Grubenunglück

Beiträge zum Thema Grubenunglück

Überregionales
Das Denkmal entwarf die Steinbildhauerin Christiane Hellmich.
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Erinnerung in Stein gemeißelt: "Kulturgut Bergbau e.V." sorgte für Erinnerungsstätte - und löst sich auf

Zwölf Jahre nach Gründung des Vereins "Kulturgut Bergbau e.V." konnte die Erinnerungsstätte für verunglückte Bergleute im Gelsenkirchener Norden eingeweiht werden. Aufzusuchen ist das Rondell auf dem alten Teil des Hauptfriedhofs Buer. Beim ersten tödlichen Grubenunglück im heutigen Norden 1885 auf Graf Bismarck hatte man zwei Tote und vier Verletzte zu beklagen. Beim letzten auf Hugo 1976 waren es drei Tote und ein Verletzter. Das schwerste Unglück hatte sich bei einer Schlagwetterexplosion...

  • Gelsenkirchen
  • 29.09.18
Überregionales
Hans-Peter Mause verlor bei dem Grubenunglück 1946 seinen Vater. Foto: Hilsmann
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Gedenken an Grimberg: "Ich hatte einen Kameraden"

Letzten Samstag jährte sich das schwerste Bergwerksunglück in der deutschen Geschichte zum 70. Mal. Aus diesem Anlass fand am Mahnmal auf dem Friedhof „Am Südhang“ in Bergkamen eine Gedenkfeier statt. Am 20. Februar 1946 ereignete sich auf dem Schacht Grimberg ¾ in Weddinghofen das schwerste Bergwerksunglück der deutschen Geschichte. Eine Schlagwetterexplosion, aus bis heute ungeklärter Ursache, riss 405, der 466 an diesem Morgen beschäftigten Kumpel in den Tod. Dieses schwere Unglück...

  • Bergkamen
  • 23.02.16
  •  1
Kultur
Gruppenbild am Ehrenmal des knienden Knappen bei der Gedenkveranstaltung auf den Horster Friedhof : Reinhold Adam begrüßt die Anwesenden.
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Bewegende Gedenkveranstaltung am Knappen Ehrenmal in Horst

Auf der 11. Sohle in einer Teufe von 840 m starben am 26. Juni 1955 im Flöz G auf der Zeche Nordstern in Gelsenkirchen - Horst 14 Kumpel nach einer Explosion den Bergmannstod. Es war ein Sonntag, Rot – Weiß Essen wurde in Hannover deutscher Fußballmeister, weswegen die Kumpels die Schicht getauscht hatten. An diesem Tage war die Belegschaft der Nachtschicht, die an sich erst am Abend dieses Tages hätte anfahren sollen, ausnahmsweise in der Frühschicht angefahren. Diese Leute hatten nämlich...

  • Gelsenkirchen
  • 27.06.15
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Politik
Die Gelsenkirchener Europaabgeordnete Gabriele Preuß

Die Gelsenkirchener Europaabgeordnete Gabriele Preuß ist über das erneutes Grubenunglück in der Türkei bestürzt

Das Grubenunglück in der südwesttürkischen Stadt Ermenek, bei dem etwa 20 Bergleute verschüttet wurden, bewegt auch die Europaabgeordnete Gabriele Preuß (SPD). Sie ist Mitglied im gemeinsamen Ausschuss von Europaparlament und türkischer Nationalversammlung und engagiert sich seit Jahren in der deutsch-türkischen Integrationsarbeit in ihrer Heimatstadt Gelsenkirchen. „Der erneute schwere Unfall in einem türkischen Kohlebergwerk kaum ein halbes Jahr nach dem verheerenden Grubenunglück...

  • Gelsenkirchen
  • 29.10.14
Überregionales
Eine Kerze zum Gedenken für die Opfer in Soma: Gedenkfeier im Glashaus Herten.
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Herten gedenkt der türkischen Bergleute - Andacht im Glashaus

Mitgefühl ist Menschlichkeit. Sehr berührend war die Gedenkfeier für die Opfer des schweren Grubenunglücks in der Türkei im Glashaus Herten. Es wurden Kerzen entzündet, gemeinam gebetet, der Opfer gedacht und den Hinterbliebenen im fast 3000 Kilometer entfernten Soma Kraft gewünscht. „Sie haben ihre Väter, Söhne, Männer und Brüder verloren", so Pfarrer Bernhard Stahl. Der Anstoß für die Gedenkfeier war von Andreas Dickel und der Initiative „Süd(er)erleben“ gekommen. Der...

  • Herten
  • 23.05.14
Politik
Miriam Urbat, Moderatorin der Essener Montagsdemonstration, ist auch Kommunalwahlkandidatin des Wahlbündnisses "Essen steht AUF" im Wahlbezirk 26 (Altenessen-Karnap).Außerdem kandidiert sie im Bezirk VI (Zollverein) für die Bürgerliste Nord.

Proteste und Spendenaktionen für die Opfer von Soma

Miriam Urbat, Moderatorin der der Essener Montagsdemonstration, ruft dazu auf, zahlreich zur Montagsdemonstration am 19. Mai um 18 Uhr auf die Porschekanzel zu kommen, um der Opfer der Grubenkatastrophe von Soma zu gedenken und gegen die Verantwortlichen zu protestieren. „Geplant waren zwar Befragungen und Stellungnahmen von Kandidaten zur Kommunalwahl, aber das lässt sich sicher gut miteinander verbinden“, so Miriam Urbat. Dieses Wochenende laufen mehrere Spendenaktionen für die Opfer...

  • Essen-Nord
  • 17.05.14
  •  1
Politik
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Wir für Marl teilt den Schmerz über Katastrophe des schweren Grubenunglück in Soma

Mit großer Bestürzung und auch Trauer hat die Bürgerliste die Nachricht vom Bergwerksunglück in Soma aufgenommen. WIR spricht den Marlerinnen und Marlern türkischer Herkunft sowie den Menschen in der Türkei ein tiefes Mitgefühl zum schweren Grubenunglück in Soma aus. Auf Antrag der Bürgerliste WIR für Marl hat der Stadtrat am Donnerstag zum Gedenken an die Opfer eine Schweigeminute eingelegt. Wir ist mit Gedanken bei den Opfern und teilt den Schmerz über die schwere Katastrophe im Westen der...

  • Marl
  • 16.05.14
Überregionales

Kerzen für tote Bergleute

Auch KiTa-Familien im Bistum Essen trauern um tote und verschollene Angehörige im türkischen Soma. Mehr als 300 Kumpel sind beim Grubenunglück im türkischen Soma ums Leben gekom-men. Noch über hundert Bergleute sind unter Tage eingeschlossen. Rettungskräfte su-chen seit Tagen ununterbrochen nach Überlebenden. Nicht nur vor Ort sind Trauer und Verzweiflung der Angehörigen unendlich groß. Auch im Ruhrgebiet leben viele Türkinnen und Türken, deren Familien und Freunde vom Unglück betroffen sind...

  • Oberhausen
  • 16.05.14
Politik
Bergarbeiterdenkmal in der türkischen Bergbaustadt Zonguldak.

Grubenunglück in der Türkei: Beschämende Reaktion von Merkel und Gauck

Nach dem katastrophalen Brand in der Mine in Soma richten sich wütende Proteste gegen Ministerpräsident Erdogan. Er musste unter Polizeischutz in einen Supermarkt flüchten, als er die Bergarbeiterstadt besuchte. Die Demonstranten schrien "Mörder" und forderten den Rücktritt von Erdogans Regierung. Einer seiner Berater trat in Soma auf einen am Boden liegenden Demonstranten ein. Was tun deutsche Politiker? Gauck und Merkel geben sich erschüttert – und stellen sich demonstrativ an die Seite...

  • Essen-Nord
  • 15.05.14
  •  1
Politik
Oberbürgermeister Frank Baranowski.    Foto: Gerd Kaemper

OB Frank Baranowski hofft auf Rettung türkischer Bergleute

Mit großer Betroffenheit hat Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski heute von dem Grubenunglück in dem Kohlebergwerk Komur Isletmeleri im türkischen Soma erfahren. Dort sind nach bisherigen Meldungen durch eine Explosion und ein Feuer über 230 Bergleute ums Leben gekommen. Viele werden noch vermisst. Frank Baranowski: „In einer Stadt, in der noch vor wenigen Jahren zahlreiche Menschen vom Bergbau gelebt haben und über Generationen hinweg Söhne, Väter und Großväter unter Tage...

  • Gelsenkirchen
  • 15.05.14
Politik
Da ich keine eigenen Bilder aus Soma habe, danke ich Hartwig Mau aus Altenessen für das Bild aus der Bergbaustadt Zonguldak: Das Bild zeigt den Förderturm der Zeche Kozlu in Zonguldak/Türkei. Dort war Hartwig Mau 650 m unter Tage. Der Stollen hatte kein Licht, und bewettert war er auch nicht. Da passt natürlich die große Parole, die am Turm angebracht ist, wie die Faust aufs Auge: "Sicherheit zuerst".

Grubenunglück in Soma/Türkei: Weltweite Trauer und Solidarität

Über 240 Bergarbeiter wurden bisher Opfer einer schrecklichen Brandkatastrophe in der Steinkohlenzeche Komur in Soma in der Westtürkei. Vor Ort, in der ganzen Türkei und weltweit trauern die Menschen und klagen an. Auch wir von „Essen steht AUF“ sind mit unseren Gedanken und Gefühlen bei den Betroffenen und ihren Familien. Wir teilen ihren Schmerz und ihre Hoffnung, noch möglichst viele der 790 eingefahrenen Kumpel retten zu können. Wir teilen aber auch ihren Zorn und den wachsenden Protest...

  • Essen-Nord
  • 14.05.14
  •  2
Politik
Ehrenmahl für die tödlich verunglückten Bergleute auf dem Huckarder Friedhof an der Urbanusstraße

70. Jahrestag des schweren Grubenunglücks von 1944, auf der Schachtanlage Hansa in Do.-Huckarde

Am 16. 03. 2014 fand die Gedenkfeier zum 70. Jahrestag des großen Grubenunglücks vom16. 03 . 1944 auf der Schachtanlage Zeche Hansa in Dortmund - Huckarde, bei dem 94 Bergleute, darunter viele Zwangsarbeiter, ums Leben kamen, statt. Zum Gedenken an die tödlich Verunglückten Kumpel legte im Rahmen der Feier, auf dem Huckarder Friedhof an der Urbanustr. der FDP Ortsverband Dortmund - West, im Namen des FDP Kreisverband Dortmund ein Blumenbukett, nieder.

  • Dortmund-West
  • 27.03.14
Überregionales
Der Schacht "Kuckuck", wo die Katastrophe geschah. Foto: Archiv

Grubenunglück mit 405 Toten: "Als Grimberg zum Grabe wurde"

Am 20. Februar, jährte sich Deutschlands schwerstes Grubenunglück zum 67. Mal. Ein Jahr nach Kriegsende kamen auf der Bergkamener Schachtanlage „Kuckuck“ Grimberg insgesamt 405 Kumpel bei einer Kohlenstaubexplosion ums Leben. Zur Andacht wurde auf dem Bergkamener Waldfriedhof das Feuer des Mahnmals entfacht und Kränze niedergelegt (siehe Video). Rückblick: Grubenunglück mit 405 Toten Denn es gab im Jahre 1946, als das Unglück geschah, keine Familie in Bergkamen, die nicht in irgendeiner...

  • Kamen
  • 19.02.13
  •  1
Überregionales
Polizisten halten in der Schreinerei der Zeche die Totenwache an den Särgen der Kumpels.
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So war's damals: Das Drama unter Tage

Trauer und Leid statt fröhliche Weihnacht: Ein Drama unter Tage schockierte vor hundert Jahren Brambauer. Im Schacht der Zeche Minister Achenbach verloren 49 Kumpel bei einer Schlagwetterexplosion ihr Leben. Es war noch früh am Tag, als am 18. Dezember 1912 eine Schlagwetterexplosion die Zeche erschütterte. Gefährliches Grubengas hatte sich in der dritten Sohle entzündet und so das Unglück ausgelöst. Vor den Toren der Zeche warteten Angehörige und Kumpels auf Nachrichten aus der Tiefe....

  • Lünen
  • 20.12.12
  •  2
Überregionales
Schacht 1 Rossenray
2 Bilder

Vor 46 Jahren schweres Grubenunglück in Kamp-Lintfort.

Vor 46 Jahren ereignete sich auf der Schachtanlage Rossenray eine schwere Schlagwetterexplosion. Rossenray gehörte damals zur „ Friedrich Krupp Hüttenbergwerke Rheinhausen AG “. Es war am 16 Februar 1966, als in 700 Meter Tiefe eine gewaltige Explosion stattfand. Im Flöz Präsident entzündete sich Methangas. Es soll einen elektrischen Funken gegeben haben, der das hochexplosive Grubengas entzündete. Ausgelöst durch die Methangasexplosion, folgte auch noch eine Kohlenstaubexplosion....

  • Kamp-Lintfort
  • 15.02.12
  •  6
Kultur
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Gedenken an Grubenunglück

Alle zehn Jahre wird der auf Zollverein Schacht 6/9 tödlich verunglückten Bergleute gedacht. So auch vor wenigen Tagen, als sich der Tag des Unglücks zum 70. Mal jährte. Während des 2. Weltkrieges, am 26. Februar 1941, ereignete sich das schwerste Grubenunglück, von dem die Zeche Zollverein in ihrer fast 150jährigen Geschichte heimgesucht worden ist, wie die Geschichtswerkstatt Zeche Zollverein eV erläutert. Die im Verein tätigen ehemaligen Zollvereiner und Historiker luden aus diesem Anlass...

  • Essen-Nord
  • 04.03.11
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