Rezension

Beiträge zum Thema Rezension

Kultur

Emine Sevgi Özdamars opulenter Roman „Ein von Schatten begrenzter Raum“
Suche nach Heimat in der Fremde

Die Autofiktion, diese kaum klar zu definierende Mischung aus Autobiografie und Fiktion, hat in dieser Buchsaison Hochkonjunktur bei Autoren und Autorinnen unterschiedlichen Alters und Provenienz. Julia Franck (51) hat sich mit ihrer beschwerlichen Jugend auseinander gesetzt, Hanns-Josef Ortheil (70) beschrieb, wie er sich nach einer schweren Herzoperation wieder zurück ins Leben gekämpft hat, und Emine Sevgi Özdamar legt mit ihrem ebenso opulenten wie ausschweifenden Band ihr gesamtes Leben...

  • Wattenscheid
  • 16.11.21
  • 1
  • 1
Kultur

Antonio Muñoz Molinas faszinierender Band „Gehen allein unter Menschen“
„Ich bin eine Kamera“

„Ich bin eine Kamera, ich bin ein Blick, ein Spion“, heißt es in Antonio Muñoz Molinas neuen, ohne Genrebezeichnung erschienenen Band „Gehen allein unter Menschen.“ Es ist weder ein Roman noch ein Essay, wir haben es mit einem ausschweifenden hybriden Text zu tun, eine Art erzählerische Collage eines modernen Flaneurs. Muñoz Molina, der 1991 für den Roman "Der polnische Reiter" den Premio Planeta (den wichtigsten spanischen Literaturpreis) erhalten hat und Mitglied der Königlichen Akademie ist,...

  • Wattenscheid
  • 10.11.21
Kultur

Irene Disches Roman „Die militante Madonna“
Chevalier in Frauenkleidern

„Ich wollte ihn hinters Licht führen, wie ich alle Menschen hinters Licht führte“, lässt Irene Dische ihre Romanhauptfigur Chevalier d'Eon de Beaumont sagen. Der Protagonist ist eine reale Figur aus der Geschichte, lebte von 1728 bis 1810, war ein enger Vertrauter des französischen Königs Ludwig XV und der wahrscheinlich erste bekennende Transvestit. Die überwiegend in Berlin lebende amerikanische Schriftstellerin Irene Dische, die 1989 mit ihren Erzählungen „Fromme Lügen“ hierzulande den...

  • Wattenscheid
  • 21.10.21
  • 1
  • 2
Kultur

Buchkompass: Stefan Slupetzky - Nichts als Gutes
Grabreden für jeden Anlass

Die meisten von uns werden bereits eine Grabrede gehört haben und da unsere Gedanken meist bei dem Verstorbenen waren, als wir zugehört haben, können sich die wenigsten an Details erinnern. Vielleicht geht es bei einer Grabrede gar nicht so sehr um die Details, sondern eben um die Erinnerungen, die ausgelöst werden. Stefan Slupetzky hat in seinem Buch, Nichts als Gutes, fiktive Grabreden geschaffen und erzählt damit Geschichten über Redner*innen und Verstorbene. Erschienen ist das kompakte...

  • Hattingen
  • 20.09.21
  • 1
  • 1
Kultur

Buchkompass: Colson Whitehead - Harlem Shuffle
Afroamerikanische Gesellschaft der 1960er Jahre

Harlem ist aufgrund seines Status als Hauptzentrum afroamerikanische Kultur eines der faszinierendsten Viertel Manhattans und das ist es bereits seit den 1920er Jahren und den Roaring Twenties. Seit dem hat es nichts an Charme und Einfluss verloren, ganz im Gegenteil. Harlem ist immer noch der Quell für afroamerikanische Kultur und wird es auch noch auf Jahre bleiben. In eine aufregende Zeit für Afroamerikaner, nämlich die 1960er Jahre, entführt uns der Pulitzerpreisträger Colson Whitehead in...

  • Hattingen
  • 20.09.21
Kultur

Buchkompass: Ingo Bott - Pirlo - Gegen alle Regeln
Für den Mandanten

Recht und Gerechtigkeit sind wiederkehrende Themen in vielen Romanen und Fernsehserien. Anwält*innen und Staatsanwält*innen stehen sich gegenüber, liefern Beweise und Gegenbeweise, stellen Fragen, machen Vorwürfe und nutzen jede Spitzfindigkeit, um den Sieg davon zu tragen. Nicht immer geht es dabei um Gerechtigkeit, in vielen Fällen geht es um eine Verurteilung oder einen Freispruch, weil man einen Ruf zu verlieren hat. Ingo Bott, selbst Strafverteidiger, hat mit Pirlo – Gegen alle Regeln,...

  • Hattingen
  • 16.09.21
  • 1
LK-Gemeinschaft
Nicht nur von Humor geprägt.
7 Bilder

Ein Kammerjäger am Rande des Wahnsinns
Ruhrgebiet News : Der Revierförster ist zurück

Rezension: Gudrun-Anna Wirbitzky Titel: Der Revierförster ist zurück: Ein Kammerjäger aus dem Ruhrgebiet am Rande des Wahnsinns. Autor: Skor, Volker ISBN-Nummer: 978-3-7534-5440-5 Taschenbuch : 120 Seiten Herausgeber: Book On Demand ,Norderstedt Preis: 8,90€ E-BOOK € 4,99 Das Warten hat ein Ende. Endlich sind sie da! Nach seinem erfolgreichen Debüt als Autor mit dem Werk "Revierförster" präsentiert Volker Skor nun 18 weitere  Kurzgeschichten aus dem wilden Westen der Republik. Er schildert die...

  • Bochum
  • 26.08.21
  • 5
  • 4
Kultur

Eva Menasses Roman „Dunkelblum“
Nicht das Ende der Geschichte

„Ich wollte keinen historischen Roman schreiben, sondern eine paradigmatische Menschheitsgeschichte, wie sie eben immer wieder passiert“, erklärte die Schriftstellerin Eva Menasse über ihren opulenten Roman „Dunkelblum“. Die 51-jährige Menasse, Halbschwester des Schriftstellers Robert Menasse und Ex-Ehefrau des Erfolgsautors Michael Kumpfmüller, hatte 2005 mit ihrem opulenten und verdientermaßen hochgelobten Debütwerk "Vienna" gleich für reichlich Furore gesorgt. Vor acht Jahren hatte sich die...

  • Wattenscheid
  • 23.08.21
Kultur

Gert Loschütz' vielschichtiger Erinnerungsroman „Besichtigung eines Unglücks“
Vermutungen und Rückschlüsse

"Eisen auf Eisen, das Kreischen der sich ineinander bohrenden Wagen, das Knirschen der sich stauchenden Bleche, das Krachen und Splittern zerberstenden Holzes. Alles in eins. Mit einer solchen Gewalt, dass es im Umkreis von zehn Kilometern zu hören ist. Die Leute schlafen und schrecken aus dem Schlaf hoch. Dann wieder Stille. Noch tiefere Stille.“ So beschreibt Autor Gert Loschütz das dem Roman zugrunde liegende Unglück. Am 22. Dezember 1939 raste ein aus Berlin kommender Personenzug kurz vor...

  • Wattenscheid
  • 17.08.21
Kultur

Javier Cercas' hochbrisanter Roman „Terra Alta“
Hass, Rache und Gewalt

Spätestens mit seinem Roman „Anatomie eines Augenblicks“, den die wichtigste spanische Tageszeitung „El Pais“ 2009 zum Buch des Jahres kürte, hat der 59-jährige Javier Cercas auch außerhalb Spaniens den Durchbruch geschafft. Acht Jahre zuvor hatte der im katalanischen Girona lebende Autor schon mit „Soldaten von Salamis“ eine Art Tabubruch begangen, in dem er als bekennender Linker künstlerisch den Versuch unternommen hatte, sich in einen politischen Führer der Falange hineinzuversetzen. Seit...

  • Wattenscheid
  • 10.08.21
Kultur

Rezension Wolf Harlander – Systemfehler
Spannend und erschreckend realistisch

Diese Rezension wird höchst wahrscheinlich gerade am Rechner, am Tablet oder am Smartphone gelesen. Deshalb sind Sie, als Leser*in, vielleicht schon Opfer der digitalen Medien. Das digitale Zeitalter ist nämlich Fluch und Segen gleichermaßen. Nachrichten, Recherchen, Kommunizieren, das alles ist in Sekunden möglich und genau da ist die Gefahr, wir machen uns abhängig. Keine Sorge, das Lesen einer Rezension wird nicht gleich zur Abhängigkeit führen, aber der Blick auf die gerade eingegangene...

  • Hattingen
  • 05.08.21
Kultur

Rezension: Simon Beckett - Die Verlorenen
Start der neuen Reihe

Thriller erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Dabei ist es vielen Leser*innen egal, wer ermittelt. Es muss spannend sein, durchaus etwas blutiger oder mit Gewalt und die eine oder andere Leiche darf natürlich nicht fehlen. Viele Autoren entscheiden sich früh, aus einer Idee eine Reihe zu machen und die Protagonist*innen damit länger am Leben zu halten. Manchmal ist eine Reihe aber auch einfach vorbei oder eine neue Idee will zu Papier gebracht werden. Simon Beckett, der britische...

  • Hattingen
  • 30.07.21
Kultur

Rezension: Lukas Rietzschel - Raumfahrer
Die Geschichte des Ostens?

Die Wiedervereinigung ist nun bereits mehr als 30 Jahre her und dennoch sind sowohl im Westen als auch im Osten nicht alle Wunden verheilt und eine tatsächliche Vereinigung hat zwar räumlich, aber immer noch nicht in den Köpfen der Menschen stattgefunden. Doch wie soll ein Land auch so einfach zusammenwachsen, wenn die Grundlagen, die Geschichte und vor allen Dingen der Ablauf der Wiedervereinigung die Menschen eher entzweit haben. Einen Blick darauf, mit dem Fokus auf die Bewohner des Ostens,...

  • Hattingen
  • 25.07.21
LK-Gemeinschaft
Die Vorderseite des Buches
18 Bilder

Literatur im Lokalkompass - Buchrezension - Aus dem Leben von Heinz Grieger - Lebensgeschichten
Autor: Heinz Grieger - Mein Leben mit Parkinson - Alltagsgeschichten

Hier stelle ich das Buch ALLTAGSGESCHICHTEN von Heinz Grieger vor: Mein Leben mit Parkinson Zum Buch selbst: Ein Taschenbuch mit 210 Seiten im Eigenverlag geschrieben Auflage: 100 Stück Mein Buch: 61/100 Zum Buchinhalt: (Alles sehr übersichtlich angeordnet) InhaltsverzeichnisVorwortEtwas zur Person Heinz GriegerSeine gemalten WerkeHeinz sein Apfelkuchen Erlebnisse aus Jugend und späterDie Modelleisenbahn u. viele andere... Schlusswort - Hallo, Herr Parkinson Meine RezensionAls das Buch hier im...

  • Düsseldorf
  • 27.06.21
  • 16
  • 5
Kultur
Anregungen warten schon: Simone Kastner-Zens, Kommunalbetreuerin der Westenergie (links), die Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek, Elke Hoffmann, und Kinderbuchlektorin Luciana Turra-Fabriczius am Bücherstand des Sommerleseclubs in der 2. Etage des Medienhauses am Synagogenplatz.
2 Bilder

Sommerleseclub
Heißer Lesestoff für das Kino im Kopf

„Lesen macht Spaß. Es entspannt. Es ist wie ein Kopfkino, mit dem man in fremde Welten abtauchen kann" . Elke Hoffmann, die die Kinder- und Jugendbibliothek der Stadtbibliothek leitet, weiß wovon sie spricht. Sie hat schon viele Bücher gelesen, ob als Print, als Hörbuch oder als E-Book. Die Freude am Lesen zu vermitteln, das wollen sie und ihre Kollegen Luciana Turra-Fabriczius, die für das Lektorat der Kinder- und Jugendbücherei zuständig ist, auch mit dem Sommerleseclub erreichen. „Kinder...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 25.06.21
Kultur

Rezensent*in gesucht

Wer die örtliche Presse und natürlich den Stadtspiegel / Lokalkompass verfolgt, hat sicherlich über Helmut Feldmann das eine oder andere Mal gelesen. Auch ich habe öfter über ihn im Stadtspiegel und auch hier berichtet.  Im Februar diesen Jahres ist seine Autobiografie „Mein Lebensweg vom Saulus zum Paulus: Eine (fast) unglaubliche Autobiographie“ erscheinen und kann im Buchhandel vor Ort erworben und Online bestellt werden. Ein Drittel der Einnahmen aus dem Verkauf des Buches wird Helmut...

  • Marl
  • 10.06.21
LK-Gemeinschaft
4 Bilder

Dr.Antonia Cervinski-Querenburg verzählt dat Ruhrgebiet seine Geschichte
Buchrezension : Rainer Bonhorst und seine Frau Doktor

Buchrezension : Titel: Dr.Antonia Cervinski-Querenburg erzählt. Herausgeber: Henselowsky u Boschmann. Bücher vonne Ruhr. Der Autor: Rainer Bonhorst. Ehemals Redakteur der Westdeutschen Allgemeinen. Für diese und andere Zeitungen ging er dann 13 Jahre als Korrespondent nach London und Washington. Nach seiner Rückkehr als stellvertretender Chefredakteur der WAZ hauchte er der Revierforscherin Dr. Antonia Cervinski - Querenburg als wöchentliche Zeitungskolumne das Leben ein.  Illustriert  wurde...

  • Bochum
  • 10.06.21
  • 28
  • 6
Politik
Wagenknecht durchleuchtet die Hintergründe und Ursachen für den Wandel der linken Parteien in den westlichen Ländern im Verlauf der letzten Jahrzehnte. Ihr geht es darum, was das heißt: Linkssein im 21. Jahrhundert. Und: Was sollte die moderne Linke von einem aufgeklärten Konservatismus lernen? Die im zweiten Teil des Buches skizzierte Programmatik wäre in den Augen der Autorin die einer modernen sozialen Volkspartei.
Video

Buchrezension
Sahra Wagenknecht - Die Selbstgerechten (sollten mal das ganze Buch lesen)

Wird ein Blick auf die Kritikerinnen und Kritiker des neuen Buches "Die Selbstgerechten - Mein Gegenprogramm für Gemeinsinn und Zusammenhalt" von Sahra Wagenknecht geworfen, fällt auf, dass die Kritik sich fast ausnahmslos nur auf den ersten Teil des Buches bezieht, in dem die LINKE-Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht mit durchaus fundierten Quellen und Argumenten den Lifestyle der sogenannten "Linksliberalen" sowie dessen politische Auswirkungen analysiert. Der zweite Teil des Buches in...

  • Dortmund
  • 06.06.21
  • 1
Kultur
Gero Pfeiffer ist Autor zahlreicher juristischer Fachpublikationen. Mit Tod im Container, einem klassischen „Whodunit“-Krimi, der den Mord in einer Reality-Show thematisiert, veröffentlichte er 2010 erfolgreich seinen ersten Roman. Auch "Das letzte Spiel" ist wieder ein Erfolg.

Heute schreibt er im Spannungsfeld zwischen Psychothriller, Suspense und Krimi.
2 Bilder

Lesekompass
Fesselnd bis zur letzten Seite

Mit einem Buch auf der Nase einzuschlafen, weil man es einfach nicht aus der Hand legen kann, das ist mir schon lange nicht mehr passiert. "Das letzte Spiel" von Gero Pfeiffer jedoch ist so spannend, dass man den Thriller nicht mehr saus der Hand legen mag. Ein Meisterstück von Gero Pfeiffer, der sich als Jurist und Fachautor ebenso einen Namen gemacht hat wie als Thriller-Spezialist. Von Andrea Rosenthal Erschienen ist "Das letzte Spiel" am 25. März bei Digital Publishers. Die Story ist ebenso...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 02.05.21
  • 1
LK-Gemeinschaft

Literatur im Lokalkompass
Buch-Rezensent*in gesucht: "Alltagsgeschichten" von Heinz Grieger

Bürgerreporter Heinz Grieger ist ein tüchtiger Autor und Herausgeber seiner eigenen Bücher. Im Lokalkompass hat er bereits einige seiner Werke vorgestellt. Wir vergeben ein Exemplar seines aktuellen Bands "Alltagsgeschichten" zur Besprechung. Heinz Grieger nennt seine aktuellen "Alltagsgeschichten" einen "Sampler", also einen Sammelband, der eine handverlesene Auswahl von Erzählungen aus den davor erschienenen Büchern enthält. Er erzählt darin aus seinem vielseitigen Arbeitsleben (als...

  • Herne
  • 14.04.21
  • 7
  • 5
Kultur

„Die kanadische Nacht“ - das Romandebüt des renommierten Literaturkritikers Jörg Magenau
Auf Entdeckungsreise

„Warum weiß ich von meinem eigenen Vater weniger als von manchen Figuren, über die ich als Biograf geschrieben habe?“ Diese Frage stellt sich der Protagonist im Romandebüt des bekannten Literaturkritikers Jörg Magenau. Von der ersten Seite an sieht sich der Leser mit der Frage konfrontiert, wie stark autobiografisch die Figur des Ich-Erzählers ist und wo der Autor bewusst fiktionalisiert haben könnte. Magenau, 1961 in Ludwigsburg geboren und heute abwechselnd in Tübingen und in der Uckermark...

  • Wattenscheid
  • 09.03.21
Kultur

„Unsichtbare Tinte“ - der neue Roman von Nobelpreisträger Patrick Modiano
Graben im Gedächtnis

„Ich habe mich nie an eine chronologische Reihenfolge gehalten. Sie hat für mich nie existiert.“ So treffend hat der französische Schriftsteller Patrick Modiano vor einigen Jahren sein eigenes Schreiben charakterisiert, das wie ein unendlicher Erinnerungs- und Assoziationsprozess auf den Leser wirkt. Als Modiano 2014 etwas überraschend der Nobelpreis für Literatur zugesprochen wurde, hatte die Stockholmer Akademie ihn gerühmt „für die Kunst des Erinnerns, mit der er die unbegreiflichsten...

  • Wattenscheid
  • 03.03.21
LK-Gemeinschaft

Frage der Woche
Welche Bücher machen euer Leben reicher?

Ein gutes Buch lässt die Zeit wie im Flug vergehen und ist für seine Leser wie ein Fenster in eine unbekannte Welt. In einer Zeit, die viele notgedrungen in den eigenen vier Wänden verbringen, ist das Lesen eine besondere Bereicherung für unser Leben. Welche Bücher machen euer Leben reicher? "Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste." Dieser Satz, der oft Heinrich Heine zugeschrieben wird, wahrscheinlich aber eher von Hermann Hesse stammt (beide tragen...

  • Herne
  • 28.02.21
  • 27
  • 5
Kultur
Ulrike Katrin Peters liebt die Natur und besonders den Wald.
2 Bilder

Ulrike Katrin Peters über ein internationales Erfolgskonzept: Waldbaden
Baden ohne Wasser - Das geht!

Wo ließe sich ein Interview mit einer Buchautorin zum Thema “Waldbaden” besser führen, als genau dort: In einem Wald. Mitten in Essen spreche ich mit Ulrike Katrin Peters. ”Waldbaden, der Begriff kommt vielen zunächst komisch vor, denn nicht in jedem Wald, gibt es ja Wasser”, so die Autorin und klärt auf. Denn Waldbaden funktioniert ganz ohne das kühle Nass. Die Philosophie und auch der Begriff stammen ursprünglich aus Japan und gelangten von dort in die USA und Europa. “Ich bin ein...

  • Essen
  • 17.02.21
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