Javier Marias

Beiträge zum Thema Javier Marias

Kultur

Javier Marias' grandioser Roman "Berta Isla"
Zerstörerisches Doppelleben

Welch ein Romaneinstieg! "Es gab eine Zeit, da war sie sich nicht sicher, ob ihr Mann ihr Mann war." Damit sind Zweifel und Misstrauen gesät, die wie in einer Endlosschleife als permanente Hintergrundmusik die mehr als 600 Seiten umfassende Handlung des neuen Romans des großen spanischen Autors Javier Marías begleiten. "Je älter ich werde, desto weniger Gewissheiten habe ich", erklärte Marías vor einigen Jahren in einem Interview. Über sechs Millionen Exemplare seiner in 34 Sprachen...

  • Wattenscheid
  • 03.06.19
Kultur

Wenn der Sprachlehrer zur Spitzhacke greift

Javier Marias' Erzählungen „Keine Liebe mehr“ „Je älter ich werde, desto weniger Gewissheiten habe ich“, erklärte der spanische Schriftsteller Javier Marías kürzlich in einem Interview. Vor ziemlich genau zwanzig Jahren war er nach Erscheinen der Übersetzung seines Romans "Mein Herz so weiß" von Marcel Reich-Ranicki im "Literarischen Quartett" des ZDF für den deutschen Sprachraum entdeckt worden. Über sechs Millionen Exemplare seiner in 34 Sprachen übersetzten Romane, Erzählungen...

  • Wattenscheid
  • 29.11.16
Kultur

Buchtipp: Auf dem Fußboden liegen und denken

Javier Marías' Roman „ So fängt das Schlimme an“ „In einem meiner Romane habe ich geschrieben: Es kommt der Moment, in dem es schwierig ist, das, was man gelesen hat, zu trennen von dem, was man erlebt hat. Beides sind Erfahrungen“, erklärte der spanische Schriftsteller Javier Marías kürzlich in einem Interview und brachte damit vorab schon einen Hauptwesenszug seines neuen Romans auf den Punkt. Der inzwischen 64-jährige Madrilene, der Mitte der 1990er Jahre nach dem Erscheinen seines...

  • Wattenscheid
  • 15.10.15
  • 1
Kultur

Buch der Woche: Javier und Maria

Javier Marías: Die sterblich Verliebten. Roman. Aus dem Spanischen von Susanne Lange. S. Fischer Verlag, Frankfurt 2012, 430 Seiten, 19,99 Euro „Wie leid es mir tut, wie ich mich freue, so ein furchtbares Geschick, dass Miguel gerade in dem Moment dort sein musste, als diesen Menschen die Mordlust überkam, es hätte jedem passieren können, sogar mir, und er hätte sonst wo sein können, weshalb hat es ausgerechnet ihn getroffen, so ein glückliches Geschick.“ Diese Passage drückt die totale...

  • Wattenscheid
  • 02.03.12
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