Theater glassbooth

Beiträge zum Thema Theater glassbooth

Kultur
 Jens Dornheim ist Regisseur und Theaterleiter und steht zwischendurch auch selbst als Schauspieler auf der Bühne. Foto: Oliver Mengedoht
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Freie Theater in Corona-Zeiten in Gelsenkirchen und NRW
Corona stoppt „Der Reichsbürger“

Gerade hatte man sich wieder daran gewöhnt, kulturelle Veranstaltungen genießen zu können, wenn auch mit Einschränkungen, da werden sie wieder verboten. Corona macht's möglich. Das Musiktheater, die emschertainment GmbH, das Consol Theater und auch der Kulturraum „die flora“ haben sorgsam Hygienekonzepte erarbeitet, Sitzpläne entwickelt, um Besucher verschiedener Haushalte auch genügend voneinander zu trennen und am Ende siegt doch das Coronavirus. Denn wir befinden uns mitten im zweiten...

  • Gelsenkirchen
  • 07.11.20
Kultur
Freuen sich auf viele Corona-Filmbeiträge der Gladbecker Bürger: Dominik Hertrich (links) vom "Theater glassbooth" und Dirk Gerigk von dem Unternehmen "BS-Films".
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Wie haben die Gladbecker die Pandemie erlebt?
Mitmachen beim Corona-Filmprojekt

"Pandemonium?" lautet der Arbeitstitel des Corona-Filmprojekts, das dass "Theater glassbooth" jetzt realisieren will. Und dabei setzen die Macher auf die Unterstützung der Gladbecker Bürger, rufen die Menschen vor Ort zum Mitmachen auf. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen auch alle Gladbecker, sowohl gesamtgesellschaftlich als auch individuell. Dabei drängen sich in der Auseinandersetzung und im Umgang mit der Krise viele Fragen auf. Die Menschen sehen sich mit Risiken und...

  • Gladbeck
  • 26.05.20
Kultur
Winston leidet, aber er rückt nicht von seiner Wahrheit ab, nur um konform zum Konzern zu sein. Foto: Trias Theater Ruhr

„neunzehnvierundachtzig“ macht Big Brother zum Konzern
Beängstigende Zukunftsaussicht

 „Ich schreibe mein Tagebuch analog und nicht digital, weil nichts mehr privat ist... Die Überwachung ist überall, vielleicht sogar in den Gedanken...“, erklärt Winston Smith sein Vorhaben zu Beginn des Theaterstücks „neunzehnvierundachtzig“ des Trias Theaters Ruhr und wie recht er damit hat, erfährt der Zuschauer im weiteren Verlauf. Als George Orwell 1948 seinen Roman „1984“ schrieb, lag dieses Jahr noch weit in der Zukunft, inzwischen gehört es für uns zur Vergangenheit, und die Szenarien,...

  • Gelsenkirchen
  • 06.11.19
Kultur
„Der Weibsteufel“ ist eine Dreiecksgeschichte, die für reichlich Spannung und erotisches Knistern auf der Bühne sorgt.

Drama von Karl Schönherr
„Der Weibsteufel“

Karl Schönherrs Drama „Der Weibsteufel“ wurde am 6. April 1915 in Wien uraufgeführt und ist ein rabiates Stück Volkstheater. Das "theater glassbooth" verlegt den „Alpenkrimi“ ins Ruhrgebiet zur Zeit nach dem ersten Weltkrieg und zeigt ihn am Donnerstag, 9. Mai, um 20 Uhr in der Schauburg, Horster Straße 6. Archaisch in seiner Struktur, aber zugleich von einem sehr feinen Gespür für Psychologie ist „Der Weibsteufel“ eine schwarze, erotisch-prickelnde Emanzipations-Geschichte, klassisches Drama...

  • Gelsenkirchen
  • 07.05.19
Kultur
Das vermeintliche Soap-Sternchen und der seriöse Politik-Journalist begegnen sich auf der Bühne quasi in einem Boxring, denn ihr Dialog wird zu einem regelrechten Schlagabtausch zwischen zwei starken Charakteren.Foto: Gerd Kaemper

Das Trias Theater zeigt "Das Interview"

Zwei Regisseure für ein Zwei-Personen-Stück? Hört sich seltsam an, ist es aber nicht. Vielmehr ist es aus Sicht aller Beteiligten eine Bereicherung. Von dem, was dabei herauskommt, können sich die Besucher am Samstag, 15. September, um 20 Uhr bei der Premiere im Kulturraum „die flora“, Florastraße 26, selbst ein Bild machen. Das Stück dauert etwa 80 Minuten und wird ohne Pause durchgespielt. Und eins kann man jetzt schon sagen: Der Abend wird nicht langweilig! Gespielt wird „Das Interview -...

  • Gelsenkirchen
  • 29.08.18
  • 1
Kultur
Merlin Dembowski stellt mit seinem Spiel die Entwicklung des untalentierten Studenten zum Diktator Adolf Hitler dar. Foto: Trias Theater Ruhr/Ralf Nattermann

Taboris „Mein Kampf”

Das Leben Adolf Hitlers gibt wahrlich keinen Anlass zu Lachern, ebenso wenig wie sein „Mein Kampf“. Doch der inoffizielle Theaterkönig George Tabori schafft es mit seinem Theaterstück „Mein Kampf“ dem Grauen, Rassismus und Massenmord einen schwarzen Humor und eine absurde Komik entgegen zu setzen. Er macht Hitler und sein Buch zur Farce. Das Trias Theater Ruhr spielt in der "flora" und anderswo Das Trias Theater Ruhr stellt sich unter der Regie von Tatjana Sarazhynska der Herausforderung und...

  • Gelsenkirchen
  • 08.11.17
  • 1
Kultur
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Im Spiegelkabinett Das Theater glassbooth experimentiert mit „Sechs Gramm Caratillo“.

Eine winzige Bühne. Darauf: Ein Tisch, ein Stuhl, eine Lampe, eine kleine Leinwand. Davor: Knapp 50 Zuschauer. Für mehr Schaulustige soll kein Platz sein. Das Licht ist gedämpft. Ein Kameramann (Timo Knop) stellt sich an den Bühnenrand, um das Publikum durch sein Objektiv dabei zu beobachten, wie es reagiert, wenn die namenlose Protagonistin (Nora Bauckhorn) die Bühne betritt und ihre ersten Worte direkt an die Menge richtet: „Dies ist kein normaler Theaterabend.“ Sie wird Recht behalten, denn...

  • Gelsenkirchen
  • 15.05.15
  • 1
Kultur
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CONTAINER LOVE Eine Inszenierung des Theater glassbooth In Koproduktion mit dem Theater im Depot, Dortmund

Aufführung am 14.09.14 in der Zeche Carl Essen „Schwarz ist alles was ich seh“ hört man an einer Stelle des Stücks eine Schauspielerin sagen. Schwarz ist auch zunächst alles, was der Zuschauer sehen kann, denn beim Eintreten erblickt man auf der Bühne mit schwarzem Stoff verspannte und ein ästhetisch reduziertes und minimalistisches Bühnenbild. Eine praktische Bedingtheit? Wir befinden uns ja in der freien Theaterszene, die mit Geld in der Regel nicht überschüttet wird. Was sich dann jedoch in...

  • Essen-Nord
  • 20.09.14
Kultur
Sie blicken über den Tellerrand hinaus, die Galeristen Jesse Krauß, Ulrich Penquitt und Michael Walter mit dem aktuellen Künstler Jens Dornheim. Foto: Gerd Kaemper
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„Kosten werden gescheut - aber Mühen nicht!“

Es war schon eine zukunftsweisende Idee, die Ulrich Penquitt im Jahr 2011 dazu brachte, das Festival „Hinterm Tellerrand...“ auf den Weg zu bringen. Denn es sollte dazu dienen, dass die Kunst- und Kulturschaffenenden der unterschiedlichsten Genres sich gemeinsam in einem Festival präsentieren und sich wie sonst üblich „nur in ihrem eigenen Saft schmoren“, wie es so schön heißt. Das Festival sorgte nicht nur für Spaß bei den Machern und den Zuschauern, es sorgte auch für neue Netzwerke zwischen...

  • Gelsenkirchen
  • 30.08.14
Kultur
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„Das Produkt“ von Mark Ravenhill

Eine Inszenierung des Theater glassbooth In Koproduktion mit dem Theater im Depot, Dortmund Inhalt: Um seine Wunschbesetzung für sein neuestes Filmprojekt zu gewinnen, erzählt der Produzent James der Schauspielerin Olivia den Plot des Drehbuches: Die Geschäftsfrau Amy, deren Freund beim Anschlag auf das World Trade Center starb, verliebt sich auf einer ihrer Flugreisen in den attraktiven Terroristen Mohammed. Er löst ihre Orgasmusblockade und zieht in ihr Penthouse ein, das damit zur...

  • Dortmund-City
  • 19.06.13
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