Stadtgeschichte

Beiträge zum Thema Stadtgeschichte

Kultur

Koloniale Spuren in Hagen
AllerWeltHaus lädt zur Stadtführung ein

Hagen liegt nicht am Meer. Kein Kolonialministerium war hier angesiedelt, und die großen Entscheidungen im internationalen Handel wurden anderswo getroffen: nicht zwischen Ruhrgebiet und Sauerland, sondern in Zentren wie Berlin, Hamburg oder Bremen, bei denen das koloniale Thema auf der Hand liegt. Und doch zeigt gerade ein dezentrales Beispiel wie Hagen besonders deutlich, welche vielfältigen Verbindungslinien zwischen Stadtgeschichte und Kolonialgeschichte bestanden, vor allem zwischen etwa...

  • Hagen
  • 22.09.20
Kultur

Hagen und die weite Welt
AllerWeltHaus lädt zum Vortrag ein

Hagen und die Kolonien – normalerweise wird die Entwicklung einer deutschen Stadt nicht mit der Geschichte von Überseegebieten in Verbindung gebracht. Und doch gab es vor allem um 1900 vielfältige Bezüge, die im Vortrag umrissen werden: Handel, Hagener Missionarinnen und Missionare, koloniale Vorurteile. Die politische Haltung des Hagener Reichstagsabgeordneten Eugen Richter zur Kolonialpolitik war zur Zeit Bismarcks vielgehört, ist aber weithin vergessen. An ihr gewinnt ein einflussreicher...

  • Hagen
  • 22.09.20
LK-Gemeinschaft
Aufnahme von (Hagen-)Holthausen aus den 1950-er Jahren.

In Boele ging das Licht an
Öllampen hatten ausgedient: Erste öffentliche Straßenbeleuchtung in (Hagen-)Holthausen vor 110 Jahren

Vor 110 Jahren ging in Holthausen im damaligen Amt Boele das Licht an. Die Gemeinde wurde nämlich von dem 1906 gegründeten Kommunalen Elektrizitätswerk Mark in Hagen an dessen Stromnetz angeschlossen. Den Strom lieferte das 1908 an der Ruhr bei Herdecke errichtete Kraftwerk des Unternehmens. Von Gerhard E. Sollbach In den Haushalten in Holthausen, die sich zu einem Stromanschluss entschlossen hatten, konnten die bisher als Beleuchtung dienenden Öllampen nunmehr weggestellt werden. Der...

  • Hagen
  • 29.08.20
LK-Gemeinschaft
Die 1826-1829 erbaute zweitürmige katholische Pfarrkirche St. Marien in Hagen. Sie wurde 1895 durch einen Neubau ersetzt.
2 Bilder

Kirmes war dem Pfarrer ein Dorn im Auge
Ohne Gesang und Gebet: Die vergessene Große Fronleichnamsprozession von Hagen nach Boele

Kaum bekannt ist heute die frühere alljährliche Große Fronleichnamsprozession von Hagen (Innenstadt), wo die Katholiken eine Minderheit waren, nach Boele mit einer früher fast rein katholischen Bevölkerung. An der Prozession nahmen jeweils Tausende von katholischen Gläubigen nicht nur aus Hagen, sondern auch aus den umliegenden und später nach Hagen eingemeindeten Landgemeinden teil. Nach Angaben des Amtmanns von Boele waren es 1908 zwischen 4.000 und 5.000 Personen. Von Gerhard E....

  • Hagen
  • 07.06.20
Blaulicht
Schnittpunkt von Stennertbrücke, Mühlenbergstraße (re.) und Iserlohner Straße, in alten Zeiten Standort der “Gastwirtschaft zum Möller-Denkmal von W. Rademacher”.

Erinnerung an William Boeing
Vom historischen Wirtshaus zum US-Flugzeugpionier: Hohenlimburger Heimatblätter im Mai

Manches über unsere historischen Wirtshäuser hat die Heimatforschung schon offengelegt, doch längst nicht alles. Eine Lücke wird in der Maiausgabe der „Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn“ geschlossen. Ein weiteres Thema des neuen Heftes ist die immer wieder gern abgebildete örtliche Erinnerungstafel an den US-Flugzeugpionier mit Hohenlimburger Wurzeln William Boeing. Haus Letmathe schließlich weist eine so vielschichtige Geschichte auf, dass sich die einzige...

  • Hagen
  • 05.05.20
  • 1
LK-Gemeinschaft
Sandsteinskulptur des Nachtwächters mit seinen Attributen Horn, Stab und Hund  an dem 1927/1928 erbauten Haus Hauptstraße 54 in Herdecke .
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Ihn gab es auch in Wetter-Freiheit
Hungerlohn für den Nachtwächter: Nebenjob reichte für Kriegsinvaliden gerade so zum Überleben

Auch in Wetter-Freiheit hat es früher einen Nachtwächter gegeben. Seit wann dieser seinen nächtlichen Runden in dem Ort gemacht, sein Horn geblasen und die Stunden ausgerufen hat, ist nicht bekannt. In einem Schreiben des Rats vom 17. Mai 1801 wird der Nachtwächterdienst als ein „altes Herkommen“ bezeichnet. Nach diesem „alten Herkommen“ gab es den Nachtwächterdienst aber nicht das ganz Jahr über, sondern nur in den Wintermonaten, nämlich von dem St. Martins-Tag (11. November) bis Mitte März....

  • Hagen
  • 30.04.20
LK-Gemeinschaft
Die Volme mit einem Teil des Unterbergs, Postkartenaufnahme um 1900.

Seuche in Hagen
Zwei Drittel der Einwohner erkrankt: Seuche in Hagen vor 225 Jahren

Auch in der Vergangenheit ist Hagen immer wieder von Epidemien heimgesucht worden. So wurde während des Dreißigjährigen Kriegs das damalige Dorf Hagen in den Jahren 1635 bis 1636 von einer besonders schweren Pestepidemie heimgesucht, der nach einer zeitgenössischen Quelle 600 Menschen und damit die große Mehrheit der Bewohner zum Opfer fielen. Von Dr. Margrit Sollbach-Papeler 1795/1796 grassierte in der nunmehrigen Stadt Hagen eine Ruhrepidemie. Sie begann im Juni des Jahres 1795 und...

  • Hagen
  • 25.04.20
  • 1
LK-Gemeinschaft
In der Ruhraue bei Herdecke geweidete Kühe, Aufnahme Anfang der 1930er Jahre. 
Foto: Privatarchiv G. E. Sollbach, Herdecke
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Gefängnisstrafe für verbotenes Viehhüten
Bürger in Wetter wurden aus Not straffällig

Gerhard E. Sollbach In den Kleinstädten wie Herdecke und Wetter gab es Viehhaltung teilweise noch bis in das vorige Jahrhundert hinein. Zuletzt war es aber vorwiegend nur noch Feder- und anderes Kleinvieh wie Ziegen, Schafe und Schweine. In Herdecke zum Beispiel hielten einige wenige Familien noch in den 1930er Jahren auch Milchkühe. Diese wurden auf angepachteten Flächen des städtischen Bleichsteingeländes an der Ruhr geweidet. In der vorindustriellen Epoche diente das Halten von...

  • Wetter (Ruhr)
  • 18.03.20
  • 2
LK-Gemeinschaft
Heimat in neuem Design. Die Erstausgabe der Heimatblätter im Jahr 2020.
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Hohenlimburger Heimatblätter
Blau statt grau: Spannende Geschichte in neuem Design

Noch im alten Jahr legt der Heimatverein die erste Heimatblätter-Ausgabe des Jahrgangs 2020 vor. Und die bietet Überraschendes. Das beginnt schon mit der Titelseite. Das bekannte Layout hat sich geändert. Erstaunliche 30 Jahre hatte es Bestand. Ins Auge springt jetzt eine neue Grundfarbe, ein warmes Dunkelblau. Das markante Wappen mit dem Limburger Löwen bleibt, tritt nun aber deutlicher hervor: Wer das Januarheft aufschlägt, erkennt sogleich den Anlass für diese Neugestaltung:...

  • Hagen
  • 30.01.20
LK-Gemeinschaft
Im Februar 1976 entstand dieses Foto im Bahnhof Albringhausen, das eine der letzten Dampfloks der Deutschen Bundesbahn zeigt bei einer Sonderfahrt von Essen über Wuppertal, Gevelsberg, Albringhausen nach Witten. Die Rundfahrt endete dann wieder in Essen.
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Bergbau- und Eisenbahngeschichte
Ein Bett für die Queen: Englische Königin übernachtete 1965 in Albringhausen

Wer hätte das gedacht: Der Bahnhof Albringhausen hat schon hocherrschaftlichen Besuch gehabt: Die abgeschiedene Lage der Station bot einst einen ruhigen Schlafplatz für Politiker und Gäste der früher noch verkehrenden Regierungssonderzüge, die über Nacht im weiträumig abgesperrten Bahnhof standen. Konrad Adenauer und weitere Politiker träumten im Schlafwagen eines Salonwagenzuges dem nächsten Tag entgegen. Prominentester Gast in Albringhausen war wohl 1965 die englische Königin Elisabeth, die...

  • Hagen
  • 04.01.20
  • 1
LK-Gemeinschaft
Dieses sehr idyllische Weihnachtsfoto entstand in den 1930-er Jahren am Hagener Hauptbahnhof. Aber man sollte sich nicht von der weißen Pracht blenden lassen und behaupten, früher sei alles besser gewesen. Der Historiker Dr. Gerhard E. Sollbach hat nachgeforscht und festgestellt, dass die Menschen vor 100 Jahren in Hagen ein gar nicht so schönes Weihnachtsfest feierten.
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Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte
Weihnachten vor 100 Jahren in Hagen: Kohlemangel und Alltagssorgen trübten die Festtagsfreude

In der Hagener Bevölkerung wollte Weihnachten 1919, ein Jahr nach dem Großen Krieg, der später der Erste Weltkrieg heißen sollte, keine rechte Festtagsfreude aufkommen. Das berichtete die Hagener Zeitung in ihrer Ausgabe vom 24. Dezember 1919. Selbst in den schlimmen Kriegsjahren sei das Fest nie so traurig gewesen. Von Gerhard E. Sollbach Es waren vor allem die vielen und vielfältigen Alltagsnöte und Alltagssorgen sowie die trüben Aussichten für die Zukunft, die für eine gedrückte...

  • Hagen
  • 21.12.19
LK-Gemeinschaft
Hauptverkehrszeit in der Hohenlimburger City.
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Historische Stadtbilder
"Hohenlimburger Impressionen": Stadtanzeiger Hagen/Herdecke verlost beliebten Bildkalender

Der Kalender "Hohenlimburger Impressionen" erscheint in diesem Jahr bereits zum 25. Mal und durch Anregungen von interessierten Käufern wird er für das Jahr 2020 in veränderter Form erscheinen. Diesmal wird er keine Einzelblätter zum Abreißen mehr haben, sondern die Monate werden einfach umgeschlagen. Im vergangenen Vierteljahrhundert sind bereits 300 verschiedene Schwarz-Weiß-Fotografien abgedruckt worden. Ein Großteil stammt aus privaten Fotoalben, die den Machern zur Verfügung gestellt...

  • Hagen
  • 13.12.19
LK-Gemeinschaft
Anstatt Schaufensterleerstand zieren alte Stadtteilbilder die Schaufenster Galerie.

Galerie statt Leerstand
Historisches Hohenlimburg: Schaufenster-Ausstellung zeigt Stadtteil von früher

Aktuell steht das Ladenlokal in der Herrenstraße 1 (ehem. Kaufhaus Dierkes) leer und sucht einen neuen Mieter. Bis dieser gefunden ist, sorgt ab sofort eine neue Schaufenster-Ausstellung mit historischen Hohenlimburg-Motiven dafür, dass es sich trotzdem lohnt, im Eckbereich zwischen Freiheit- und Herrenstraße vorbeizuschauen. Auf einer Breite von rund elf Metern lassen sich verschiedenste Ansichten aus vergangenen Hohenlimburger Tagen entdecken. Die Idee hinter diesem Projekt ist, neben...

  • Hagen
  • 05.12.19
Reisen + Entdecken
Bildergalerie vom Gevelsberger Mondscheinbummel 2019.
36 Bilder

Bildergalerie vom Mondscheinbummel
Im Lichterglanz durch Gevelsberg: Projektion alter Stadtbilder war Highlight

„Da sind wir früher immer nach der Schule hingegangen“, erinnerten sich die älteren Besucher, die während des Mondscheinbummels vor einem Schaufenster hängen geblieben sind. Denn auf einer Leinwand wurden alte Stadtbilder aus Gevelsberg projiziert. Alte Pommesbuden, die befahrbare Mittelstraße und Stadtpanoramen waren dort zu sehen und ließen die Besucher in Erinnerungen schwelgen. Aber nicht nur dort versammelten sich die Leute, mit Glühwein oder Bratwurst auf der Hand, sondern überall in...

  • Hagen
  • 30.11.19
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Ratgeber
Als Prachtbau präsentierte sich das Modehaus Sinn ab 1905 in der Mittelstraße 18.
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Jubiläum
110 Jahre Sinn in Hagen: Hagener Traditionsunternehmen ist seit Jahrzehnten ein Käufermagnet in der Volmestadt

Einen ganz besonderen Tag feiert jetzt das Modehaus Sinn GmbH. 1905 eröffnete Anton Cordes in der Hagener Mittelstraße 18 ein großes Geschäftshaus für Groß- und Einzelhandel, das viele Jahre ein Leuchtturm für den Handel im gesamten Raum Hagen war: Das vom Architekten Otto Engler erbaute Gebäude hatte insgesamt 29 große Schaufenster, die zusätzlich mit elektrischem Licht beleuchtet wurden. Ein Prachtbau mit viel beachtetem Türchen, der im Krieg völlig zerstört wurde. Der Aufbau nach dem...

  • Hagen
  • 31.10.19
  • 1
Reisen + Entdecken
Das Starrluftschiff „Graf Zeppelin“ überfliegt am frühen Morgen des 12. Septembers 1929 Hagen.
2 Bilder

Vor 90 Jahren
Sensation am Himmel: 1929 überflog das Luftschiff "Graf Zeppelin" die Volmestadt

Am 12. September 1929 überflog das Luftschiff "Graf Zeppelin" die Volmestadt Der 12. September 1929, ein Donnerstag, war ein großer Tag in Hagen. Am frühen Morgen überflog nämlich das Starrluftschiff - besser bekannt als Zeppelin – „Graf Zeppelin“ die Stadt. Von Gerhard E. Sollbach Schon seit dem Morgengrauen waren die Menschen in der Stadt auf den Beinen, um dieses Ereignis nur nicht zu verpassen. Es handelte sich ja auch nicht um irgendeinen Zeppelin, sondern um das erfolgreichste und...

  • Hagen
  • 13.09.19
  • 1
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Ratgeber
Alte Walzhalle des Limburger Fabrik- und Hütten-Vereins (später Hoesch) im Langenkamp, errichtet 1898/99 im Tudorstil, heute Gästehaus von thyssenkrupp Hohenlimburg und Werksmuseum. Die Aufnahme zeigt die Ostseite des denkmalgeschützten Gebäudes an der Bahnstraße mit dem Museumstrakt.

Hohenlimburger Heimatblätter im September
Heimatgeschichte im Werksmuseum von thyssenkrupp Hohenlimburg

Ihre Türmchen hat die alte Walzhalle des Limburger Fabrik- und Hütten-Vereins im Laufe des vorigen Jahrhunderts zwar eingebüßt, ansonsten aber nichts von ihrer imposanten Wucht verloren. Vor 120 Jahren, am 10. August 1899, war im Langenkamp Richtfest für das im englischen Tudorstil errichtete Fabrikgebäude. In der weitaus längsten Zeit seines Bestehens diente es allerdings anderen Zwecken. Heute steht das ausladende Bauwerk als Zeuge der Industriearchitektur unter Denkmalschutz und ist ein...

  • Hagen
  • 06.09.19
  • 1
Kultur

Urkunde wurde falsch interpretiert - Stadtteil feiert trotzdem
Berchum ist keine 850 Jahre alt!

Die Plakate, die überall im Dorf aufgeklebt wurden, weisen auf ein Großereignis hin: Berchum feiert vom 6. bis 8. September sein 850-jähriges Bestehen. Mit einem großem Mittelalterfest will man den runden Geburtstag feiern. "Aber Berchum ist noch gar nicht so alt", sagt nun der Historiker Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach. Und er muss es wissen, hat er doch im Auftrag des Stadtarchivs nachgeforscht. Lange bevor sich in Berchum ein Festkomitee zur 850-Jahrfeier zusammenfand, meldete sich das...

  • Hagen
  • 20.08.19
LK-Gemeinschaft
Das Brüchtenprotokoll von 1714 bis 1716 mit den von Bürgermeister und Rat in Wetter ausschließlich wegen Holzdiebstahls im Gemeindewald verhandelten Fällen. 
Als Strafe für die Taten mussten Stüber bezahlt werden. Stüber ist die Bezeichnung für Kleingroschenmünzen, die besonders in den Territorien des heutigen Nordrhein-Westfalens etwa vom ausgehenden 15. Jahrhundert bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts geprägt wurden.

Holzdiebstahl in Wetter
Die Wetteraner stahlen Holz wie die Raben: Brüchtenprotokolle geben interessante Einblicke in das Leben von vor 300 Jahren

Als eifrige Holzdiebe betätigten sich die Einwohner von Wetter vor 200 Jahren. Ständig verschafften sie sich heimlich und unerlaubt Holz, vor allem Feuerholz aus dem Gemeindewald, der so genannten Mark auf dem Wetter Berg (dem heutigen Harkortberg). Das geht aus den im Stadtarchiv Wetter aufbewahrten Brüchtenprotokollen der Jahre 1714 bis 1716 hervor, in denen die vom Rat seinerzeit verhängten Strafen („Brüchten“) für die in seine Zuständigkeit fallenden Vergehen festgehalten sind. Von Dr....

  • Hagen
  • 01.08.19
  • 1
Reisen + Entdecken
Zum ersten Mal in Krakau. Was die Stadt zu bieten hat, zeigt die nun folgende Bildergalerie. Viel Spaß beim anschauen.
27 Bilder

Krakau entdecken
"Erste Mal In...": Kopflos durch Krakau - Bürgerreporter entdeckt Städte zum ersten Mal

"Erste Mal In..." Krakau war Bürgerreporter Patrick Jost. In einer neuen Report-Reihe berichtet er von den Städten dieser Welt, Europa oder Orten in der nahen Umgebung. Vorraussetzung ist nur, dass er vorher noch nie dort gewesen ist. Im Auftakt der Reihe "Erste Mal In..." besuchte er die Innenstadt von Krakau, welche trotz schlechtem Wetter einiges zu bieten hatte. Als ich zum ersten Mal polnischen Boden betrat, dachte ich mir nur: "Ganz schön nass hier." Denn bei meinem Besuch in Krakau...

  • Hagen
  • 12.06.19
  • 2
  • 1
Kultur
Die Stadtrundfahrt „Bauhaus in Hagen“ war ein voller Erfolg für Veranstalter und Teilnehmer.

Heimat neu entdecken
Architekturschätze begeisterten: Stadtrundfahrt „Bauhaus in Hagen“ erfolgreich

„Das war wirklich interessant, da sieht man seine Heimatstadt ganz anders“, schwärmte eine Teilnehmerin der Stadtrundfahrt „Bauhaus in Hagen“ am vergangenen Samstag. Und sie nahm sich vor: „Wenn ich wieder bei der VHS bin, schaue ich mir das Haus gegenüber an der Wehringhauser Straße 43 noch mal genauer an“. Das Wohn- und Geschäftshaus, das die Gebrüder Ludwigs im Jahre 1913 für den Bäckermeister Fritz Lemmertz entwarfen und bauten, weist eine ausgeprägt imposante Ornamentik mit Kreisen und...

  • Hagen
  • 08.06.19
Kultur
Die Hohenlimburger Heimatblätter blicken in der Juni-Ausgabe auf die Stadtteilsanierund, Wirtshäusern und dem Jazzclub zurück.
2 Bilder

Hohenlimburger Heimatblätter Juni 2019
Jazz ist anders: Alte Wirtshäuser, Sanierungen und Jazzclubs in den neuen Heimatblättern

Zwanzig Jahre hatte sie gedauert, liegt nun aber schon mehr als 30 Jahre hinter uns: die Innenstadtsanierung in Hohenlimburg. Die Juni-Ausgabe der Hohenlimburger Heimatblätter greift diese gravierenden Veränderungen im Ortsbild von damals auf. In seinem Aufmacher-Artikel verknüpft Widbert Felka das planerische Geschehen rund um den damals „neuen“ Marktplatz mit der Serie „Zur Schenke –Alte Wirtshäuser in Hohenlimburg“. Er befasst sich mit der relativ kurzen, doch intensiven Geschichte der...

  • Hagen
  • 06.06.19
  • 1
Ratgeber
Ansichtspostkarte von Hohenlimburg (Ausschnitt), örtlicher Poststempel vom 11. August 1901.

Hohenlimburger Heimatblätter
Historische Ansichtspostkarten von Hohenlimburg: Heimatblätter mit grandioser Themenpalette

Es sind nur wenige Orte der Region, in denen seit Jahrzehnten eine so intensive Heimat- und Geschichtsforschung betrieben wird wie in Hohenlimburg. Und immer noch tun sich neue Forschungsfelder auf. Das belegt einmal die neuste Ausgabe der Hohenlimburger Heimatblätter. Das bemerkenswerte Titelbild des Maiheftes weist den Weg. Es zeigt im Ausschnitt eine Ansichtskarte „Gruss aus Hohenlimburg“ aus der Kaiserzeit. Als Kartenmotiv wählte das damals für seine Kunstdrucke bekannte Geschäft von...

  • Hagen
  • 29.04.19
  • 1
  • 2
Reisen + Entdecken
Dr. Ralf Blank (li.) und Andreas Korthals stellten die Facebookseite „Hagener Stadtgeschichte“ Anfang des Jahres auf einer Kulturkonferenz des LWL vor.

Historisches Hagen
Stadtgeschichte ist nicht langweilig: Facebookseite „Hagener Stadtgeschichte“ sorgt für Aufmerksamkeit

Stadtgeschichte ist staubig und langweilig? Ganz bestimmt nicht in Hagen! Über 11.000 Abonnenten der Facebookseite „Hagener Stadtgeschichte“ sprechen eine deutliche Sprache. Dieser Erfolg sorgt auch außerhalb Hagens für Aufmerksamkeit. Anfang des Jahres referierten die Betreiber der Seite, Dr. Ralf Blank, Leiter des Fachdienstes „Geschichte, Archäologie, Geologie“ und des Stadtarchivs der Stadt Hagen, sowie Stadtarchivar Andreas Korthals, auf einer Kulturkonferenz des LWL in Münster über das...

  • Hagen
  • 16.03.19
  • 1
  • 2
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