Einkommen

Beiträge zum Thema Einkommen

Wirtschaft
In der Gebäudereinigung sind Minijobs besonders stark verbreitet – und werden für die Betroffenen 
häufig zur Armutsfalle. Die IG BAU fordert, 450-Euro-Stellen sozialversicherungspflichtig zu 
machen. Foto: IG Bau

Kreis Wesel: 3.800 Minijobs im Corona-Jahr verloren gegangen
Wenn der Minijob zur Falle wird...

Im Kreis Wesel sind im vergangenen Jahr rund 3.800 geringfügig entlohnte Arbeitsverhältnisse weggefallen. Innerhalb von zwölf Monaten sank ihre Zahl um acht Prozent auf zuletzt 43.400, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt. Die IG BAU beruft sich hierbei auf neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. „Der Rückgang zeigt, dass Minijobs alles andere als krisenfest sind. In unsicheren Zeiten kürzen Firmen zuerst bei den 450-Euro-Kräften, die allerdings weder Anspruch auf das...

  • Dinslaken
  • 14.07.21
Politik
Anteil der Empfänger von ALG II/Sozialgeld Entwicklung von 2006 bis 2019
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Stadtteilentwicklung Bochum
Armut in abgehängten Stadtteilen nimmt bedenklich zu

Immer mehr Menschen müssen in Bochum von Sozialleistungen leben. Doch die Entwicklung ist nicht in allen Stadtteilen gleich. Von 2006 bis 2019 nahm der Anteil der Menschen, die ALG II oder Sozialgeld beziehen, in den Stadtteilen, die sich seit Jahren negativ entwickeln, massiv zu, während er in den Stadtteilen abnahm, die in Bochum als besonders lebenswert gelten. Was sind die Ursachen? Was kann die Stadt tun? Insgesamt wuchs der Anteil der Menschen, die auf den Bezug von ALG II oder Sozialgeld...

  • Bochum
  • 10.07.21
  • 2
  • 2
Politik
Linienstraße in Dortmund- legale Berufsausübung für SexarbeiterInnen ist in NRW derzeit nicht möglich.
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Prostitutionsverbot in der Corona-Pandemie: In NRW keine Möglichkeit der legalen Sexarbeit
CDU sieht Erfolge des Dortmunder Modells in Gefahr

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft ist von den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders hart getroffen worden. Doch während die allermeisten Branchen nach dem „Shutdown“ mittlerweile in eine „verantwortungsvoller Normalität“ zurückgekehrt sind, gilt für das älteste Gewerbe der Welt in NRW weiterhin ein striktes Berufsausübungsverbot. Mit einer Resolution im Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden will die Dortmunder CDU-Fraktion nun auf das Problem...

  • Dortmund-City
  • 07.09.20
LK-Gemeinschaft

Flop der Woche!

Frauen, die im Kreis Mettmann eine Vollzeit-Stelle haben, verdienen rund 500 Euro weniger im Monat als ihre männlichen Kollegen. Flop! Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März hin. Sie beruft sich auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Danach liegt das durchschnittliche Vollzeit-Einkommen von Frauen im Kreis aktuell bei 3.211 Euro im Monat – Männer mit der gleichen Arbeitszeit kommen auf 3.720 Euro. Das macht...

  • Velbert
  • 07.03.20
  • 5
Ratgeber
Dass alle Eltern Anspruch auf 184 Euro Kindergeld hat stimmt nicht. Der Betrag richtet sich nach dem Einkommen der Eltern.

Riesen Wirbel
Falschmeldungen ums Kindergeld kursieren im Netz

In den sozialen Medien verbreitet sich aktuell die Falschmeldung, dass jeder Empfänger von Kindergeld auch einen Anspruch auf Kinderzuschlag in Höhe von 184 Euro hat. Das ist allerdings nicht der Fall. Die starre obere Einkommensgrenze wurde zum 1. Januar 2020 zwar aufgehoben, aber wenn die Eltern mehr verdienen, als sie für sich selbst benötigen, verringert sich der Zuschlag individuell je nach Einkommen und Vermögen der Eltern und Kinder nach und nach, bis kein Anspruch mehr besteht. Der...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 04.02.20
Ratgeber
Dank der neuen Regelung ist die Inanspruchnahme eines Kita-Platzes vereinfacht.

Wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Folgen von Kinderarmut
Erste Einkommensstufen auf Einkommen bis 24.000 Euro angehoben

Bereits zum 1. August 2019 sind Änderungen in den Satzungen zur Erhebung von Elternbeiträgen für den Besuch von Tageseinrichtungen für Kinder im Stadtgebiet Dinslaken, zur Kindertagespflege und zur Offenen Ganztagsschule im Primarbereich der Stadt Dinslaken in Kraft getreten. Die Änderungen der Satzungen beziehen sich unter anderem auf eine Vereinfachung des Zugangs zur Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege, in dem ganze Zielgruppen unter bestimmten Voraussetzungen von der Beitragspflicht...

  • Dinslaken
  • 17.09.19
Vereine + Ehrenamt
Gut erhaltene Bücher, Spiele und CDs werden gern im Buchladen angenommen.

Gespendeter Lesestoff gesucht
bodo bittet um Bücher

Ein ganzes Geschäft voller gespendeter Bücher das ist das Buch-Projekt des Vereins bodo. Am Schwanenwall 36 betreibt der gemeinnützige Verein ein modernes Antiquariat und schafft so Stellen für langzeitarbeitslose Menschen. In den Ferien freut sich das Team über neue Buchspenden. bodo nimmt gebrauchte Bücher als Spenden an, die sowohl analog im gemeinnützigen Buchladen und auf Buchmärkten als auch online auf den großen Antiquariats- und Buchportalen erhältlich sind. „Bücher schaffen Stellen“...

  • Dortmund-City
  • 29.07.19
Überregionales
Die Blumen im Vordergrund täuschen über die heruntergekommenen Häuser hinweg. Aufgenommen in Duisburg. Foto: Dabitsch

Frage der Woche
Gelsenkirchen ist ärmste Region Deutschlands: Wo wird Armut sichtbar?

Es gibt ein paar Ecken im Ruhrgebiet, "da möchte man nicht tot überm Zaun hängen", hat ein Kollege einmal zu mir gesagt. Heruntergekommene Straßenzüge, Müll, Verwahrlosung sind dort deutlich sichtbar.  In dieser Woche hat die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung eine Studie auf Datengrundlage des Statistischen Bundesamtes veröffentlicht. Die wichtigste Nachricht aus Sicht des "Potts": Gelsenkirchen ist die Stadt mit dem geringsten Einkommen pro Kopf. Im Durchschnitt stehen einem...

  • Gelsenkirchen
  • 26.04.19
  • 9
Wirtschaft
Frauen im Handwerk und in technischen Berufen sind eher selten. Statt auf Mathematik und Naturwissenschaften setzen sie eher auf die Gesundheitsbranche und Soziales bei der Berufswahl. Zwei von drei arbeitslosen Frauen haben gar keine Ausbildung.

Zum Frauentag redet Agentur-Chefin Tacheles: 10 Fakten zur Arbeit in Dortmund
300 Euro weniger für Frauen

"Für Frauen hat sich der Arbeitsmarkt positiv entwickelt. Die Beschäftigung steigt und die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch bleiben weiterhin Baustellen", wendet Martina Würker, Chefin der Agentur für Arbeit Dortmund ein. So haben es Alleinerziehende auch heute noch schwerer auf dem Arbeitsmarkt. Und: "Die Entgeltunterschiede zwischen den Geschlechtern werden nur langsam kleiner", weiß Würker. Frauen entscheiden sich noch immer für kaufmännische, soziale oder pflegerische Tätigkeiten. Die...

  • Dortmund-City
  • 08.03.19
  • 1
Wirtschaft
Die Dinslakener Innenstadt ist gut besucht.

Formen angenommen
Dinslaken im Fokus der Stadtentwicklung

Die Stadtentwicklung in Dinslaken hat Formen angenommen. Gut vier Jahre nach Eröffnung der Neutor Galerie kann man konstatieren, dass Dinslaken einen innerstädtischen Akzent bekommen hat. Auch die Umgestaltungen im Bereich Bahnstraße, Neutor, Neutorplatz und Rutenwall haben städtebauliche Akzente gesetzt, sodass sich Dinslaken verbessert aufgestellt hat. Das schreibt nun der Handelsverband NRW. Immer wieder müsse man sich die Verbindungen vor Augen halten, um das städtebauliche Ensemble im...

  • Dinslaken
  • 05.02.19
Ratgeber
 Damit die Rente nicht unnötig kleiner wird, gibt die Verbraucherzentrale nützliche Tipps.

Neuer Ratgeber der Verbraucherzentrale hilft Ruheständlern bei der der Steuererklärung
Damit die Rente nicht schrumpft

Neues Jahr, neue Steuerregeln – das gilt auch für die wachsende Zahl der Rentner, die ihre Altersbezüge versteuern müssen. Neben Einkommensgrenzen und Freibeträgen haben sich unter anderem Abgabefristen geändert: Wer die Steuererklärung für 2018 selbst erstellt, hat dafür erstmals Zeit bis 31. Juli. Damit am Ende alles stimmt und nicht mehr Geld als nötig an den Fiskus fließt, hilft der neue Ratgeber der Verbraucherzentrale „Steuererklärung für Rentner und Pensionäre 2018/2019“. Mit...

  • Gladbeck
  • 17.01.19
Politik

Bärbel Bas und Mahmut Özdemir
Solidarität mit Real-Beschäftigten

Die Zukunft der mehr als 30.000 Beschäftigten der Einzelhandelskette Real steht auf dem Spiel. Das betrifft auch die Filialen in Duisburg. Die NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion hat gestern den Beschluss: „Solidarität mit den Real-Beschäftigten, Stärkung von Tarifverträgen“ verabschiedet. „Wir unterstützen die Beschäftigten in den Real-Märkten und stellen uns entschlossen gegen jede Form der Aushöhlung von Tarifverträgen oder Lohndumping“, erklären dazu die Duisburger...

  • Duisburg
  • 15.01.19
Überregionales
Foto: Jungvogel

Durchschnittseinkommen im Kreis

Kreis Unna. Im Kreis Unna erzielten im Jahr 2014 etwa 184.000 Steuerpflichtige Gesamteinkünfte in Höhe von 6,4 Milliarden Euro. Wie IT.NRW mitteilt, ergibt sich daraus rein rechnerisch ein durchschnittliches Brutto-Jahreseinkommen von 34.699 Euro. Und es zeigt sich: Die Holzwickeder verdienten am besten. Von allen zehn kreisangehörigen Städten und Gemeinden verzeichneten Holzwickede mit durchschnittlich 39.790 Euro je Steuerpflichtigen, Fröndenberg/Ruhr mit 38.906 Euro und Werne mit 38.421 Euro...

  • Kamen
  • 09.07.18
Politik

Angerechnetes Kindergeld – Milliarden-Kürzungen bei Hartz IV

Bei der Ermittlung des Existenzminimums in Deutschland wird seit Jahren getrixt. Ehrliche Zahlen waren von den Regierungen der letzten Jahre nicht zu erwarten. Eine Rotte von Betrügern – Marionetten am Gängelband des Kapitals. Und wieder einmal hat eine Kleine Anfrage der Linkspartei einen Finger in eine eitrige Wunde gelegt: Kindergeld. Zwischen 2007 und 2017 wurden Kinder von Hartz-IV-Empfängern um Sozialleistungen in Höhe von 49,5 Milliarden Euro geprellt weil bei ihnen das Kindergeld in...

  • Iserlohn
  • 11.06.18
  • 1
Ratgeber

JobCenter Essen „vergisst“ Versicherungspauschale und Kfz-Haftpflicht – über 600,- Euro futsch

Diese Woche suchte eine alleinerziehende Mutter (2 Kinder) meine Beratung in Essen-Überruhr auf. Sie hatte das vage Gefühl, zu wenig Geld vom JobCenter zu bekommen. Bei der Überprüfung ihres aktuellen Bescheides stellte sich heraus, dass sie damit nicht so verkehrt lag. Das JobCenter Essen hatte sich zu ihren Ungunsten um gut 50,- Euro pro Monat „verrechnet“. Wie das? Kindergeld plus Unterhalt übersteigen den Bedarf Für beide Kinder fließen Kindergeld und Unterhalt. Diese Leistungen werden...

  • Essen-West
  • 14.01.18
Überregionales

Von Zuzahlung bei Medikamenten befreien

Chronisch kranke Patienten können jetzt für 2018 einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung bei ihrer Krankenkasse stellen. Das empfehlen die Apotheken im Kreis Unna allen gesetzlich Versicherten, die ein planbares Einkommen wie eine monatliche Rente haben und regelmäßige Zuzahlungen etwa auf ärztlich verordnete Medikamente erwarten. „Alle Befreiungen müssen jedes Jahr neu beantragt werden. In Deutschland sind mehr als sechs Millionen Menschen von der Zuzahlung befreit“, sagt Sarah Doll, Vorsitzende...

  • Unna
  • 30.12.17
Politik

Gewerkschaften vor der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts

Hagen, 06.03.2017. Das Fähnchen soziale Gerechtigkeit wird nur noch von sozialen Netz- und Hilfswerken, Gewerkschaften, Wohlfahrts- und Sozialverbänden, Kirchen und Agenda 2011-2012 in den Wind gehalten. Die Gewerkschaften stellen das Thema „Rente“ in den nächsten 6 Monaten in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten. In der Zeit von 1999 bis 2013 sind die Stundenlöhne um 4 % gestiegen (DGB), was einem jährlichen Zuwachs von 0,29 % entspricht. In dieser Zeit lag die Inflationsrate bei durchschnittlich...

  • Hagen
  • 06.03.17
Politik
Blick in die Burgstraße in Horst von der Essener Straße aus. Foto. Heinz Kolb (Archiv):
2 Bilder

Es gibt drei Revierstädte die zu den abgehängten Regionen zählt.

Statement zum Sonntag: Von Susanne Cichos Im Revier gibt es fünf Großstädten wo es den Menschen besonders schlecht geht was die Arbeitslosigkeit das Einkommen und die Lebenserwartung betrifft. Und wer ist dabei? Gelsenkirchen. Es wird Zeit für einen Wandel! Politikverdrossenheit und Einstellungen wie "in einer alten Arbeiterstadt wähle ich SPD" bringen unsere Stadt an den Rand des gesellschaftlichen Abgrundes. ^SC

  • Gelsenkirchen
  • 01.03.17
  • 1
Ratgeber
Die letzte Lohnabrechnung sollte nochmal genau geprüft werden. Minijobber, die den Mindestlohn bekommen, verdienen seit diesem Jahr 34 Cent mehr pro Stunde.

Mehr Geld in der Lohntüte

Augen auf beim Mindestlohn: Wer einen Minijob hat und dabei den Mindestlohn bekommt, sollte die letzte Lohnabrechnung besonders genau prüfen. Dazu rät die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Der Grund: Zum Januar ist der gesetzliche Mindestlohn um 34 Cent auf jetzt 8,84 Euro gestiegen. „Für geringfügig Beschäftigte heißt das: entweder weniger arbeiten – oder mehr verdienen“, erklärt NGG-Geschäftsführerin Yvonne Sachtje. Eine 450-Euro-Kraft müsse nun zwei Stunden pro Monat weniger...

  • Herne
  • 17.02.17
Politik
Kleingeld für das Grundeinkommen?

BGE in Finnland gestartet

Andere diskutieren noch und in Finnland werden Nägel mit Köpfen gemacht. 2.000 zufällig ausgelosten Erwerbslose wird ein monatliches Einkommen von 560,00€ garantiert. Diese sind zwischen 25 und 58 Jahre alt. Die bestehenden bedürfnisorientierten Leistungen werden weiterhin gewährt. Die Regierung will testen, ob dadurch die Erwerbslosen animiert werden auch geringer entlohnte Arbeiten anzunehmen. Denn die 560,00€ kommen dazu. Werden dadurch wirklich die Sozialsysteme entlastet und die Hürden für...

  • Wesel
  • 22.01.17
Ratgeber

Steuern sparen im Ruhestand

Durch die Rentenerhöhung zum 1. Juli 2016 müssen mehr Rentner und Pensionäre eine Steuererklärung abgeben. Mit den Beispielfällen und -rechnungen, Hilfeseiten und Begriffserklärungen aus dem Ratgeber „Steuererklärung 2016/2017 - Rentner, Pensionäre“ gibt die Verbraucherzentrale NRW wertvolle Hilfestellungen und Tipps zum Sparen. Wer muss Steuern zahlen, wer bleibt verschont? Steuerzahlungen legal verhindern oder drücken? Ausfüllhilfen für die aktuellen Formulare und ein Überblick über alle...

  • Herne
  • 13.01.17
Ratgeber

...und dann wird der Strom abgestellt

Wenn es das Geld nicht mehr für die Stromrechnung reicht oder wenn die Nachzahlung der Energiekosten ein riesiges Loch in der Haushaltskasse hinterlässt, sind viele Familien ratlos. Im Rahmen der Allgemeinen Sozialberatung wenden sich immer wieder Bürger des Stadtteils ratsuchend an das Stadtteilzentrum, wenn es Probleme mit Stromschulden gibt oder gar die Abschaltung des Stroms droht. Am Dienstag, 25. Oktober um 16 Uhr beantwortet Sabine Klischat-Tilly, Energiearmutsberaterin der...

  • Velbert-Langenberg
  • 19.10.16
  • 1
  • 2
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