jüdisches Leben

Beiträge zum Thema jüdisches Leben

Politik

9. November in Düsseldorf

Düsseldorf, 9. November 2019 Jüdisches Leben in Düsseldorf gab und gibt es seit über 700 Jahren. In der Pogromnacht 9./10. November 1938 wurden 141 Düsseldorfer mit jüdischem Glauben verhaftet; 87 wurden in das Konzentrationslager Dachau depotiert. 80% der jüdischen Privatwohnungen und Geschäfte wurden zerstört und die Synagoge an der Kasernenstraße wurde verwüstet, in Brand gesteckt und dann im Dezember 1938 abgerissen. Die jüdische Schule wurde geschlossen. Vor einem Monat, am 9....

  • Düsseldorf
  • 09.11.19
  •  1
Politik
In der Marktkirche gedenkt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Essen am Sonntag um 17 Uhr in einem ökumenischen Gottesdienst der Opfer der Reichspogromnacht am 9. November 1938.

GEDENKVERANSTALTUNGEN
Gottesdienste, Rundgänge und Kundgebungen erinnern an die Opfer der Reichspogromnacht

Der biblische Vers „Du sollst dir kein Bild machen!“ (Exodus 20,4) ist die Überschrift eines Ökumenischen Gedenkgottesdienstes, mit dem die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Essen (ACK Essen) am Sonntag, 10. November, um 17 Uhr in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, an die Gräueltaten der Reichspogromnacht im nationalsozialistischen Deutschland des Jahres 1938 erinnert. Die Predigt hält Dr. Theresa Kohlmeyer, Leiterin der Abteilung Glaube, Liturgie und Kultur im Bistum Essen;...

  • Essen
  • 07.11.19
Ratgeber
Der Vorstand der Jusos Kreis Wesel.

Jüdische Kultur
Jusos Kreis Wesel besuchen "Alte Synagoge"

Die SPD-Jugend im Kreis Wesel lädt junge Menschen zum Besuch der "Alten Synagoge" nach Essen ein. Am Freitag, den 15. November, können Interessierte um 16 Uhr das Haus der jüdischen Kultur mit den Jusos besuchen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet eine interessante Ausstellung zur jüdischen und zur deutsch-jüdischen Geschichte in der Region. Außerdem erfolgt ein Austausch über die jüdische Kultur der Gegenwart. Die Anreise erfolgt nach vorheriger Absprache gemeinsam über den...

  • Hünxe
  • 05.11.19
Kultur
Festlicher Umzug durch die Bochumer Innenstadt zur Synagoge
4 Bilder

Jüdische Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen
Neue Torarolle für die Synagoge

In einem feierlichen Umzug trugen Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen am Sonntag den 16.12.2018 die neueTorarolle für ihre Synagoge unter einem Baldachin durch die Innenstadt von Bochum. Die 5 Bücher Mose (Tora) werden traditionell auf eine Pergamentrolle geschrieben. Die Rolle, aus 20 bis 30 Metern Pergamentpapier, wird mit einem Umhang und Glöckchen geschmückt und in der Synagoge in einem Tora-Schrank (Schrein)aufbewahrt. Eine Torarolle für den öffentlichen...

  • Herne
  • 16.12.18
Kultur
Esther Lorenz zusammen mit Peter Kuhz.

Gesang, Gitarre, Geschichte
Musikalische Reise durch das Judentum

Mit dem Konzertprogramm "Numi Numi", benannt nach einem bekannten israelischen Wiegenlied, präsentiert die Sängerin Esther Lorenz am Freitag, 15. Februar 2019 um 19 Uhr in der St. Martini-Kirche in Wesel israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. Begleitet wird sie dabei von dem Gitarristen Peter Kuhz. Diese musikalische Reise durch das Judentum führt in die biblische Zeit der Psalmen David's, der Gott auch in der Wüste suchte und anbetete (Psalm 63), lässt vertonte Worte des im 11....

  • Wesel
  • 14.12.18
  •  1
Politik
Dr. Nathran N. Rosenberg aus Essen
3 Bilder

DFK-VK Gruppe Essen lädt zur Stolpersteinaktion ein

Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Gruppe Essen c/0 Stephan Urbach Am Lünink 20 45239 Essen Sehr geehrte Damen und Herrn, Liebe FriedensfreundeInnen und Friedensfreunde, die DFG-VK-Gruppe Essen lädt zur Teilnahme an einer Stolpersteinverlegung am 21.11.2016, um 16:30 Uhr vor dem Hause Moorenstr. 35, in Essen-Rüttenscheid, ein. Es handelt sich um eine Stolpersteinverlegung für jüdischen Rechtsanwalt Dr. Norbert Nathan Israel Rosenberg, seine Ehefrau...

  • Essen-Süd
  • 09.11.16
Kultur
Die Familie Jacobs in der neuen Heimat USA: Fredel, Hetti (vormals Jettchen), Erich und Yitro (vormals Jethro).
4 Bilder

Ein wahrer Schatz für Unna - Stolperstein für Familie Jacobs

Spricht man über jüdisches Leben in den 20er bis 40er Jahren, hat man direkt Elend, Verfolgung und Tod vor Augen. Allzuoft wird vergessen, dass es auch in dieser Zeit ein durchaus „normales“ Alltagsleben der jüdischen Mitbürger gab. Ein gutes Beispiel dafür ist die Familie Jacobs, für die am kommenden Freitag, 11. Dezember, Stolpersteine in Unna verlegt werden. Als „wahren Schatz“ bezeichnet Stadtarchivar Thomas Wardenga den Nachlass des Familienoberhaupts Erich Jacob. Denn sowohl in seiner...

  • Unna
  • 09.12.15
  •  2
  •  1
Kultur

Auf jüdischen Spuren in Herbede

Das Stadtarchiv Witten sucht in Kooperation mit dem Heimatverein Herbede und dem Bürgerkreis Herbede sowohl Fotos als auch persönliche Dokumente zu ehemaligen jüdischen Bürgern Herbedes. „Die Bild- und Schriftquellen werden für das Projekt ‚Stolpersteine‘ und für zukünftige Dokumentationen, Forschungs- und Gedenkprojekte benötigt“, erläutert Stadtarchiv-Leiterin Dr. Martina Kliner-Fruck. Das Stadtarchiv und der Heimatverein Herbede nehmen ab sofort gerne Schenkungen, Leihgaben oder auch...

  • Witten
  • 18.02.15
Kultur
14 Bilder

Humor als Ausdruck jüdischen Lebens

„Scherz, Satire, Ironie“ Humor als Ausdruck jüdischen Lebens. Gedenken an den 9.November 1938 am Sonntag, 9. November 2014, 17.00 Uhr in der ehemaligen jüdischen Synagoge, Mendener Straße in Arnsberg-Neheim. Die Veranstaltergemeinschaft `Gedenken 9.11.38´ hat nach den Kranzniederlegungen an den jüdischen Gedenkstätten um 17 Uhr in die ehemalige Synagoge an der Mendener Straße zur Veranstaltung "Scherz, Satire, Ironie - Humor als Ausdruck jüdischen Lebens" eingeladen. Humor setzt...

  • Arnsberg
  • 09.11.14
  •  3
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Kultur
Agnes Wallek begrüßte in „ihrem“ Bürgermeisterhaus die Gäste, unter anderem Oberbürgermeister Reinhard Paß, Ratsherr Hanslothar Kranz und Bezirksbürgermeister Michael Bonmann.
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Im Bürgermeisterhaus eröffnete die Ausstellung „Werden aus Sicht der Kartographen“

Im Bürgermeisterhaus an der Heckstraße wurde nun die Ausstellung „Werdener Geschichte von 1800 - 2012 aus Sicht der Kartographen“ eröffnet. Auf Anregung von Carl-Hans Weber, 2. Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins, der eine ähnliche Ausstellung in Rellinghausen gesehen hatte, wurde in Zusammenarbeit mit der „Stiftung Denkmalschutz“ und dem Stadtamt für Geoinformation, Vermessung und Kataster eine beeindruckende Sammlung historischer Belege zusammengetragen. Dabei lebt die Schau auf...

  • Essen-Werden
  • 12.09.13
Kultur
Michael Rubinstein wurde 1972 in Düsseldorf geboren. Er ist studierter Diplom-Medienwirt.

Martin Luther Forum: Vortrag zum jüdischen Leben in NRW

In der Woche der Brüderlichkeit lädt die Volkshochschule am Dienstag, 5. März, in das Martin Luther Forum Ruhr, Bülser Straße 38, ein. Zu Gast ist Michael Rubinstein, der Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen und Beauftragte für den interreligiösen Dialog der Jüdischen Gemeinden in NRW. Unter dem Titel „Zwischen Aufbruch und Normalität“ berichtet er über die Entwicklungen der Jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen - von 1945 nach dem Zweiten...

  • Gladbeck
  • 27.02.13
Kultur

Jüdische Kultur in Oberhausen

Die liberale jüdische Gemeinde Ruhrgebiet am Friedensplatz bietet für Interessierte vielfache Aktivitäten in den Sparten Tanz, Gesang und Theater. Der über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Chor „RINA“ sucht weitere Mitglieder, um jiddische und hebräische Lieder gemeinsam zu singen. Die Sprache ist kein Hindernis. Traditionelle Israelische Tänze sind ein schönes Gemeinschaftserlebnis, an das jeder, der Spass an Bewegung hat, teilnehmen kann. Das Theater „REJ" ( der Spiegel ), das bis jetzt...

  • Oberhausen
  • 31.10.12
  •  1
Kultur
Die beiden „Stolpersteine“ vor dem Haus Alte Bahnhofstraße 6 in Langendreer erinnern an die Vertreibung der jüdischen Familie Heimann.

Auf Spurensuche in Langendreer - Clemens Kreuzer führt zu Stätten jüdischen Lebens

Nicht nur die neonazistischen Umtriebe in Langendreer besonders im Herbst letzten Jahres haben den Langendreerer Verein „Langendreer hat‘s!“ dazu bewogen, den Langendreerer Historiker Clemens Kreuzer für einen Stadtteilrundgang der besonderen Art zu gewinnen. Clemens Kreuzer führt zu Stätten jüdischen Lebens und nationalsozialistischen Terrors - auf einem Rundgang durch Langendreer lokalisiert, in ihrer Historie dargestellt, mit Kurzbiografien von Opfern und Tätern. Clemens Kreuzer,...

  • Bochum
  • 02.07.12
Kultur
neu gestaltete Straßenfront mit dem Humberghaus
3 Bilder

Das Humberghaus ist eröffnet - Geschichtsort in Dingden

Mit einem Festakt wurde am 8. Juni 2012 das Humberghaus offiziell eröffnet. Zahlreiche Ehrengäste konnte der Heimatverein begrüßen. Eckhard Uhlenberg, Vizepräsident des NRW-Tandtages hielt den Einführungsvortrag. Ca. 160 Gäste nahmen am Festakt teil. Nach einem Brand 1837 wurde das Haus wieder aufgebaut. Seit 1882 lebten hier Abrahem und Rosalia Humberg mit ihren sieben Kindern. Sie führten erfolgreich sowohl einen Viehhandel, Metzgerei und auch ein Textilgeschäft. Die jüdische Familie...

  • Hamminkeln
  • 12.06.12
Politik

SPD Huttrop/Südostviertel lädt ein zu Spaziergang auf Jüdischem Friedhof am 18.04.

Das Südostviertel und Huttrop sind ein Zentrum des Jüdischen Lebens in Essen. An der Ruhrallee hat die Jüdische Kultusgemeinde ihre Synagoge. Auf dem Parkfriedhof in Huttrop befindet sich der einzige Jüdische Friedhof in Essen, auf dem bis heute bestattet wird. Dort sind etwa 335 Grabsteine zu finden. Ein Gedenkstein erinnert an die Verfolgungen während der NS-Zeit. Seine Inschrift lautet: „Zum Gedenken an die während der Jahre 1933-1945 gemordeten 2500 Mitglieder der jüdischen...

  • Essen-Süd
  • 12.04.12
Politik
Pfarrer Arno Lohmann von der Evangelischen Stadtakademie, Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz und Bezirksbürgermeister Dieter Heldt (v.l.) bei der Einweihung der Stele. Foto: Molatta

Lebensspuren - Erinnerung an Jüdisches Leben in Bochum

Die zweite Stele im Stationenweg „Jüdisches Leben in Bochum und Wattenscheid“ wurde in der Bochumer Innenstadt, Ecke Massenbergstraße/Schützenstraße eingeweiht. Diese Stele erinnert an die Anfänge jüdischen Lebens in dieser Stadt, die bereits im 17 Jahrhundert nachweisbar sind. Der Standort der Stele ist so gewählt, dass sie in der Mitte zwischen der ersten Bochumer Synagoge, die 1744/45 zerstört wurde, der ersten jüdischen Schule und des ältesten jüdischen Friedhofs steht. Auf der Stele...

  • Bochum
  • 31.10.11
Kultur
3 Bilder

Kleinod in Issum. Die ehemalige Synagoge.

In der ehemaligen Synagoge zu Issum sind Schule, Lehrerwohnung, rituelles Bad und der Gebetsraum, die eigentliche Synagoge, in zwei kleinen Nachbarsgebäuden vereint. Auf Jiddisch sagt man „Schul“ zu Synagoge, wodurch die Verbindung zwischen Beten und Lernen ersichtlich wird. Lernen ist nie auswendiges Lernen, sondern immer dialogisch, mit dem Lehrer und mit den Mitschülern. So wird es auch in Issum gewesen sein. Nur Weniges ist vom Leben der Juden in Issum geblieben, aber es ist in diesem...

  • Bedburg-Hau
  • 27.06.10
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