Sterben

Beiträge zum Thema Sterben

Ratgeber
Thema des Monats: Sterbehilfe

Sterbehilfe: 80 Minuten Expertengespräch (Podcast)

Das Sterben ist ein ganz natürlicher Teil des Lebens. Dennoch fällt vielen Menschen ein natürlicher Umgang mit dem Tod immer noch schwer. Das wurde auch den jüngsten politischen Debatten wieder deutlich, als es darum ging, "geschäftsmäßige Sterbehilfe" gesetzlich zu verbieten. Zunächst dreht sich Diskussion meist um eher ökonomische und rechtliche Aspekte, etwa wenn es um Sterbehilfevereine und "Sterbetourismus" geht sowie Mediziner, die sich der "Beihilfe zur Selbsttötung" strafbar machen...

  • Düsseldorf
  • 18.11.15
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Ratgeber
Vorbereitung für den Ernstfall: worauf ist zu achten?

Frage der Woche: Worauf muss man bei einer Patientenverfügung achten?

Mit einer Patientenverfügung kann man vorsorgen, falls man durch Unfall oder altersbedingt nicht mehr Herr seiner selbst ist. Wichtige Entscheidungen über leben und Gesundheit sollen dann in diesem Dokument vorliegen. Doch wer kennt sich damit aus? Nicht nur die Sterbehilfe ist derzeit ein heiß diskutiertes Thema im Lokalkompass. Auch zum Stichwort Patientenverfügung finden sich unzählige Beiträge in unserem Portal. Wer von Euch kennt sich hiermit aus oder will sich einlesen, um der...

  • 05.11.15
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Ratgeber
Wenn das letzte Licht ausgeht: Darf man Menschen dabei helfen zu sterben?

Unser Thema des Monats: Sterbehilfe

Mit dem "Thema des Monats" wollen wir als Lokalkompass-Team inhaltliche Schwerpunkte und Impulse setzen. Ein einzelnes Thema soll von verschiedenen Seiten betrachtet, diskutiert und durchleuchtet werden. Selbstverständlich wollen wir dies mit Euch gemeinsam tun, und selbstverständlich wollen wir als Lokalkompass auch gerade bei schwierigen Themen Orientierung bieten. Unser Thema des Monats November: Sterbehilfe. Die Rechtslage von so genannten Sterbehilfevereinen ist ungeklärt, das Problem...

  • Düsseldorf
  • 23.10.15
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Ratgeber
Letzter Ausweg Schweiz?
2 Bilder

Dignitas - Die Schweizer Begleitung in den Tod

Die Schweizer Organisation Dignitas trägt den Leitspruch „Menschenwürdig leben – menschenwürdig sterben“. Bei hoffnungsloser Krankheit oder unerträglichen Schmerzen gibt es dort die Möglichkeit eines "begleiteten Freitodes". Wer sich also in Deutschland nicht der Sterbehilfe strafbar machen will, reist einfach in die Schweiz. Makabres Stichwort: Sterbetourismus. Im Jahr 1998 gründete der Journalist und Anwalt Ludwig A. Minelli den Verein in Zürich. Die Organisation bietet Beratung zu Fragen und...

  • Langenfeld (Rheinland)
  • 22.10.15
Ratgeber
Hand in Hand Abschied nehmen.

Aktiv, passiv, indirekt: die verschiedenen Arten der Sterbehilfe

Nicht viele Menschen können und wollen offen über den Tod und das Sterben sprechen, obwohl es uns alle betrifft. Sterbehilfe ist teils legal, teils gesetzlich verboten. Begrifflich unterscheidet man zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe, indirekter Sterbehilfe und Beihilfe zur Selbsttötung. Schauen wir uns die Definitionen mal an. Bei der aktiven Sterbehilfe unterstützt man aktiv das Töten eines Menschen, zum Beispiel indem man ihm/ihr Medikamente oder Spritzen gibt, die zum Tod führen....

  • Langenfeld (Rheinland)
  • 19.10.15
Ratgeber

Hospizdienst: Wer begleitet Menschen auf ihrem letzten Weg?

Haltern. Seit 17 Jahren berät und begleitet der Ambulante Hospizdienst beim Caritasverband Haltern am See schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen und ihre Familien in ihrer häuslichen Umgebung. Geschulte ehrenamtlich tätige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind als Zuhörer, Vermittler, Wegbegleiter für die Betroffenen da. Sie bieten ihnen emotionale und zeitliche Entlastung in einer intensiven und oft schwierigen Zeit. Der Ambulante Hospizdienst bietet unterschiedliche...

  • Haltern
  • 19.08.15
Ratgeber

Hospizkreis Menden bietet neuen Einführungskurs für Sterbebegleitung an

Jetzt schon möchte der Hospizkreis darauf hinweisen, dass Anfang des neuen Jahres 2016 wieder ein neuer Einführungskurs stattfinden wird. Beginn ist der Freitag, 29.01.2016, Ende wird der Dienstag, 15.03.2016 sein. Der 60 Unterrichtseinheiten umfassende Kurs beansprucht zwei Wochenenden und sieben Abende. Vermittelt werden sollen Grundlagen und Kenntnisse zu Sterben, Tod und Trauer. Leiterin dieses Kurses wird Irmgard Häussermann sein (Trauerbegleiterin und Heilpraktikerin für...

  • Fröndenberg/Ruhr
  • 29.07.15
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Vereine + Ehrenamt
Sieben Absolventinnen freuen sich über die Urkunden: Nach erfolgreich besuchtem Aufbauseminar unterstützen sie den Verein Hospizbewegung Hilden.

Sterbende begleiten: Hildener Hospizbewegung erhält Zuwachs

Die Hospizbewegung freut sich über Verstärkung: Sieben neue Kolleginnen haben das Aufbauseminar erfolgreich absolviert. Im nächsten Grundseminar, das Ende Oktober startet, sind noch Plätze frei. Die ambulante Hospizarbeit lebt von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bereit sind, sich mit den Themen Krankheit und Sterben auseinanderzusetzen. In diesem Sommer können die 47 Ehrenamtlichen des Vereins Hospizbewegung Hilden wieder sieben neue Kolleginnen in ihrem Kreis begrüßen,...

  • Hilden
  • 13.07.15
Ratgeber
Fast 400 Menschen starben 2014 bundesweit bei Badeunfällen, lebensrettend ist Soforthilfe.

Sofort beim Badeunfall helfen

Kaum steigt das Thermometer pilgern Dortmunder Sonnenanbeter an den Kanal oder ins Freibad. Doch viele unterschätzen die Gefahren im Wasser: 392 Menschen ertranken laut DLRG 2014. Unter den Opfern sind vier Mal so viele Männer wie Frauen. Dabei ist ein großer Teil der Badeunfälle vermeidbar. „Mutproben wie Kopfsprünge in unbekannte Gewässer, zu viel Alkohol oder das Überschätzen der eigenen Kräfte führen häufig zu lebensgefährlichen Situationen im Wasser", sagt Dr. Clemens Dobis, Landesarzt...

  • Dortmund-City
  • 06.07.15
Ratgeber
15 Ehrenamtliche aus verschiedenen katholischen Gemeinden im Kreis Unna haben gelernt, mit Trauernden und ihrer Trauer umzugehen.

Hilfe in der Trauer: Ehrenamtliche als Begleiter geschult

Aushalten, gut zuhören, Halt geben, Trauer begegnen und ernst nehmen – in verschiedenen katholischen Gemeinden im Dekanat Unna sind jetzt 15 Ehrenamtliche einsatzbereit, die erfolgreich an einer mehrteiligen Schulung des Dekanates in Unna teilgenommen haben. Sie werden gebraucht für die Besuchsdienste in den Pastoralverbünden und Gemeinden Bergkamen, Bönen-Heeren, Fröndenberg, Holzwickede, Kamen-Kaiserau und Unna. An drei Samstagen haben die Besuchsdienst-Helfer und -Helferinnen im Forum...

  • Unna
  • 01.07.15
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Kultur

Gedicht für eine sterbenskranke Freundin in Marburg

Für eine Sterbenskranke Wenn meine Tränen überfließen aus meinem Auge, Herr, dann sei der, dessen unsagbares Wissen hoch über allem Elend sei. Sei der, der weiß, weshalb ich leide, der keine Qual vergebens schickt. Leg deine Arme um mich, beide, bis dass im Tod ich eingenickt. Und danach lasse deinen Frieden gleich einer Sonne auf mich scheinen, bis alle Trauer ist vorüber, bis dass verklungen ist mein Weinen. Tanja Herbst

  • Oberhausen
  • 17.06.15
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Kultur

Bücherkompass-Rezension: Gert Eckel "Sie nennt es weggehen"

Der 73-jährige Berliner Architekt Gert Eckel hat in seinem Leben schon harte Schicksalsschläge hinter sich. Im Jahre 2012 verlor er seine erst 46 Jahre junge Partnerin, Hanna. Obwohl er ein Vierteljahrhundert älter als sie war, musste Hanna vor ihm gehen. Sie hatte Krebs. In seiner ersten autobiographischen Erzählung Sie nennt es weggehen. Tagebuch eines selbstbestimmten Sterbens offenbart uns Gert Eckel tiefe Einblicke in das Leben seiner verstorbenen Partnerin und auch das Seinige. Das...

  • Essen-West
  • 17.05.15
  •  2
Ratgeber
Wenn das letzte Licht ausgeht: Unter welchen Umständen wäre es für Euch vertretbar, den Tod herbeizuführen?

Frage der Woche: Ist Sterbehilfe ethisch vertretbar?

Auch diese Woche stellen wir ein emotionales wie politisches Thema zur Diskussion: Habt Ihr Euch schon Gedanken zur Sterbehilfe gemacht? Zu welchem Schluss seid Ihr dabei gekommen? Lasst uns daran teilhaben - je unterschiedlicher die Blickwinkel, desto reichhaltiger die Diskussion! Zum einen wurden hier bereits einige Beiträge zur Sterbehilfe auf lokalkompass.de veröffentlicht. Das Thema bewegt also die Lokalkompass-Community. Zum einen anderen vergeben wir diese Woche drei Bücher zum Thema...

  • 30.04.15
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Ratgeber
Keine leichte Frage: Wie geht man mit dem Tod am besten um?

BÜCHERKOMPASS: Todesmut und Sterbehilfe

Bei unser Mitmach-Aktion Bücherkompass vergeben wir jede Woche Bücher zu einem bestimmten Thema an jene Nutzer, die die Bücher auf lokalkompass.de rezensieren möchten. Diese Woche beschäftigt uns ein ernstes und kontroverses Thema: der Umgang mit dem Tod. Auch die so genannte Sterbehilfe gehört dazu. Alle Teilnehmer bitten wir unter "meine Seite" im Profil möglichst alle Kontaktdaten einzutragen (für Außenstehende nicht einsehbar), damit wir Euch die Bücher ohne Wartezeiten per Post schicken...

  • 28.04.15
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Ratgeber

Gemeinsam Trauen - Hilfe für Hinterbliebene in Kamen

Der Hospiz Verein bietet einen Gesprächs- und Kontakttreffen für Menschen an, die um den Verlust eines Verstorbenen trauern. Die offene Trauergruppe trifft sich in der Kämerstraße 35 in den Räumen des ambulanten Hospizdienstes am 21. April von 18 bis 19.30 Uhr.

  • Kamen
  • 14.04.15
Ratgeber

Vortrag über das Sterbefasten

Der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken, kurz: Sterbefasten, wird von Menschen als Möglichkeit gesehen, selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden. Zudem gilt sie juristisch und ethisch als unumstritten. Der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben und Mitglied der Zentralen Ethikkommission der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Dr. Dieter Birnbacher, informiert in seinem Vortrag Donnerstag, 16. April, um 18 Uhr in der Auslandsgesellschaft an der Steinstraße über die...

  • Dortmund-City
  • 13.04.15
Vereine + Ehrenamt
Die Rotarier trafen sich im Hellmig-Krankenhaus.

Kamener Rotarier diskutieren über Sterbebegleitung beim Chefarzt

Zu Gast im Hellmig-Krankenhaus Kamen war der örtliche Rotary Club. Die Mitglieder und Präsident Hauke Nielsen (l.) tauschten sich engagiert mit Dr. Peter Ritter, Chefarzt der Klinik für Onkologie, Hämatologie, Gastroenterologie und Palliativmedizin am Hellmig-Krankenhaus über die aktuelle Diskussion in Deutschland zum Thema Sterbebegleitung aus. Dr. Ritter unterstrich die ethische Verantwortung von Ärzten im Umgang mit Sterbenden und zeigte den Rotariern die neu errichtete onkologische Station...

  • Kamen
  • 07.04.15
Überregionales

Grenzgänger

Mit einem zarten Alter von 46 Jahren bin ich eine von allen Menschen, die viel erlebt haben. Freilich: Manch einer wird erst gar nicht so alt. Bedenkt man jedoch, dass Lebenserfahrung nicht eine Frage des Alters ist, sondern auf der Wahrnehmung und der Empfindung gewonnenen Wissens gründet, kann man auch den Jüngsten ein gewisses Maß an Erkenntnis zugestehen. „Kindermund tut Wahrheit kund“ – lebenshungrig erkunden sie die Welt, testen ihre Grenzen, wollen anfassen, begreifen und müssen,...

  • Düsseldorf
  • 20.03.15
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Ratgeber

Einbahnstraßen des Lebens

Da unterhalten sich zwei Ungeborene im Mutterleib. Sagt der eine Zwilling zum anderen: „Nach der Geburt ist alles aus“, und fügt altklug hinzu: „von da ist noch niemand zurückgekehrt.“ heute dazu im Netz gefunden:

  • Iserlohn
  • 15.02.15
Überregionales
Aufmerksamkeit auf ein Ehrenamt lenken: „Wir sind für jede Hilfe bei unseren Aufgaben dankbar“, engagiert sich Brigitte Heuer für eine Tätigkeit, die nicht hoch genug gelobt werden kann.

Ein grünes Band

Ehrenamtliche Arbeit geschieht in vielen Fällen nicht in der Öffentlichkeit. Oft wird still ohne großes Aufsehen geholfen, wertvolle Arbeit geleistet und manchen Menschen ein bisschen Freude in den sonst trüben Alltag gebracht. So auch beim Ambulanten Kinder- und Jugendhospizverein im Kreis Unna. 42 Ehrenamtliche verrichten hier verlässlich, aber intensiv ihre Tätigkeit, die nicht hoch genug geschätzt werden kann. Denn sie begleiten und unterstützen Kinder und Jugendliche mit...

  • Fröndenberg/Ruhr
  • 10.02.15
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Ratgeber
Teilnehmer des Kurses mit der Kursleiterin Irmgard Häussermann (2. von re; sitzend)
2 Bilder

Einführungskurs für Sterbebegleitung beendet

Den letzten Lebensabschnitt nicht allein verbringen zu müssen, das wünschen sich die meisten Menschen. Oftmals ist es für die Angehörigen Hilfe und Unterstützung in der Begleitung ihres sterbenden Verwandten, wenn der Hospizkreis ihnen zur Seite steht. Es geht nicht nur darum am Bett des Sterbenden zu sitzen und ihm die Hand zu halten. Zu einer sinnvollen Sterbebegleitung gehört noch mehr. Einen ersten Einblick darüber bot der Hospizkreis Menden den Kursteilnehmern an. Acht am Thema...

  • Fröndenberg/Ruhr
  • 01.11.14
  •  1
Überregionales
Jürgen Frins.

Beim ersten Gespräch ist der Tod tabu

„Ich denke, ich lebe dadurch bewusster“, erzählt Jürgen Frins. „Man bekommt eine andere Haltung zum Tod. Es ist eine Bereicherung zu wissen, dass der Tod zum Leben dazugehört.“ Der 69-Jährige ist einer der Ehrenamtlichen, die sich beim Ambulanten Hospizdienst des Caritasverbandes Castrop-Rauxel, engagieren. In den letzten fünf Jahren hat Frins etwa ein halbes Dutzend Sterbende begleitet. Der ehemalige Apotheker hatte sich vor einigen Jahren für das Angebot der Caritas interessiert, „weil ich...

  • Castrop-Rauxel
  • 25.10.14
Überregionales

Guten Tag! Sterben

Liebe Leserinnen und Leser, kein leichtes Thema: „Sterben gehört zum Leben“. Wir kennen viele liebe Mitmenschen, die erkrankt sind. Schwer. Wir bangen und hoffen. Am Ende des Lebens steht der Tod. In den letzten Stunden geht es um die letzten Fragen: Kann der Sterbende loslassen? Können seine Liebsten ihn gehen lassen? Ist alles gesagt, alles getan? Hilfe Da können Dorle Streffer, Franz Löhr und viele andere gute Menschen helfen, sind seit Jahren engagiert in der so ungeheuer...

  • Essen-Werden
  • 13.10.14
Überregionales

Diskussion um Sterbehilfe in Dortmund

Die aktuelle Diskussion über die Sterbehilfe macht die ev. Petri-Nicolai-Gemeinde zum Thema des ökumenischen Novemberforums im Gemeindehaus an der Kreuzstraße 66a. Um theologische Aspekte geht es am Montag, 10. November, ab 19.30 Uhr, am Mittwoch, 12. November spricht Medizinethiker Prof. Dr. DR. Jochen Vollmann darüber, ob Ärzte Schwerkranken bei der Tötung auf Verlangen helfen dürfen. Näheres unter Tel: 0231-102640.

  • Dortmund-City
  • 13.10.14
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