Alles zum Thema lohndumping

Beiträge zum Thema lohndumping

Politik
Dietmar Schäfers, Stellvertretender Bundesvorsitzender IG BAU

IG BAU kritisiert Slowenien für Förderung von Lohndumping

EU-Binnenmarkt Frankfurt am Main, 04.02.2019 Die IG BAU appelliert an die Europäische Kommission, die Regeln des fairen Wettbewerbs auch bei der Entsendung von Arbeitnehmern stärker durchzusetzen. Hintergrund sind illegale staatliche Beihilfen Sloweniens für Entsendeunternehmen. Die Europäische Föderation der Bau- und Holzarbeiter (EFBH), der die IG BAU angehört, hat deshalb bei der EU-Kommission eine formelle Beschwerde gegen Slowenien eingereicht. „Slowenien hat sein...

  • Duisburg
  • 05.02.19
Überregionales
Im Kampf gegen Schwarzarbeit und Lohndumping sollten künftig auch Gladbecker Baufirmen öfters von Zollbeamten kontrolliert werden. Das jedenfalls fordert die IG BAU.

Gegen Schwarzarbeit und Lohn-Prellerei: IG BAU fordert auch für Gladbeck mehr Kontrollen!

Gladbeck. Die Forderung der "IG Bauen-Agrar-Umwelt" (IG BAU) ist eindeutig: Im Kampf gegen Schwarzarbeit sollen Baufirmen im Kreis Recklinghausen künftig häufiger Besuch vom Zoll bekommen. Dabei beruft sich die Gewerkschaft auf die aktuellen Zahlen des Bundesfinanzministeriums. Demnach kontrollierten Beamte im Bereich des Hauptzollamtes Dortmund im Jahr 2017 insgesamt 404 Bauunternehmen. Damit kam es gegenüber 2016 ein Rückgang von rund acht Prozent. Nach den Kontrollen leiteten die Zöllner...

  • Gladbeck
  • 05.04.18
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Politik

Rechtswidrige 30%-Sanktion wegen fälschlich behaupteter Nicht-Bewerbung

Jobcenter mutieren mehr und mehr zu Handlangern der Zeitarbeitsbranche. In einer neuen Beispielklage werden die Auswirkungen der Agenda-Politik auf den Arbeitsmarkt näher beleuchtet. Im Streit stand die Frage, ob der Kläger seiner Verpflichtung zu einer Bewerbung bei einer Zeitarbeitsfirma nachgekommen sei. Nach eigener Aussage hatte er sich sehr wohl telefonisch und schriftlich beworben, wurde aber aufgrund einer belastenden Rückmeldung der Zeitarbeitsfirma trotzdem für drei Monate...

  • Dortmund-City
  • 03.09.17
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Politik
Einige der AktivistInnen

Flashmob bei XXXL Rück in Oberhausen

Pressemitteilung von Akuwill und work-watch zum Flashmob am 3.12.2016 bei XXXL Rück in Oberhausen Oberhausen, 3. Dezember 2016 Aktionskreis gegen Unternehmerwillkür (AKUWILL), Postfach 10 01 25, 46001 Oberhausen, info@akuwill.de work-watch e. V., Thebäerstr. 26, 50825 Köln, info@work-watch.de Flashmob bei XXXL Rück in Oberhausen Mehr als ein Dutzend gewerkschaftliche AktivistInnen und solidarische Betriebsräte, unter anderem von Bauhaus, demonstrierten am Samstag im Möbelhaus XXXL...

  • Oberhausen
  • 03.12.16
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Politik
Michael Gerdes (MdB)

Gerdes(MdB): „Wichtiger Schritt, um Lohndumping in Betrieben zu verhindern“

Der Deutsche Bundestag hat am 21.10.2016 den Gesetzentwurf zur Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen beschlossen. Das Gesetz wird am 1. April 2017 in Kraft treten. „Damit haben wir einen wichtigen Schritt getan, um Lohndumping in Betrieben zu verhindern“, so der Bundestagsabgeordnete für Gladbeck, Bottrop und Dorsten, Michael Gerdes. Hier sein Fazit: "Die wichtigste Neuerung ist die Einführung des Prinzips Equal Pay. Das heißt, dass Stammbelegschaft und Leiharbeiter künftig nach neuen...

  • Gladbeck
  • 25.10.16
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Politik

Leiharbeit und Werkverträge werden reguliert - Gerdes: „Wichtiger Schritt, um Lohndumping in Betrieben zu verhindern“

Der Deutsche Bundestag hat am Freitag den Gesetzentwurf zur Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen beschlossen. Das Gesetz wird am 1. April 2017 in Kraft treten. „Damit haben wir einen wichtigen Schritt getan, um Lohndumping in Betrieben zu verhindern“, sagt der Bottroper Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes. Als wichtigste Neuerung bezeichnet der SPD-Politiker die Einführung des Prinzips Equal Pay: Stammbelegschaft und Leiharbeiter müssen künftig nach neuen Monaten gleich bezahlt...

  • Bottrop
  • 25.10.16
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Politik
Aus der Sicht von Bekowerdo ist das Projekt "Online-Handel" für viele stationäre Geschäfte schwer zu stemmen.

Die Zukunft des stationären Handels - eine kritische Betrachtung

"Läuft nur billig in der Mode?" fragt die Westfälische Rundschau am 01.10.2016 und kommt zu dem Ergebnis, dass der Wettbewerb in Dortmund durch Ketten wie Primark und Zara immer härter wird. Die Süddeutsche Zeitung berichtete im April von einem Essener Geschäftsinhaber, der von seinen Besuchern Eintritt verlangt. Wer in den Geschenkladen "Ideenreich" in der Essener Innenstadt gehen möchte, muss zwei Euro Eintritt bezahlen. Der Ladenbesitzer leidet so sehr unter der Konkurrenz durch...

  • Dortmund-City
  • 03.10.16
Politik
Bekowerdo empfiehlt: "Ein Blick über die Mauer auf die Realität lohnt sich".

Ist die Kritik an der Geldpolitik der EZB gerechtfertigt?

Die Westfälische Rundschau schreibt zu diesem Thema: "Die kritischen Stimmen aus Deutschland zur ultralockeren Geldpolitik werden lauter. Die Bundesbank warnte am Freitag vor gefährlichen Nebenwirkungen einer zu lang anhaltenden Phase niedriger Zinsen." Die Reaktionen der neoliberalen Mainstream-Ökonomen sind ein klarer Beweis dafür, dass der Euro mit Deutschland als Stammland der "schwäbischen Hausfrau" nicht zu retten ist. Eigentlich sollte die deutsche Wirtschaftspolitik kritisiert...

  • Dortmund-City
  • 11.06.16
  •  3
Politik
Bekowerdo hat erkannt: Die Rettung aus dem Haifischbecken der Niedrigzinsen kann nur durch eine Änderung der deutschen Wirtschaftspolitik gelingen.

Demographie und Rentendiskussion

Zur Untersuchung demographischer Prozesse wird neben verschiedenen statistischen Kennziffern auch die Darstellung der sogenannten Alterspyramide verwendet. Die heutige Diskussion über Demographie konzentriert sich dabei hauptsächlich auf die Themen Wirtschaft und Sozialsysteme. So spricht man im Hinblick auf die Altersversorgung vom Problem der Überalterung, wobei objektiv nicht die Existenz älterer Menschen, sondern das Fehlen jüngerer Menschen den meisten Ökonomen und Politikern Sorgen...

  • Dortmund-City
  • 21.05.16
Politik
Das geplante Gesetz zum Mißbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen aus dem Bundesministerium von Frau Andrea Nahles (SPD) wird kritisch gesehen.
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Leiharbeit und Werkverträge bleiben Lohndumpinginstrumente

"Wenn Arbeitgeber und CDU/CSU die Einigung bei Leiharbeit und Werkverträgen feiern, kann man sich schnell ausrechnen, wer das Nachsehen hat: die betroffenen Beschäftigten. Für diese gibt es zwei zentrale Verschlechterungen", sagt die Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann, Sprecherin für Arbeit und Mitbestimmung der Fraktion DIE LINKE, angesichts der Verlautbarungen der Arbeitgeberverbände zum Gesetzentwurf der Regierungskoalition zu Leiharbeit und Werkverträgen. Der DGB begrüßt zwar, dass...

  • Dortmund-Ost
  • 14.05.16
Politik
Tauschten sich über den Mindestlohn aus: Der Sachkundige Bürger im Wirtschafts- und Beschäftigungsauschuss der Stadt Dortmund, Wolf Stammnitz (LINKE), die DGB-Vorsitzende Jutta Reiter, Ratsmitglied Carsten Klink (LINKE) sowie Ratsmitglied Nadja Reigl (Piraten). (v.l.n.r.)

Mindestlohn: Ratsfraktion DIE LINKE & Piraten zu Gast beim DGB

Am Freitag traf sich eine Delegation der Dortmunder Rathausfraktion von Linken & Piraten mit zahlreichen Vertretern des Vorstandes des DGB-Stadtverbandes Dortmund. Haupthema des Austausches war der Mindestlohn und die Möglichenkeiten sowie leider auch die Notwendigkeit diesen dann auch zu kontrollieren. Ein Jahr nach seiner Einführung erweist sich der gesetzliche Mindestlohn als großer Erfolg. Der Mindestlohn hat vielen Beschäftigten ein kräftiges Lohnplus beschert. Horrorszenarien der...

  • Dortmund-City
  • 11.03.16
Politik

Die wirtschaftsradikale AfD: Gegen Mindestlohn & Steuerprivilegien für Sonn-, Nacht- & Feiertagsarbeit - Für Leiharbeit & Werkverträge - AfD eine Partei der Reichen

Die AfD versucht den Anschein zu erwecken, sie sei Anwalt der Benachteiligten und der kleinen Leute? Ein Blick auf die wirtschaftlichen Forderungen der Partei lässt keine Zweifel zu: Nein, das ist sie nicht. Sie vertritt die Reichen – jene, die sie "Leistungsträger" nennt. Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry lehnt den Mindestlohn ab. Er sei "neosozialistisch" und ein "Job-Killer", ein Ausfluss "realitätsferner Sozialromantik", schimpfte Unternehmerin Petry. Geringqualifizierten und...

  • Dortmund-Ost
  • 07.03.16
Politik
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Drei Monate raus aus der Statistik

…. oder wie man möglichst effektiv einen riesen Berg an Steuergeldern verschwendet. Ganz recht, drei Monate war ich nicht arbeitslos gemeldet. Drei Monate wurde die Statistik durch meinen Namen nicht belastet. Wenn ich während dieser Zeit die Nachrichten sah und die Sprecherin 'frohlockend' über die 'guten Konjunkturzahlen' sprach, wurde mein Gesicht unwillkürlich überfallen von einem hämischen Grinsen bei dem Gedanken „da steh ich jetzt grad' auch nicht drin“. Es war ja schon seit...

  • Wesel
  • 30.08.15
  •  25
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Politik
Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und damit beauftragt, soziale Gerechtigkeit sowie Menschen- und Arbeitsrechte zu fördern. Die ILO  begann ihre Tätigkeit am 11. April 1919 auf der Friedenskonferenz in Versailles.
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UN-Weltarbeitsmarktbericht: Zunahme prekärer Billigjobs - Linke fordert Regulierung statt Prekarisierung

"Trotz Wachstums nimmt die Zahl sozial ungesicherter Beschäftigungsverhältnisse nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) weltweit zu. Drei Viertel aller "Arbeitnehmer" haben demnach keine ausreichend sozial abgesicherte Vollzeitstelle mit festem Vertrag und sicherem Gehalt. Dazu zählten in Deutschland und anderen Ländern auch diejenigen mit sogenannten Minijobs und anderen Formen geringfügiger Beschäftigung. Folgen des Trends seien sinkende Einkommen und wachsende Armut,...

  • Dortmund-Ost
  • 24.05.15
  •  1
Politik

Werkverträge? Was ist denn das schon wieder für eine Idee?

In der Doku ZDFzoom: Kollegen dritter Klasse von gestern Abend geht es um einen spannende Frage: Wie kann man die ausufernde Aushöhlung von Arbeitnehmerrechten endlich stoppen? Jetzt hat die 'GroKo' sich endlich dem Thema Leiharbeit angenommen, da finden findige Unternehmer schon wieder ein neues Schlupfloch um Arbeit noch schlechter zu bezahlen. Werkverträge! So ist der Mitarbeiter nur noch eine kleine, unbedeutende Position auf einer Rechnung und kann noch beliebiger ausgetauscht...

  • Wesel
  • 31.07.14
  •  17
  •  7
Politik

Die Welt ist schlecht .....

..... und entwickelt sich in eine völlig falsche Richtung! Spionage wo man hinschaut, willensschwache Politiker in ganz Europa an der Macht. Krieg in der Ukraine und im Gazasstreifen ... Ausbeutung bis in den kleinsten Lebensbereich. Angst und Misstrauen regieren, Vernunft wird ad Absurdum geführt. Donald Trump bietet in einer Fernsehdokumentation die USA zum Verkauf, Titel: "Was kostet Amerika?!" Dabei sieht man eine amerikanisch Kleinstadt, in welcher dutzende Bohrtürme...

  • Wesel
  • 26.07.14
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Politik

ARD "Das Märchen vom Fachkräftemangel" (das Video zur Doku)

Über Schönrechnereien und Pokerspielchen ... "Wir sind doch hier nicht auf'm türkischen Basar!" Sind wir das nicht? Warum zinken dann Arbeitgeber und ihre Verbände dermaßen unverschämt ihre Karten? Die Politik fällt drauf rein und wir (ganz Europa) sind die gears....ten Aber seht selbst: Fazit: Natürlich ist es gut, dass die Politik sich die Argumente der Arbeitgeber anhört! Aber es ist schlecht, dass die Politik dabei die Lebenswirklichkeit der Menschen eines...

  • Wesel
  • 22.07.14
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Politik

Programmhinweis: - Das Märchen vom Fachkräftemangel - Heute Abend - ARD 22.45 Uhr

Die Story im Ersten: Das Märchen vom Fachkräftemangel Oje ich guck mal eben in meine Glaskugel: … Ich sehe ein neues Gesetz. Nein eigentlich ist es gar kein richtiges Gesetz, es ist eine Quote. Eine freiwillige Selbstverpflichtung der Firmen mehr deutsche Fachkräfte einzustellen. Leider halten sich nicht alle Firmen daran, woraufhin kurzerhand vom Bundestag eine „HeimatArbeitslosenSchutzgebühr“ an Firmen ausgezahlt wird, für jede deutsche Fachkraft, die eingestellt wird. Auf...

  • Wesel
  • 21.07.14
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Politik

DGB: Mit Mindestlohn gegen sittenwidrige Bezahlung

Der DGB Emscher-Lippe fordert in einem Schreiben an die direkt gewählten Bundestagsabgeordneten aus der Region die lückenlose Umsetzung des flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes in Höhe von 8,50 Euro. Und wendet sich damit auch an den Gladbecker Abgeordneten Michael Gerdes. „Wir erwarten, dass die Abgeordneten dem Gejammer der Arbeitgeber und ihrer Lobbyisten widerstehen und Schluss machen mit sittenwidriger Bezahlung“, fordert DGB-Regionsgeschäftsführer Josef Hülsdünker. Gerade...

  • Gladbeck
  • 04.06.14
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Ratgeber
Helfen Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg und fordern, dass sie endlich den gleichen Lohn wie Männer erhalten (von links): Ulrike Hammerich, Sabine Schirmer-Klug und Ulrike Sorge. Foto: A. Thiele

Frauen mucken auf: Mit roten Taschen gegen rote Zahlen

„Frauen verdienen im Durchschnitt 22 Prozent weniger als Männer“, rügt Ulrike Hammerich vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf, „noch schlechter sieht es nur noch in Estland aus – dort beträgt die Differenz 27,3 Prozent. In Slowenien schrumpft sie hingegen auf 2,3 Prozent.“ Ganz übel sieht es bei der Rente aus: In Deutschland bekommen Frauen 59,6 Prozent weniger als Männer. Grund genug, am 21. März, dem Tag der Lohngerechtigkeit („Equal Pay Day“), auf diesen Missstand aufmerksam zu machen:...

  • Herne
  • 14.03.14
Vereine + Ehrenamt

Johanniter und Malteser in NRW gegen Dumpinglöhne

Christliche Hilfsorganisationen fordern fairen und angemessenen Lohn für Mitarbeiter im Rettungsdienst Die beiden größten christlichen Hilfsorganisationen in NRW, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst, fordern einen fairen und angemessenen Lohn für alle Mitarbeiter in Rettungsdienst und Krankentransport in NRW. Johanniter-Landesvorstand Bruno Wangler: "Gute Arbeit muss auch ordentlich entlohnt werden - gerade in qualifizierten und verantwortungsvollen Berufen wie im...

  • Essen-Nord
  • 25.07.13
Politik
Geringverdiener sind gezwungen, jeden Cent zweimal umzudrehen, auch bei Lebensmitteln sind sie oft auf Zweite-Wahl-Produkte angewiesen.

Gesetzlicher Mindestlohn ließe Kaufkraft im Kreis RE steigen

Im Kreis Recklinghausen arbeiten rund 59.190 Menschen, darunter auch Gladbecker Bürger, für einen Niedriglohn. Sie verdienen weniger als 8,50 Euro pro Stunde. Das ist das Ergebnis einer Studie vom Pestel-Institut in Hannover. Die Wissenschaftler haben darüber hinaus untersucht, welche positiven Effekte ein gesetzlicher Mindestlohn für die heimische Wirtschaft hätte: „Die Kaufkraft im Kreis Recklinghausen würde um 106,1 Millionen Euro pro Jahr steigen. Vorausgesetzt, jeder Beschäftigte...

  • Gladbeck
  • 10.07.13
Politik

Leiharbeiter werden um Zuschläge betrogen

Für einen Chef zu arbeiten und diesem seinen Wohlstand zu erwirtschaften, ist bestimmt anstrengend. Leiharbeiter aber müssen regelmäßig wenigstens zwei Chefs mit durchfüttern. Darum erhalten sie weniger Lohn, als jene, die in einem festen Arbeitsverhältnis sind. Dass sie selbst dabei noch um Teile der geringen Löhne betrogen werden, darauf wies jetzt die IG Metall hin. „Das Drohen mit Kündigung wirke in einer wirtschaftlichen Lage, in der die Industrie Stellen streicht und Kurzarbeit...

  • Iserlohn
  • 21.12.12
Politik

Gegen Lohndumping im Kreis Wesel: Gewerkschaft NGG zückt die "Rote Karte"

„Rote Karte“ für Lohndumper: Ab 1. Mai dürfen im Kreis Wesel öffentliche Aufträge nur noch an Firmen vergeben werden, die ihren Mitarbeitern einen Stundenlohn von mindestens 8,62 Euro zahlen. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. „Das neue nordrhein-westfälische Tariftreuegesetz verlangt von Unternehmen ab einem Auftragsvolumen von 20.000 Euro die Einhaltung von Mindestlohnstandards. Damit werden heimische Betriebe künftig vor unseriösen Dumpinglohnfirmen...

  • Wesel
  • 12.04.12
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