen dergestalt zu kommentieren, wenn sie nämlich meiner Meinung nach jeder vernünftigen Grundlage entbehren, was ja mal passieren kann. Korinthen kackende Sprachpuristen erwidern daraufhin dann gerne - oft auch um eine inhaltliche Diskussion zu vermeiden: "Das heißt aber nicht 'keinen Sinn machen', sondern 'es hat keinen Sinn'". Puh, da muss ich erstmal durchatmen. Schauen wir uns das Ganze doch mal...

  • Witten
  • 29.01.19
LK-Gemeinschaft
Foto: knipseline / pixelio.de

Mein Held

Ich verehre einen Superhelden. Spiderman ist es nicht. Es ist jemand, von dem ich zuvor noch nie gehört hatte und auf den ich kürzlich durch einen Fernsehbeitrag aufmerksam wurde. Es ist - aufgepasst! - der Apostrophizer. Nachts streift er durch die Dunkelheit und befreit die Welt vom falsch verwendeten Apostroph. Soll heißen: Er überklebt in Nacht-und-Nebel-Aktionen falsch beschriebene Firmenschilder und Schaufenster. An "Ulla's Imbiss" und "Steffi's" Frisiersalon haben wir uns ja schon...

  • Recklinghausen
  • 16.11.17
  • 1
  • 3
LK-Gemeinschaft
Grinst er nicht (un-)verschämt, der Falstaff ? Schadenfreude oder Hohn oder Spott oder was ?
9 Bilder

Das ist doch paradox, oder !

Die deutsche Sprache ist ja bekanntlich eine sehr blumige und gleichzeitig sehr aussagekräftige, eben die der Dichter (hier der Sprache) und Denker. Doch häufig lässt mich eben diese Sprache ein wenig allein mit meinem Unverständnis. Dann stutze ich erst einmal, und dann – verstehe ich, oder auch nicht. So manche Schlagzeilen - Information entblättert ihren wahren Inhalt da erst auf den zweiten Blick. Ich sah beim flüchtigen Blättern in einer Tageszeitung plötzlich ein Foto...

  • Goch
  • 15.02.17
  • 43
  • 1
Politik
In der Mythologie als Strafe gedacht: Aber war die babylonische Sprachverwirrung am Ende doch identitätsstiftend? Pieter Bruegels "Turmbau zu Babel"

Frage der Woche: Muss die deutsche Sprache gerettet werden?

Wahrscheinlich haben Sie heute morgen schon Ihre Workouts gemacht, Beauty-Produkte aller Art verwendet und anschließend Ihren Workflow für den heutigen Tag gecheckt. Aber halt! Wenn aus dem Ortsgespräch ein City-Call wird und sich das Wording Ihrer Mitmenschen insgesamt ein bisschen meschugge anhört, scheinen Sie nicht mit den neuesten Buzzwords vertraut zu sein. Die deutsche Sprache ist von einem Wandel ergriffen. Besonders englische Wörter halten seit langer Zeit Einzug ins Deutsche, von dem...

  • 13.10.16
  • 48
  • 6
Überregionales

Man muss sich trauen, den ersten Schritt zu gehen

Eine spannende neue Herausforderung für Christel H. aus Arnsberg. Deutschunterricht in der Turnhalle der Notunterkunft für Menschen auf der Flucht in der Pestalozzischule in Arnsberg. Christel H. folgt ihrem Herzen und bietet spontan - wie viele andere ehrenamtliche Helfer auch - ihre Zeit an. Lernbegierig machen gleich sechs "Jungs" aus den unterschiedlichsten Ländern mit. Sie lernen schnell. Sind hochmotiviert. Das begeistert die pensionierte Schulleiterin sehr. Sie verrät mir...

  • Arnsberg
  • 20.12.15
  • 2
  • 3
Kultur
3 Bilder

Syrische Mütter zu Besuch in der Stadtteilbibliothek Freisenbruch!

Die ersten Hemmschwellen sind abgebaut! Die ersten Bibliotheksausweise sind ausgestellt und anschließend stand dem Gespräch unter den Frauen nichts mehr im Wege! Die Mütter der Dialoggruppe von der Astrid Lindgren Schule kamen in Begleitung der Gruppenleiterin, Frau Asanay zum vereinbarten Termin in die Freisenbrucher Bibliothek, damit sie sich über die Angebote der Bibliothek und auch die vom Bürgerhaus ausführlich informieren konnten. Öffentliche Bibliotheken ermöglichen durch ihre...

  • Essen-Steele
  • 08.10.15
  • 4
LK-Gemeinschaft
Baby, Browser, Boom - wie viele ursprünglich englische Wörter mittlerweile wohl im Duden stehen?

Frage der Woche: Sind Anglizismen Fremdwörter?

Kurzes Briefing: das Team des Community-Managements würde gerne abchecken, ob es cool und okay für Euch ist, wenn wir in unseren Threads englische Wörter nutzen, oder ob Euch das eher abtörnt. Wie steht Ihr zu Anglizismen? Englisch ist eine globale Sprache. Deshalb finden auch immer wieder englisch anmutende Begriffe Einzug in andere Sprachen. Baby, Handy, Oldie - sind Anglizismen Fremdwörter, die wir uns aneignen müssen, um auf dem Laufenden zu bleiben? Welche Angliszimen sind Euch...

  • 21.05.15
  • 21
  • 11
LK-Gemeinschaft

Viele Worte mit dem „An“

Deutsche Sprache, schwere Sprache: Und manchmal wohl auch ungewöhnlich. Die sogenannten „An“-Begriffe haben nämlich eine inflationäre Verbreitung gefunden. Zunächst war es nur das „Anschwimmen“, das meistens auf den 1. Mai fiel, denn da öffnet das Sprockhöveler Freibad. Dann war es das „Angrillen“, was vermutlich auch spätestens dieser Tage vollzogen wird. Dann gibt es das „Anradeln“ und das haben die Radsportfreunde bereits hinter sich. Nun habe ich einen neuen Begriff gelesen, nämlich...

  • Hattingen
  • 24.04.15
  • 1
Ratgeber

Mein Unwort des Jahres

Manager .... des Flüchtlingslagers.... der noch eine " Gewinn lächelnde Mimik" dabei hat. Ich entschuldige mich hier im Vorfeld, falls ich während des gesehenden Interviews etwas falsch interpretiert habe und das Lächeln des Managers , vielleicht nur bei der Verarbeitung des Erlebten hilft. und bei einer dramatischen Rettungsaktion, in der ein kleiner Junge sein Leben riskiert um ein noch kleineres Mädchen zu retten... wird dies als... es ....zerreißt einem das Herz....von einem...

  • Velbert
  • 12.11.14
Kultur

Ein Land voller Sprachgestörter oder was ...?

Über das stetige Verkommen einer Sprachkultur! Anglizismen nennt man jenes Kauderwelsch, dass für einige Mitbürger besonders fortgeschritten und an die Moderne angepasst wirken soll, was für andere jedoch eher mit dem Begriff „Denglisch“ (ein deutsch-englischer Sprachmischmatsch), tituliert wird. Es ist ein Vorgang, in dem unsere Muttersprache mit möglichst vielen englischen Wörtern gespickt wird. Teilweise derart, dass so manchem Zeitgenossen die Optionen ausgehen, um erkennen zu können,...

  • Goch
  • 27.03.14
  • 8
Kultur
Sigrid Baum, Vorsitzende Presseclub Niederrhein, Dennis Betzholz, Preisträger KD-Journalistenpreis, Bürgermeisterin Ulrike Westkamp
13 Bilder

Konrad-Duden-Journalistenpreis 2014

Der Konrad-Duden-Journalistenpreis 2014 wurde von der Stadt Wesel in Zusammenarbeit mit dem Presse-Club-Niederrhein ausgeschrieben und am Sonntag während einer Feierstunde verliehen. Wie bereits 2012 hatten es die neun Jury-Mitglieder nicht leicht, aus den 17 eingereichten Beiträgen, die alle sehr unterschiedlich waren, die Besten auszuwählen. Dr. Werner Scholze-Stubenrecht, Programmleiter Duden-Wörterbuch, sagte in seiner Rede: „Ich bin sicher, dass heute begabte und kluge Preisträger geehrt...

  • Wesel
  • 13.01.14
Überregionales

Unsere Sprache in Kindheit und Jugend

Man kann es eigentlich nicht glauben, da gab es mal eine Zeit, wo nicht alles "verenglischt" wurde. Da gab es noch keine "Shops" an Tankstellen und das Auto fuhr noch durch die Waschanlage ohne "carwash." Knusprige Brötchen holte ich in einer ganz normalen Bäckerei und nicht die "super crossen" im "Backshop." Und Kinder waren noch Kinder und keine "Kiddies" oder "Kids." "Mails" schrieb ich noch mit der Hand und schickte diese mit der Post. Damals in den 70 er Jahren ging ich in den...

  • Düsseldorf
  • 13.06.13
  • 8
Kultur
Akronymensammlung
3 Bilder

Bidunowa? Semibinimebö! Lambada!!!

Das Handy summte – ich wollte doch grad einschlafen. Das Display signalisierte mir „Eine Nachricht für Sie“! Jetzt noch ? Nummer unbekannt- Text in einer fremden Sprache : Bidunowa ? Semibinimebö! Lambada!!! Ich war plötzlich wieder hellwach – woher kam dieses Kauderwelsch ? Welche Sprache ? Nachricht für E.T. ?? Nur eine SMS - nun blieb mir "buchstäblich" die Sprache weg! Diese Sprache...... Aber so langsam dämmerte es mir: Neue deutsche SMS – Welle ! Neue Deutsche...

  • Goch
  • 14.02.13
  • 34
Überregionales

Deutsch ist gut zu verstehen!

„Der Abusus der Aliena ist auf ein Minimum zu reduzieren.“ Ich hab‘ schon mal verraten, dass dieser Satz zu meinen liebsten zählt. Nur ganz wenige Fremdworte nutzen, das heißt er ungefähr „übersetzt“. Daran musste ich gleich wieder denken beim Blättern in einem Nachrichtenmagazin. Unter anderem ging es darin um „geplante Obsoleszenz“. Alles klar? Da ich nicht nur ein schräger, sondern auch ein kluger Vogel sein möchte, forschte ich nach. Hinter dem Wortgebilde verbirgt sich der - natürlich...

  • Hattingen
  • 11.01.13
  • 1
Ratgeber

Deutsche Sprache: Nöte mit der Löte

Neulich in meinem Pub, meinte Gast B., auf dem Bau würde schon mal gesagt „Gib mal die Löte!“, gemeint sei damit die Lötlampe, jeder wüsste, was gemeint sei. Wie sich herausstellte, gibt es das Wort Löte aber nicht. Im Duden: Fehlanzeige. Auch Google kann damit nichts anfangen und schlägt „Flöte“ vor. Mit einer Lötlampe wird gelötet, was laut Duden bedeutet „[Metallteile] mithilfe einer geschmolzenen Legierung miteinander verbinden“. „Synonyme zu löten sind anlöten, auflöten, einlöten,...

  • Hattingen
  • 20.11.12
Kultur
Möge Ihr diesjähriger „Urlaubs-Wurf“ besonders „ries“ sein!
2 Bilder

Ein rieses Urlaubsthema

Wenn uns in der an sich „bildungsferneren“ Ferien-, Urlaubs- und Sommerlochzeit der Begriff „Bildung“ begegnet, dann vielleicht eher im Zusammenhang mit negativ besetzten Bildungsarten wie Staubildung oder Wolkenbildung. Um so mehr möchte ich hier auf einen interessanten Fall der „reisebürokratischen Wortbildung“ aufmerksam machen, auf den ich im vorletzten Sommer in mehreren Reisebüros und -agenturen stieß. Es geht um den im Bild festgehaltenen „Animierimperativsatz“. „Was ist daran...

  • Hamminkeln
  • 16.07.12
  • 4
Ratgeber
Um meine Handschuhe geht's hier (leider) gar nicht!
4 Bilder

Die Fuß Ball Tor Wart Hand Schuhe ...

... und der Samstag Nachmittag. Eine (sprachliche) Betrachtung über das, was sie miteinander zu tun haben. Der Samstag Nachmittag gehört dem Fuß Ball. Natürlich nicht bei allen, aber doch bei vielen. Aber Moment mal, schreibt man Fuß Ball nicht zusammen? Genau, Fußball schreibt man die Sportart, das weiß doch eigentlich jeder. Natürlich zusammen, wie Handball, Basketball, Federball, Maskenball, Opernball. Oder wie Fußpflege, Fußboden, Fußmatte, Fußnote. Das hätten wir schnell geklärt,...

  • Hamminkeln
  • 10.07.12
  • 2
Ratgeber
3 Bilder

Selbständig oder selbstständig?

„Deutsche Sprache schwere Sprache“, so sagt der Volksmund. Und dabei könnte doch so einiges schon bedeutend einfacher sein, wenn man öfter mal nachdächte; spätestens beim Sprechen, besser aber noch vorher – und das möglichst selb(st)ständig. Können Sie sich vorstellen, Sie dürften fortan nicht mehr Samstag schreiben, sondern stattdessen nur noch Sonnabend, nicht mehr Januar, sondern stattdessen nur noch Jänner, nicht mehr Brezel, sondern stattdessen nur noch Brezen? Oder statt...

  • Hamminkeln
  • 08.05.12
  • 8
Kultur
Wie man hier sieht, liegen sie oft sehr nahe beieinander: falsch und richtig.
2 Bilder

Definitiv richtig

Wie Neudefinitionen dabei helfen können, etwas „definitiv richtig“ werden zu lassen. Verschreiben ist ein Wort mit vielen Bedeutungen, also absolut tauglich für das Teekesselchen-Spiel. Die transitive Form kennen wir hauptsächlich aus Krankheitsfällen; da verschreibt uns der Arzt etwas, das uns helfen soll. Allein die reflexive Form (sich verschreiben) hat zwei Bedeutungen. So manch einer hat sich einer Idee verschrieben; oder einfach nur einem Hobby, wie z. B....

  • Hamminkeln
  • 06.03.12
  • 12
LK-Gemeinschaft

Glosse

„Ich versteh‘ nichts mehr!“ Von Jörg Stengl Es sind nicht nur unsere ausländischen Mitbürger, die ihre Probleme mit der deutschen Sprache haben. Der Telefonanruf eines Rentners aus Unna machte mich auf die besonderen Schwierigkeiten aufmerksam, die vor allem ältere Menschen mit den modernen Einflüssen auf die deutsche Sprache haben. Mit Rotstift und Duden würde er die Zeitung lesen, erklärte er mir. Immer, wenn ein Fremdwort auftauche, das er nicht verstehe, markiere er es mit dem Stift...

  • Unna
  • 08.12.11
  • 1
Kultur

Wörter und Unwörter ...

... mit ihren Arten und Unarten ... mit ihrem Sinn und Unsinn Der Pflichtteil: Rat – Unrat Fall – Unfall rein – unrein cool – uncool Sinn – Unsinn Ding – Unding Tiefe – Untiefe Reife – Unreife sanft – unsanft Kraut – Unkraut Treue – Untreue Recht – Unrecht Glück – Unglück Friede – Unfriede genau – ungenau Gnade – Ungnade Wetter – Unwetter Geduld – Ungeduld Kosten – Unkosten gemein – ungemein möglich – unmöglich bekannt – unbekannt trennbar –...

  • Hamminkeln
  • 26.11.11
  • 14
  • 1
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