Poesie

Beiträge zum Thema Poesie

Kultur

Lustig
Meine Pfunde

Meine Pfunde Ich liebe meine Pfunde, das ist sonnenklar, ich hab sie ja erworben Jahr für Jahr und trag sie täglich mit mir herum, gut gepolstert, gemütlich und kugelrund. Meine Pfunde gehören zu mir, hab jährlich erworben die nächste Größe mir. Aber ganz selten, da würd ich gerne sagen: „Diese Last ist nicht immer leicht zu tragen.“ Denn manchmal träum ich von alten Zeiten, als ich noch gelenkig rannte durch die weiten Felder und Wälder. Und nie müde ward - vergangen,...

  • Schwelm
  • 19.01.20
Kultur

Gefühle
Dunkel oder hell

Dunkel oder hell Bedrückend schwer lag das Leben vor mir und wieder hingen graue Wolken tief und zogen nicht vorüber. Ich schaute in den Himmel, sah ein großes Tor, zaghaft lugte daraus ein Sonnenstrahl hervor. Die Wolken wurden lebendig, der Wind zupfte sie in Fransen und ließ sie wie den Drachen durch die Lüfte tanzen. Er zerrte an der Kleidung, an den Haaren, trieb alle Ängste davon, liess mich freier atmen und schenkte mir einen Hoffnungsstrahl, der sich fest setzte und...

  • Schwelm
  • 15.01.20
  •  1
Kultur
Foto von A.Kando: Strand in Mexico

Träume
Wellnessoase

Wellnessoase „Wellnessoase“ - dieses moderne, sperrige Wort symbolisiert für mich einen traumhaften Ort. Vor meinem inneren Auge ein Bild entsteht, welches ich plastisch und deutlich dort seh: Ich sehe Palmenspitzen im Wind sich wiegen, die Sonne strahlend am Horizont aufsteigen, ich höre das unendliche Meeresrauschen und seh kleine Wellen verspielt am Strand auflaufen. Ich spüre feinweißen Sand unter meinen Füßen und freu mich, gleich loslaufen zu dürfen. Ich sehe und höre und...

  • Schwelm
  • 14.01.20
Kultur

Tierwelt
Schnecke Langsam

Schnecke Langsam Es war einmal ‚ne dumme Schneck, die kam wohl überall zu spät. Des Morgens kriegt sie nicht die Augen auf und war zu spät beim Frühstücksdauerlauf. Am Mittag jammerte sie “o je- mir tun schon meine Füße weh!“ Am Abend konnt sie kaum noch schnaufen geschweige denn im Schneckentempo laufen! So verpasste dieses dumme Tier alles Interessante jetzt und hier: Sie hörte keine Neuigkeiten, die schnell rund um die Erde reisten. Sie sah die Leute nicht, die...

  • Schwelm
  • 11.01.20
  •  1
  •  1
Kultur
Kirchturmuhr St. Laurentius, Erwitte

Lebensweisheit
Zauber des Neubeginns

Zauber des Neubeginns Es steckt ein besonderer Zauber darin, wenn etwas Neues für uns beginnt: wenn der Tag mit einem bezaubernden Sonnenaufgang erwacht nach endlos langer, dunkler Nacht. Wenn vom Glockenturm ertönt die volle Stund und sie uns manches Mal etwas Neues verkünd’t. Wenn die Jahreszeit wechselt, die Blumen im Garten spriessen und wir können mit den Farben das Leben voll geniessen. Wenn ein neues Lebensjahr beginnt und uns damit neue Chancen schenkt, dann...

  • Schwelm
  • 07.01.20
Kultur

Jahreszeit
Väterchen Frost

Väterchen Frost Väterchen Frost besuchte heute Nacht unseren Garten und schlich ganz leise über den Rasen. Dabei verteilte er diamanten funkelnden Staub über alle Gräser, Bäume und jeden Strauch. Sein eisiger Atem lässt alles erstarren zu winzig schönen Eiskristallen, die künstlerisch fein sind ziseliert viele Hecken und große Spinnweben zier’n. Das glitzert festlich im weißen Sonnenlicht, welches sich wundervoll farbig darin bricht. Die Welt wirkt geheimnisvoll,...

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  • 03.01.20
Kultur
Kirchturm Erwitte mit Teil alter Befestigungsmauer

historisch
Die alte Stadtmauer

Die alte Stadtmauer Wenn ich so an der alten Stadtmauer stehe, in Gedanken ich viele Jahrhunderte zurück gehe. In alter Zeit, als kriegerische Feinde kamen zuFuß, boten die Stadtmauer und der Kirchturm den Bürgern Schutz. Im inneren Ring der kleinen Stadt es damals auch den uralten Friedhof gab. Zwischen Schule und Kirchturm fanden die letzte Ruh viele Einwohner, sie gehörten auch im Tod noch dazu. Am Rande des Ortes duckte sich im Schutz der Mauer das Fachwerkhaus eines...

  • Schwelm
  • 01.01.20
  •  1
Kultur

Religiös, Jahreszeit
Sternsinger

Sternsinger Die heiligen drei Könige mit ihrem Stern ziehen durch die Lande, man sieht sie gern. Bei Wind und Wetter, selbst bei Regen und Schnee gehen sie tapfer ihren Weg und singen vor jedem Haus ihr Lied: „Gott segne Euch, einen Taler uns gib!“ Das Geld ist für die armen Kinder in dieser Welt - die Sternsinger sammeln jedes Jahr ganz viel Geld, damit kein Kind muss hungern und frieren, darf in dieSchule gehen, vielleicht studieren. Und keines muss arbeiten für wenig Lohn...

  • Schwelm
  • 29.12.19
Kultur
Archivbild

Tierwelt
Enten auf Abwegen

Enten auf Abwegen Zwei Enten watscheln langsam über die Straß: „Verkehrsregeln? Was ist denn das? Wenn wir kommen bleiben alle Autos stehen, damit wir sicher über die Strasse gehen.“ Auf der anderen Seite vor der Bäckerei finden unsere Enten so manche Leckerei. Doch erst zanken sie wütend schnatternd mit den Tauben, die frech versuchen, ihnen die Krumen weg zu klauen. Das ist ein schimpfendes Gurren und ein Gezeter, als ob nicht genug Brösel lägen auf diesen paar...

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  • 28.12.19
  •  1
Kultur

Weihnachten
Weihnachtsengel

Weihnachtsengel Weihnachten sind die Engel ganz nah, sonst weit entfernt und unsichtbar stehen sie an jeder Krippe hier, schützend und begleitend jeder Engel jubiliert. Schon damals in der heiligen Nacht hielten sie beim Christkind Wacht und schenkten in der Dunkelheit Licht, trugen die Freude in die Welt hinein. Lasst uns diese Freude weitergeben, lasst uns in Frieden miteinander leben. Lasst uns alle an der Krippe singen - laut sollen unsere Lieder...

  • Schwelm
  • 23.12.19
Kultur

Grundsatz
Ein Mensch

Ein Mensch Ich bin ein Mensch! Ob groß oder klein sollte im Leben nicht so wichtig sein. Ich bin ein Mensch, kann fühlen und denken meine Gedanken, kann Liebe schenken, kann Tränen weinen, vor Freude lachen, kann Gutes tun oder es unterlassen. Ich kann deine Nöte mitfühlen, deine Sorgen und Ängste spüren, ich empfinde deine Schmerzen, will dir helfen von Herzen, ich möchte deine Einsamkeit teilen und manche Stunde in deiner Nähe verweilen. Ich bin ein Mensch, du bist mein...

  • Schwelm
  • 17.12.19
Kultur

Weihnachten
Weihnachtswunsch

Weihnachtswunsch Ochs und Esel im Stall wärmen das Kind, das für uns all kam in der heiligen Nacht auf die Welt und hat gebracht die frohe Botschaft für jedermann, die voller Liebe zum Nächsten Frieden schenken kann! Und so stell ich auch dieses Jahr wieder meine Krippe auf, vertraue im Herzen ganz fest darauf, dass der Segen des Kindes es irgendwann einmal schafft, allen Menschen den Frieden zu bringen in dunkler Nacht!

  • Schwelm
  • 09.12.19
Kultur

Advent
Vorweihnachtsfreude

Vorweihnachtsfreude Vorweihnachtsfreude schleicht sich in meinen Alltag ein mit Lichterketten, Kerzenschein, mit eiligen Einkäufen, Geschenkpapier, verstohlenes Wegräumen, Weihnachtskarten und mehr. Jetzt geht es ans Plätzchen backen, Christstollen kneten, Tannenduft begleitet mich auf vielen Wegen. Ein Christbaum muss her und mit ihm neuer Schmuck - der alte ist nicht mehr gut genug! Und zuletzt wird die Krippe aufgestellt, an Weihnachten sie niemals fehlt. Und ich...

  • Schwelm
  • 01.12.19
  •  1
Kultur

Nachdenklich
eigene Gedanken zum Hospiz

eigene Gedanken zum Hospiz Müde Augen, eine kraftlose Hand, schwere Atemzüge, graue Haut, ein paar Worte geflüstert, leiser Hauch. Eingesunken die Brust, die Beine dünn verborgen, dieser Mensch erwartet den Morgen - wahrscheinlich umsonst, vergebens, denn mit der Dämmerung erlischt sein Leben. Wir warten gemeinsam auf den Augenblick, der ihn an den Beginn des Seins führt zurück. Ich halte seine Hand, vorsichtig, sanft, er spürt, dass er nicht alleine ist auf seinem letzten...

  • Schwelm
  • 26.11.19
Kultur

Nachdenklich
Hospizgedanke

Hospizgedanke Hospiz bedeutet keine gewöhnliche Arbeit - sie geht in die Tiefe. Hospiz ist Begleitung, ganz nah an der Liebe. Hospiz ist auch Demut, sie nimmt die Angst vor dem Tod, der Jeden jederzeit ereilen kann. Hospiz fordert Ruhe und Gelassenheit, ein gutes Wort, manchmal auch Zärtlichkeit in der Berührung von Hand und Stirn, viele Minuten, ja Stunden, die man an des Kranken Seite verbringt. Der sterbende Mensch ist kein Abfallprodukt, der abgeschoben und einsam...

  • Schwelm
  • 24.11.19
Kultur
St. Nicolay, Lippstadt

Glaube
Marienverehrung

Marienverehrung Im Dunkel der Kirche unzählige Kerzen schimmern, verbreiten ihr sanftes Licht. Jede einzelne will die Gottesmutter erinnern an ein leise geflüstertes Gebet. Viele Bitten steigen in des Himmels Höhen, kein Ohr kann sie hören, kein Auge sie sehen. Das Bildnis der Gottesmutter lächelt und schweigt dazu - der Gläubige spürt den Trost, findet innere Ruh und weiß sich von des Himmels Mächten geborgen unter dem Schutz des Mantels gestern, heute und morgen. Die Mutter...

  • Schwelm
  • 17.11.19
Kultur

Trauer
Nur Du!

Nur Du! Ich betrachte dein Bild, du lachst mich an mit blitzenden Augen wie an jenemTag, als dein Lachen, herzhaft tönend voller Lebensfreude, den Garten erfüllte - so klingt es in meinen Ohren bis heute! Ich habe noch immer deine Stimme im Ohr, so wie du mir morgens gelesen aus der Zeitung vor. Manchmal höre ich dein Lachen, es verweht im Wind - ich schaue mich um und seh keinen, den ich kenn. Ich lese mit Wehmut deine alten Briefe, aus ihnen spricht deine tiefe Liebe. Und...

  • Schwelm
  • 10.11.19
Kultur

Trauer
Du fehlst!

Du fehlst Du fehlst an meiner Seite, bist nur im Herzen nah. Nach deiner Hand ich greife: Du bist einfach nicht mehr da! Mein Ohr hört nicht dein Atmen leise in der Nacht, mein Auge sieht kein Lächeln erhellen jeden Tag. Ich liebte deine Zärtlichkeit und kann es doch nicht glauben, vorbei ist all die glückliche Zeit - was konnte sie uns rauben? Du bist nicht mehr da, das ist für mich so schwer. Der Alltag alleine ist so kalt und leer. Ich brauch dich an meiner Seite als...

  • Schwelm
  • 10.11.19
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Kultur

Alltagsgeschichten
Die zerrissene Hose

Die zerrissene Hose Ein Junge frisch, fromm, fröhlich, frei, stieg auf einen Baum. Er dachte sich nichts dabei. Er kletterte hoch von Ast zu Ast, damit er von oben bessere Aussicht hatt’. Ganz oben im Baum, von der Erde weit entfernt, genoss er die Weite, versteckt zwischen dem Blattwerk und glaubte, dass der Weg zurück, genau so einfach ginge Stück für Stück. Doch der Baum hielt ihn fest, die Äste zerrten an seiner Kleidung, an Armen und Beinen, bis schließlich er sprang aus...

  • Schwelm
  • 05.11.19
  •  1
  •  1
Kultur

Natur
Wolkenspiel

Wolkenspiel Oft beobachte ich am Himmel das Wolkenspiel, weil es mich täglich von neuem fasziniert. Wenn ich den Himmel seh glänzend blau blitzen, die Himmelsschreiber zahlreich darüber flitzen, wenn die Schäfchenwolken wollig weiß vorüber ziehen, Schlieren streifig den Himmel verzieren, wenn die Wolken von hell in dunkelgrau wechseln, Regen ankünden, sich dräuend da oben drängeln, wenn ab und zu ein Sonnenstrahl dringt durch die Wolkenschicht, erhellt ein Tal, dann werd ich...

  • Schwelm
  • 04.11.19
  •  1
  •  1
Kultur

Wünsche
Das Füllhorn

Das Füllhorn Geheimnisvoll glänzend, winzig klein, möchte ich in dieses Füllhorn schauen hinein. Was birgt es in seiner Tiefe, was könnte darin sein? Eine Handvoll Glück und Sonnenschein? Glitzernd gewürfelte bunte Farben, Düfte, die verzaubern und zuvor gehört haben den Blumen, die mit ihrer Pracht jeden Garten zu einem Kleinod gemacht? Oder stecken in diesem Füllhorn die Träume, die mich besuchen, wenn die Nacht füllt die Räume und ich mich sehne nach der Weite der...

  • Schwelm
  • 03.11.19
Kultur
Foto von Leonhard Hofstetter, Pelz&Design Rötz

Natur
Die Waschbärenmütze

Die Waschbärenmütze „Es war einmal“, einst jede Geschichte so begann: ein kleiner frecher Waschbärenmann. Nacht für Nacht er heimlich in den Garten schlich, wo an den Maisstängeln er bediente sich. Boris der Waschbär fraß sich rund, er fraß sich dick, der Garten war sein lecker gedeckter Tisch! Mit flinken Pfoten holte er vom Stängel die dicken Maiskolben, dieser Bengel! Zur Regentonne ging es fix, die Körner mussten sauber sein, da kannte er nix! Genüsslich fraß er seine...

  • Schwelm
  • 27.10.19
Kultur

Natur
Die kleine Raupe Nimmersatt

Die kleine Raupe Nimmersatt Die kleine Raupe Nimmersatt sich durch unsere Buchsbaumhecke gefressen hat. Mittlerweile als Zünsler bekannt kommt sie von weither aus fernem Land. Ob sie gelaufen ist die Riesenstrecke - nur zu dem einen hinterhältigen Zwecke - bei uns alle Hecken sich einzuverleiben? Wer weiß es, wer kann es uns beschreiben? Oder ist sie mit einem Flugzeug geflogen, ist gesprungen aus den Lüften ganz oben und gelandet in einer Buchsbaumhecke? Sie frisst und frisst...

  • Schwelm
  • 25.10.19
Kultur

Natur
Herbstwind

Herbstwind Die Blätter fliegen hoch hinaus, sie wirbeln durch die Lüfte. Der Wind bläst sie vor jedes Haus und pflückt sie von den Ästen. Die Bäume schütteln sich und biegen die Zweige heftig hin und her. Die Blätter fallen und bald liegen sie dicht gedrängt wohl auf der Erd. Dort tanzen sie noch eine Weile anmutig schwebend durch den Herbst. Bunt gemustert rascheln viele trockene Blätter auf und ab. Doch liegen sie erstmal in Bergen zusammen gefegt am...

  • Schwelm
  • 20.10.19
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