jüdischer friedhof

Beiträge zum Thema jüdischer friedhof

Überregionales
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75. Jahrestag der Reichspogromnacht: "Erinnerung aufrechterhalten!"

"Wir müssen die Erinnerung daran aufrechterhalten. Auch heute ist das Thema sehr aktuell, wie man an den Straftaten der NSU und an verbalen Entgleisungen auf den Schulhöfen sieht. Wir müssen für Toleranz werben gegenüber allen Mitgliedern unserer Gesellschaft", so Vize-Bürgermeister Thorsten Schick und nannte Worte wie "Explosion und Enthemmung" und "Gefühle zerschmettert". Mitglieder der CDU-Ratsfraktion und des CDU-Stadtverbandes hatten sich zur Erinnerung an den 75. Jahrestag der...

  • Hemer
  • 10.11.13
  • 1
Überregionales
Nicholas Conrad-Miller und seine Frau Rachel besuchten den Gedenkstein seiner Urgroßeltern Luise und David Cohen. Diese wurden 1942 im Konzentrationslager im polnischen Zamosc ermordet. Foto: Wengorz

Hochzeitsreise nach Castrop-Rauxel: Ehepaar aus Austin (Texas) suchte nach Spuren jüdischer Angehöriger

Es war nicht nur ein unkonventioneller, sondern auch ein erstaunlich ernster Beginn für einen „Honeymoon“. Unmittelbar nach ihrer Trauung flogen Rachel Adams-Miller und Nicholas Conrad-Miller von New York nach Düsseldorf und kamen am Montag (7. Oktober) in Castrop-Rauxel an. Das Ziel: Eine Spurensuche nach jüdischen Angehörigen. Seine Urgroßeltern Luise und David Cohen hat Nicholas Conrad-Miller nie kennengelernt. Vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten hatten diese am Markt 24 in...

  • Castrop-Rauxel
  • 09.10.13
Kultur
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Jüdischer Friedhof in Xanten: die Form (3/3)

. . Zahlreich wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meer sollen sein die Nachkommen von Abraham, so ist der Segen Gottes. Auf alten jüdischen Friedhöfen mit ihrem Wirrsal an Steinen ist es schwierig die Stelen zu zählen, so geben solche Orte fast bildlich wieder, dass die Zahl der Verstorbenen und somit die Zahl der Lebenden nicht zu überschauen ist. Das Besondere am jüdischen Friedhof in Xanten ist, dass seine Form streng geometrisch ist: die Stelen bilden drei konzentrische Kreise, geben...

  • Xanten
  • 25.07.13
Kultur
3 Bilder

Jüdischer Friedhof in Xanten: die Steinchen (2/3)

. . Viele Gründe werden angegeben für das Niederlegen von Steinchen auf den Stelen jüdischer Friedhöfe. Manche führen an, dass der Brauch noch aus der Nomadenzeit stamme, als man die Toten unter einem Steinhaufen begraben musste um den Leichnam vor den wilden Tieren zu schützen. Die Bücher Mose, die sonst penibel das religiöse Handeln regeln, sagen über die Bestattung nichts aus. Während die Orte der Gräber der Erzväter und Erzmütter bekannt sind, weiß man über das Grab des größten Propheten,...

  • Xanten
  • 23.07.13
Kultur
15 Bilder

Jüdischer Friedhof in Xanten: die segnenden Hände (1/3)

Die beiden Hände auf einer Stele auf dem Jüdischen Friedhof in Xanten geben an, dass dort ein Kohèn, ein Nachfahre von Aaron, dem Bruder von Mose begraben liegt. Sie segneten die Juden seit Urbeginn, nicht bloß „im Namen“ des Allmächtigen, sondern der Ewige schaut durch die Finger der Segnenden wie durch ein Gitter. Darum blickt auch keiner hin, ja, die Gläubigen wenden den Priestern die den Segen spenden ihren Rücken zu um nicht in Versuchung zu geraten ihnen auf die Finger zu schauen. Gott...

  • Xanten
  • 21.07.13
Kultur

RU :) damals und heute

Als ich noch zur Schule ging, fand der Religionsunterricht hauptsächlich im Klassenraum statt und er galt nur der eigenen Religion. Klar, einmal in der Woche gingen alle Schülerinnen und Schüler des Städt. Gymnasiums Kalkar in die St. Nicolai-Kirche, dieser Gang war damals aber eher eine schulische Notwendigkeit denn ein religiöses Bedürfnis. Gelernt wurde fast ausschließlich aus Büchern, und das war auch i.O. - man kannte es ja nicht anders!!! Um wie vieles reicher an besonderen Erlebnissen...

  • Xanten
  • 07.05.13
  • 3
Überregionales
Bürgermeister Bodo Klimpel bedankte sich bei Glasermeister Hermann Fimpeler (links), der das Material zum Selbstkostenpreis zur Verfügung stellte. Das Aufstellen besorgten die Mitarbeiter des Baubetriebshofs. | Foto: Stadt

Jüdischer Friedhof: Gläserne Stele ergänzt den Gedenkstein

Ein neues gläsernes Hinweisschild weist auf den Gedenkstein am jüdischen Friedhof an der Recklinghäuser Straße hin. Bürgermeister Bodo Klimpel bedankte sich am Dienstag bei Glasermeister Hermann Fimpeler (links), der das Material zum Selbstkostenpreis zur Verfügung stellte. Das Aufstellen besorgten die Mitarbeiter des Baubetriebshofs. Der Gedenkstein wurde bereits 1997 am Vorabend des Holocaust-Gedenktages aufgestellt. Damals hatten Schüler des Hans-Böckler-Kollegs den Anstoß dazu gegeben, der...

  • Haltern
  • 17.04.13
  • 1
Kultur

Neues Buch von Renate Habets: "Kiesel zum Gedenken"

„Kiesel zum Gedenken“ ist das dritte Buch der Autorin Renate Habets aus Duisburg. In elf Erzählungen, die im Kettwig vor der Brücke des 19. Jahrhunders spielen, erinnert sie an das jüdische Leben des Dorfes. „Bei meinen Besuchen auf dem jüdischen Friedhof am Blomericher Weg in Ratingen-Hösel stellte ich mir mehr und mehr die Frage, wie das Leben derjenigen ausgesehen haben mag, deren Grabsteine ich da vor mir sah“, erinnert sich die pensionierte Gymnasiallehrerin. Vor allem denen, deren Namen...

  • Essen-Kettwig
  • 29.01.13
Kultur
Eingang zum jüdischen Friedhof Neviges
9 Bilder

Jüdischer Friedhof Neviges

Außerhalb von Neviges, am Mühlenberg, liegt der jüdische Friedhof. Die Juden, die sich seit dem 17. Jh in Neviges niederließen, hatten - wie ich finde - einen langen Fußweg zu bewältigen um ihre Verstorbenen zu besuchen. Bis 1929 fanden hier Beisetzungen statt und 23 Einzelgräber sind noch belegt. Während des dritten Reiches wurden hier auch verstorbenen russische Zwangsarbeiter in ihre letzte Ruhestätte gebettet. Kleine Steine auf einigen Grabsteinen sollen andeuten, dass der Verstorbene nicht...

  • Velbert-Neviges
  • 14.01.13
Überregionales
Rund 250 Castrop-Rauxeler zeigten bei der vom Stadtjugendring und Team Jugendarbeit organisierten Gedenkveranstaltung Flagge gegen Rechts.  Foto: Thiele

"Wer die Opfer vergisst, tötet sie noch einmal": Gedenken an Pogromnacht

Sterne und Friedenstauben aus Pappe, Transparente und eine eindeutige Botschaft: „Nie wieder!“ Rund 250 Castrop-Rauxeler nahmen am Freitag (9. November) an der traditionellen Gedenkveranstaltung an die Pogromnacht von 1938 teil. Vom jüdischen Friedhof an der Oberen Münsterstraße ging es zum Platz der ehemaligen Synagoge am Simon-Cohen-Platz. „Wer die Opfer vergisst, tötet sie noch einmal“, sagte Bürgermeister Johannes Beisenherz. Rechtsradikales Gedankengut reiche bis in die Mitte der...

  • Castrop-Rauxel
  • 12.11.12
Vereine + Ehrenamt

Der alte jüdische Friedhof in Ratingen - Vortrag von Hanna Eggerath und Helmut Neunzig

Am Freitag, 09. November um 19.30 Uhr widmen sich die NaturFreunde Düsseldorf in einer Vortragsveranstaltung einem spannenden lokalhistorischem Thema: dem alten jüdischen Friedhof in Ratingen. In Ratingen-Breitscheid liegt in einem Wäldchen am Blomericher Weg ein gut erhaltener jüdischer Friedhof aus dem 18. Jahrhundert. Er gehörte den Juden von Kettwig vor der Brücke, das zu dieser Zeit wie auch Ratingen zum Herzogtum Berg gehörte. Von Kettwig aus führte der "Leichenweg" etwa eine Stunde...

  • Düsseldorf
  • 01.11.12
Kultur
Der Grünschnitt auf dem Jüdischen Friedhof wurde nun vom Grünflächenamt vorgenommen. 
                                                        Foto: Wengorz

Wertvolles Kulturdenkmal erhalten: Baranski beklagt schlechten Zustand des Jüdischen Friedhofs

Eine zunehmende Verwahrlosung des Jüdischen Friedhofes an der Oberen Münsterstraße hatte Hobby-Historiker Gisbert Baranski öffentlich beklagt. „Der 250-jährige Jüdische Friedhof befindet sich zurzeit leider in einem Zustand, der zu beanstanden ist. Fast das gesamte Gelände ist mit hohen Pappelsprösslingen übersät, so dass die Grabsteine kaum zu sehen sind“, so Baranski. Die Reaktion der Stadt erfolgte prompt: Mitarbeiter des Grünflächenamtes nahmen nun den erforderlichen Grünschnitt auf der...

  • Castrop-Rauxel
  • 13.07.12
Politik

Wahlkampf auf dem Friedhof! - Ihre Meinung ist gefragt!

Peter Oetken aus Goch kommt ursprünglich aus Oldenburg und fand über die Bundeswehr seine neue Heimat in Goch. Aber, so sagt er: „Man kann nur dort Wurzeln schlagen, wo man Heimatgefühle entwickelt.“ goch. Und in Goch käme ihm derlei abhanden, wie er meint, weil hier Stück für Stück Heimat verloren gehe. Jüngstes Beispiel: Wahlplakatsünder auf dem ehemaligen, evangelischen Friedhof an der Kalkarer Straße. „Obwohl die dortige Rasenfläche als Parkanlage hergerichtet ist, bleibt der erst seit 1905...

  • Goch
  • 19.04.12
  • 2
Politik

Jugendliche engagierten sich beim Holocaust-Gedenktag - Lob vom Bürgermeister

Gut besucht war die städtische Holocaust-Gedenkveranstaltung am Jüdischen Friedhof. Dort trafen sich am Freitagabend einige Bürgerinnen und Bürger sowie Jugendliche der Alexander-Lebenstein-Realschule. Besonders die Mädchen und Jungen ernteten von Bürgermeister Bodo Klimpel ein dickes Lob. „Sie waren heute zusammen mit ihren Lehrpersonen seit 8 Uhr wegen des Holocaust-Gedenktages unterwegs und haben so dafür gesorgt, dass wir sensibel gemacht werden, dieses Thema stets im Gedächtnis zu...

  • Haltern
  • 31.01.12
Überregionales

Geschichtsrallye der Grundschulen Castrop-Rauxel

Entdeckungsreise durch Castrop „Damit die Kinder sich ihrer Geschichte bewusst werden“ „Und, was lernen wir dadurch“, fragt Osman Göcer die Kinder. „Teamarbeit“, antworten die vier Grundschüler von der Wilhelmschule im Chor. „Und außerdem viel über eure Heimatstadt Castrop-Rauxel“, ergänzt der Mann, der die Kinder auf ihrer Entdeckungsreise durch Castrop begleitet. Die Gruppe nimmt an der Geschichtsrallye der Castroper Grundschulen teil, die jedes Jahr stattfindet. Die Kinder starten meist zu...

  • Castrop-Rauxel
  • 13.07.11
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