Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen

Beiträge zum Thema Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen

Kultur

Buchvorstellung und Podiumsdiskussion in der Neuen Synagoge
Jüdisches Leben in Gelsenkirchen

Das Buch „Selbstbehauptung nach dem Holocaust, Die Geschichte der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen nach 1945“ ist soeben in der Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen (ISG) erschienen. Darin beschreiben die Herausgeber Stefan Goch und Stefan Nies ein bedeutendes Kapitel der Geschichte Gelsenkirchens: Sie schildern, wie die jüdische Gemeinschaft in der kriegszerstörten Stadt und nach dem Zivilisationsbruch des Holocaust neu entstanden ist und wie sie sich seither als...

  • Gelsenkirchen
  • 11.06.21
LK-Gemeinschaft
Neue Synagoge an der Georgstraße.

Kein Platz für Antisemitismus – Solidarität mit der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen
Oberbürgermeisterin Karin Welge unterstützt die Solidaritätskundgebung vor der Synagoge

Gelsenkirchen. „Die Solidaritätskundgebung am heutigen Nachmittag vor der Synagoge findet meine volle Unterstützung“, so Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Karin Welge. „Ich stehe in engem Austausch mit der Jüdischen Gemeinde in Gelsenkirchen und ihrer Vorsitzenden Judith Neuwald -Tasbach. Ich habe Stadträtin Anne Heselhaus gebeten, als Vertreterin der Stadt Gelsenkirchen an der Veranstaltung teilzunehmen. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmenden und wünsche einen friedlichen Verlauf.“ Karin...

  • Gelsenkirchen
  • 14.05.21
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Blaulicht
Im Zuge der nicht angemeldeten Demonstration am Dienstagabend, 12. Mai 2021, konnte die Polizei einen 26-jährigen Deutsch-Libanesen aus Gelsenkirchen als Tatverdächtigen identifizieren.

Polizei ermittelt Tatverdächtigen
Im Zuge der nicht angemeldeten Demonstration am Dienstagabend, 12. Mai 2021, konnte die Polizei einen 26-jährigen Deutsch-Libanesen aus Gelsenkirchen als Tatverdächtigen identifizieren.

Die Polizei konnte 13.Mai. 2021, im Zuge der Ermittlungen einen Tatverdächtigen identifizieren. Es handelt sich um einen 26-jährigen Deutsch-Libanesen aus Gelsenkirchen. Der Staatsschutz hat eine Ermittlungskommission eingerichtet, um zügig weitere Details aufzuklären. in der Gelsenkirchen Altstadt konnte die Polizei verhindern, dass die Demonstranten auf jüdische Einrichtungen unserer Stadt einwirken konnten. In unmittelbarer Nähe der jüdischen Synagoge, wo die Beamten die Demonstranten durch...

  • Gelsenkirchen
  • 14.05.21
Politik
Oberbürgermeisterin Karin Welge und die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Judith Neuwald-Tasbach, im Gedenken vor der neuen Synagoge. Foto: Stadt Gelsenkirchen

Lichter als Zeichen des Erinnerns und virtuelle Gedenkveranstaltung im Internet
Gelsenkirchener Gedenken am 9. November

 „Viele Veranstaltungen mussten und müssen in diesem November ausfallen. Das Gedenken am 9. November aber, das war uns sehr rasch klar, das darf nicht ausfallen. Nicht in diesem Herbst. Nicht bei dieser Stimmungslage!“, so Oberbürgermeisterin Karin Welge in ihrer Gedenkrede zum 9. November. Entgegen ursprünglicher Planungen hatte die Demokratische Initiative angesichts der sich weiter verschärfenden Corona-Pandemie in diesem Jahr keine öffentliche Kundgebung zum Gedenken an die Pogrome in der...

  • Gelsenkirchen
  • 10.11.20
Politik
Das Gedenkbuch wurde im Rahmen einer Feierstunde im Ratssaal des Hans-Sachs-Hauses von Karl-Heinz Rotthoff offiziell an Oberbürgermeister Frank Baranowski übergeben.
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Institut für Stadtgeschichte erstellt Datenbank zu Recherche
Gedenkbuch erinnert an NS-Opfer

Mit fünf monatiger Verspätung durch die Corona-Pandemie wurde nun das neue Gedenkbuch zur Erinnerung an die jüdischen Menschen, die zwischen 1933 und 1945 in Gelsenkirchen von den Nationalsozialisten ermordet wurden, offiziell an Oberbürgermeister Frank Baranowski übergeben. Zusammengetragen wurden die Schicksale der Menschen durch den Hobby-Historiker Karl-Heinz Rotthoff, der auch Mitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ist.  Gemeinsam mit der Grafikerin Nicole Cub und...

  • Gelsenkirchen
  • 29.08.20
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Politik

Für Opfer der Arbeit und jüdische Soldaten
Gedenkfeiern zumVolkstrauertag

In diesem Jahr gibt es in Gelsenkirchen zwei Gedenkfeiern zum Volkstrauertag. Einmal die des Heimatbundes für die Opfer der Arbeit und zum anderen die der Gesellschaft für Christlich-Jüdische, bei der der im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten gedacht wird. Der Heimatbund bittet am Sonntag, 17. November, um 11.15 Uhr in Kooperation mit der Bergbausammlung Rotthausen und dem Freundeskreis Nordstern auf den katholischen Altstadtfriedhof an der Kirchstraße. Die konfessionsfreie...

  • Gelsenkirchen
  • 15.11.19
Politik
Eine beeindruckende Menge folgte dem Aufruf der demokratischen Intitiative zum Schweigemarsch und der Kundgebung zur Erinnerung an einen der Tiefpunkte der deutschen Geschichte, der heute von Rechtspopulisten ebenso verleugnet wird, wie der Holocaust und andere Schandtaten des Nazi-Regimes. Damit wurde ein deutliches Zeichen gesetzt, Farbe bekannt und Position bezogen, wie es auch Oberbürgermeister Frank Baranowski in seiner Erinnerungsrede forderte: „Wir müssen deutlich machen, dass es für bestimmte Positionen keine Toleranz gibt! Wer sich wie ein Nazi benimmt, wer sich wie einer äußert, ob verschwurbelt und nur in Andeutungen, oder doch einmal offen – den muss man dann auch so nennen! Und für Nazis gibt es eben keine Toleranz! Das darf nirgendwo in Deutschland der Fall sein, und schon gar nicht in unserer Stadt, in Gelsenkirchen!“Foto: Gerd Kaemper
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Beim Gedenken an die Gräueltaten der sogenannten Reichskristallnacht vom 9. November 1938
Gelsenkirchen setzt ein deutliches Zeichen

 „Ich begrüße diejenigen, die schon seit Längerem Jahr für Jahr am 9. November gegen Abend auf die Straße gehen – und damit dieses Gedenken und die Kundgebung mittragen –, aber auch genauso jene, die sich uns in diesem Jahr zum ersten Mal angeschlossen haben, weil Sie im Laufe der vergangenen Wochen und Monate festgestellt haben: Ja, die Situation in unserem Land ist so, dass auch ich Farbe bekennen sollte. Ich kann das nicht mehr allein den anderen überlassen!“ Mit diesen Worten begrüßte...

  • Gelsenkirchen
  • 13.11.19
Politik
Im Rahmen des Projektes "Gesellschaftliche und religiöse Vielfalt - verstehen und erleben" des af nahmen die Jugendlichen am diesjährigen Musikfestival Jewrovision in Dresden teil. Auch davon berichtet der Film, der in der Neuen Synagoge Premiere feiert. Foto: Jörg Briese

Das „aktuelle forum“feiert 50. Geburtstag

Während der Stadtspiegel seinen 35. Geburtstag feiert, begeht der Verein das aktuelle forum mit Sitz an der Hohenstauffenallee 1 in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Dazu gibt es Programmpunkte, die sich durch das ganze Festjahr ziehen. Der nächste ist die Premiere des Films „Zwischen Erinnerung und heute. Jüdische Jugendliche in Gelsenkirchen“ über das Miteinander von jüdischen und nicht-jüdischen Jugendlichen in unserer Stadt. Der Verein das aktuelle forum und die Jüdische Gemeinde...

  • Gelsenkirchen
  • 05.10.18
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Kultur
Das Junge Musiktheater Gelsenkirchen führte die Oper "Brundibär" im vergangenen Jahr im Consol Theater auf. Am Mittwoch spielen Musikschüler aus Recklinghausen das Stück. Foto: Gerd Kaemper

„Brundibär“ - eine besondere Kinderoper

Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit, an der sich die Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit aus Gelsenkirchen und dem Kreis Recklinghausen, die jüdische Gemeinde Gelsenkirchen, die Musikschule Recklinghausen und der Förderverein dieser Musikschule beteiligen, wird "Brundibär - eine besondere Kinderoper" am Mittwoch, 21. März, um 18 Uhr vom Ensemble der Musikschule Recklinghausen im Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge, Georgstraße 2, aufgeführt. „Brundibär“ ist eine Kinderoper...

  • Gelsenkirchen
  • 16.03.18
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Kultur

Auf den Spuren jüdischer Geschichte - Neue Besichtigungstermine 2018

Auch 2018 lädt die jüdische Gemeinde Gelsenkirchen zu einer Vielzahl spannender Veranstaltungen ein. Zu den regelmäßigen geführten Besichtigungen die neue Synagoge wird das Programm erweitert. In den Sommermonaten werden die Besichtigungen über den jüdischen Friedhof (Wanner Straße/Ecke Oskarstraße) angeboten. Ebenfalls neu sind die Besichtigungen des alten jüdischen Betsaales an der Von-der-Recke-Straße. Besichtigungstermine der Neuen Synagoge Gelsenkirchen, Georgstraße 2, sind am 4. Januar,...

  • Gelsenkirchen
  • 28.12.17
Kultur
Die Mitstreiter Birgit Klein, Ulrich Penquitt, Wiltrud Apfeld, Prof. Dr. Stefan Goch, Anja Herzberg und Judith Neuwald-Tasbach freuen sich bereits auf die Durchführung des Projektes. Foto: Gerd Kaemper

Geschichte lebendig halten

„Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten“ lautet ein Ausspruch von August Bebel. Er könnte den Initiatoren des Projektes „Hitler in unseren Köpfen“ als Anstoß gedient haben. Viele Partner arbeiten gemeinsam am Projekt Denn den Kooperationspartnern, Trias Theater Ruhr, Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen, Kulturraum „die flora“, VHS, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Institut für Stadtgeschichte, haben genau dieses Ziel im Auge:...

  • Gelsenkirchen
  • 28.10.17
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Überregionales
Das Gebet im St. Josef-Hospital hat einen historischen Hintergrund. Denn hier gelang es 1944/1945 durch Initiative Dr. Bertrams und die Unterstützung vieler Helfer, ungarische jüdische Zwangsarbeiterinnen der Gelsenberg Benzin AG vor dem Zugriff des nationalsozialistischen Vernichtungssystems zu retten.Fotos: Gerd Kaemper
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Gedenk-Tage

Der 27. Januar ist nicht nur seit dem Jahr 2005 der von den Vereinten Nationen ausgerufene internationale Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus, weil es der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau war, sondern auch der Tag, an dem im Jahr 1942 die Gelsenkirchener Juden nach Riga deportiert wurden. Dieser Ereignisse wurde nun in Gelsenkirchen gedacht. Alljährlich am Vorabend des Holocaust-Gedenktages findet in der Kapelle des St. Josef-Hospitals in Horst ein ökumenisches Gebet zum...

  • Gelsenkirchen
  • 01.02.17
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Kultur
Die Vortragenden beim Jüdischen Abend mit Humor und Genuss waren Dieter Salje als Rabbi, Judith Neuwald-Tasbach und Norbert Labatzki.Foto: Gerd Kaemper

Mit Humor und Genuss

Mit einem Abend, der Humor, Musik und den Genuss gleichermaßen einbezog, wurde die Reihe Jüdische Wochen Kulinarisch von der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen im Courtyard-Hotel fortgesetzt. Und von allen drei Elementen gab es reichlich. Nach der jüdischen Märchenwelt - nun der jüdische Humor Nachdem im vergangenen Jahr die jüdische Märchenwelt beleuchtet wurde, kamen nun Witze, Anekdoten und Kurzgeschichten von Paul Spiegel, Ephraim Kishon und Salcia Landmann zu Gehör. In ihrer Begrüßung...

  • Gelsenkirchen
  • 22.10.16
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Kultur
Von der Gildenstraße aus zeigte Judith Neuwald-Tasbach dem S04-Finanzvorstand den Schaden an der Fensterscheibe. Foto: Gerd Kaemper
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S04 setzt ein Zeichen

Auch mehr als 70 Jahre nach dem Ende der Nazi-Schreckensherrschaft leben Menschen mit jüdischen Glauben nicht frei von Angst und Schrecken in Gelsenkirchen. Jüngstes Beispiel für eine Anfeindung ist das Einschlagen einer Fensterscheibe in die Synagoge an der Georgstraße. Peter Peters, der Finanzvorstand des FC Schalke 04, informierte sich vor Ort über das Geschehen und setzte ein Zeichen gegen Gewalt und Zerstörung. Wieder ein Fenster demoliert In der Nacht vom 13. auf den 14. August wurde das...

  • Gelsenkirchen
  • 14.09.16
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Überregionales
Das Foto zeigt Overbeck mit Kornblum.Foto: Bistum Essen

Bischöfe in der Synagoge

Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck und Weihbischof Wilhelm Zimmermann besuchten die jüdische Gemeinde. Beim Rundgang durch die Synagoge betonten die Bischöfe die enge Verbundenheit der katholischen Christen mit ihren „älteren Geschwistern im Glauben“. In einem Gespräch mit den Bischöfen äußerte der Gemeindevorstand um die Vorsitzende Judith Neuwald-Tasbach und Rabbiner Chaim Kornblum die Sorge vor einer zunehmenden Radikalisierung in Teilen der Gesellschaft. Die Bischöfe teilen diese Sorge....

  • Gelsenkirchen
  • 03.07.16
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Ratgeber
Dieses Fenster der Synagoge wurde durch einen Gullydeckel zerstört und muss weiter auf seine Reparatur warten. Foto: Gerd Kaemper
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Judenhass keine Chance geben

Es sind (hoffentlich) nur wenige Versprengte und Irregeleitete, die Angst und Schrecken, Unsicherheit und Ratlosigkeit in der Jüdischen Gemeinde verbreiten. Ihnen entgegen tritt derzeit die ganze Kraft der Gesellschaft, quer durch alle Glaubensrichtungen, Parteien und mehr. Evangelischer Kirchenkreis sammelt Kollekte für die Synagoge Ein Zeichen dieser Solidarität überbrachte nun der Evangelische Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid durch seinen Superintendenten Rüdiger Höcker: Ein...

  • Gelsenkirchen
  • 08.08.14
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Kultur
Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen, Judith Neuwald-Tasbach, ist erfreut über diese besondere Ausstellung in der Gelsenkirchener Synagoge. Foto: Gerd Kaemper

„Heimatsucher“ - Ein Blick auf die Shoah-Überlebenden heute

Die Eröffnung der Zeitzeugenausstellung „Heimatsucher - Shoah-Überlebende heute“ findet am Mittwoch, 22. Januar, um 18 Uhr in der Neuen Synagoge an der Georgstraße statt und damit fünf Tage vor dem Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Sie wird eröffnet von Bürgermeister Klaus Hermandung und musikalisch begleitet von dem Gelsenkirchener Klezmermusiker Norbert Labatzki. Die Juden von damals mal anders Die Projektmacherinnen Sarah Hüttenberend und Anna Damm haben in einem einzigartigen,...

  • Gelsenkirchen
  • 18.01.14
Kultur
Unter dem Sternenhimmel des Winterlichts auf der Bahnhofstraße zog der Schweigemarsch vorbei an Stätten, die heute kaum noch einer mit jüdischem Leben in Gelsenkirchen in Verbindung bringen würde. Foto: Gerd Kaemper
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„No Nazis in GE und anderswo!!!“

Friedlich und mehr oder weniger schweigend zog eine große Zahl Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Samstag durch die Gelsenkirchener Innenstadt zur Kundgebung im Gedenken an die Greuel der Pogromnacht von 1938. Der Schweigemarsch vorbei an erinnerungswürden Orten Vom Bahnhofsvorplatz zog der Zug über die Bahnhofstraße, an der bis zur Nazi-Herrschaft viele jüdische Kaufleute ihre Geschäfte betrieben. Weiter ging es zur Von-der-Recke-Straße, wo die Jüdische Gemeinde in...

  • Gelsenkirchen
  • 13.11.13
Überregionales
Die in das Pflaster eingelassenen Stolpersteine sind gut sicht- und lesbar. Sie werden zu bleibenden Erinnerung an die in ihrer Nähe beheimateten Opfer des Dritten Reiches. Foto: Gerd Kaemper
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Stolpersteine zum Gedächtnis werden verlegt

Am Montag, 29. April, wird Gunter Demnig in Gelsenkirchen 19 weitere Stolpersteine zum Gedenken an die Opfer des NS-Regimes in der Karl-Meyer-Straße, Steinfurthstraße, Wanner Straße, Schalker Straße, Schalker Markt und in Horst verlegen. Was ist ein Stolperstein? Ein Stolperstein ist ein 10 x 10 x 10 cm großer Quader mit einer Messingplatte, die eine Inschrift mit den Worten „hier wohnte“- dann Name, Geburtsdatum, Datum der Deportation Ort der Deportation und dem Datum der Ermordung trägt. Die...

  • Gelsenkirchen
  • 24.04.13
Politik
Noch hat Paul Baumann die Zeit sich in dem Projekt-Container seiner Literatur zu widmen. Doch die Kinosessel auf der rechten Seite sollen schon bald auf der anderen Seite durch weitere Sitzgelegenheiten ergänzt werden, so dass direkte Konversationen geführt werden können. Mal kritisch, mal konform, aber immer demokratisch. Foto: Gerd Kaemper
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Chance Demokratie - Was machen wir daraus?

Seit Beginn des Jahres und noch bis Ende November geht man in Gelsenkirchen der Frage nach: „Gelsenkirchen erinnert sich: Vor 80 Jahren - was war 1933 und was bedeutet das für heute?“. Dabei dreht sich alles um die Machtergreifung Hitlers, das Nazi-Regime und eben das Heute. Genau dieser Blick auf das Heute geht auf den Einsatz des Projektes „Steinbruch Demokratie“ zurück, das sich im Rahmen der Kooperationspartner zu dem Jahresprogramm für diese Betrachtung einsetzte. Ideengeber Paul Baumann...

  • Gelsenkirchen
  • 15.04.13
Kultur
Das Brautpaar wird gespielt von der israelischen Sängerin Yael Izkovich und von Ricado Feldmann. Foto: Heinrich Jung.
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Starkes Theater gegen Vorurteile: Premiere von „Mazel Tov“

Einblicke in jüdische Kultur und jüdisches Brauchtum gibt „Mazel Tov“ (Viel Glück), die authentische Inszenierung einer traditionellen jüdischen Hochzeit im 19. Jahrhundert. Dabei werden die Zuschauer von Gästen zu Akteuren. Das Gelsenkirchener Projekt, das am 6. Mai auf dem Weltkulturerbe Zollverein in Essen uraufgeführt wird, geht dann auf Tournee. Hannelore Kraft hat die Schirmherrschaft übernommen. GE. Geistiger Vater, Produzent und künstlerischer Leiter des ambitionierten Projektes ist...

  • Gelsenkirchen
  • 30.03.12
  • 1
Kultur
Bezugnehmend auf die erschreckenden Ergebnisse der Antisemitismus-Studie mahnte Judith Neuwald-Tasbach an, dass man in Deutschland nicht nur an die ruhmreichen Zeiten erinnern sollte, sondern auch an die mörderischen. Foto: Gerd Kaemper
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Fünf Jahre neue Synagoge - Die Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen zeigt sich neu belebt und lädt gern Gäste ein

Am 1. Februar 2007 wurde die Neue Synagoge in der Georgstraße 2 am Platze ihrer Vorgängerin, die in der sogenannten Reichskristallnacht gebrandschatzt wurde, feierlich eingeweiht. Seitdem fanden eine Vielzahl von Veranstaltungen in dem neuen Gebäude statt und viele Besucher fanden den Weg dorthin. GE. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust wurde die Jüdische Gemeinde in Gelsenkirchen durch Kurt Neuwald und einige andere Bürger, die das Grauen des Nationalsozialismus überlebt hatten, zu...

  • Gelsenkirchen
  • 01.02.12
Kultur
15 Bilder

Dr. Dieter Graumann: Judentum ist nicht von gestern

Für die Jüdische Gemeinde in Gelsenkirchen und die Juden in aller Welt begann vor wenigen Tagen das Jahr 5.772. Das Neujahrsfest nahm die Gemeinde zum Anlass, ihrem Gemeindesaal in der neuen Synagoge den Namen des Begründers der Gemeinde nach der Shoah zu geben. Der Saal heißt nun Kurt-Neuwald-Saal.

  • Gelsenkirchen
  • 12.10.11
  • 1
Kultur

Gedenkkonzert an die Toten der 11. September der Jahre 1944 und 2001

GE. Der 11. September ist für die Jüdische Gemeinde in Gelsenkirchen gleich zweifach ein wichtiger Gedenktag. Am 11. September 1944 um 18 Uhr abends wurde die Gelsenberg AG, in der die jüdischen Zwangsarbeiterinnen auf dem Gelände der Gelsenberg AG arbeiten mussten, bombardiert und im Zuge der Zerstörung des Werkes kamen circa 151 Frauen und Mädchen ums Leben. Am 11. September 2001 wurden in den Twin Towers in New York tausende Menschen Opfer eines terroristischen Anschlags. „Wir wollen...

  • Gelsenkirchen
  • 07.09.11
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