Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen

Beiträge zum Thema Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen

Politik
Dr. Daniel Schmidt ist stolz, dass er nach nur fünfmonatiger Projektarbeit zum virtuellen Besuch in die Dokumentationsstätte Gelsenkirchen im Nationalsozialismus einladen kann. Dabei dürfen sich die Besucher auf ein barrierefreies Angebot freuen, das mit vielen Möglichkeiten zur Vertiefung der Thematik aufwartet.
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NS-Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus" virtuell erleben und viel über Stadtgeschichte erfahren
Von Zuhause die Doku-Stätte besuchen

Die Gelsenkirchener Geschichte in der Zeit des Nationalsozialismus den Menschen nahe zu bringen, das ist das Anliegen der Dauerausstellung "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus", die sich seit 1994 an der Cranger Straße 323 in einem historischen Gebäude befindet. Denn es diente ehemals als Polizeigebäude und war später unter anderem Sitz der NSDAP-Ortsgruppenleitung Buer-Erle. 2015 wurde die Ausstellung komplett überarbeitet und neu gestaltet. Während der Corona-Lockdowns und auch zwischen...

  • Gelsenkirchen
  • 27.02.21
LK-Gemeinschaft
Der virtuelle Rundgang durch die NS-Dokumentationsstätte

Der virtuelle Rundgang durch die NS-Dokumentationsstätte
Institut für Stadtgeschichte ermöglicht Online-Besuch der Ausstellung „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“

Im Zuge der Lockdown-Regelungen im vergangenen Frühjahr und im Winter musste auch die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ an der Cranger Straße in Erle ihre Pforten schließen. Um Interessierten auch weiterhin einen Blick in die Geschichte zu ermöglichen, hat sich das Institut für Stadtgeschichte (ISG), zu dem die Dokumentationsstätte gehört, entschlossen, einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung zu entwickeln. Mit Fördermitteln des Landschaftsverbandes...

  • Gelsenkirchen
  • 24.02.21
LK-Gemeinschaft

Verschiedene städtische Einrichtungen werden geschlossen
Stadtbibliothek ist telefonisch und per E-Mail erreichbar

 Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden ab dem heutigen  Mittwoch, 16. Dezember, einige städtische Einrichtungen während des Lockdowns geschlossen. Komplett geschlossen werden die Volkshochschule, die Jugendheime, das Institut für Stadtgeschichte, das Stadtarchiv sowie die Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus. Auch die städtische Musikschule ist geschlossen, bietet aber weiterhin Online-Unterricht an. An der ebenfalls geschlossenen Kleiderkammer der...

  • Gelsenkirchen
  • 16.12.20
LK-Gemeinschaft
Erster Bürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Wilhelm Vattmann (1877-1900).
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Vor 145 Jahren erhielt die Gelsenkirchen Stadtrechte
Heute vor 145 Jahre am 29. November 1875 wurde die Landgemeinde offiziell zur Stadt

Der 29. November vor 145 Jahren markiert eine Zeitenwende im Geschichtsbuch dieser Stadt:Im Jahre 1875 wurden Gelsenkirchen die Stadtrechte verliehen. Das heißt, eigentlich nur einem Teil der Stadt, die heute diesen Namen trägt – und zwar der »Landgemeinde Gelsenkirchen«, seit 1868 Verwaltungssitz und Hauptort des Amtes Gelsenkirchen: »Auf den Bericht vom 22. November d. Js. will Ich der im Kreise Bochum gelegenen Gemeinde Gelsenkirchen die Städte-Ordnung für die Provinz Westfalen vom 19. März...

  • Gelsenkirchen
  • 29.11.20
Kultur
„Gelsenkirchen in den 50er-Jahren - Die Stadt der tausend Feuer“ erscheint auf 96 Seiten im fadengehefteten Hardcover mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotos und der ISBN 978-3-8313-3294-6. Es kostet im Buchhandel 19.90 Euro. Foto: Cover

Neuer Bildband des Wartbergverlag zeigt Gelsenkirchen in den 50ern
Die Stadt der tausend Feuer

Als Autor hat Dieter Host für den Herausgeber Institut für Stadtgeschichte „Gelsenkirchen in den 50er-Jahren“ beleuchtet, als es noch die Stadt der tausend Feuer war. Der historische Bildband ist jetzt im Wartberg-Verlag erschienen. In Gelsenkirchen hatte der Zweite Weltkrieg ein Trümmermeer hinterlassen. So waren die 50er-Jahre geprägt vom Wiederaufbau der Stadt und der Schaffung neuen Wohnraums, von Aufbruch und Maloche. In der „Stadt der tausend Feuer“ spielten die Kohle- und Stahlindustrie...

  • Gelsenkirchen
  • 14.11.20
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LK-Gemeinschaft
Gelsenkirchen in den50ern. Dieter Host und Daniel-Schmidt präsentieren das Gedruckte Werk
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Die Stadt der tausend Feuer. Gelsenkirchen in den 50er-Jahren
Das Institut für Stadtgeschichte präsentiert einen neuen Bildband

Gelsenkirchen. In den 1950er Jahren brannten sie noch, die im Vereinslied des FC Schalke 04 besungenen 1000 Feuer in der Gelsenkirchener Nacht. Ein neuer Fotoband des Instituts für Stadtgeschichte (ISG) ermöglicht es nun, sich ein eindrückliches Bild von dieser ereignis- und folgenreichen Epoche der Stadtgeschichte zu machen: In rund einem Jahrzehnt verwandelte sich Gelsenkirchen aus einem Trümmermeer in eine moderne und prosperierende Industriestadt. Die von Dieter Host, der viele Jahre die...

  • Gelsenkirchen
  • 11.11.20
Politik
Das Gedenkbuch wurde im Rahmen einer Feierstunde im Ratssaal des Hans-Sachs-Hauses von Karl-Heinz Rotthoff offiziell an Oberbürgermeister Frank Baranowski übergeben.
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Institut für Stadtgeschichte erstellt Datenbank zu Recherche
Gedenkbuch erinnert an NS-Opfer

Mit fünf monatiger Verspätung durch die Corona-Pandemie wurde nun das neue Gedenkbuch zur Erinnerung an die jüdischen Menschen, die zwischen 1933 und 1945 in Gelsenkirchen von den Nationalsozialisten ermordet wurden, offiziell an Oberbürgermeister Frank Baranowski übergeben. Zusammengetragen wurden die Schicksale der Menschen durch den Hobby-Historiker Karl-Heinz Rotthoff, der auch Mitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ist.  Gemeinsam mit der Grafikerin Nicole Cub und...

  • Gelsenkirchen
  • 29.08.20
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LK-Gemeinschaft
Vor 75 Jahren endete der Krieg in Gelsenkirchen

Vor 75 Jahren endete der Krieg in Gelsenkirchen
Gelsenkirchener Institut für Stadtgeschichte stellt wichtige Dokumente online

Gelsenkirchen. Am 07. April 1945 fand die erste Besprechung zwischen Vertretern der Stadtverwaltung und Besatzungsoffizieren der US-amerikanischen Truppen statt, die zu diesem Zeitpunkt bereits das Stadtgebiet nördlich des Kanals kontrollierten. Die gesamte Stadt wurde nur wenige Tage danach befreit, die Kämpfe im „Ruhrkessel“ hörten endgültig am 17. April 1945 auf. Das Protokoll dieser Besprechung ist das erste Dokument der Nachkriegszeit, die in Gelsenkirchen vor 75 Jahren einige Wochen vor...

  • Gelsenkirchen
  • 05.05.20
Kultur
Goldene Lettern für das Goldene Buch: aufgeschlagen auf Seite zwei.

Institut für Stadtgeschichte zeigt Eintragungen prominenter Gäste
Im Goldenen Buch der Stadt blättern

Was haben Papst Johannes Paul II., Raúl, der König von Schweden und die ehemalige Landesministerin Inge Donnepp gemeinsam? Sie alle und viele weitere bekannte Persönlichkeiten stehen im Goldenen Buch der Stadt Gelsenkirchen. Im Goldenen Buch einer Stadt ist alles versammelt, was Rang und Namen hat: Dort werden die Ehrenbürger einer Stadt eingetragen sowie Ehrengäste oder Menschen, die sich besonders um ihre Stadt verdient gemacht haben. Die oft aufwendig gestalteten Seiten des Buches stellen...

  • Gelsenkirchen
  • 21.04.20
Kultur
Institut für Stadtgeschichte

Das Gedächtnis der Stadt
Institut für Stadtgeschichte öffnet sein Archiv

Mit dem Motto „Kommunikation – Von der Depesche bis zum Tweet“ öffnet das Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen am kommenden Samstag, 07. März 2020 von 10:00 bis 16:00 Uhr am „Tag der Archive“ das Archiv der Stadt und lädt alle Interessierten herzlich dazu ein. Das Stadtarchiv ist das Gedächtnis der Stadt Gelsenkirchen, das die Geschichte der Stadt und der ehemals selbständigen Gemeinden sicher verwahrt. Der „Tag der Archive“ findet bundesweit alle zwei Jahre auf Initiative des Verbands...

  • Gelsenkirchen
  • 03.03.20
Kultur
Stadträtin Annette Berg, Philip Ralph vom Heimatbund, Armin Hardes vom Referat Umwelt und "flora"-Leiterin Wiltrud Apfeld freuen sich auf die neue Veranstaltungsreihe zu Umweltthemen.

Veranstaltungsreihe
„Wem gehört die Umwelt ?“

Am Dienstag, 3. März, beginnt eine spannende Veranstaltungsreihe, in der verschiedene städtische Institutionen und lokale Akteure die Themen „Umwelt“ und „Klimawandel“ in der Stadt und im Revier in den Blick nehmen und unter historischen ebenso wie zukunftsweisenden Perspektiven zur Diskussion stellen. Die Reihe „Wem gehört die Umwelt – gestern, morgen, übermorgen?“ wird neben Vorträgen, Lesungen und Diskussionsveranstaltungen auch Exkursionen anbieten. Veranstalter sind das Institut für...

  • Gelsenkirchen
  • 02.03.20
LK-Gemeinschaft
Alfred und Margarethe Zingler

Alfred und Margarethe Zingler – „Ein Leben im Widerstand“
Szenische Lesung in der „Dokumentationsstätte Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“

Zu einer szenischen Lesung mit Rodica Lupo, Markus Kiefer, Christopher Gollan mit musikalischer Begleitung von Günther Menger lädt das  Institut für Stadtgeschichte am Mittwoch, 05. Februar 2020, um 19:00 Uhr in die „Dokumentationsstätte Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“, Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen ein. Die Gelsenkirchener Sozialdemokraten Margarethe und Alfred Zingler sahen sich gezwungen, dem Terror der Nationalsozialisten zu entkommen, und flüchteten 1933 in das...

  • Gelsenkirchen
  • 31.01.20
Politik
Das Foto zeigt die Arbeitsgruppe von „Laufend erinnern“ mit Benjamin Herzog, Sabine Kittel, Dr. Susanne Franke, Sven Schneider und Dr. Daniel Schmidt. Foto: Privat

Geschichtsforschung: Schalker Fan-Ini und Institut für Stadtgeschichte
„Laufend erinnern“

Unter der Überschrift „Laufend Erinnern“ möchte sich eine Arbeitsgruppe der Schalker Fan-Initiative im nächsten Jahr mit einem noch nicht erforschten Thema aus der Zeit des Nationalsozialismus in Gelsenkirchen beschäftigen: Ausgangspunkt der Geschichtsarbeit der Schalker Fan-Initiative ist eine Grabplatte auf dem Westfriedhof in Heßler mit den Namen von 14 Opfern der NS-Gewaltherrschaft. Bekannt ist bisher, dass einige von ihnen dem NS-Krankenmord zum Opfer fielen, andere starben im...

  • Gelsenkirchen
  • 11.01.20
Kultur
Dr. Daniel Schmidt und Sandra Falkenhauer präsentierten die nostalgischen Fotokalender auf dem Neumarkt in der Gelsenkirchener City.

Nostalgischer Kalender
Gelsenkirchen ganz nostalgisch

Wie wohl der Berger See, der Neumarkt und die Galopprennbahn in den 50er Jahren aussahen? Und welche Erinnerungen kommen beim Foto des Parkstadions aus dem Jahre 1973 auf? Diese Fragen beantwortet der neue nostalgische Kalender der Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen (SMG). Die Fotos stammen aus dem Bildarchiv des Instituts für Stadtgeschichte und wurden in den letzten beiden Jahren auf der Facebook-Seite „Gerne Gelsenkirchen“ veröffentlicht. Nostalgische Fotos sind sehr beliebt auf Gerne...

  • Gelsenkirchen
  • 04.11.19
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Ratgeber
 Der Integrationsbeauftragte der Stadt, Mustafa Cetinkaya, Dezernentin Annette Berg und der Leiter des ISG, Dr. Daniel Schmidt, freuen sich auf eine weitere Begegnung mit den Bürgern bei der anstehenden Vortragsreihe.
Foto: Gerd Kaemper

Institut für Stadtgeschichte zu „ Gelsenkirchen - Lass uns reden!“
Auf dem Weg in die offene Gesellschaft?

Mit dem Auftakt zur Dialogveranstaltung „Gelsenkirchen - Lass uns reden“, zu der im Juni 2.000 Bürger aus Gelsenkirchen per Zufallsgenerator eingeladen waren und der fast 200 Bürger folgten, hat die Stadt Gelsenkirchen einen neuen Weg beschritten zur Verständigung zwischen Verwaltung und Stadtgesellschaft. Nun schließt sich das Institut für Stadtgeschichte (ISG) der Reihe an und bittet zum Gespräch über die Frage: „Auf dem Weg in die offene Gesellschaft?“. Bei der Auftaktveranstaltung und auch...

  • Gelsenkirchen
  • 07.09.19
Politik
Der Stein des Anstoßes: Das Straßenschild nebst Infoschild über die Person Heinrich Hohoffs.Foto: Gerd Kaemper
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Die Hohoffstraße soll aus gegebenem Anlass umbenannt werden
Nazi-Vergangenheit holt Rotthausen ein

In den Jahren 1906 bis 1923 war Rotthausen eigenständige Bürgermeisterei innerhalb des Landkreises Essen, darauf sind die Rotthauser auch heute noch stolz. Nun bekommt diese historische Tatsache aber einen Dämpfer, denn der einzige Bürgermeister, den Rotthausen je hatte, wurde vom Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen als nicht nur frühes, sondern auch freiwilliges Mitglied der NSDAP entlarvt. Gemäß eines Ratsbeschlusses vom 7. Oktober 2010 gibt es in Gelsenkirchen zentrale Prinzipien für...

  • Gelsenkirchen
  • 17.02.19
Vereine + Ehrenamt
Oberbürgermeister Frank Baranowski (rechts) hat nun Dr. Daniel Schmidt zum Leiter des Instituts für Stadtgeschichte bestellt. Schmidt tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Stefan Goch an, der als stellvertretender Leiter in die Planungsgruppe für das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen gewechselt ist. Stadträtin Annette Berg, zuständig für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration, gratulierte dem neuen Kollegen.

Institut für Stadtgeschichte
Erinnerungsschatz heben

Der neue Leiter des Instituts für Stadtgeschichte, Dr. Daniel Schmidt, will den Erinnerungsschatz der Gelsenkirchener Bevölkerung heben. „Alle Geschichte, die passiert, passiert auch in der Stadt, dementsprechend steht einem das gesamte Feld der Geschichte offen.“ Mit dieser Aussage machte jetzt Dr. Daniel Schmidt deutlich, warum er sich auf seine neue Aufgabe als Leiter des Instituts für Stadtgeschichte (ISG) besonders freut. Oberbürgermeister Frank Baranowski übergab nun offiziell das...

  • Gelsenkirchen
  • 15.12.18
Kultur
Zur Vorstellung der neuen Broschüre trafen sich auf dem Nordsternturm ihre „Macher“: Der Autor Dr. Daniel Schmidt, der Sprecher des Gelsenkirchener Zusammenschlusses der bergbaugeschichtlichen Vereine Martin Gernhardt und Reinhold Adam vom Geschichtsforum Nordsternpark mit Oberbürgermeister Frank Baranowski. Foto: Gerd Kaemper
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„Stadtprofile Gelsenkirchen“: Auf Kohle gebaut!

In dem Jahr, in dem sich der Bergbau endgültig aus dem Ruhrgebiet verabschiedet, erscheint nun in der Broschürenreihe „Stadtprofile Gelsenkirchen“ eine ganz besondere Folge. Die sechste Ausgabe der Reihe widmet sich dem Thema „Zechen“ und erinnert an sämtliche Gelsenkirchener Bergwerke. Die neue Broschüre wurde nun von Oberbürgermeister Frank Baranowski und dem Autor Daniel Schmidt vom Institut für Stadtgeschichte auf dem Nordsternturm vorgestellt. Von der Zeche Holland im Süden bis Westerholt...

  • Gelsenkirchen
  • 08.09.18
Überregionales
Der Leiter des Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen, Prof. Dr. Stefan Goch, leitete das Gespräch mit den Nachkommen der Holocaust-Opfer. Dazu war Frans Spiegel live vor Ort, ebenso wie Judith Neuwald-Tasbach, deren Familie aus Gelsenkirchen stammt und deren Überlebende auch wieder hierher zurückkehrten. Per Skype-Zuschaltung kamen auch Vincent Garay-Spiegel (Foto) und Mark Meyer zu Wort.Foto: Gerd Kaemper
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Holocaust-Gedenktag in Gelsenkirchen

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von den Alliierten befreit. Seit 1996 ist dieses Datum in der BRD den Opfern des nationalsozialistischen Regimes gewidmet. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Der Gedenktag fällt auch mit der Gelsenkirchener Erinnerung an die Deportation Gelsenkirchener Juden am 27. Januar 1942 nach Riga zusammen. In...

  • Gelsenkirchen
  • 30.01.18
Überregionales
Bei der Aufstellung wurde der Gedenkstein geweiht.
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Fährunglück-Gedenkstein - 1946 kenterte die Behelfsfähre Erle-Bismarck und forderte Opfer

Am 7. April 1946 kenterte die Behelfsfähre Erle-Bismarck, die die zerstörte Brücke Münsterstraße über den Rhein-Herne-Kanal ersetzte. 21 Menschen ertranken, zwei Kinder, fünf Frauen und 14 Männer. Zur Erinnerung an das Fährunglück hat Steinmetz Konrad Herz einen Gedenkstein gestiftet. Oberbürgermeister Frank Baranowski und Bezirksbürgermeister Wilfried Heidl weihten diesen am Rhein-Herne-Kanal, Höhe Münsterstraße, ein. Zur Einweihung eingeladen waren auch die Geschwister Eleonore Napierski (83)...

  • Gelsenkirchen
  • 05.11.16
Ratgeber
Ministerin Sylvia Löhrmann traf bei ihrem Besuch in der Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ auch mit Studierenden des Weiterbildungskollegs Emscher-Lippe zusammen. Foto: Gerd Kaemper

Erinnerungskultur stärken

Schulministerin Sylvia Löhrmann besuchte im Vorfeld des Weltfriedenstages die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“, um sich dort über die Aktivitäten der bestehenden Bildungspartnerschaft zwischen der Dokumentationsstätte und des Weiterbildungskollegs Emscher-Lippe zu informieren. „Konstruktion der Volksgemeinschaft“ Professor Stefan Goch, Leiter des Instituts für Stadtgeschichte in Gelsenkirchen, präsentierte Ministerin Löhrmann und den Studierenden des...

  • Gelsenkirchen
  • 11.09.16
  • 1
Ratgeber
„Es ist uns wichtig, mit dieser Erklärungstafel darauf hinzuweisen, wie gerade junge Menschen wie wir es heute sind, manipuliert wurden, um sie für den Krieg zu begeistern. Dies kann ein Mahnmal dafür sein, dass wir nicht alles hinnehmen sollten, sondern kritisch hinterfragen, um sich so eine eigene Meinung zu bilden“, erklärte Dominic Nalezinski in der Einweihungsrede. Foto: Gerd Kaemper

Gesamtschule Berger Feld und der "Mythos von Langemarck"

In der Langemarckstraße wurde eine neue Erinnerungsorte-Tafel eingeweiht. Die Enthüllung der Tafel nahm Bezirksbürgermeisterin Marion Thielert vor. Die Tafel ist von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Berger Feld (GEBF) erarbeitet worden. Unterstützung erhielten sie dabei durch das Institut für Stadtgeschichte, das der GEBF im Rahmen einer Bildungspartnerschaft verbunden ist. Die Schüler Stefanie Kazich und Dominic Nalezinski beleuchteten in ihrer Gedenkrede zur Enthüllung der Tafel die...

  • Gelsenkirchen
  • 10.07.16
Überregionales
Schon am Eröffnungstag war die Ausstellung  "Heimat – Heimisch – Einheimisch" im Hans-Sachs-Haus gut besucht. Das Thema Zuwanderung berührt viele in Gelsenkirchen, ob historisch oder ganz aktuelll.
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Ausstellung "Heimat – Heimisch – Einheimisch" über Gastarbeiter

Die Geschichte Gelsenkirchens ist geprägt von Menschen, die in den letzten Jahrzehnten zugewandert sind, da sie Arbeit und ein besseres Leben suchten. Ihre Gegenwart bietet eine kulturelle Vielfalt, die in ihrer Geschichte wurzelt. Oberbürgermeister Frank Baranowski eröffnete zu diesem Thema eine Ausstellung im Hans-Sachs-Haus. In der Ausstellung "Heimat – Heimisch – Einheimisch: Gastarbeiter und ihre Familien in Gelsenkirchen" des Instituts für Stadtgeschichte (ISG) wird nun ein wichtiges...

  • Gelsenkirchen
  • 25.05.16
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