Erinnerungskultur

Beiträge zum Thema Erinnerungskultur

Sport
Der neu geschaffene Platz ist auch Teil des Stelenwegs der Evangelischen Stadtakademie. Das Projekt stellten jetzt (v.l.) Dr. Manfred Keller (Evangelische Stadtakademie) , Florian Kovatsch (Sozialarbeiter des Fanprojekt Bochum) Bezirksbürgermeisterin Gabriele Spork, OB Thomas Eiskirch und Künstler Marcus Kiel vor.
3 Bilder

Erich-Gottschalk-Platz erinnert an jüdischen Mannschaftskapitän
Späte Ehrung für einen Deutschen Meister aus Bochum

Direkt "anne Castroper", zwischen Innenstadt und Stadion, lag einst das Vereinsheim von Schild Bochum, Deutscher Fußballmeister von 1938. An ihn und seinen Kapitän Erich Gottschalk soll nun ein neuer Lern- und Gedenkort erinnern, der den jüdischen Sportlern der Stadt gewidmet ist. Die meisten Fußballfans gehen an ihr auf dem Weg zum Stadion nur achtlos vorbei, an der kleinen Grünfläche an der Castroper Straße, direkt hinter der Eisenbahnbrücke, an der Einmündung Blumenfeldstraße. Dabei ist dies...

  • Bochum
  • 13.07.21
Reisen + Entdecken
Auf dem Südfriedhof befindet sich unter anderem das Grab der BVB-Mitbegründers Franz Jacobi und seiner Frau Lydia.

Spaziergang über den Dortmunder Südfriedhof
Wo Legenden ruhen

Der Südfriedhof aus dem Jahr 1893 ist Begräbnisstätte und Parkanlage zugleich. Mit seinen kunstvollen Grabsteinen dokumentiert er eindrucksvoll den Totenkult des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Marco Prinz führt Kunstinteressierte am Sonntag, 20. Juni, 14 Uhr über die Anlage. Treffpunkt ist der Haupteingang an der Großen Heimstraße 119. Auf der Route liegen zeit- oder stadtgeschichtlich interessante Gräber bekannter Dortmunder Persönlichkeiten, zum Beispiel das der Schauspielerin Fita...

  • Dortmund-City
  • 17.06.21
Politik
Emil Landau anlässlich der Übergabe des Gedenkbuchs der Stadt Witten am 5. Mai 1991 im Saalbau Witten.

Stadtarchiv Witten
Zum 76. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald

Das Stadtarchiv Witten veröffentlicht anlässlich des 76. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald am 11. April 1945 Auszüge aus einem Interview mit dem Shoah-Überlebenden Emil Landau von 1990 mit Martina Kliner-Fruck. Emil Landau, geboren 1925 in Witten als erstes von zwei Kindern der Eheleute Alex und Sidonie Landau, wohnte mit seinen Eltern und seiner Schwester Helga im Haus Ruhrstraße 6 in der Wittener Innenstadt. Emil Landau ging vier Jahre in Witten zur Schule, ab 1937...

  • Witten
  • 12.04.21
Kultur

Essen verliert einen engagierten Fotografen, Literaten und Botschafter der Erinnerungskultur
Kreative Klasse e.V. trauert um Vorstandsmitglied Olaf Eybe

Er hatte noch so viel vor und ist zu Ostern mit nur 58 Jahren viel zu früh verstorben. Als Mitglied des Kulturbeirats der Stadt Essen, Vorstandsmitglied des Kreative Klasse e.V. - Berufsverband Ruhr und als aktiver Organisator der „Erinnerungsarbeit“ (an die Schrecken von Nationalsozialismus und Rassismus) hinterlässt Olaf Eybe eine kaum zu schließende Lücke im Kulturleben unserer Region. Mit zahlreichen Lesungen und Fotoausstellungen erreichte er dank seiner unerschöpflichen Energie immer...

  • Essen
  • 09.04.21
  • 2
Kultur
3 Bilder

Telefonhäuschen auf dem Platz "Alte Wache" vor der ehemaligen Kaserne an der Droste-Hülshoff-Str./Delyner Str./Bismarckstr." in Menden

Rote Telefonzelle in Menden, 15.03.2021 Da fahre ich doch eben an der oben genannten Telefonzelle vorbei, gucke, gucke nochmal, halte an und sehe dies: Die Türscheibe ist nicht mehr da, der Kopf mit der Bärenfellmütze ist nicht mehr zu sehen. Diese Telefonzelle ist doch eine Erinnerung... Eine völlig sinnlose Zerstörung!!! 🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈

  • Menden (Sauerland)
  • 15.03.21
Kultur
Pfarrer Michael Hoßdorf  stellte die Neuauflage des Buchs in St. Gereon vor.
Foto: Ronald Morschheuser

Zweite Auflage der Gedenkschrift über den Monheimer Pfarrer Franz Boehm erschienen
Mutiger Glaubenszeuge

Unter dem Titel „Pfarrer Franz Boehm 1880-1945 – Glaubenszeuge und Märtyrer“ erscheint 15 Jahre nach der Erstauflage die zweite überarbeitete und erweiterte Auflage der Gedenkschrift über den 1945 im KZ Dachau gestorbenen Monheimer Pfarrer. Damit wird erneut sein Leben, sein pastorales und caritativ-sozialpolitisches Wirken und vor allem sein Widerstand und seine Verfolgung im Dritten Reich gewürdigt. Mit seinem Leitspruch „Ich will kein stummer Hund sein“, hat er in einer Zeit der geistigen...

  • Monheim am Rhein
  • 15.02.21
Politik

Wattenscheid: Gedenken an die Befreiung von Auschwitz
Stelen der Erinnerung brachte Blumen an

Das Wattenscheider Kuratorium gedachte im kleinen Kreis der Opfer der NS-Herrschaft. Am Tag der Befreiung von Auschwitz wurden am Betti Hartmann Platz Blumen abgelegt. Betti Hartmann war als 15jährige in Auschwitz ermordet worden, wie eineinhalb Millionen anderer Menschen bis zum 27. Januar 1945. Die sowjetische Rote Armee hatte das Konzentrationslager befreit, und fand dort nur noch etwa 8.000 zum Skelett abgemagerte Menschen vor. Die deutschen hatten vorher versucht, Spuren zu verwischen,...

  • Wattenscheid
  • 28.01.21
  • 1
Kultur
Interview vor der Vereinsgründung mit Emanuela Danielewicz von den Kosmolen; links: Jürgen Mittag (SBR), rechts Axel Schäfer (SPD; Deutsch-polnische Parlamentariergruppe)
2 Bilder

Polnisch in Bochum
Deutsch-Polnische Gesellschaft Bochum gegründet

Am Mittwoch 23.9.2020 wurde im IGBCE-Gewerkschaftshaus in Bochum die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bochum gegründet. Die große Familie der deutsch-polnischen Gesellschaften verfügt damit über ein weiteres lokales Mitglied. Der Polnisch-Bochumer Vereinsgründung standen der SPD-Bundestagsabgeordnete Axel Schäfer sowie Jürgen Mittag vom Vorstand der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets und der Europa Union Deutschland zur Seite. Der Beauftragte für die in NRW lebenden polnischstämmigen...

  • Bochum
  • 25.09.20
LK-Gemeinschaft
Prof. Frank Hillebrandt und seine Mitarbeiterin Amela Radetinac mit einem "Schatz" aus der Schallplattensammlung des Soziologen: Das Cover ist im Stil der 1960er Jahre gestaltet.

Love-and-Peace-Festival vor 50 Jahren
Das "europäische Woodstock": Auf den Spuren von legendären Festivals und Erinnerungskulturen

Vor 50 Jahren, vom 4. bis 6. September 1970, fand das erste mehrtägige Popfestival auf dem europäischen Kontinent statt. Das „Love-and-Peace-Festival“ lockte 25.000 bis 30.000 Besucher auf die Ostseeinsel Fehmarn. Hier trat Jimi Hendrix letztmalig vor seinem Tod am 18. September 1970 vor einem großen Publikum auf – einer der Gründe, warum das Fehmarn-Festival heute noch für viele ein Begriff ist. Die Musik der 1960-er und 1970-er Jahre und die Festival-Kultur haben jedoch viel mehr...

  • Hagen
  • 01.09.20
  • 1
Politik
Der Leopold-Neuwald-Platz befindet sich schräg gegenüber des Hans-Sachs-Hauses.
3 Bilder

Straßenschilder und Tafeln weisen auf Gelsenkirchener Schicksale im Nationalsozialismus hin
Erinnerungen erhalten

Im November 2019 hat die Bezirksvertretung Gelsenkirchen-Mitte entschieden, den neu gestalteten Platz an der Ebertstraße nach dem Sinti-Mädchen Rosa Böhmer (1933-1943), die in der Zeit des Nationalsozialismus mit ihrer Familie ermordet wurde, zu benennen. In diesem Zusammenhang erarbeitete das Institut für Stadtgeschichte mit dem Max-Planck-Gymnasium im Rahmen eines Bildungsprojektes eine Erinnerungsorte-Tafel. Eine Geschichts-AG hatte sich dazu mehrere Monate intensiv mit der...

  • Gelsenkirchen
  • 06.08.20
Politik
5 Bilder

Jüdisches Leben in Dinslaken
Grüne setzen sich für eine aktive und nachhaltige Erinnerungskultur ein

Die Dinslakener Bundesverdienstkreuzträgerin Anne Prior erinnerte auf Einladung von Bürgermeisterkandidatin Michaela Eislöffel und den Grünen Frauen an die Schicksale der jüdischen Waisenkinder und der Verfolgten der NS-Diktatur in Dinslaken. „Wo die Juden in Dinslaken geblieben sind, ist (…) nicht bekannt", lautet das Zitat eines damals verfolgten Kommunisten, welches gleichzeitig auch zum Titel des Buches von Anne Prior wurde. Für die Grünen in Dinslaken sei dies ein entscheidender Beitrag,...

  • Dinslaken
  • 27.07.20
Kultur
Engagiert führt Olaf Eybe Besucherinnen und Besucher durch seine Ausstellungen und erläutert historische Hintergründe.
5 Bilder

Neuanfang als Erinnerungsarbeiter
Was wirklich zählt

Die Corona-Krise erwischte auch Olaf Eybe kalt. Er betreibt seit vielen Jahren eine Kommunikationsagentur und Aufträge nicht nur aus dem Eventbereich brachen von heute auf morgen weg. Inzwischen hat er einen Neuanfang gemacht. Der Essener unterstützt Museen und Gedenkstätten in ganz Deutschland als „Erinnerungsarbeiter“. Der PR-Experte ist auch Historiker und zeigt seine bewegenden Fotos von Orten der Erinnerung in Ausstellungen. Er liest an Schulen sowie bei Veranstaltungen gegen...

  • Essen-Ruhr
  • 20.06.20
  • 1
  • 1
Kultur

Ohne Erinnerung keine Zukunft
Reichstagsabgeordneter Julius Leber

Am 5.1.1945 wurde der SPD Reichstagsabgeordnete Julius Leber in Berlin Plötzensee von den Nazis ermordet. Er gehörte zum Widerstand und war beteiligt an den Vorbereitungen des Kreisauer Kreises für den Neuanfang nach dem Ende des Nationalsozialismus und des Weltkrieges. Er sollte Kanzler werden. Dafür wurde er hingerichtet. Julius Leber wurde 1933 nach der Machtergreifung der NSDAP sofort verhaftet. Im Gefängnis hat er darüber nachgedacht, warum seine Partei nicht fähig war, den Zusammenbruch...

  • Gladbeck
  • 18.06.20
Politik
Stellvertretend setzen Pfarrer Volker Kuhlemann und Bruder Martin Lütticke ein Zeichen gegen das Vergessen.

Erinnerung an die Deportation von 791 Menschen aus Dortmunder Turnhalle
Stilles Gedenken am Mahnmal Ruhrallee

„Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“ ist auf einer Kranzschleife am Mahnmal Ruhrallee zu lesen. Im April vor jetzt 78 Jahren wurden jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger Dortmunds in der Turnhalle des Jahn-Sportvereins versammelt und von dort aus deportiert. Alle 791 Männer, Frauen und Kinder wurden in Konzentrationslagern ermordet. In diesem Jahr konnte es nur ein stilles Gedenken geben, ein kurzes Verweilen am Mahnmal Ruhralle, um Mitgefühl für die Opfer zum Ausdruck zu bringen....

  • Dortmund-City
  • 05.05.20
Kultur
Die zentrale Säule wurde Jahr für Jahr von Steinmetzen um einen Ring erweitert. Jetzt hat sie ihre endgültige Höhe erreicht.
12 Bilder

So bunt und so traurig
Ein Trauerort für Sternenkinder auf dem Nordfriedhof in Düsseldorf

Die Sternenkinder Die leuchtenden Farben fallen sofort auf: Durch Zufall entdeckte ich bei meinem letzten Besuch auf dem Nordfriedhof das Feld der Sternenkinder. So werden die Kinder genannt, die tot geboren wurden. Es ist ein Ort der Erinnerung an diese Kinder, deren Leben schon zu Ende war, bevor es wirklich begonnen hatte. Bilder des Lebens Das Feld mit den vielen bunten Spielsachen wirkt auf den ersten Blick eher wie ein Kinderzimmer, in dem sich Windräder, Playmobil-Figuren und...

  • Düsseldorf
  • 02.05.20
  • 18
  • 4
Kultur
Alte Synagoge.

Rumänische Schriftsteller Câtâlin Mihuleac zu Gast
Donnerstagsgespräch in der Alten Synagoge

Am Donnerstag, 5. März, um 19 Uhr wird wieder ein Politisches Donnerstagsgespräch über die Erinnerungskultur in Osteuropa in der Alten Synagoge, Edmund-Körner-Platz 1, stattfinden. Der bekannte rumänische Schriftsteller Câtâlin Mihuleac berichtet über seine Arbeit an seinem neuen Roman Oxenberg & Bernstein. Insbesondere steht dabei die Debatte über die Erinnerung an die NS-Zeit in Osteuropa im Mittelpunkt. Câtâlin Mihuleac ist ein bekannter Schriftsteller in Rumänien. Er wagte es, in seinem...

  • Essen-Süd
  • 27.02.20
  • 1
  • 1
Kultur
Blick in die Ausstellung "Revierfolklore" im historischen Werkstattgebäude der Zeche Zollern.

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Erinnerungskultur im Ruhrgebiet

Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts - im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Einige stehen nicht mehr für die Arbeit auf der Zeche, sondern markieren ein besonderes Lebensgefühl im Ruhrgebiet und die Verbundenheit mit der Region. Doch was steht hinter dieser Revierfolklore? Ist sie ein Ausdruck von Heimatstolz oder Folge einer Vermarktung der Erinnerung und Kommerzialisierung der Region? Das fragt...

  • Dortmund
  • 26.02.20
  • 1
  • 1
Sport
Florian Kovatsch (li.) und Alex Ranft zeigen die neue Broschüre in der Luisenstraße, wo die Familie Gottschalk zuletzt gewohnt hat.

VfL-Fans erforschen neue Erinnerungsorte in der Innenstadt
1938 - nur damit es jeder weiß

Die Broschüre „Erinnerungsorte am Fußballstandort Bochum“ geht in eine neue Runde: Erneut haben sich jugendliche VfL-Fans zusammengesetzt und unter Anleitung des Fanprojekts Bochum ein starkes Stück städtische Erinnerungskultur zusammengetragen. Die Arbeitsgruppe „Erinnerungsorte Bochum - 1938 nur damit es jeder weiß“ ist damit ein wichtiger Baustein zur Erinnerungsarbeit der Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte NRW (LAG) geworden, die Projekte dieser Art an landesweit sieben Standorten...

  • Bochum
  • 16.10.19
LK-Gemeinschaft
Vor 70. Jahre am 01. Mai. 1949 fand das erste Rennen nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf der Horster Galopprennbahn statt. Das Foto stammt aus den 50er Jahre.

Skulptur als Erinnerung für Horster Rennbahn
Erinnerungskultur Horster Galopprennbahn

Die Freunde der Horster Galopprennbahn und der Runde – Tisch – Horst Veranstalten am Samstag. 07. September 2019 erstmals eine Führung rund um den Golfplatz Horst. Hintergrund ist eine Idee von dem Künstler Johann Hinger, welcher das „rote Pferd“ in Bottrop erschaffen hat. Er ist auf Sybille Hellier zugegangen welche selbst etliche Jahre in ihrer Freizeit bei verschiedenen Trainern die Pferde als Amateurrennreiterin im Training geritten hat, und war mit den Pferden als Betreuerin zu den...

  • Gelsenkirchen
  • 24.08.19
Kultur
2 Bilder

Neues Standardwerk zum Ruhrgebiet
Unter uns - „Zeit-Räume Ruhr. Erinnerungsorte des Ruhrgebiets“ erschienen

Es ist schon ein schwerer Brocken: Auf 944 Seiten lädt die Publikation „Zeit-Räume Ruhr. Erinnerungsorte des Ruhrgebiets“ zur Spurensuche in den Erinnerungen des Ruhrgebiets ein und bildet die unterschiedlichen Schichten des historischen Wandels der Region ab. In den fünf Kapiteln „Landschaft und Stadt“, „Kultur und Freizeit“, „Menschen und Typen“, „Industrie und Arbeit“ sowie „Krisen und Konflikte“ werden die Konturen einer Erinnerungs-landschaft Ruhrgebiet deutlich. 49 Beiträge renommierter...

  • Bochum
  • 28.05.19
  • 1
  • 1
Politik
Gedenktafel am Bahnhof Wetter/Ruhr, eingeweiht 1989 (auf Initiative der Autorin)
2 Bilder

Kriegsende und Revolution
BOCHUM 1918 BIS 1920

Kriegsende, Wahlrechtsreformen, soziale Bewegungen, ethnische Besonderheiten, Gewalterfahrungen, Sozialisierungsbestrebungen, das kulturelle Leben in Zeiten der Revolution und der Ruhrkampf sind Themen eines Symposiums, das vom Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum, dem Stadtarchiv Bochum sowie dem Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion der Stadt Bochumveranstaltet wird. Herzliche Einladung! Die Veranstaltung ist kostenlos, Anmeldungen sind jedoch erbeten unter...

  • Bochum
  • 03.12.18
Politik
Nach dem Rundgang zu den Innenstadt-„Stolpersteinen“ legten Bürgermeister Klaus Pesch und Herbert Rubinstein, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Düsseldorf, am Ehrenfriedhof an der Werdener Straße Kränze zu Ehren der im Dritten Reich ermordeten Ratinger Juden nieder. Foto: Egon Schuster

Gedenkstunde zu den Novemberpogromen
"Antisemitismus von Anfang an entgegentreten"

Die Ratinger Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Novemberpogrome gegen Juden in Deutschland wurde diesmal mit einem Rundgang zu den „Stolpersteinen“ in der Innenstadt begangen. Schüler der Martin-Luther-King-Gesamtschule und des Berufsorientierungsprojekts BOJE schilderten an vier Stationen das Schicksal der Ratinger Bürger, die einst dort gewohnt haben, dann über Nacht ihrer Existenz beraubt und später in Konzentrationslagern ermordet wurden – einfach nur, weil sie jüdischen Glaubens waren. An...

  • Ratingen
  • 09.11.18
Kultur
Signet auf der Statue bei der Zeche Niederberg, Neukirchen-Vluyn
3 Bilder

menschen-im-bergbau.de: Menschen im Bergbau erinnern sich
Neue Internetplattform zur Geschichte des Steinkohlenbergbaus nach 1945

Auf der neuen Internetplattform menschen-im-bergbau.de  berichten Menschen, die im Steinkohlenbergbau gearbeitet haben oder ihm verbunden waren, über ihre Geschichte und ihre Geschichten. Über drei Jahre führte das Oral History-Projektteam Menschen im Bergbau der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets und des Deutschen Bergbau-Museums Bochum im Ruhrgebiet, im Saarland, im Aachener Revier und in Ibbenbüren lebensgeschichtliche Interviews mit Menschen, die im Steinkohlenbergbau gearbeitet haben oder...

  • Bochum
  • 06.11.18
  • 1
Politik
Sieben Künstlerinnen und Künstler - unterstützt durch die BotschafterInnen der Erinnerung und Mitarbeitende des IBB e.V. - leiteten die rund 70 Jugendlichen am letzten Schultag vor den Herbstferien beim ersten Jugendkongress ErinnerungsKULTUR im Fritz-Henßler-Haus an.

Erster Jugendkongress der Erinnerungskultur

Auf dem ersten Dortmunder Jugendkongress ErinnerungsKULTUR haben sich im Fritz-Henßler-Haus mehr als 70 Jugendliche künstlerisch mit der Biographie der Widerstandskämpferin Martha Gillessen beschäftigt und ihre Ergebnisse präsentiert. Ein kurzes Theaterstück, ein Gedicht, ein Song, ein Radiobeitrag, ein Filmskript und eine bewegende Choreographie: Die kreativen Beiträge zur Erinnerungskultur, die junge Dortmunder auf dem ersten Jugendkongress ErinnerungsKULTUR skizziert und realisiert haben,...

  • Dortmund-City
  • 15.10.18
  • 1
  • 2
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.