Linus Ebner

Beiträge zum Thema Linus Ebner

Kultur
Lenz (Linus Ebner) auf den Spuren eines New-Jersey-Rockers - nein, Jon Bon Jovi ist es nicht.
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Ein psychisch Kranker gibt Einblick in seine Welt: Georg Büchners „Lenz“ im Rottstr5-Theater

Linus Ebners Solo „Lenz“ nach Georg Büchners gleichnamiger Erzählung ist im Theater unter den Gleisen an der Rottstraße fast schon ein Klassiker. Ein Besuch lohnt sich allemal – ob zum ersten oder zum wiederholten Mal. Schließlich erlaubt die Inszenierung einen Zugang zur irritierenden Modernität des Stoffes. Ein Staubsauger und Bruce Springsteens „I'm Goin' Down“ spielen in der Inszenierung eine nicht unwichtige Rolle. Und tatsächlich begegnen einem in Gestalt des Dichters Lenz, wie Georg...

  • Bochum
  • 13.08.18
Kultur
Drei Bewerber (Linus Ebner, Anna Schimrigk, Maximilian Strestik) kämpfen um die Rolle des Eulenspiegel.
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Willkommen im German Fun Park: Das Prinzregenttheater klopft die Eulenspiegel-Figur auf ihre Bedeutung für die heutige Zeit ab

Als die Bewerber um die Rolle des Eulenspiegel im German Fun Park am Ende der Stückentwicklung „Beruf: Eulenspiegel“ im Prinzregenttheater einen hochrangigen Vertreter des Freizeitparks zur Rede stellen, entlädt sich die Spannung, die durch die Demütigung der um den Job Buhlenden entstanden ist. Überhaupt geht es in diesem Fun Park alles andere als lustig zu: Die teilweise recht derben Geschichten um den Nonkonformisten Eulenspiegel werden auf harmlose Possen heruntergebrochen; Kitsch verbrämt...

  • Bochum
  • 02.06.18
  • 1
Kultur
"Beruf: Eulenspiegel" ist eine bitterböse Komödie in knallbunten Farben.

Vom Nonkonformisten zum Hanswurst: Das Prinzregenttheater erschließt die Figur des Till Eulenspiegel für die heutige Zeit

„Die Funktionalisierung der Figur des Till Eulenspiegel“, erklärt Regisseurin Romy Schmidt, noch bis zum 30. Juni Intendantin des Prinzregenttheaters, „zeigt, wie aus einer radikalen, ja anarchischen Figur ein armseliger Clown wird.“ - Dies ist der Ausgangspunkt der Stückentwicklung „Beruf: Eulenspiegel“, die am 1. Juni als letzte reguläre Premiere in Schmidts Intendanz über die Bühne geht. Zum Spielzeitfinale am 30. Juni zeigt das Kinder-Ensemble „Junge Prinz*essinnen 10+“ zum ersten und...

  • Bochum
  • 27.05.18
Kultur
Linus Ebner bereitet sich am Prinzregenttheater auf seine Rolle in "Beruf: Eulenspiegel" vor.

Auf den Spuren des ersten Aktionskünstlers: Der Schauspieler Linus Ebner arbeitet am Prinzregenttheater an der Stückentwicklung „Beruf: Eulenspiegel“

Der Lokalkompass stellt im Rahmen einer Serie verschiedene Mitarbeiter und Künstler des Prinzregenttheaters näher vor, um einen Einblick in die verschiedenen Theaterberufe zu geben und die Menschen, die die Arbeit der renommierten Bühne prägen, vorzustellen. In den ersten vier Teilen ging es um den Regisseur Frank Weiß, die Theaterpädagogin Clara Nielebock, die Fotografin und Bühnenbildnerin Sandra Schuck und die angehende Veranstaltungstechnikerin Awa Winkel. Im letzten Teil der Reihe kommt...

  • Bochum
  • 20.05.18
  • 4
Kultur
Awa Winkel hat alle technischen Belange im Blick.

„Ich bin ein Lichtmensch“ - Technikerin Awa Winkel gibt Einblick in ihre Arbeit am Prinzregenttheater

Der Lokalkompass stellt im Rahmen einer Serie verschiedene Mitarbeiter des Bochumer Prinzregenttheaters näher vor, um einen Einblick in die verschiedenen Theaterberufe zu geben und die Menschen, die die Arbeit der renommierten Bühne prägen, vorzustellen. In den ersten drei Teilen ging es um den Regisseur Frank Weiß, die Theaterpädagogin Clara Nielebock und die Fotografin und Bühnenbildnerin Sandra Schuck. Diesmal kommt Awa Winkel, die an der Prinz-Regent-Straße ihre Ausbildung zur Fachkraft für...

  • Bochum
  • 02.04.18
  • 2
Kultur
Der Schauspieler Linus Ebner und der Musiker und Performer Martin Widyanata erschließen die Sisyphos-Thematik für die heutige Zeit.
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Das Prinzregenttheater lotet mit „Sisyphos!“ das Verhältnis von Freiheit und Verantwortung aus

In ihrer ersten eigenen Regiearbeit in dieser Spielzeit widmet sich Romy Schmidt, noch bis Juni Intendantin des Prinzregenttheaters, der Figur des Sisyphos, der, so hat der Philosoph Albert Camus behauptet, ein glücklicher Mensch sei. Gemeinsam mit dem Schauspieler Linus Ebner und dem Musiker Martin Widyanata hat Schmidt im Rahmen einer Stückentwicklung einen Zugang zum Stoff gefunden, der die Erfahrung des Absurden und das Verhältnis von Freiheit und Verantwortung fokussiert. Das Bild des...

  • Bochum
  • 18.03.18
Kultur
Martin Widyanata (links) und Linus Ebner befragen den Mythos des Sisyphos auf seine Bedeutung für die heutige Zeit.
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„Wir schießen Fragezeichen ins Universum“: Romy Schmidt bringt am Prinzregenttheater „Sisyphos!“ auf die Bühne

„Unser Spielzeitmotto 'Wahrheit und Pflicht' verdichtet sich“, erklärt Intendantin Romy Schmidt, die das Prinzregenttheater nach dieser Spielzeit verlassen wird. Am 17. März hat ihre erste eigene Inszenierung in dieser Saison Premiere, eine Stückentwicklung zur „Sisyphos“-Thematik. Schmidt zeigt auf, was dieses Stück für sie so besonders macht: „Wir haben eine Arbeitsweise angewandt, die für uns am Prinzregenttheater neu ist.“ Auch in der Vergangenheit hat Schmidt in ihren Inszenierungen...

  • Bochum
  • 07.03.18
Kultur
Emmi (Doris Plenert) und Ali (Linus Ebner) werden von ihren Mitmenschen (im Hintergrund Anne Hoffmann und Maximilian Strestik) kritisch beäugt.

Nur noch zwei Vorstellungen für Fassbinders "Angst essen Seele auf" im Prinzregenttheater

„Angst essen Seele auf“ ist ein Stoff, den man zu kennen glaubt. Rainer Werner Fassbinders Film aus dem Jahre 1974 mit Brigitte Mira in der Rolle der verwitweten Putzfrau Emmi Kurowski, die sich in München in einen Gastarbeiter mit marokkanischen Wurzeln verliebt, ist ein Stück bundesdeutscher Filmgeschichte. Die Inszenierung am Prinzregenttheater bürstet den Stoff auf erhellende Weise gegen den Strich.Intendantin und Regisseurin Romy Schmidt belässt die Handlung in den siebziger Jahren, in...

  • Bochum
  • 04.06.17
Kultur
Doris Plenert  (links) und Linus Ebner (2.v.l.) spielen ein ungleiches Paar. Anne Hoffmann und Maximilian Strestik geben dem gesellschaftlichen Umfeld ein Gesicht.

Romy Schmidt bringt im Prinzregenttheater Rainer Werner Fassbinders "Angst essen Seele auf" auf die Bühne - der Stoff ist so aktuell wie 1974

„Es war immer mein Traum, ein Werk von Rainer Werner Fassbinder auf die Bühne zu bringen“, erklärt Romy Schmidt, Intendantin des Prinzregenttheaters. Dabei fiel ihre Wahl auf „Angst essen Seele auf“; Schmidt und ihre Mitstreiter arbeiten auf der Basis der Dialogliste des Films von 1974. „Damals“, blickt Schmidt auf die Entstehungszeit des Films zurück, „war die Gastarbeiterthematik zehn Jahre alt. Mittlerweile sind es 50 Jahre.“ Im Jahr 2017, im Angesicht der Wahlerfolge der AfD, erzählt das...

  • Bochum
  • 28.05.17
  • 1
Kultur
Maximilian Strestik, Linus Ebner und Dirk Hermann (v.l.) gewinnen dem ernsten Stoff durchaus auch komische Seiten ab.

Gelungener Saisonstart: Kleist-Adaption "Michael Kohlhaas" am Prinzregenttheater

Zum Saisonauftakt wartet das Prinzregenttheater mit einer Inszenierung auf, die wirklich aus einem Guss ist: Bei „Michael Kohlhaas“, einer Adaption von Heinrich von Kleists Novelle, greifen Form und Inhalt, Bühnenbild und dramatisches Geschehen überzeugend ineinander. Ist Michael Kohlhaas ein Rebell im positiven Sinne? Einer, der sich nichts gefallen lässt und furchtlos für sich selbst einsteht? Oder ist er ein Prinzipienreiter, der einen durch nichts zu entschuldigenden Rachefeldzug vom Zaun...

  • Bochum
  • 19.09.16
Kultur
In "Michael Kohlhaas" wird die Auseinandersetzung um zwei Pferde zum Ausgangspunkt dramatischer Verwicklungen.
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Das Prinzregentteater eröffnet die Spielzeit mit Kleists "Michael Kohlhaas"

Heinrich von Kleist nennt Michael Kohlhaas, die Titelfigur seiner berühmten Erzählung aus dem Jahre 1810, einen „der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“. „Er ist“, sagt Frank Weiß, der den klassischen Stoff am Prinzregenttheater auf die Bühne bringt, „weder Held noch Antiheld. Bei allem Verständnis für seinen Kampf um Gerechtigkeit muss man doch sagen, dass er den Tod von Menschen in Kauf nimmt und damit die Verhältnismäßigkeit völlig aus den Augen verliert.“...

  • Bochum
  • 08.09.16
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