psychiatrie

Beiträge zum Thema psychiatrie

Kultur
Ein Fremder bringt das Leben am Campiello gehörig durcheinander.

Patienten und Mitarbeitende der LWL-Klinik für Psychiatrie präsentieren „Campiello“
Mit Augenzwinkern, ein wenig Pathos und ganz viel Schmelz

Nach drei umjubelten Aufführungen in der Zeche 1 präsentieren Patienten und Mitarbeitende der LWL-Klinik für Psychiatrie Ende April ihre sehenswerte Produktion „Campiello“ in den Räumlichkeiten des Universitätsklinikums an der Alexandrinenstraße. Bereits zum zehnten Mal ist in Kooperation mit dem Schauspielhaus eine Theaterproduktion entstanden, diesmal nicht mehr unter der künstlerischen Leitung von Sandra Anklam, sondern unter der Regie von Susanne Scheffler. Peter Turrinis Bearbeitung von...

  • Bochum
  • 01.04.19
Kultur
Zwei Stunden wird konzentriert geprobt.
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Schauspielhaus und LWL-Klinik setzen ihre Zusammenarbeit fort
Am 28. März feiert "Campiello" Premiere in der Zeche 1

Bereits zum zehnten Mal arbeiten das Schauspielhaus und die LWL-Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin an der Schnittstelle von Kunst und Therapie zusammen. Mit Susanne Scheffler ist in diesem Jahr eine neue Künstlerische Leiterin an Bord. Die Nachfrage nach Karten für die diesjährige Inszenierung „Campiello“ ist groß: Die Premiere am 28. März im neuen Spielort Zeche 1 und die Folgevorstellung am 29. März sind bereits ausverkauft; für die weiteren Aufführungen gibt es...

  • Bochum
  • 18.03.19
Kultur
Solveig hat es nicht immer leicht mit Peer.

„Die Welt braucht gut erfundene Geschichten“ - Patienten und Mitarbeiter der Psychiatrie spielen „Peer Gynt“ im Theater Unten des Schauspielhauses

„Mein Anliegen war und ist es, das Theaterspielen noch mehr zu Menschen zu bringen, die nicht so selbstverständlich in den Genuss solcher Projekte kommen“, erzählt Regisseurin und Theatertherapeutin Sandra Anklam, warum sie gemeinsam mit einer Ärztin vor neun Jahren eine Gruppe ins Leben gerufen hat, in der Patienten und Mitarbeiter der LWL-Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin gemeinsam auf der Bühne im Theater Unten des Schauspielhauses stehen. Dabei sind diese...

  • Bochum
  • 18.03.18
  • 3
Kultur
Der König ist in die Bredouille geraten.

Patienten und Mitarbeiter der Psychiatrie zaubern dem Publikum im Theater Unten mit ihrer Inszenierung "Der König ohne Reich" ein Lächeln des Erstaunens und der Erkenntnis ins Gesicht

Eines Morgens erwacht der König und er hat kein Reich mehr. Nur die Krone ist ihm geblieben. Er macht sich auf, um das wiederzufinden, was seinen Status begründet: Ländereien, Untertanen, Nationalhymne. Das ist die Situation, die im Drama „Der König ohne Reich“ des 2009 verstorbenen belgischen Autors und Regisseurs Marcel Cremer den Ausgangspunkt für zauberhafte Spielereien bildet. Dieses Stück hat Regisseurin Sandra Anklam mit 13 Patienten und Mitarbeitern des LWL-Klinikums für Psychiatrie in...

  • Bochum
  • 24.03.17
  • 1
Kultur
Verantwortlich für die DGPPN-Ausstellung (v.l.): Eckhard Sundermann, Vorsitzender der Kommunalen Inklusionskonferenz, Prof. Dr. Georg Juckel, Ärztlicher Direktor des LWL-Universitätsklinikums, Margit Salzmann, Sparkasse Bochum, Marita John, Geschäftsführerin der Diakonie Ruhr Wohnen gGmbH, Dr. Jörg Kalthoff, Gemeindepsychiatrischer Verbund Bochum sowie. Dr. Jürgen Höffler, Chefarzt am Martin-Luther-Krankenhaus.

"erfasst, verfolgt, vernichtet": Ausstellung zur Ermordung kranker und behinderter Menschen im Nationalsozialismus jetzt auch in Bochum

„Aktion T4“ - für den arglosen Leser mag das zunächst harmlos klingen. Doch hinter dieser von den Nationalsozialisten gewählten Tarnbezeichnung verbirgt sich ein bis heute wenig beachtetes Verbrechen: 120.000 Behinderten und psychisch Kranken wurde im Rahmen der Aktion und der folgenden „wilden Euthanasie“ ihr Leben genommen. Die Opfer wurden durch Gift, überdosierte Medikamente oder Gas getötet. Kinder ließ man teilweise qualvoll verhungern. Die Wanderausstellung „erfasst,...

  • Bochum
  • 21.09.16
  • 1
Überregionales
Verrückt, aber lesenswert.

Bücherkompass: Geschichten aus der Psychiatrie

Bei unser Mitmach-Aktion Bücherkompass vergeben wir wöchentlich Bücher zur Rezension auf lokalkompass.de. In dieser Woche könnt ihr mit uns die Abgründe des menschlichen Verstandes erforschen. Alle Teilnehmer bitten wir unter "meine Seite" im Profil die erforderlichen Adressdaten einzutragen (für Außenstehende nicht einsehbar), damit wir Euch die Bücher ohne Wartezeiten per Post schicken können. Arnold Rubel: Ich bin vielleicht verrückt, aber nich blöd! Seit über 30 Jahren arbeitet...

  • 05.04.16
  • 20
  • 13
Kultur
Mc Murphy (Frederik Rohn) mischt die Psychiatrie auf. Im Hintergrund Janis Heldmann.

"Einer flog über das Kuckucksnest" als Tanztheater

Seit der Spielzeit 2010/11 arbeitet das Street-Dance-Label Renegade am Schauspielhaus und liefert in jeder Theatersaison eine abendfüllende Produktion ab. In Kooperation mit der Tanzsparte des Theaters Bremen entstand jetzt eine tänzerische Aneignung von „Einer flog über das Kuckucksnest“. Dramaturgin Annelie Mattheis erläutert: „Der Austausch zwischen Tänzern verschiedener Stilrichtungen eröffnet ganz neue Möglichkeiten.“ „Es ist uns ein Anliegen nicht immer das Gleiche zu machen. Die...

  • Bochum
  • 18.12.15
Überregionales
Erklärten ihren afrikanischen Gästen, wie die Werkstatt Bewatt funktioniert: Otmar Weißhaupt (2.v.r.), Abteilungsleiter Gartenbau, und Beschäftigter Thomas Dotzert (r.).

Ärzte aus Tansania besuchen die Bewatt – Zweigwerkstatt für Menschen mit psychischer Behinderung

Aufbau einer besseren psychiatrischen Versorgung im Land Eine Gruppe von zwölf Ärzten aus Tansania hat sich in der Bochumer Zweigwerkstatt Bewatt über Arbeitsangebote für Menschen mit psychischer Behinderung informiert. Nach einem Besuch beim sozialpsychiatrischen Dienst Bochum-Mitte aßen die Gäste gemeinsam mit Mitarbeitenden und Beschäftigten der Bewatt zu Mittag. Bei einer Führung durch die Arbeitsbereiche Metallverarbeitung, Hauswirtschaft, Montage, Büroservice, Lager sowie Garten-...

  • Bochum
  • 13.11.15
Überregionales
Feierten das zehnjährige Bestehen des Rudolf-Hardt-Hauses (v.l.:) Dr. Ingo Bonde (Leiter sozialpsychiatrischer Dienst Stadt Bochum), Marita John (Geschäftsführerin Diakonie Ruhr Wohnen gGmbH), Einrichtungsleiter Dirk Felske, Pfarrer Holger Nollmann (Friedenskirche) und Diakonie-Fachbereichsleiter Eckhard Sundermann

Wie psychisch kranke Menschen in Bochums Mitte zurückkehrten

Diakonie Ruhr feiert zehn Jahre Rudolf-Hardt-Haus Ein Wohnheim für psychisch kranke Menschen in der Bochumer City? Mitten im Leben? Wand an Wand mit den Nachbarn? Diese Idee der Diakonie Ruhr erntete 2005 auch Skepsis. Zum zehnjährigen Bestehen des Rudolf-Hardt-Hauses ist aber klar: sie funktioniert. Und sie sichert die Teilhabe am städtischen Leben. „Psychiatrie fand bis zu den 1980er Jahren nur in den großen Anstalten in Ostwestfalen statt. Bochum war sozusagen behindertenfreie Zone“,...

  • Bochum
  • 25.06.15
  • 1
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Überregionales
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Gegen das Vergessen - Zum Gedenktag der Psychiatrie-Toten

Damit ihr Tod nicht sinnlos bleibt … Vor mittlerweile 13 Jahren hat der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener den 2. Oktober zum bundesweiten Gedenktag an jene Menschen erklärt, die durch psychiatrische Einflüsse ihr Leben verloren haben. Auch am heutigen Dienstag versammelte sich um 15.00 Uhr eine Gruppe Bochumer Bürger und Mitglieder des Bundesverbandes zu einem Gottesdienst in der Pauluskirche, um gemeinsam zu singen, zu beten, Bewegendes vorzutragen und zu bewegen und in diesem Jahr vor...

  • Bochum
  • 02.10.12
  • 9
Ratgeber
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Eine Frage des Gewissens

Er hockte da, als ich mit dem Fahrrad um die Ecke bog, um zur Sitzung in die Einrichtung zu fahren, in der sie immer stattfand. Ich war spät dran, er aber hatte unverkennbar Zeit. Er hockte einfach nur so da, lehnte mit dem Rücken an der Wand der Brücke, die über gebündelt viele Gleise führte, und schaute vor sich hin; neben sich ein Rucksack und eine Flasche Bier. Im Vorbeifahren warf ich ihm einen kurzen Blick zu. Wie lange er schon wartete und wie lange er noch warten würde, war ihm...

  • Bochum
  • 05.09.12
  • 2
Überregionales
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Klinik-Ulla oder die Zerbrechlichkeit der Freundschaft

~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ „Hallo Ulla“, begrüßte Simone mit vorsichtiger Zurückhaltung die junge Frau, die aus dem Auto ausgestiegen war, um auf ihre Haustür zuzugehen. Sie freute sich, sie doch noch anzutreffen. Auf ihr Klingeln hin hatte sie nicht aufgemacht, so dass sie bereits angenommen hatte, die Fahrt zur Nachbarstadt sei ganz umsonst gewesen. Abgesehen davon, dass sie in der kleinen Klinik noch etwas holen musste, in der sie sich vor Monaten in nur fünf gemeinsamen Behandlungstagen...

  • Bochum
  • 27.03.12
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