Loveparade

Beiträge zum Thema Loveparade

LK-Gemeinschaft
Jürgen Widera hat viel gesehen und erlebt. Beispielsweise hat er soch als Ombuudsmann um die Hinterbliebenen der Opfer der Loveparade-Katastrophe gekümmert.

Ein Brückenbauer und Kämpfer
KDA-Pfarrer Jürgen Widera geht nach 32 Jahren in den Ruhestand

1988, die Krupp-Krise tobte. In der Kruppschen Menage diskutierten 800 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre nächsten Schritte gegen die Betriebsschließungen. In diesem Kreis ein damals noch ganz unbekannter junger Pfarrer. Unversehens war Jürgen Widera aus seinem kirchlichen Probedienst in die heiße Phase des Protestes geschlittert. „Es war letztlich ein erfolgreicher Arbeitskampf, durch den ich viel für die folgenden Auseinandersetzungen und Proteste gelernt habe. Und Kontakte wurden...

  • Niederrhein-Anzeiger Dinslaken
  • 11.01.20
Politik
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Muss Adolf Sauerland gehen oder nicht?

Stolze 79193 Unterschriften standen unter der Abwahlforderung, die von der Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ im dortigen Rathaus übergeben wurde. "Oberbürgermeister Adolf Sauerland zeigte sich indes bei seinem knappen Statement vor der Presse scheinbar unbeeindruckt.", schreibt Sabine Justen vom Wochenanzeiger Duisburg im Lokalkompass. Zum Abwahlverfahren wolle er sich erst äußern, wenn, nach Prüfung, dem Rat bei seiner nächsten Sitzung am 12. Dezember die offizielle Zahl der...

  • Wesel
  • 17.10.11
  •  9
Kultur
Der von Jürgen Meister eingereichte Entwurf für die Gedenkstele.

Gedenkstele für Loveparade-Opfer: Zusammenarbeit mit Künstler beendet

Wie die Initiative Spendentrauermarsch nach einer gemeinsamen Sitzung mit der Jury zur Auswahl des Gedenkzeichens aus Anlass der Loveparade-Tragödie mitteilt, wird die Zusammenarbeit mit dem Künstler Jürgen Meister aufgekündigt. Grund für Sitzung war die Tatsache, dass sich Künstler Jürgen Meister bei seinem ausgewählten Entwurf einer Vorlage aus dem Internet bedient hatte. Die Jury unter Vorsitz von Alt-Oberbürgermeister Josef Krings fasste die Ergebnisse nach der Sitzung zusammen: Das...

  • Duisburg
  • 22.12.10
  •  3
Kultur
Alyssa und Adam fachsimpeln bei Bochum Total mit Jini von Luxuslärm (v.l.). Foto: Thorsten Seiffert

Letzte Chance für Festival-Reporter

Die Festivalsaison neigt sich dem Ende entgegen, unsere Festival-Reporter haben mitgerockt. Von Bochum Total bis Burgfolk: Wir öffneten Türen und ermöglichten Musikfans exklusive Einblicke hinter die Kulissen der großen Festivals. Die letzte Chance, als Festival-Reporter aktiv zu werden, besteht nun bei Essen.Original. (10.09. - 12.09., Essen). Erneut geht es ganz nah ran an Newcomer und Headliner. Und so kann man mitmachen: Wir suchen zwei Festival-Reporter, die über das Geschehen auf dem...

  • Wesel
  • 03.09.10
Politik
Stadtdirektor Dr. Peter Greulich (l.) nahm vor dem Rathaus am Burgplatz die Aktenordner mit den Antragslisten von Werner Huesken (r.) und Peter Heß (Mitte) entgegen.  WA-Foto: Kirchner

OB-Abwahl beantragt - 9800 Bürger unterzeichneten

Symbolträchtig um 5 vor 12 haben Werner Huesken, gelernter Krankenpfleger, und Peter Heß vom Mieterschutzbund e.V. in Duisburg vor dem Rathaus am Burgplatz ihren Einwohnerantrag zur Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland sowie zur Abberufung/Suspendierung von Sicherheitsdezernent Wolfgang Rabe und Baudezernent Jürgen Dressler als die politischen Verantwortlichen der Loveparade-Tragödie an Duisburgs Stadtdirektor Dr. Peter Greulich überreicht. 8000 Unterschriften waren für den...

  • Duisburg
  • 20.08.10
Politik

Immer mehr, immer schneller, immer höher. Wohin geht der Weg?

Reichen Besucherzahlen von 200.000 Menschen zur Loveparade nicht mehr aus? Wird ein Event erst dann richtig „gut“ wenn die Veranstaltung angeblich über eine Millionen Besucher hatte? Ist ein zweiter Platz bei einem Sportereignis ein VERLIERERPLATZ? Müssen Gebäude immer höher gebaut werden, um die "Ehre" des höchsten Wolkenkratzers der Welt zu haben? Wo ist der gesunde Menschenverstand geblieben? Viele Fragen auf die es keine generellen Antworten gibt. Halte es mit einem abgewandelten...

  • Dinslaken
  • 19.08.10
  •  2
Politik

Konsequenz aus dem Loveparade-Unglück: Bei Sicherheitsbedenken droht Veranstaltungsabsage

Konsequenzen aus dem Unglück bei der Loveparade hat NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) in dieser Woche verkündet. So dürfen Kommunen Genehmigungen für eine Großveranstaltung nur noch dann erteilen, wenn alle betroffenen Sicherheitsbehörden mit dem Sicherheitskonzept einverstanden sind. Ab sofort gilt: Bei fehlendem Einvernehmen ist die Bezirksregierung und notfalls das Innenministerium zu informieren. „Ich will in solchen Fällen wissen, wo Gefahren gesehen werden und die Sicherheit der Menschen...

  • Moers
  • 19.08.10
Politik

Abwahl Sauerlands derzeit unwahrscheinlich

Die viel diskutierte Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird Gegenstand auf einer von der FDP beantragten vorgezogenen Sondersitzung des Rates der Stadt Duisburg am 30. August sein. Eine Zweidrittelmehrheit der 75 Mandatsträger im Rat ist erforderlich für die Abwahl Sauerlands. Die CDU hält 25 Sitze, einen davon hat der OB selbst inne. Enthält sich Sauerland und steht seine Fraktion geschlossen hinter ihm, müssten noch zwei weitere Ratsmitglieder anderer Fraktionen mit den 24...

  • Moers
  • 06.08.10
Überregionales

Trauer und Wut

Es gibt Situationen, da fällt es schwer, sachlich und objektiv zu bleiben. Die Tragödie von Duisburg zählt mit Sicherheit dazu. 21 Menschen sind gestorben, über 500 verletzt und eine nicht überschaubare Menge traumatisiert - und die Veranstalter sind noch nicht einmal in der Lage, zu ihrer Verantwortung zu stehen, versuchen aufs peinlichste ihre Fehler zu vertuschen oder herunterzuspielen und ergehen sich in abgelesenen Beileidsbekundungen, die ihnen niemand glauben mag. 21 Menschen sind...

  • Duisburg
  • 06.08.10
Politik

Duisburgs OB stellt sich Abwahlverfahren

Lange hat es gedauert, für viele Bürger zu lange, bis Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland neuerlich zum Loveparade-Unglück persönlich Stellung nahm. Am Montagnachmittag erklärte er: „Die Katastrophe bei der Loveparade hat bei allen Beteiligten viele Fragen aufgeworfen. Neben den Fragen zur Ursache steht die zentrale Frage nach der Verantwortung im Raum. Die Veranstaltung hat vielen Menschen unermesslichen Schmerz zugefügt. Am Entsetzlichsten leiden die Familien und Freunde der Opfer....

  • Moers
  • 02.08.10
Kultur
Am Sonntag zogen rund 500 Menschen bei einem Spendentrauermarsch von der MSV-Arena zum Unglückstunnel. Foto: Frank Preuß
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Trauermärsche in Duisburg – Und endlich einer, der zu den Menschen spricht

Nach der offiziellen Trauerfeier für die Opfer der Loveparade am Samstagvormittag in der Duisburger Salvatorkirche, an der Bundespräsident Christian Wulff, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Norbert Lammert, Außenminister Guido Westerwelle, NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und weitere hochrangige Politiker teilnahmen, haben die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Duisburg in zwei Trauermärschen nochmals auf ihre Weise ihrer Anteilnahme Ausdruck verliehen. Am...

  • Moers
  • 01.08.10
  •  2
Politik

Loveparade: Bewegende Trauerfeier - Bilder und Berichte

Mit einer bewegenden Trauerfeier haben am Samstagvormittag in Duisburg Tausende Abschied von den Opfern der Loveparade-Tragödie genommen. Vor allem die Rede der hörbar bewegten NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft rührte die Teilnehmer in der Salvatorkirche, MSV-Arena und weiteren Gotteshäusern. An einem Stern-Trauermarsch am Nachmittag nahmen rund 2500 Menschen teil. Der Marsch endete in dem Tunnel, an dem die 21 Opfer zu Tode kamen. Dort stiegen zum Schluss der Zeremonie 21 schwarze...

  • Duisburg
  • 31.07.10
Politik
Es waren in erster Linie Journalisten, die am Samstag das Gelände um Salvatorkirche und Rathaus bevölkerten. Foto: Kirchner
  11 Bilder

"Denn Liebe ist stärker als der Tod" Gedenkfeier für Opfer der Loveparade in der Duisburger Salvatorkirche

10.000 bis 100.000 Besucher wurden in Duisburg zur Trauerfeier für die Opfer der Loveparade erwartet. Doch es war nur ein Bruchteil, der schließlich erneut in die Stadt zurückkehrte, in der das noch immer Unfassbare seinen Lauf genommen hatte. Offensichtlich scheuten viele eine neuerliche Massenveranstaltung auf Duisburger Boden. Duisburg am Samstag. Genau eine Woche, nachdem die größte Techno-Party der Welt hier zur Katastrophe ausartete, stehen bereits am frühen Morgen Sicherheitskräfte...

  • Iserlohn
  • 31.07.10
Politik
Bewegende Rede von Hannelore Kraft. Foto: Harald Oppitz

Bewegende Trauerfeier - Kraft fordert zum Umdenken auf

Mit einer bewegenden Trauerfeier haben am Samstag Tausende Abschied von den Opfern der Loveparade-Tragödie genommen. Vor 550 Trauergästen in der Duisburger Salvatorkirche forderte die mit den Tränen kämpfende NRW-Ministerpräsidentin die Gesellschaft zum Umdenken auf. "Es ist schwer, angesichts des Todes Worte zu finden", sagte die Ministerpräsidentin und fügte hinzu: "Es ist besonders schwer angesichts der Umstände, die zum Tode so vieler junger Menschen geführt haben." Kraft versprach den...

  • Wesel
  • 31.07.10
Politik

Loveparade-Opfer: Das Land nimmt Abschied

Live-Ticker vom Trauergottesdienst für die Opfer der Loveparade in Duisburg: Die Rede von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft: Hier lesen Sie den ganzen Beitrag +++ 12.16 Uhr: Die Angehörigen der Opfer werden von der Öffentlichkeit abgeschirmt an einen geheimen Ort gebracht, wo sie sich gemeinsam austauschen können. +++ 12 Uhr: Der Gottesdienst ist beendet, die Trauergemeinde verlässt die Kirche. +++ +++ 11.58 Uhr: Die mit den Tränen kämpfende Ministerpräsidentin verspricht...

  • Wesel
  • 31.07.10
Kultur
Geduldig warten die Bürger bis in die Nacht, um sich im Unglückstunnel in ein privat organisiertes Kondolenzbuch einzutragen. Foto: Frank Preuß

Schlange stehen, um zu kondolieren

Die Trauer um die Opfer und Verletzten bei der Loveparade ist grenzenlos. Neben dem offiziellen Kondulenzbuch der Stadt Duisburg, hat der Verein „Zukunftsstadtteil“ e.V. am Unglückstunnel an der Karl-Lehr-Straße im Rahmen seiner spontan nach der Katastrophe organisierten Mahnwache ein zweites privates Kondolenzbuch ausgelegt. Hierher zieht es weitaus mehr Bürgerinnen und Bürger als ins Rathaus. „Eine lange Schlange bildete sich bis um 2 Uhr am Mittwochmorgen, um sich einzutragen – nach bis zu...

  • Moers
  • 30.07.10
Politik

Mitarbeiter der Stadt Duisburg bedroht und beschimpft

Die Gewerkschaft ver.di in Duisburg erhielt bereits Anrufe von Mitgliedern. Diese berichten aufgewühlt über Beschimpfungen, Bedrohungen und Verunglimpfungen. So wurden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg auf dem Recyclinghof in Hochfeld für die schrecklichen und unter die Haut gehenden Geschehnisse bei der Loveparade verantwortlich gemacht. Mitarbeiter im Callcenter der Stadt Duisburg wurden telefonisch mit dem Tode bedroht. Beschäftigte, die selber traumatisiert...

  • Moers
  • 30.07.10
  •  1
Politik

Innenminister: "Es wird nicht gesagt, was wirklich passiert ist"

Der neue NRW-Innenminister Rolf Jäger SPD) ist der erste, der nach der Katastrophe von Duisburg klare Worte findet. In einer Pressekonferenz am Mittwoch wies Jäger die Schuld am tragischen Verlauf der Loveparade, bei der 21 Menschen, dem Veranstalter Schaller zu. Unter anderem sagte Jäger: "Die Stimmung ist die, dass nicht gesagt wird, was wirklich passiert ist." Außerdem gab Jäger zu Protokoll, dass es "unerträglich" sei, dass "Verantwortung von Seiten des Veranstalters und der Stadt...

  • Wesel
  • 29.07.10
  •  2
Kultur
Ralf Rodenbücher beim Eintrag ins Kondolenzbuch der Stadt. Foto: Hannes Kirchner

"Alle Duisburger sind erschüttert"

Erna Reuß (69) gehört zu den Duisburgern, denen es ein tiefes Bedürfnis ist, sich im Rathaus in das Kondolenzbuch der Stadt einzutragen. Gemeinsam mit Enkeltocher Melina (10) ist sie gekommen, um ihrer Anteilnahme und ihrem Mitgefühl für die Opfer der Loveparade-Katastrophe und deren Angehörige Ausdruck zu verleihen: „Alle Duisburger sind erschüttert. Wenn alles im Vorfeld vernünftig geklärt worden wäre, hätte die Loveparade nie stattfinden dürfen.“ Auch Ralf Rodenbücher trägt sich am Mittwoch...

  • Moers
  • 28.07.10
Kultur

Alle Tote mit Brustverletzungen - Sauerland unter Druck - Trauerfeier Samstag

Wer ist für den Tod von 21 Menschen und über 500 Verletzte verantwortlich? Wie kamen die Menschen zu Tode? Auch drei Tage nach dem tragischen Unglück in Duisburg bleiben viele Fragen offen. Aber es gibt erste Erkenntnisse. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gab bekannt, dass keines der Todesopfer Sturzverletzungen erlegen ist, alle wiesen Obduktionsberichten zufolgen Brustquetschungen auf. Darüber hinaus verdichten sich die Hinweise, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland bereits Wochen vor...

  • Wesel
  • 28.07.10
Kultur

Loveparade: Gedenkgottesdienst in Duisburg

Am Samstag, 31. Juli 2010, findet in der Salvatorkirche am Burgplatz in der Duisburger Innenstadt ein Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer des Unglücks bei der Loveparade und für deren Angehörige sowie für Verletzte und Betroffene statt. Der Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, leiten die zentrale Gedenkfeier, zu der auch zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft erwartet werden. Dieser...

  • Moers
  • 27.07.10
Kultur

Loveparade in Duisburg - Eine Augenzeugin berichtet

Es sollte eigentlich eine feucht-fröhliche Party geben, ich und 4 meiner Freundinnen hübschten uns auf, tranken etwas bei der einen Freundin die direkt in der Stadt wohnt und zogen dann los auf die vollen Straßen. Auf dem Weg zur Parade selbst sammelten wir noch eine Freundin ein, wir witzelten, hatten Spaß, tranken ein wenig und freuten uns auf das Großereignis. Als wir loszogen bemerkten wir zwar das es recht voll war auf den Straßen, aber jeder hatte Platz zum laufen, die Leute waren...

  • Moers
  • 27.07.10
Politik

Trauer und Scham

Weltweites mediales Interesse und Beachtung sollte die Loveparade 2010 Duisburg bescheren, den Blick der Öffentlichkeit auf die Stadt lenken. Das ist auch gelungen – allerdings auf katastrophalste Art und Weise: 21 Tote, über 500 teils schwer Verletzte sind in Folge einer Massenpanik zu beklagen. Statt sich für das Mega-Event im Kulturhauptstadtjahr feiern zu lassen, muss sich die Stadt nun der Schuld-Frage stellen, ganz gleich ob die Verantwortlichen für die Veranstaltung nun meinen, ihr...

  • Moers
  • 27.07.10
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