Poesie

Beiträge zum Thema Poesie

Kultur
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Manche Erinnerungen schenken heute noch Freude!
Maikäferträume

Maikäferträume In meiner Kindheit trug eine Streichholzschachtel ein jeder Bub in seiner Hosentasche. Darin lag auf einem Blätterbett entspannt ein kleiner Maikäfer und schlief. Wenn kleine Jungenhände, leicht verschmutzt, ihn holten an die frische Luft, dann durfte er krabbeln hin und her - nur fliegen durfte er nicht mehr! Doch Maikäfer sind nicht ganz so dumm, dieser lief brav einmal im Kreis herum, breitete dann seine Flügel aus und flog in die Freiheit, das Leben hinaus. Mit Schwung...

  • Schwelm
  • 08.05.21
Kultur

Ungemütlich, stürmisch - doch immer wieder wird der Tag von einem Sonnenstrahl durchzogen.
Frühlingswind

Frühlingswind Frühlingswinde wehen heftig durch die Strassen, durch den Tag. Wirbeln durch die Lüfte kräftig, was sich nicht zu halten vermag. Kleine Zweige fliegen weiter als das Auge schauen kann. Blütenblätter zieren heiter meinen Rasen, ach so zart. Emsig pfeift der Wind um Häuser fegt in jeden Kamin hinein. Orgelt mit tiefen Lauten heute - keiner möchte draussen sein. Dachpfannen lernen plötzlich fliegen, Fenster rappeln erst leis, dann laut. Bäume sich zur Erde biegen, Regentropfen...

  • Schwelm
  • 04.05.21
Kultur
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Im Mai wird vieles leichter - das Erwachen der Natur beflügelt die Stimmung!
Maistimmung

Maistimmung Erwartungsvoll hab ich herbei gesehnt den Mai mit seinen Sonnenstrahlen. Frühlingslüfte mich sanft umwehen, ich möchte die ganze Welt umarmen! Maiglöckchen leise mit den Köpfchen nicken, die Tulpen mit den Blättern wippen, Flieder und Magnolien sich recken, in vielen Farben duftend ihre Knospen aufbrechen. Obstbäume ihre Blüten zart wie Schleier tragen, sie träumen von Äpfeln rot an Hochsommertagen. Überall entsteht ein neuer Lebenslauf - die ganze Natur bricht voller Hoffnung auf....

  • Schwelm
  • 27.04.21
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Kultur

Bald sind sie wieder da, diese kleinen Quälgeister!
Insekten

Insekten Es kriecht und krabbelt in großer Zahl, es springt und fliegt allüberall. Sie beissen und saugen, brennen und stechen ganz gemein - sind fast unsichtbar oder klitzeklein. Sie leben im Blattwerk, in vielerlei Ecken, sind Meister im Tarnen und Verstecken. Für Vogelkinder sind sie ein Leckerbissen, auch Igel und Maulwurf möchten sie nicht vermissen. Geliebt und gehasst - sie werden gebraucht, Insekten haben ihren eigenen Lebensraum! Wir finden sie unter der Erde, im Wasser, in Bäumen und...

  • Schwelm
  • 25.04.21
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Kultur
Bild von Pixabay

Nur Dummheit lässt Corona unterschätzen!
Gefährlich

Gefährlich! Gefährlich kann es heutzutage sein, schleicht sich mit der Atemluft Corona ein. Im Blut vermehrt sich der Virus ungehemmt, an alle Organe er sich fest anklemmt. Er nimmt den Menschen das blühende Leben, lässt sie statt dessen in’s Koma sinken. Ich darf nicht husten, niesen, lachen, darf abends keine Party machen, muss täglich eine Maske tragen, zu anderen Menschen Abstand halten, darf teils nicht arbeiten oder zur Schule gehen, Freunde nur per Video sehen. Corona ist ein großer...

  • Schwelm
  • 24.04.21
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Kultur

Diese Zeit wird von vielen Hospizlern gerne und sinnvoll geopfert!
Meine Zeit für das Ehrenamt

Meine Zeit für das Ehrenamt Ich habe Zeit! Habe meine Arbeit getan, schaue mich um, wer keine Zeit haben kann und entdecke die Menschen, die in dieser Welt warten auf das Ende - jede Zeit ihnen fehlt. Ich spüre, dass dies meine Aufgabe wird sein, diese Kranken zu begleiten, die oft allein liegen und warten auf den einen Augenblick, der sie bringt zu ihrem Schöpfer zurück. Still sitze ich dabei, halte sanft die Hand, leise Musik begleitet diesen Moment. Und ich bete für den Kranken, der sich...

  • Schwelm
  • 16.04.21
Kultur
Foto: Karina Böthel

Es sind immer sehr intensive Momente der Zuwendung!
Fragmente

Fragmente Seit Wochen begleite ich dich, halte deine Hand, nur wenige Eckdaten sind mir von dir bekannt. Doch immer wieder blitzen Fragmente deines Lebens durch die dunkler werdenden Wolken des Vergessens. Es zeigen sich bunte Splitter im warmen Schein, bilden ein Muster - ich erkenne dabei das Kind, den jungen Mann, den Vater vielleicht, der vor vielen Jahren lebte und zugleich erfüllen das Zimmer mit Farben und Lebendigkeit die Gestalten der Vergangenheit. Ich sehe sie kommen, sehe sie gehen,...

  • Schwelm
  • 15.04.21
Kultur

Wie oft vergessen wir wie gut es uns geht!
Unser tägliches Brot

Unser tägliches Brot Unser tägliches Brot für viele Menschen selbstverständlich ist, sie sehen die Menge, wie es in den Regalen beim Bäcker liegt. Kleine Brötchen, dunkel oder hell, große Brote, mit Körner oder als Snack begleiten uns durch jeden Tag. Der Duft eines Brotes uns immer zu verlocken mag. Dazu kommt der Kuchen, vielfältig und süß, mit Kaffee oder Kakao bei mir stets willkommen ist. Heute ist für viele Menschen trockenes Brot nur ein Abfallprodukt, das man bedenkenlos in die Tonne...

  • Schwelm
  • 12.04.21
Kultur

Immer wieder dem Wetter zum Trotz weiterleben!
Lebe!

Lebe! Eine Tulpe sich den Sonnenstrahlen entgegen streckt, auf ihren Blütenblättern ein Schneehäubchen liegt. Sie trotzt dem Regen, dem Wind und dem Schnee, reckt sich rot blühend stolz in die Höh und sagt uns: ich lebe, ich blühe im Sonnenschein, schliesse meine Blüte, wenn es schneit. Schon als ich tief in der Erde in der Zwiebel noch schlief und wartete auf den Frühling, bis er mich rief und mich weckte mit seiner zarten Wärme, die mich trieb hinauf auf die Erde. Schon da spürte ich die...

  • Schwelm
  • 07.04.21
Kultur
von Pixabay

So klein - doch ohne geht es auch nicht!
Regenwurmballade

Die Regenwurmballade Ein Regenwurm schiebt seinen Kopf vorsichtig aus dem Regenwurmloch. Er lauscht, ob da auch nichts zu hören, was seine Kinder könnte stören. Das wäre der Kling-Klong-Klang der Regentropfen, die warnend auf die Erde klopfen. Das wäre auch der Vögel zwitschernder Gesang, die oft schon wartend sitzen beim Erdlochgang. Der Regenwurm hat weder Augen,Ohren noch einen Kopf, er wurde so geboren, der arme Regenwurmtropf und spürt und denkt nur mit dem Bauch, wie heutzutage viele...

  • Schwelm
  • 25.03.21
Kultur
St. Laurentius Erwitte

Nicht alle Beschlüsse der Regierung muss ich gut heißen!
Herzenswunsch

Herzenswunsch Ich möchte einmal wieder in die Kirche gehen, ganz ohne Angst, und einstimmen in der Gläubigen Gesang, mich in eine volle Kirchenbank zwängen und ganz dem Augenblick der Gemeinschaft zuwenden. Ich möchte aus voller Kehle laut singen und hören, wie die alten Lieder neu erklingen, dazu beten und bitten und sagen Dank für Gottes Segen, der mich begleitet ein Leben lang. Wenn am Sonntag die Glocken laut erschallen meine Füße mich wie von selbst in die Kirche tragen. Die Orgel...

  • Schwelm
  • 23.03.21
Kultur
S. Hermann - F. Richter auf Pixabay

So viele Opfer in einem Jahr! - Kaum vorstellbar...
Gedenken an die Corona-Toten

Gedenken an die Corona-Toten An mehr als 70.000 Menschen wir gedenken und ihnen unsere Aufmerksamkeit schenken. 70.000 Menschen - eine große Stadt - jeder von ihnen einen Namen hat: Jeder hatte ein liebes Gesicht jeder könnte erzählen seine eigene Geschicht. Auch wenn viele von ihnen waren schon alt, so haben sie doch gelebt und täglich gelacht. Sie haben bis zu ihrem letzten Atemhauch gekämpft, gehofft und auch geglaubt, dass sie siegen könnten in dieser Schlacht - doch sie gingen einsam in...

  • Schwelm
  • 17.03.21
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Kultur

Er lässt es sich nicht nehmen, auch dieses Jahr wieder zu kommen!
Ostereier

Ostereier Bunte Eier kullern durch grünes Gras, die verloren hat beim Dauerlauf der Osterhas. Er musste sich beeilen und verstecken flink die Eier vor einem ungeduldig wartenden Kind. Deshalb flitzte er kreuz und hoppelte quer und schnaufte, denn der Korb war so schwer. Hier ein Ei, dort ein Schokoladen-Has, bald lagen genug Nester unter Sträuchern im Gras. Erschöpft schlich der Hase leise heim, die Pfoten qualmten, die Ohren knickten ein und er fiel in sein eigenes warmes Nest. Er war fertig -...

  • Schwelm
  • 14.03.21
Kultur

Die Vögel kehren zurück - ob sie den Frühling mitbringen?
Es ist Frühling!

Es ist Frühling! Kaum ist der Winter halbwegs vorbei, die Schneeglöckchen vom Schnee befreit, da recken sie ihre Köpfchen geschwind - das erste schon zu läuten beginnt. Ganz zart und leise hör ich hier und da das Gebimmel im Garten, so wunderbar. Und bald stimmen etwas dunkler mit ein die Osterglocken, es scheinen gar viele zu sein. Ranunkeln, Tulpen und Narzissen will ich dabei nicht ganz vermissen. Sie stimmen ein in den fröhlichen Chor - die Vögel zwitschern und singen dazu. Der Garten blüht...

  • Schwelm
  • 19.02.21
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Kultur
Foto: Teubi auf Pixabay

Und immer kommt es auf den Blickwinkel an - auch im Kleinen.
Tautropfen

Tautropfen Ein Tautropfen am Eiszapfen spiegelt blau - den Himmel darin ich ahnend schau. Dann wieder wandelt er sich in grün, frisch kann ich darin die Hecke seh’n. Die Farben explodieren in rot und gelb, die Sonne sich darin fängt. Wenn alle Farben sich mischen und teilen, seh ich einen Regenbogen am Horizont verweilen. Ringsum ist die Welt ganz still und leis, unberührt strahlend Schnee und Eis. Doch meist ist sie groß und lärmend laut - heute sie sich in diesem Tropfen ein kleines...

  • Schwelm
  • 14.02.21
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Kultur

Als Frau kann man darauf verzichten!
Segelohren

Segelohren Vor vielen, vielen Jahren wurde ich geboren mit wunderschön abstehenden Segelohren. Dazu kamen rötlich blonde Haare - von allem nur das Beste meiner Vorfahren! Als Kind mich beim Kämmen jedes Mal störten die im Wege stehenden nicht so kleinen Öhrchen. Egal wie hübsch meine Mutter mich frisierte, die Ohren den Gesamteindruck dominierten. So ging ich als junge Frau dahin und ließ sie legen ganz flach und eng vom Doktor mit dem Schönheitsmesser. Danach lag jedes Härchen besser! Doch...

  • Schwelm
  • 13.02.21
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Kultur
 Foto: Krzysztof Jaracz auf Pixabay

Er überrascht uns immer wieder: der Wettergott!
Der Wettergott

Der Wettergott Der Wettergott ist ein seltsamer Geselle, oft ändert er seine Meinung ganz auf die Schnelle: mal regnet es, der Wind braust wild, dann wieder rührt sich nichts. Ganz still wartet die Natur auf das , was kommt - nicht immer sich dieses Warten lohnt! Der Wettergott schickt Stürme, Unwetter und mehr Wasser als die Erde braucht. Die Bäche treten übers Ufer und nehmen mit, was sie nur finden können. Menschen und Tiere um ihr Leben rennen! Dann wiederum scheint die Sonne, erst zaghaft...

  • Schwelm
  • 10.02.21
Kultur

Das Wetter: oft heftig und unerwartet - aber auch schön!
Winterstille

Winterstille Stille. Unberührtes Weiß. Nur der Wind ganz leise pfeift um die Ecke, treibt die Flocken vor sich her - der Schnee bleibt liegen. Es wird immer mehr! Es ist ganz still. Kein Auto fährt. Aus dem Kamin der Rauch hochsteigt und die Schneeflocken tanzen durch die Luft, jede einzelne sich ihr Plätzchen sucht. Sie liegen auf allen Wegen, auf Baum und Strauch, auf Dächern und Zäunen, auf der Gartenleuchte auch. Die Landschaft verschwindet unter einer Decke, still und weiß, kein Vogel ist...

  • Schwelm
  • 07.02.21
Kultur
Foto: Derek Sewell auf Pixabay

Welches Kind wünscht sich nicht solch niedliches Haustier zum Schmusen?
Hamsterträume

Hamsterträume Ein Hamster schnieft ganz leise vor sich hin: „Ich wünsche mir so sehr ein Kind, das Zeit hat, um mit mir zu spielen und täglich mir frisches Futter zu geben. Es darf mich streicheln, mich verwöhnen, sollte mich aber nicht beim Schlafen stören! Denn bei all der Arbeit, die ich hab -Stunden lang zu rennen im Hamsterrad - brauch ich auch ein paar Stunden alleine für mich, um bald wieder vergnügt zu sein und fit! Auch hätte ich gerne einen hübschen Stall mit Stroh und Heu verstreut...

  • Schwelm
  • 02.02.21
Kultur

Jeder kennt sie, aber die wenigsten Menschen lieben sie
Schlaraffenland einer Maus

Schlaraffenwelt einer Maus Ein Mäuschen zittert, bibbert und friert - es steht vor einer verschlossenen Tür zu einem wohlig warmen Heim. Das kann doch nicht sein! Es schaut die Mauer gerade hoch und findet nirgendwo ein Mäuseloch. Die Fenster sind alle fest verschlossen, der Wind fegt um die Ecke, kalt und unverdrossen. Das Mäuslein sucht die Kellertür und findet einen Türspalt hier. Wie eine Flunder macht sich platt die Maus -und schafft’s hinein, fast glatt. Dort schaut sie sich erst einmal...

  • Schwelm
  • 28.01.21
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Kultur
  Foto: Scott Schliebe USFWS auf Pixnio

Abgesang auf eine aussterbende Tierart, weit entfernt und doch erschreckend real!
Der Eisbär

Der Eisbär Der Eisbär ist ein schönes Tier, wohnt hoch am Nordpol und nicht hier, weil es dort leckere Robben gibt, die der Bär zum Fressen liebt. Doch nasse Füsse hat er gar nicht gern, wenn sich das Eis zu sehr erwärmt. Der Bär braucht die Eisberge möglichst eiskalt, weil es ihm sonst ist in seinem Pelz zu warm! Eisberge sind sein Lebenselixier, ohne sie gibt es der Bären nicht mehr viel. Und hält ihn sein Fell so herrlich warm - selbst unter Wasser ihm die Kälte nichts anhaben kann! Hat er...

  • Schwelm
  • 27.01.21
Kultur
    Foto: diddi4 auf pixabay

In der Vergangenheit zu leben, nur von der Zukunft träumen heisst die Gegenwart vergessen!
Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft

Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft Vergangenheit: sie ist vorbei und nicht mehr zu ändern, Bedauern mit ‚hätte‘ und ‚wäre‘ verschwendet. Die Erfahrung daraus , sie alleine zählt bis in die Gegenwart, ins Heute, ins Jetzt. Im gelebten Augenblick kann ich es richten und statt nach hinten nach vorne blicken. Ich kann meine Worte abwägen, mein Tun gestalten, kann mit Achtsamkeit jede Minute verwalten und weiß, dass aus demHeute das Morgen entsteht, das bis jetzt noch unbekannt in der Ferne schwebt....

  • Schwelm
  • 24.01.21
Kultur
  Foto: Hilke Fromm auf Pixabay

dieser Wunsch wird millionenfach geteilt - wir sind nicht allein damit!
Sehnsucht

Sehnsucht Ich habe Sehnsucht nach Nähe statt nach Distanz, nach einer Umarmung statt ständiger Angst vor der Krankheit, vor Tod oder Isolation - ganz einfach normales Leben ohne Ausgrenzung. Ich möchte wieder das Lächeln meiner Freunde sehen statt ständig vor dem PC zu kleben. Ich habe Sehnsucht nach meiner Familie mit all den Enkelkindern, die mir Liebe und Zuneigung schenken,Einsamkeit vertreiben. Ihr Lachen will in meinen Ohren hängen bleiben. Sehnsucht zieht durch mein Herz, so weit, sucht...

  • Schwelm
  • 22.01.21
Kultur

Nicht jeder kann auf viele Jahrhunderte zurück blicken, aber jeder hat eine Herkunft!
Familienbande

Familienbande Vor Jahrhunderten wollten zwei Ahnen gemeinsam durch das Leben gehen, um in Liebe und Treue zueinander zu stehen. Sie bekamen eine große Kinderschar, die der Beginn unserer zahlreichen Sippe war. In jeder Generation wurde das Leben neu gemischt, mit Ehepartnern aus der Ferne das Blut aufgefrischt. So kam es, dass heute eine große Zahl an Familienmitgliedern hängt am Stammbaum zur Wahl. Ich habe mich begeben in die Sippengeschichte hinein und freute mich mit Staunen über diese...

  • Schwelm
  • 17.01.21
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