Nationalsozialismus

Beiträge zum Thema Nationalsozialismus

Überregionales
Stolperstein zu Oskar Nagengast an der Bruchstraße
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NS-Zeit: Schüler stolpern über menschliche Schicksale

Am 14. April 2005 beschloss der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Hattingen die Durchführung der Aktion „Stolpersteine" des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Die Initiative, an Hattinger Opfer des Nationalsozialismus durch die Verlegung von „Stolpersteinen" zu erinnern, kam aus der Hattinger Bevölkerung. Neunzehn Hattinger Opfer des Nationalsozialismus bedeuten neunzehn erschütternde Schicksale. Ob Hausfrau, Bibelforscher, Klempner, 24-Jähriger, Künstlerin, Jude, Kaufmann, Homosexueller,...

  • Hattingen
  • 04.07.18
Politik
Mit Drohungen versuchen Extremisten, andere Meinungen zu unterdrücken.
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"Viele Grüße auch an die Frau Gemahlin": BürgerReporter erhält Drohbrief von selbsternannten "Patrioten"

Ein BürgerReporter aus dem Rheinland, der aus Rücksicht auf seine Familie lieber anonym bleiben möchte, ist vor wenigen Tagen Adressat eines Drohbriefes geworden. Er solle, so die Täter, "am besten ganz verschwinden", ansonsten müsse er mit Konsequenzen rechnen. Der Wortlaut des Drohbriefes legt den Schluss nahe, dass persönliche Differenzen mit dem BürgerReporter keine Rolle spielen. Das Ziel, das die Täter mit dem Schreiben verfolgen, ist eindeutig ein politisches. Auch lassen sie keinen...

  • 14.05.18
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Überregionales
Emmy Roth, fotografiert von Wanda von Debschitz-Kunowsky
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Wir sind Hattinger: Emmy Roth

Emmy Roth wurde am 12. Mai 1885 als Emmy Urias in Hattingen geboren und starb am 11. Juli 1942 in Tel Aviv. Bekannt wurde sie durch ihre Silberschmiedekunst. Sie wuchs mit den Geschwistern Rosalie und Josef in einer bürgerlichen Familie auf, die sich vom Wanderhandel hochgearbeitet hatte und in Hattingen das Kaufhaus im Steinhagen 15 betrieb. Dreimal heiratete sie und wurde unter dem Namen Emmy Roth bekannt. Sie machte eine Lehre zur Silberschmiedin und erwarb darin 1906 ihren Meister – als...

  • Hattingen
  • 08.07.17
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Überregionales
Nikolaus Groß. Foto: Bistum Essen
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Wir sind Hattinger: Nikolaus Groß

Einer der sicherlich berühmtesten Hattinger war Nikolaus Groß (1898 – 1945). Er wurde in Niederwenigern geboren, war ein christlicher Gewerkschafter und führend in der KAB, der Katholischen Arbeiterbewegung. Später lebte die Familie in Köln. Er kämpfte gegen den Nationalsozialismus und wurde am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Am 7. Oktober 2001 wurde er von Papst Johannes Paul II seliggesprochen, das Bistum Essen hatte den Prozess seit 1987 für Nikolaus Groß geführt. Wie...

  • Hattingen
  • 19.04.17
Überregionales
Der kleine Max mit seiner Mutter. Foto: Archiv Watenphul Siena
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Wir sind Hattinger: Heinrich und Max Watenphul

Der Name „Peiffer Watenphul“ ist ja schon ziemlich ungewöhnlich. Und wer hätte gedacht, dass sie Hattinger sind, mindestens ein Teil von Ihnen? Dr. Heinrich Watenphul (1878-1940) war Direktor am Realgymnasium in Hattingen, dem heutigen Gymnasium Waldstraße, und Verfasser mittellateinischer Lesebücher. Er verabschiedete dort 1914 die erste Abiturientia. Sein Stiefsohn Max Peiffer Watenphul (1896–1976) war ein deutscher Maler. Max kam im Alter von 15 Jahren 1911 mit seiner Familie nach Hattingen...

  • Hattingen
  • 23.03.17
Überregionales
Wilhelm Schepmann. Foto: wikipedia
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Wir sind Hattinger: Wilhelm Schepmann

Wilhelm Schepmann wurde am 17. Juni 1894 in Hattingen (Baak) geboren. Er war von 1943 bis 1945 Stabschef der SA. Der Hattinger starb am 26. Juli 1970 in Gifthorn. Nach dem Besuch des Gymnasiums absolvierte Schepmann das Lehrerseminar und arbeitete als Volksschullehrer in Hattingen. Er nahm von 1914 bis 1918 als Soldat des Westfälischen Jäger-Bataillons Nr. 7 am Ersten Weltkrieg teil und wurde an der West- und Ostfront eingesetzt. Während des Krieges war er zunächst Kompanieführer im Rang...

  • Hattingen
  • 23.03.17
Politik
Künstler Gunter Demnig verlegt einen Stolperstein für Oskar Nagengast in der Bruchstraße. Foto: Kosjak
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Stolpersteine: Geschichtsunterricht live

Hattiger Schüler der 9. Klasse des Gymnasiums Waldstraße, Geschichtskurs bei Sylvia Plagge, haben die elf „Stolpersteine“ in Hattingen gereinigt. Die kleinen Steine des Künstlers Gunter Demnig wurden 2005 verlegt als Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Weitere acht Stolpersteine werden jetzt verlegt. Im Vorfeld der neuen Verlegung fand die Reinigungsaktion statt. Begleitet wurden die Schüler von Stadtarchivar Thomas Weiß. Für jeden Standort gab es Kurzreferate der Schüler, an...

  • Hattingen
  • 10.06.14
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Kultur
Finale: Glücklich waren die Jugendlichen und wohl auch stolz, als die Generalprobe vorbei war und sie es geschafft hatten. Ein von Jugendlichen aufgeführtes Stück, welches aber auch viele Erwachsene ansprechen dürfte. Bei der Verbeugung gingen dann zur allgemeinen Heiterkeit auch zwei Perücken (rechts im Bild) eigene Wege alle Fotos: Pielorz
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Theater SchnickSchnack überzeugt mit "Die Welle"

Die generationenübergreifende Theatergruppe SchnickSchnack, die ihre Bühne im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Sprockhövel hat, präsentiert unter der Regie von Ute Dessel und Marion Zabel das Jugendstück „Die Welle“. Der Inhalt beruht auf den Erlebnissen eines amerikanischen Lehrers aus dem Jahr 1967. Zum Inhalt: Schüler einer Highschool in Palo Alto in Kalifornien/USA behandeln im Geschichtsunterricht das Thema Nationalsozialismus. Die Jugendlichen sind schockiert und können...

  • Hattingen
  • 11.03.14
Politik
Die Ausstellung der Krakau-AG der Marie-Curie-Realschule. Foto: Pielorz
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Marie-Curie-Realschule: Beeindruckende Ausstellung der Kraukau-AG zu Auschwitz

Seit fünf Jahren gibt es an der Marie-Curie-Realschule im Schulzentrum Holthausen eine „Krakau-AG“. Vor den Herbstferien fährt die Schülergruppe mit etwa dreißig Schülern unter der Leitung von Dorian Golla für einige Tage nach Krakau und besichtigt neben der Stadt auch die Konzentrationslager Birkenau und Auschwitz. Für jeden ein intensiver Besuch, an den sich die Schüler lebenlänglich erinnern. „Wir selbst tragen keine Schuld an diesem Verbrechen, aber wir müssen daran erinnern und dürfen...

  • Hattingen
  • 28.01.13
Überregionales

"Braune Aussagen" vor Gericht

Diesmal passierte es auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in Hattingen. In betrunkenem Zustand schrie der Angeklagte den Hitlergruß und verstörte damit die Passanten. Und das geschah nicht zum ersten Mal. Beim Blick in das Vorstrafenregister zeigt sich eine große Anzahl von Vorfällen. Rund dreißig sind bereits zusammengekommen, darunter auch solche mit „braunen Aussagen“. Als „Nazi“ will sich der Angeklagte aber nicht sehen. Geboren in Frankfurt/Main, ist er irgendwann wohl vom...

  • Hattingen
  • 16.03.12
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