Sollbach

Beiträge zum Thema Sollbach

LK-Gemeinschaft
Sandsteinskulptur des Nachtwächters mit seinen Attributen Horn, Stab und Hund  an dem 1927/1928 erbauten Haus Hauptstraße 54 in Herdecke . | Foto: M. Sollbach-Papeler
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Ihn gab es auch in Wetter-Freiheit
Hungerlohn für den Nachtwächter: Nebenjob reichte für Kriegsinvaliden gerade so zum Überleben

Auch in Wetter-Freiheit hat es früher einen Nachtwächter gegeben. Seit wann dieser seinen nächtlichen Runden in dem Ort gemacht, sein Horn geblasen und die Stunden ausgerufen hat, ist nicht bekannt. In einem Schreiben des Rats vom 17. Mai 1801 wird der Nachtwächterdienst als ein „altes Herkommen“ bezeichnet. Nach diesem „alten Herkommen“ gab es den Nachtwächterdienst aber nicht das ganz Jahr über, sondern nur in den Wintermonaten, nämlich von dem St. Martins-Tag (11. November) bis Mitte März....

  • Hagen
  • 30.04.20
LK-Gemeinschaft
Das Brüchtenprotokoll von 1714 bis 1716 mit den von Bürgermeister und Rat in Wetter ausschließlich wegen Holzdiebstahls im Gemeindewald verhandelten Fällen. 
Als Strafe für die Taten mussten Stüber bezahlt werden. Stüber ist die Bezeichnung für Kleingroschenmünzen, die besonders in den Territorien des heutigen Nordrhein-Westfalens etwa vom ausgehenden 15. Jahrhundert bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts geprägt wurden. | Foto: Stadtarchiv Wetter

Holzdiebstahl in Wetter
Die Wetteraner stahlen Holz wie die Raben: Brüchtenprotokolle geben interessante Einblicke in das Leben von vor 300 Jahren

Als eifrige Holzdiebe betätigten sich die Einwohner von Wetter vor 200 Jahren. Ständig verschafften sie sich heimlich und unerlaubt Holz, vor allem Feuerholz aus dem Gemeindewald, der so genannten Mark auf dem Wetter Berg (dem heutigen Harkortberg). Das geht aus den im Stadtarchiv Wetter aufbewahrten Brüchtenprotokollen der Jahre 1714 bis 1716 hervor, in denen die vom Rat seinerzeit verhängten Strafen („Brüchten“) für die in seine Zuständigkeit fallenden Vergehen festgehalten sind. Von Dr....

  • Hagen
  • 01.08.19
  • 1
Überregionales
Zahlenliste zeigt das mühselige Leben auf. | Foto: Bereitgestellt von Dr. Gerhard E. Sollbach

Das Alltagsleben in Wetter vor 300 Jahren

Autorenbeitrag von Dr. Gerhard E. Sollbach „Ein wirklich armseliges Leben müssen die meisten Menschen in Wetter vor 300 Jahren geführt haben.“ Diese Schlussfolgerung zieht der Historiker an der TU Dortmund, Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach, aus einer von ihm im Stadtarchiv Wetter ausfindig gemachten und ausgewerteten Liste aus dem Jahr 1714. In dieser vom Magistrat in Wetter zu steuerlichen Zwecken angefertigten Aufstellung sind sämtliche damals in der Freiheit und im Dorf Wetter lebende 346...

  • Wetter (Ruhr)
  • 13.04.18
Natur + Garten
Lac du Diable – einer der unzähligen Seen im Gaspésie-Nationalpark. | Foto: Gerhard E. Sollbach
16 Bilder

Dr. Gerhard E. Sollbach auf Wildnis-Trails in der ostkanadischen Gaspé

Der Geschichtsprofessor i. R. Dr. Gerhard E. Sollbach von der TU Dortmund ist im Raum Hagen und der Umgebung vor allem als Verfasser zahlreicher Arbeiten zur lokalen und regionalen Geschichte bekannt. Doch er ist auch ein begeisterter Naturliebhaber und Wanderer. Oft wandert er im nördlichen Sauerland, wo es inzwischen kaum ein Wandergebiet gibt, das er nicht kennt. Seit einigen Jahren reist er aber jeweils im Herbst nach Kanada. Dort ist er zu Fuß und mit Rucksack und Zelt alleine wochenlang...

  • Hagen
  • 24.02.18
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