Nationalsozialismus

Beiträge zum Thema Nationalsozialismus

Vereine + Ehrenamt
Der Heimatbund Neheim-Hüsten widmet sich in seiner neuesten Veröffentlichung dem Thema "Nationalsozialismus in Neheim und Hüsten im Spiegel der örtlichen Presse“. Reiner Ahlborn, Peter Kleine und Karl-Georg Wuschansky (v.l.) stellten das Heft in den Räumlichkeiten des Fresekenhofes in Neheim vor.

Heimatbund veröffentlicht Heft zum Nationalsozialismus in Neheim und Hüsten
"Zu lange wurde geschwiegen und verschwiegen"

Nationalsozialismus in Neheim und Hüsten: Diesem Thema widmet sich der Heimatbund Neheim-Hüsten in seiner neuesten Veröffentlichung. Warum das Heft erst 75 Jahre nach Kriegsende erscheint und mit welchen Schwierigkeiten der Heimatbund zu kämpfen hatte, erläuterten die Verantwortlichen bei der Vorstellung im Neheimer Fresekenhof. "Es ist die einzige Veröffentlichung zum Thema Nationalsozialismus in Neheim und Hüsten", erklärte Karl-Georg Wuschansky. Im Kern sei die Arbeit von 1983. In diesem...

  • Arnsberg-Neheim
  • 02.07.20
  •  1
Politik
In der Marktkirche gedenkt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Essen am Sonntag um 17 Uhr in einem ökumenischen Gottesdienst der Opfer der Reichspogromnacht am 9. November 1938.

GEDENKVERANSTALTUNGEN
Gottesdienste, Rundgänge und Kundgebungen erinnern an die Opfer der Reichspogromnacht

Der biblische Vers „Du sollst dir kein Bild machen!“ (Exodus 20,4) ist die Überschrift eines Ökumenischen Gedenkgottesdienstes, mit dem die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Essen (ACK Essen) am Sonntag, 10. November, um 17 Uhr in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, an die Gräueltaten der Reichspogromnacht im nationalsozialistischen Deutschland des Jahres 1938 erinnert. Die Predigt hält Dr. Theresa Kohlmeyer, Leiterin der Abteilung Glaube, Liturgie und Kultur im Bistum Essen;...

  • Essen
  • 07.11.19
Kultur
Cover Joseph Schmidt „Ein Lied in allen Dingen“
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Ein Lied in allen Dingen: Joseph Schmidt
Essener Autor schreibt bewegenden Roman

Nein, kein Hollywood-Studio hat diese Biographie erfunden für einen hochdramatischen Kassenschlager. Joseph Schmidts steiler Aufstieg zu einem Superstar Anfang der 30er Jahre und sein tragischer Tod mit gerade 38 Jahren auf der Flucht vor den Nazis sind wahre Geschichte. Mittlerweile ist die Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Menschen und großen Künstler aber weitgehend verblasst. Joseph Schmidt – ein Superstar in 30er Jahren Jetzt widmet sich ein großer biographischer Roman dem...

  • Essen
  • 11.04.19
  •  1
  •  1
Kultur
Die beiden allerersten Dortmunder Stolpersteine wurden in Husen verlegt. Sie erinnert an Erich und Kurt Meyer und liegen vor dem Haus Husener Str. 63.
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Erinnerung
Stolpersteine für Scharnhorst?

Karl Marrek wurde vor 89 Jahren in Scharnhorst geboren, in der Siedlung am Wambeler Holz ist er aufgewachsen. Er kann sich gut an die Vorfälle rund um die sogenannte „Reichskristallnacht“ erinnern. Bei den Novemberpogromen in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in ganz Deutschland etwa 400 Juden ermordet, weitere 400 kamen in den Folgetagen ums Leben. Über 1400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe...

  • Dortmund-Nord
  • 20.01.19
Politik
Die CDU Werden hatte Martina Strehlen (2.v.r.) eingeladen: Ratsfrau Martina Schürmann sowie die Bezirksvertreter Herbert Schermuly (l.) und Hanslothar Kranz.
Foto: Gohl
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Ergreifender Vortrag über das jüdische Leben in Werden beim CDU-Stammtisch
„Ich bin Jude, spuckt mich an“

Anlässlich des unseligen Jahrestages der Novemberpogrome 1938 wurde der jüdischen Familien in Werden gedacht. Grausige Details kamen ans Licht. Auch erinnerte Historikerin Martina Strehlen an schreckliche Schicksale. Im Rahmen des CDU-Stammtisches in den Domstuben hatte Hanslothar Kranz eingeladen. Martina Strehlen von der Alten Synagoge Essen widmete sich Erinnerungsorten jüdischen Lebens in Werden, von der Gründung der jüdischen Gemeinde 1808 durch Juspa Herz bis hin zum schrecklichen...

  • Essen-Werden
  • 13.11.18
  •  1
Politik
Susi Schmerler im Jahr 1938.
Foto: privat

Ein jüdisches Mädchen aus Bochum: Das Tagebuch der Susi Schmerler

Hubert Schneider beleuchtet Lebensweg eines jüdischen Mädchens von Bochum bis nach Israel Sie wollte, dass ihr Tagebuch und ihre Briefe nicht vernichtet werden, dass die Erinnerung an ihre Eltern und ihren kleinen Bruder niemals verloren geht: Susi Schmerler, als 15-Jährige am 28. Oktober 1938 bei der so genannten "Polenaktion" mit ihrer Familie aus Bochum nach Polen abgeschoben, gelang 1939 die Ausreise nach Palästina. Ihre Eltern und ihr siebenjähriger Bruder kamen in Polen um. Der...

  • Bochum
  • 29.10.18
  •  2
Sport
Wilhelm "Willy" Gustav Kaiser in seiner Sportleruniform: Bei den Olympischen Spielen 1936 errang der Gladbecker Boxer seinen größten Sieg. Auf solchen Zigarettenkarten wurde sein Bild in der Öffentlichkeit bekannt. Foto (Public Domain): University of Regina Archives & Special Collections (Theodore Allen Heinrich fonds)
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Olympische Spiele 1936
Willy Kaiser aus Gladbeck: Boxen für die Nazis

Am 15. August jährt sich ein legendäres sportliches Ereignis: Der Gladbecker Wilhelm "Willy" Kaiser trat vor 82 Jahren zu seinem wichtigsten Kampf an. Bei den Olympischen Spielen 1936 besiegte der drahtige, aber zierliche Boxer seinen Gegner im Finalkampf und wurde mit der Goldmedaille im Fliegengewicht belohnt. Auf seinem strahlenden Sieg lag aber immer ein düsterer Schatten. von Oliver Borgwardt Nervös dürfte Willy Kaiser schon gewesen sein, als er zum Ring gerufen wurde. Alle Augen...

  • Gladbeck
  • 14.08.18
  •  1
  •  4
Überregionales
Ein Blick zurück ins Jahr 1928: Die Kanzlei Dr. Rosenberg in Essen mit allen Mitarbeiter/innen. Foto/Quelle: Sammlung Şahin Aydın
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Şahin Aydın erforscht Schicksale mutiger Ruhrstädter: Zu ihnen gehört auch der Essener Dr. Nathan Rosenberg

Das Forschervirus hat ihn gepackt. Kein Tag, an dem der 49-Jährige nicht unterwegs ist in Sachen Heimatforschung. An dem er nicht in Archiven nach Quellen sucht, per E-Mail Kontakte zu Zeitzeugen knüpft oder im Austausch mit Historikern nach neuen Erkenntnissen forscht. Die wechselvolle Zeit der Weimarer Republik und der NS-Terror, das ist es, was ihn besonders interessiert. Und die Schicksale jener Menschen, die nicht in den Geschichtsbüchern zu finden sind. Jetzt hat sich der 49-jährige...

  • Essen-Borbeck
  • 27.02.18
Überregionales
Die Unternehmerfamilie Simon (Leopold Simon in der Mitte) war bekannt für ihre soziale Einstellung.
Foto: privat
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Ein tragisches Ende

Was blieb in Werden von den jüdischen Familien? Eine Spurensuche gibt Aufschlüsse Die Juden in Werden sind ein spannendes, spät wiederentdecktes Thema im Abteistädtchen. Es gab einflussreiche Familien, die viel für Werden taten. Ihre Spuren wurden lange Zeit kaum mehr beachtet. Die Geschichte jüdischen Lebens in Werden beginnt erst am Anfang des 19. Jahrhunderts. Infolge der Säkularisierung wurde das Kloster Werden aufgelöst, bis dahin hatten dessen Äbte als Landesherren den Juden die...

  • Essen-Werden
  • 27.09.17
  •  2
Kultur
Der portugiesische Diplomat Aristides de Sousa Mendes rettete im Jahr 1940 rund 30.000 Menschen vor den Nationalsozialisten. Pressefoto: Veranstalter
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Marktkirche: Ausstellung über den "portugiesischen Schindler" Aristides de Sousa Mendes eröffnet

„Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt. Aristides de Sousa Mendes – ein Beispiel für Zivilcourage“ heißt eine Ausstellung, die die am 19. September in der Essener Marktkirche eröffnet wurde und dort bis zum 20. Oktober zu sehen ist. Der portugiesische Diplomat Aristides de Sousa Mendes rettete in seiner Funktion als Konsul in Bordeaux während des Zweiten Weltkrieges rund 30.000 Menschen mithilfe der Erteilung von Reisevisa vor der Verfolgung und Ermordung durch die Nationalsozialisten;...

  • Essen-Nord
  • 20.09.17
  •  1
Ratgeber

Es ist ethisch fragwürdig, Menschen in einen Raum zu locken und sie in eine Lage zu bringen, die belastend ist!

The Third Wave ( Die dritte Welle) ) war ein Sozialexperiment, um vor der Anziehungskraft faschistischer Bewegungen zu warnen. Im April 1967 führte der Geschichtslehrer Ron Jones zusammen mit Schülern und Lehrern an der Cubberley High School in Palo Alto ein Experiment durch. Auslöser waren Aussagen in der Klasse, dass Verhaltensformen des Nationalsozialismus „bei uns nicht vorkommen könnten“. Die Schüler wurden in dem Experiment als The Third Wave organisiert, bekamen Rollen zugeteilt und...

  • Essen-Ruhr
  • 20.08.16
  •  4
  •  6
Kultur
Der Honselhof mit Einmannbunker.
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"Schicksalsort Gefängnis. Opfer der NS-Justiz in der Krümmede" - Ausstellung im Stadtarchiv

„Unser Ziel ist es, an Gefangene zu erinnern, die zwischen 1933 und 1945 aus nicht-kriminellen Gründen in der Krümmede einsaßen“, sagt Alfons Zimmer, Pastoralreferent in den Justizvollzugsanstalten Bochum. Die Ausstellung „Schicksalsort Gefängnis. Opfer der NS-Justiz in der Krümmede“ wird am Donnerstag, 16. Juni, im „Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte – Stadtarchiv“ eröffnet. Sie basiert auf Informationen, die Zimmer, der seit 24 Jahren in den beiden Bochumer Strafvollzugsanstalten tätig ist,...

  • Bochum
  • 15.06.16
Überregionales

Wie die Erinnerungsarbeit Menschen zusammenbringt

Die Gegenwart des Vergangenen II oder: Wie die Erinnerungsarbeit Menschen zusammenbringt - Ein Zwischenbericht von Elisabeth Bessen - Worum es geht? Die Arbeit des Projektkurses Geschichte, 5. Semester, soll vorgestellt, die Schulveranstaltung zum 9. November, die der Kurs durchgeführt hat, skizziert und auf das nächste Vorhaben, die Stolpersteinverlegung, hingewiesen werden. „Friedhelm, haben sie bei deiner Oma in Essen auch die Fenster herausgeschmissen?“, hört der...

  • Essen-Süd
  • 22.12.15
  •  1
Überregionales

Die Gegenwart des Vergangenen

Ein Bericht meiner Kollegin Elisabeth Bessen: Unter diesem Motto treffen sich im Februar 2015 erstmals einige neugierige und noch unwissende Studierende des vierten Semesters des Ruhr-Kollegs in Essen. Zu Beginn des Kurses wird schnell deutlich, was der Leitsatz in sich verbirgt. Durch bloßes Hören diverser Schlagworte bildet sich vor dem Auge das dazugehörige Bild: etwa das des Atompilzes von Hiroshima oder das Cover der Beatles ihrer Platte Abbey Road. Längst Vergangenes, teilweise...

  • Essen-Süd
  • 22.12.15
Politik

Gedenken am 70. Jahrestag der Befreiung Deutschlands von den Nazis in Kamen

Am Freitag, dem 08. Mai, fand anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung Deutschlands von der Naziherrschaft durch die Alliierten eine szenische Lesung im Haus der Stadtgeschichte statt. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister Hermann Hupe und Klaus Dieter Grosch für den Verein "Zivilcourage", begann die Veranstaltung mit russischen Liedern, die von Josef M. Opfermann vorgetragen wurden. Im Anschluss lauschte das 40köpfige Publikum andächtig der von Klaus Goehrke recherchierten und...

  • Kamen
  • 12.05.15
Kultur

Erst später wurde mir bewusst, dass der 8. Mai 1945 auch für mich ein Tag der Befreiung war

"Bei der Währungsreform im Sommer 48 wurde die Reichsmark 10:1 durch die DM ersetzt. Bis dahin ´blühte` der Schwarzmarkthandel. Die Läden waren fast leer. Es gab keine Ware. Oder sie wurde zurückgehalten, weil der Wert der Reichsmark rapide verfiel. Es galt die Zigarettenwährung. Die Ami, die amerikanische Zigarette, kostete zuletzt zehn Mark. Lebensmittel waren knapp. Überall herrschte der Mangel. Allein die reichen Bauern - das verbreitete der Neid – hätten nicht nur in ihren Wohnungen...

  • Recklinghausen
  • 08.05.15
Kultur
Radiotalk der besonderen Art: das Museum als Treffpunkt für aktive Mitglieder des Vereins Radiomuseum Duisburg
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HASTE TÖNE? Duisburger Museum bietet Raum für Radionostalgie

Ob "pfeifende Johanna", ein Radio der 30er mit unüberhörbarem Pfeifton, ein gläsern gedeckeltes Gerät "Schneewittchensarg" oder das kultige "Gebissradio" der 50er mit markanter Schaltzeile - wer Freak ist, fühlt sich im Radiomuseum Duisburg Ruhrort gut aufgehoben. Auf rund 300 qm Ausstellungsfläche tummelt sich seit 10 Jahren ein knappes Jahrhundert Radiogeschichte. "Aus Volksempfänger "Goebbelsschnauze" wird das Folgemodell "Aschenputtel" nach dem Krieg" erzählt Wilhelm Struth, zweiter...

  • Duisburg
  • 14.02.15
  •  1
  •  2
Kultur
Der Germanier als konstruiertes Bild der Geschichte.

Mythos vom Germanen im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Die neue Ausstellung „Mythos Germanien“ im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) in der Hansastraße beschäftigt sich mit Wandbildern, Büchern, Fotos, Zeitschriften und Filmen, die im nationalsozialistischen Unterricht beutzt wurden, um eine mythologische Aura um die ur- und frühgeschichtlichen Germanen zu propagieren. bis zum 8. März lauft die Schau von Westfälischem Schulmuseum, dem MKK und des Historischen Instituts der TU Dortmund.

  • Dortmund-City
  • 26.01.15
  •  1
Kultur
725 Jahre Haltern, 25 Jahre Stadtspiegel Haltern: Unter diesem Logo finden Sie unsere Sonderseiten in den aktuellen Ausgaben des Stadtspiegels. Grafik: Borgwardt
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725 Jahre Stadt Haltern (7): Eine Zeit der Schande

In diesem Jahr feiert Haltern ein kleines Jubiläum: Vor 725 Jahren verlieh der Bischof von Münster, Everhard von Diest, der kleinen westfälischen Gemeinde die niederen Stadtrechte und die Erlaubnis, eine Mauer zu bauen. Im Sommer hat Haltern an diese Erhebung mit einer großen Feier erinnert. Wir tun dies weiterhin: Eine Sonderserie im Stadtspiegel wird einige der wichtigsten Stationen in der langen Geschichte der Stadt beleuchten. In dieser Episode geht es um die Leidenszeit der Halterner...

  • Haltern
  • 24.10.14
Politik
Künstler Gunter Demnig verlegt einen Stolperstein für Oskar Nagengast in der Bruchstraße. Foto: Kosjak
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Stolpersteine: Geschichtsunterricht live

Hattiger Schüler der 9. Klasse des Gymnasiums Waldstraße, Geschichtskurs bei Sylvia Plagge, haben die elf „Stolpersteine“ in Hattingen gereinigt. Die kleinen Steine des Künstlers Gunter Demnig wurden 2005 verlegt als Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Weitere acht Stolpersteine werden jetzt verlegt. Im Vorfeld der neuen Verlegung fand die Reinigungsaktion statt. Begleitet wurden die Schüler von Stadtarchivar Thomas Weiß. Für jeden Standort gab es Kurzreferate der Schüler, an...

  • Hattingen
  • 10.06.14
  •  1
  •  1
Überregionales
Mit Messing beschlagene Steine, sollen an die Opfer der Nazizeit erinnern.

"Den Opfern ein Gesicht geben"

Bereits im zehnten Jahr verleget die Mülheimer Initiative für Toleranz (MIT) Stolpersteine in der Stadt. Mit ihnen wird an Menschen erinnert, die durch Gräueltaten des nationalsozialistischen Unrechtsregimes ihr Leben verloren haben. 2004 hat die Realschule Stadtmitte damit begonnen, in der Erinnerung an ehemalige Schüler dieser Schule, „Stolpersteine“ in der City zu verlegen. Diese „Stolpersteine“ umfassen eine Größe von etwa 14 x 14 Zentimetern und sind mit einer Messingplatte beschlagen,...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 30.04.14
  •  1
  •  2
Politik
Das Ehrenmal auf dem Friedhof an der Wiescherstraße. Foto: Detlef Erler
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Stadt Herne arbeitet die braune Vergangenheit auf

In einer Ratssitzung im Mai diesen Jahres hatte OB Horst Schiereck angekündigt, die Geschichte der Stadt in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft von 1933 bis 1945 unter verschiedenen Gesichtspunkten neu untersuchen zu lassen. Zum Thema „Ehrenbürgerschaften“ liegen nun erste Ergebnisse vor. Dafür hat sich der Historiker Ralf Piorr in die Archive begeben. Zwischen 1933 und 1945 wurden in Herne und Wanne-Eickel nur drei Ehrenbürgerschaften verliehen. Neben den zu dieser Zeit in...

  • Herne
  • 27.09.13
Überregionales

"Die Zeit des Nationalsozialismus im Spiegel von Briefmarken und Geldscheinen"

lautet der Vortrag, mit dem das Philatelie-Forum des Briefmarkensammler-Vereins Recklinghausen am Mittwoch den 10. Juli um 18:00 Uhr in der Gaststätte Lindenhof, Dortmunder Straße 120 b startet. Ewald Zmarsly (Erster Vorsitzender des Vereins) zeigt in seinem Vortrag, der sich an jedermann - nicht nur Briefmarkensammler - wendet, wie im Laufe der Zeit immer mehr Motive und Anlässe des Nationalsozialismus auf den Briefmarken und Banknoten des Deutschen Reiches, Protektorats Böhmen und Mähren...

  • Recklinghausen
  • 08.07.13
Kultur

Jugendliche Forscher gesucht

Das Jugendforum Nordstadt des Planerladens plant den Aufbau eines Stolperstein-Projekts und sucht dafür noch Jugendliche aus der Nordstadt. Stolpersteine sind kleine Gedenktafeln des Künstlers Gunter Demnig, die an Opfer des Faschismus erinnern. Die im Boden verankerten Platten liegen meist vor den letzten bekannten Wohnungen oder Wirkungsstätten der Personen, an die sie erinnern sollen. Die teilnehmenden Jugendlichen sollen selbstständig das Schicksal eines Sinti oder Roma aus der...

  • Dortmund-City
  • 11.06.13
  • 1
  • 2
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