Alles zum Thema Holocaust

Beiträge zum Thema Holocaust

Politik
Lutz Kliche liest aus dem Buch „Wege im harten Gras“ von Ruth Weiss.
Foto: Bangert
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Die 94-jährige Ruth Weiss überlebte den Holocaust und sprach im GEW
Plötzlich war alles anders

Sie entkam den Vernichtungslagern, dem Holocaust, aber nicht dem Rassenwahn. Am 26. Juni 1924 wurde sie in Fürth als Ruth Löwenthal geboren. Die inzwischen 94-jährige Ruth Weiss empfindet ihr hohes Alter als Geschenk und zugleich als Verpflichtung, den nachfolgenden Generationen zu berichten: „Nur wer die Geschichte kennt, kann verhindern, dass das Gleiche noch einmal passiert.“ Die Wirtschaftsjournalistin und Schriftstellerin schildert im Gymnasium Essen-Werden ihre Kindheit und die Jahre...

  • Essen-Werden
  • 13.04.19
Kultur
Sally Perel kommt seit 1992 regelmäßig nach Oberhausen. In der vergangenen Woche war er unter anderem in der Lichtburg zu Gast (siehe Foto).
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Einer der letzten Zeitzeugen
Sally Perel überlebte den Holocaust

"Ich überlebte nicht in Ausschwitz, sondern unter den Nazis." Mit diesen Worten erzählte Salomon "Sally" Perel am Mittwoch in der Oberhausener Lichtburg seine Geschichte. Zwei Kinosäle waren bis auf den letzten Platz mit Schülern gefüllt. "Ihr hört heute den letzten Zeitzeugen, den es gibt. Nach mir wird es keine mehr geben." Gespannt lauschten die Schüler des Elsa-Brändström-Gymnasium, des Heinrich Heine Gymnasium und des Sophie-Scholl-Gymnasium den Worten.  Zwei Gruppen Die Kinder...

  • Oberhausen
  • 02.04.19
Kultur
Die Band Rammstein um Frontmann Till Lindemann (Miitte) polarisiert immer wieder. Wurde nun eine Grenze überschritten?

Frage der Woche
Wie weit darf Kunst gehen?

Die Frage nach der künstlerischen Freiheit wurde schon oft diskutiert - nicht zuletzt nach der Vergabe des Echos an die beiden Skandalrapper Kollegah und Farid Bang, deren Texte zum Teil homophob und frauenfeindlich sind. Nun hat die für ihre Provokationen bekannte Band Rammstein mit KZ-Szenen in ihrem Musikvideo zum Song "Deutschland" erneut eine hitzige Debatte losgetreten. Es stellt sich also die Frage: Wie weit darf Kunst gehen? Am Donnerstag veröffentlichte die Rockband Rammstein das...

  • Oberhausen
  • 29.03.19
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Überregionales
Sally Perel kommt seit 1992 nach Oberhausen, um seine Geschichte zu erzählen. Er ist einer der letzten Zeitzeugen weltweit.
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Zeitzeuge berichtet
"Ich war Hitlerjunge Salomon"

"Nur aus der Geschichte kann man lernen, was Deutschland falsch gemacht hat." Mit diesen mahnenden Worten begann der Holocaust-Überlebende Salomon "Sally" Perel am heutigen Mittwoch seine Geschichte zu erzählen. Der 93-Jährige entkam dem Tod nur knapp - das Opfer ist riesig. Er trat als Jude der Hitlerjugend bei. Wir erzählen seine Geschichte. Es ist kurz vor 9 Uhr, als der Holocaust-Überlebende Sally Perel am heutigen Mittwochmorgen an der Lichtburg Oberhausen vorgefahren wird. Das Kino ist...

  • Oberhausen
  • 28.03.19
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Kultur
Mit Ben und Angelina tauschte sich Bürgermeister Christoph Tesche über deren Besuch in der Gedenkstätte Auschwitz aus.
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10. Klassen der Otto-Burmeister-Realschule gedenken Opfer des Holocausts

Die 10. Klassen der Otto-Burrmeister-Realschule haben anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust ein eindrucksvolles Programm auf die Beine gestellt. Traditionell wird dieser Gedenktag von einer Schule in der Stadt gestaltet. „Unsere Generation ist nicht schuld an dem, was unter der Naziherrschaft geschehen ist, aber wir sind es heute den Opfern des Naziterrors schuldig, dass die Erinnerung an sie wachgehalten wird“, sagte Bürgermeister Christoph Tesche in...

  • Recklinghausen
  • 04.02.19
Politik
Am Holocaust-Gedenktag gedachten in Weeze Jugendliche (Pfadfinder), Bürger und Vertreter von Rat und Verwaltung der ermordeten und vertriebenen jüdischen Mitbürger. Foto: privat

Der Holocaust Gedenktag wurde auch in Weeze begangen
Erinnerung an die ermordeten jüdischen Mitbürger hochhalten

WEEZE. Am 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, gedachten in Weeze Jugendliche (Pfadfinder), Bürger und Vertreter von Rat und Verwaltung der ermordeten und vertriebenen jüdischen Mitbürger. Sowohl an der Erinnerungsstätte für die jüdischen Mitbürger am Watton Platz als auch an den Stolpersteinen vor den Häusern, in denen die ermordeten jüdischen Mitbürger wohnten, wurden weiße Rosen abgelegt. Auf Einladung von Ulrich Francken nahmen Vertreter des Gemeinderates, der Kirchen sowie Bürger und...

  • Gocher Wochenblatt
  • 31.01.19
Politik
Foto: Stadt Marl / Pressestelle
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Schüler des Leistungskurses Geschichte am Gymnasium im Loekamp (GiL) erinnern an die Holocaustopfer Familie Boldes aus Marl Hüls

Der GiL-Leistungskurs Geschichte erläuterte die Bedeutung des Gedenkens für heute  im Marler Rathaus. Die Schule hat seit 2007 eine Stolperstein-Patenschaft für die Familie Boldes in der Hülser Fussgängerzone.  Stolpersteine in Marl Hüls Die Gedenksteine vor dem Haus 12 A in der Hülsstraße werden von den Schülerinnen und schüler des GIL betreut. Der Kölner Künstler Gunther Demnig hat in Marl-Hüls diese „Stolpersteine“   verlegt, um an das Ehepaar Rudolf und Paula Boldes zu erinnern, das von...

  • Marl
  • 31.01.19
Politik
Der diesjährige Preis für Toleranz und Zivilcourage ging an das Projekt „Junge Muslime in Auschwitz“. Stellvertretend für die Akteure und Teilnehmer nahm Burak Yilmaz ((Mitte) den Preis aus den Händen von Landtags-Vizepräsidentin Carina Gödecke und Superintendent Armin Schneider entgegen.
Fotos: Frank Preuß
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Preis für Toleranz und Zivilcorurage gilt dem Engagement gegen das Vergessen
Vielfalt bewahrt vor Einfalt

Bereits zum 18. Mal in Folge verlieh jetzt das Duisburger Bündnis für Toleranz und Zivilcorurage den gleichnamigen Preis, der immer zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz in der Jüdischen Gemeinde übergeben wird. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr das Projekt „Junge Muslime in Auschwitz“ des Vereins Jungs e.V., der seit vielen Jahren nicht nur über Menschlichkeit redet, sondern Menschlichkeit lebt und sie in den Mittelpunkt des täglichen Handelns stellt....

  • Duisburg
  • 29.01.19
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Politik
Dr. Jörn Wendland
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Dr. Jörn Wendland auf der Gedenkfeier der Stadt Marl am Holocausttag 27.1.2019

Gastreferent der Gedenkfeier war Dr. Jörn Wendland. In einem Kurzvortrag widmete sich der Kunst- und Kulturwissenschaftler den künstlerischen Werken, die inhaftierte Männer, Frauen und Kinder in Konzentrationslagern angefertigt haben. Er sprach  über die Entstehungsbedingungen, Ausdrucksformen und die autobiografische Dimension dieser Malereien und Zeichnungen. Wie Kunstwerke beim Erinnerungsprozess helfen können, erläuterte Dr. Jörn Wendland und gab damit den fachlichen Impuls zum...

  • Marl
  • 29.01.19
Politik
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Holocaust Überlebende Halina Birenbaum am 27.1.2019 im Marler Rathaus

Zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ reist die Schriftstellerin übrigens regelmäßig nach Marl und berichtet Schulklassen von ihren persönlichen Erlebnissen in Konzentrationslagern. An der Gedenkfeier am Sonntag (27.01.) um 16 Uhr im Rathaus hat sie ebenfalls teilgenommen und Gedichte vorgetragen. Die bewegenden Vorträge hinterliessen bei den Teilnehmern der Veranstaltung einen nachhaltigen  Eindruck. Der Lebensweg Halina Birenbaum wurde als Tochter von Jakub Grynsztejn...

  • Marl
  • 28.01.19
Politik
von
Thomas
Meißner

Holocaust-Gedenktag
Nie wieder Faschismus! Ein Kommentar

Es fällt mir schwer, Ihnen an diesem Tag einen "Guten Tag!" zu wünschen. Zu sehr ist der morgige Tag mit millionenfachem Leid verbunden. An 90 der Opfer aus Witten wird seit einigen Jahren durch den Künstler Gunter Demnig in Form von Stolpersteinen erinnert. Menschen, die in unserer Stadt lebten, teilweise seit Generationen, und die von den Nazis entrechtet, deportiert und ermordet wurden. Auch an sie richtet sich der morgige Gedenktag. Das Datum der Befreiung des schlimmsten aller...

  • Witten
  • 25.01.19
Politik
90 Stolpersteine in Witten erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus
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Holocaust-Gedenktag am Sonntag, 27. Januar
Gegen das Vergessen - Nie wieder Faschismus

Am Sonntag, 27. Januar, ist es auf den Tag genau 73 Jahre her, dass die Rote Armee der UdSSR das Konzentrationslager Auschwitz erreichte und die verblieben Insassen befreite. Rund 7500 Menschen trafen die Soldaten dort an, die anderen waren von den Deutschen noch auf Todesmärschen in Richtung Westen deportiert worden. Insgesamt wurden 1,1 Millionen, manche Quellen sprechen von bis zu 1,5 Millionen, Menschen in Auschwitz/Birkenau ermordet. Der damalige Bundespräsident Roman Herzog...

  • Witten
  • 25.01.19
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Politik
Die Veranstaltung findet im Glashaus statt.

Holocaust-Gedenktag im Glashaus
„Schau hin! Misch dich ein! Sage Nein!“

Anlässlich des Holocaust-Gedenktags am nächsten Wochenende laden die Schülerinnen und Schülern des Städtischen Gymnasiums unter dem Thema „Schau hin! Misch dich ein! Sage Nein!“ am Dienstag, 29. Januar, zu einer Gedenkveranstaltung ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ab 19 Uhr im Glashaus daran teilnehmen. Das Projekt „Demokratie leben!“ unterstützt die Aktion. Der Eintritt ist kostenlos. Schülerinnen und Schüler gestalten das Programm In Herten gestalten traditionell...

  • Herten
  • 22.01.19
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Politik

Holocaust in Bildern von Alfred Kantor im Marler Insel Forum

Die Ausstellung mit einer Auswahl der Bilder wird die Stadt Marl am Dienstag, 22. Januar, um 15 Uhr im insel-Forum eröffnen. Die Bilder sind als Beitrag zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ (27.01.) bis zum 9. Februar zu sehen. Der junge Zeichner Alfred Kantor musste seine gerade begonnene Ausbildung zum Werbegrafiker in der Rotter-Schule Prags abbrechen, als die Deutschen 1940 den Ausschluss aller Juden aus öffentlichen und privaten Schulen anordneten. Am 1. Dezember...

  • Marl
  • 21.01.19
Politik
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit.

Holocaust-Gedenktag
Blumen erinnern an die Opfer des Naziterrors

Haltern. Zum Holocaust-Gedenktag lädt die Stadt Haltern am See am Sonntag, 27. Januar, ein. Bürgermeister Bodo Klimpel wird um 13 Uhr die Bürger am Jüdischen Friedhof begrüßen und gemeinsam mit dem Hauptredner, Pfarrer Andre Pollmann, ein Gesteck niederlegen. Damit wird der Opfer des Naziterrors gedacht. Der frühere Bundespräsident Roman Herzog hatte den Holocaustgedenktag vor 23 Jahren ins Leben gerufen, denn am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit.

  • Haltern
  • 18.01.19
Kultur
Zeitzeugin Eva Weyl besuchte auch die Johann-Gutenberg-Realschule und berichtete aus einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.

Überleben während des Holocaustes
Besuch der Zeitzeugin: Eva Weyl erzählte Schülern ihre Geschichte

Sie war als Kind in einem Sammellager der Nazis interniert, jede Woche ging ein Transport in die Vernichtungslager. Aber Eva Weyl überlebte den Holocaust. Die Zeitzeugin, die in Amsterdam lebt, war Gast des Jugendrings Dortmund und besuchte Schulen, um ihre Geschichte zu erzählen. Eva Weyl, 1935 geboren, zog an vier Terminen die Schüler des Helene-Lange-Gymnasiums, der Johann-Gutenberg-Realschule, der Droste-Hülshoff-Realschule und der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in ihren Bann. Familie...

  • Dortmund-Süd
  • 08.01.19
Reisen + Entdecken
Der Tempelberg gehört zweifelsohne zu den bekanntesten Wahrzeichen Jerusalems und ist Bestandteil der "Gedenkstättenfahrt" im Juli.

Auch wieder mit Gesprächen mit Zeitzeugen und Holocaust-Überlebenden
Gedenkstättenfahrt führt nach Israel

Gladbeck. Auch in 2019 gibt es für junge Erwachsene die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Gedenkstättenfahrt, die nach Israel führen wird. Organisiert wird die zehntägige Reise des AWO-Unterbezirkes Münsterland/Recklinghausen auf ehrenamtlicher Basis von dem Gladbecker Georg Liebich-Eisele. Die Reise findet vom 21. bis 30 Juli statt, also in der Zeit der Sommerferien. Im Vordergrund der Reise wrid die Auseinandersetzung mit der Schoah stehen. Aber auch die jüdische Kultur und ihre...

  • Gladbeck
  • 31.12.18
Politik
In einem Workshop unter der Leitung des israelischen Regisseurs Ariel-Nil Levy hatten Jugendliche des Gymnasiums und der Gesamtschule mit Jugendlichen der Shifman Highschool aus Tirat Carmel ein Theaterstück für die Gedenkstunde einstudiert.
Foto: Screenshot
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Neues Video: was Tirat Carmel und Monheim verbindet
Gemeinsame Erinnerungskultur

Mit Tirat Carmel verbindet Monheim eine fast 30-jährige Städtepartnerschaft. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich zwischen der deutschen und der israelischen Stadt nicht nur eine herzliche Freundschaft sondern auch eine gemeinsame Erinnerungskultur entwickelt. Rund um die Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Novemberpogrome ist ein neues Video entstanden, das die verschiedenen Seiten der Freundschaft und das gemeinsame Gedenken veranschaulicht. Unter dem Motto „Hevenu Shalom Alechem“ hatte...

  • Monheim am Rhein
  • 12.12.18
Politik
Zeitzeuge Sally Perel bei seinem Vortrag in der Aula des Broicher Schulzentrums.
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Schule und Geschichte
"Zeitzeugen sind die besten Geschichtslehrer"

"Sally Perel kann die Schüler sehr viel emotionaler und nachhaltiger erreichen, als wir das könnten", sind sich Florian Sauer und Seydi Güngör einig, nachdem sie miterlebt haben wie 400 Teenager dem 93-jährigen Sally Perel zwei Stunden lang gebannt, gespannt und konzentriert zugehört haben. Florian Sauer und Seydi Güngör unterrichten am Gymnasium Broich Geschichte. Das Zeitzeugengespräch, das auf ausdrücklichen Wunsch der Schüler zustande gekommen ist, haben sie mit ihren Schülern gut...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 27.11.18
Kultur
Das Foto zeigt Chaja Kaufmann (2. von rechts) gemeinsam mit (von links) Harry Junghans, Christian Bugzel (Vorsitzender des AWO-Unterbezirkes Münsterland Recklinghausen), Professor Dr. Frank Bjohr (Wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München), Judith Neuwald-Tasbach (Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen) sowie Bürgermeister Ulrich Roland. Foto: Kariger

Ida und Max Kaufmann-Haus erinnert an Holocaustopfer
Gladbeck: Mahnung für kommende Generationen

Am  9. November lud die Stadt Gladbeck wie jedes Jahr zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer von Krieg und Faschismus ein. Dieses Mal aber fand die Veranstaltung nicht wie gewohnt an der Stele im Wittringer Wald statt, sondern zentral gelegen in Stadtmitte. Dies geschah aus gutem Grund, denn in dem Haus Horster Straße 54 befand sich einst das jüdische Bethaus und hier wohnte auch die Familie Kaufmann, die dem Terror der Nationalsozialisten zum Opfer fiel. Heute wird das Gebäude von der...

  • Gladbeck
  • 14.11.18
Politik
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Gocher Stolperstein Initiative gedachte der November-Pogrome - Zeitzeugin erinnert sich
"Die Feuerwehr kam nicht"

Gocher Stolperstein Initiative gedachte Novemberpogrome - Gocherin erinnert sich Goch erinnerte vergangene Woche der Nazi-Pogrome, denn auch am Niederrhein war der Nazi-Terror im Alltagsleben präsent und brennende Synagogen gab es auch hier. Achtzig Jahre danach erinnert sich Klara Lenz (geborene van Eyckels) aus Goch so, als wäre es gestern erst passiert: "Wir sind zur Schule gelaufen, und da haben wir das Feuer und den Qualm gesehen. Wir sind natürlich sofort hin und wollten wissen, was da...

  • Gocher Wochenblatt
  • 13.11.18
Politik
Die CDU Werden hatte Martina Strehlen (2.v.r.) eingeladen: Ratsfrau Martina Schürmann sowie die Bezirksvertreter Herbert Schermuly (l.) und Hanslothar Kranz.
Foto: Gohl
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Ergreifender Vortrag über das jüdische Leben in Werden beim CDU-Stammtisch
„Ich bin Jude, spuckt mich an“

Anlässlich des unseligen Jahrestages der Novemberpogrome 1938 wurde der jüdischen Familien in Werden gedacht. Grausige Details kamen ans Licht. Auch erinnerte Historikerin Martina Strehlen an schreckliche Schicksale. Im Rahmen des CDU-Stammtisches in den Domstuben hatte Hanslothar Kranz eingeladen. Martina Strehlen von der Alten Synagoge Essen widmete sich Erinnerungsorten jüdischen Lebens in Werden, von der Gründung der jüdischen Gemeinde 1808 durch Juspa Herz bis hin zum schrecklichen...

  • Essen-Werden
  • 13.11.18
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Politik
Kranzniederlegung am Gedenkstein auf der Kasernenstraße mit (v.l.): Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident NRW, Landtagspräsident André Kuper, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Dr. Oded Horowitz, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinden, und Polizeipräsident Norbert Wesseler.

Holocaust
Landeshauptstadt und Landtag gedenken der Pogromnacht vor 80 Jahren

Die Novemberpogrome von 1938 jähren sich in diesem Jahr zum 80. Mal. Eine gemeinsame Gedenkstunde des Landtages Nordrhein-Westfalen und der Landeshauptstadt Düsseldorf hat am heutigen Freitag, 9. November, im Landtag stattgefunden. Landtagspräsident André Kuper, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Ministerpräsident Armin Laschet und Hanna Sperling, Vorsitzende des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, sprachen Worte des Gedenkens. Oberbürgermeister Thomas Geisel sagte: "Die...

  • Düsseldorf
  • 09.11.18
Politik
Heinz van de Linde, Ruth Warrener, Pfarrerin Rahel Schaller und Johannes Janßen von der Stolpersteininitiative.

Gedenken an die Opfer der Reichsprogromnacht - Gebet am Mahnmal der Gocher Synagoge
Stolpern gegen das Vergessen

VON FRANZ GEIB Das Verdrängen und Vergessen scheint in dieser Zeit ganz aktuell zu sein, blickt man man zum einen auf die Flüchtlingssituation und die daraus resultierende, gefühlte Krise der Deutschen, und zum anderen auf den allgemeinen Rechtruck im Lande. Schon scheint es so, dass die Erinnerung an die NS-Diktatur vor 80 Jahren zu verblassen droht. Doch nun kommt der 9. November ... Blick zurück: Vor fünf Jahren hat Gunter Demnig gemeinsam mit der Gocher Initiative Stolpersteine mit der...

  • Gocher Wochenblatt
  • 02.11.18
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