Gendern

Beiträge zum Thema Gendern

LK-Gemeinschaft

Ein Hoch auf die Genderisierung
Hommage an Anne Will und andere Sprachreformator*innen

Wie recht sie doch hat, die gute Anne Will, wenn sie im Zusammenhang mit dem Bund der Steuerzahler die gleichberechtigte Erwähnung der Steuerzahlerinnen im Namen des Bundes anmahnt. So geschehen am Sonntagabend in ihrem Polittalk. Mit ihrer Stoßrichtung einer gendergerechten Sprache, um die sie sich schon lange bemüht, ist sie wahrlich nicht allein. Eine geschlechtergerechte Sprache gehört zur political correctness, insbesondere zur Vermeidung sprachimmanenter Diskriminierung. Sprach man...

  • Rheinberg
  • 25.05.20
  •  20
Sport

Zwischen Gender-Klammern und Sternchen...
Achtung: Zu-Fuß-Gehende

Ich bin ja durchaus für die gleichberechtigte Nennung von Damen und Herren, um beiden Geschlechtern gerecht zu werden. Es geht ja wirklich in Ordnung von Bürgerinnen und Bürgern zu sprechen oder von Leserinnen und Lesern. Und auch mit der Abschaffung von Studentinnen und Studenten zugunsten von Studierenden kann ich leben, wenn's denn so sein soll. Da wird ein Text immerhin weniger schlimm verstümmelt als mit dem ursprünglich ziemlich komplizierten und unleserlichen StudentInnen. Doch nun...

  • Essen-West
  • 09.05.20
Ratgeber

Die Sprache wird gegendert...
Strohleute unter uns?

Die Sprache ist ja bekanntlich in ständigem Wandel: Neue Begriffe kommen hinzu, wie zum Beispiel das Couchsurfing oder das Schmähgedicht. Alte geraten hingegen ziemlich aus der Mode, wie zum Beispiel die Niederkunft oder der Tanzplatz. Ganz im Trend liegt jedoch das Gendern, sprich: eine geschlechtergerechte Sprache. Ist zwar unterm Strich nur fair, führt aber zu Wort-Konstruktionen, die schon nicht mehr feierlich sind. An die Studierenden und die Lehrenden haben wir uns ja beinahe schon...

  • Essen-West
  • 07.04.19
Ratgeber
  2 Bilder

Bei uns wird nicht gegendert
Bürgerinnen und Bürger

Unseren aufmerksamen Lesern wird aufgefallen sein, dass wir in Witten aktuell grundsätzlich nicht gendern. Wir benutzen bei Personengruppen die männliche Form und schreiben nicht von Bürgerinnen und Bürgern, Lehrerinnen und Lehrern, Migrantinnen und Migranten, Studentinnen und Studenten. Von einem Fanclub eines blau-weißen Bundesligavereins erreichte uns jahrelang die Mitteilung, dass bei Fahrten zu Auswärtsspielen auch "Nichtmitglieder und Nichtmitgliederinnen willkommen" seien. Natürlich...

  • Witten
  • 26.11.18
Kultur

Im Land der Dichta und Denka

Es fällt auf, dass derzeit „auf Teufel/In komm raus“ gegendert wird - und zwar koste es was es wolle. So hat beispielsweise die baden-württembergische Landesregierung knallhart verfügt, dass die Studentenwerke sich ab sofort geschlechtsneutral in „Studierendenwerke“ umzubenennen haben. Diese behördlich angeordnete Zwangskastration wird die ohnehin klammen Betroffenen einige Hundertausend Euro kosten. So müssen u.a. sämtliche Schilder an den Gebäuden ausgestauscht werden und natürlich gilt es...

  • Herten
  • 25.03.15
  •  4
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