Progromnacht 1938

Beiträge zum Thema Progromnacht 1938

Politik
Rolf Abrahamsohn
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Pogromnacht am 9.November 1938 in Marl

Rolf Abrahamsohn der letzte Überlebende des Holocaust in Marl erinnert sich an die Gewalterfahrungen in der NS-Zeit, von der Ermordung seiner Familie. „1938 erlebte ich mit meiner Familie die Pogromnacht am 9.November in meiner Heimatstadt Marl. Unser Haus an der Loestrasse, in dem sich auch unser Geschäft befand, wurde von den Nazis in Brand gesetzt. Mein Vater wurde brutal von SA-Leuten zusammengeschlagen und im brennenden Geschäft zurückgelassen. In letzter Minute konnten wir ihn retten....

  • Marl
  • 09.11.19
Politik
Vorstand der Jusos Kreis Wesel. Benedikt Lechtenberg (1. Reihe, Mitte)

9. November
Jusos Kreis Wesel: Hass und Hetze entgegenstellen

Die SPD-Jugend im Kreis Wesel erinnert an die historische Bedeutung des 9. November. Kaum ein anderes Datum der deutschen Geschichte sei mit so großen Ereignissen verbunden, wie der sogenannte „Schicksalstag“. Angesichts des wachsenden Hasses mahnen die Jusos mehr Respekt im Umgang mit anderen Menschen und Meinungen an. Freudige und verheerende Ereignisse „Der 9. November ist eines der geschichtsträchtigsten Daten in Deutschland. 1918 rief der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann die erste...

  • Hünxe
  • 08.11.19
Politik
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Gedenkfeier Progromnacht

An gestrigen Montag fand die offizielle Gedenkveranstaltung der Stadt Duisburg zur Progromnacht 1938 ("Reichskristallnacht") im Duisburger Rathaus statt. Proppenvoll war der Ratssaal; sogar auf den Emporen waren Gäste sichtbar. Es kamen offensichtlich nicht nur die üblichen, altvertrauten Gesichter aus Politik, Gesellschaft und Kirchen, die gewohnheitsmäßit zu solchen Veranstaltungen kommen. "Die Vergangenheit schein uns wieder einzuholen," berichtet Oberbürgermeister Sören Link bei seiner...

  • Duisburg
  • 10.11.15
Überregionales

Holocaust-Überlebender Rolf Abrahamsohn, besuchte Polizeipräsidium in Recklinghausen

Auf Einladung von Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen besuchte Rolf Abrahamsohn, langjähriger Vorsitzender der jüdischen Kultusgemeinde und letzter Überlebender des Rigaer Ghettos in Nordrhein-Westfalen, das Polizeipräsidium in Recklinghausen. Für den 90jährigen Marler sicherlich kein einfacher Gang. Sein Vater, in der Progromnacht 1938 von den Nazis in Marl schwer misshandelt, war damals ebenso wie Rolf Abrahamsohn und sein Bruder tagelang im Polizeipräsidium in Recklinghausen...

  • Marl
  • 03.06.15
  •  1
Kultur
Unter dem Sternenhimmel des Winterlichts auf der Bahnhofstraße zog der Schweigemarsch vorbei an Stätten, die heute kaum noch einer mit jüdischem Leben in Gelsenkirchen in Verbindung bringen würde. Foto: Gerd Kaemper
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„No Nazis in GE und anderswo!!!“

Friedlich und mehr oder weniger schweigend zog eine große Zahl Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Samstag durch die Gelsenkirchener Innenstadt zur Kundgebung im Gedenken an die Greuel der Pogromnacht von 1938. Der Schweigemarsch vorbei an erinnerungswürden Orten Vom Bahnhofsvorplatz zog der Zug über die Bahnhofstraße, an der bis zur Nazi-Herrschaft viele jüdische Kaufleute ihre Geschäfte betrieben. Weiter ging es zur Von-der-Recke-Straße, wo die Jüdische Gemeinde in...

  • Gelsenkirchen
  • 13.11.13
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