Umweltskandal

Beiträge zum Thema Umweltskandal

Politik

Einladung zum Grünen Salon mit Norwich Rüße (MdL, Sprecher für Landwirtschaft, Natur-, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz)

THEMA: Verbrennung von als Petrolkoks deklarierten Raffinerierückständen Am Sonntag, 01. März 2020, von 15.00 bis 17.00 Uhr, Münsterstr. 78b Durch Berichte der Landesregierung im Zusammenhang mit einem Umweltskandal in Gelsenkirchen wurde bekannt, dass jahrzehntelang in Lünen überhaupt kein Petrolkoks verfeuert wurde, sondern über 65.000 t krebserregender Sondermüll, der fälschlicherweise als Petrolkoks deklariert wurde, um ihn so als Ersatzbrennstoff zu vermarkten. Diese Verbrennung in Kraft-...

  • 21.02.20
Politik
Gemeinsam besuchten die Mitglieder des Umwelt- sowie Wirtschaftsförderungs- und Grundstücksausschusses der Stadt Gladbeck jetzt die in die Kritik geratene Firma MINERALplus GmbH an der Stollenstraße. | Foto: Stadt Gladbeck

Wiederholte Überprüfungen durch die Behörden blieben ohne Beanstandungen
Gladbecker Politiker besuchten MINERALplus

In Rahmen einer gemeinsamen Betriebsbesichtigung informierten sich die Mitglieder des Umwelt- sowie Wirtschaftsförderungs- und Grundstücksausschusses jetzt über die Betriebsabläufe und Sicherheitsvorkehrungen bei der Firma MINERALplus GmbH an der Stollenstraße zwischen Schultendorf und Rentfort. Anlass war die in den letzten Monaten wiederholt öffentliche Berichterstattung über das Unternehmen, die zu Spekulationen und Verunsicherungen in der unmittelbaren Nachbarschaft geführt hatten. Bei der...

  • Gladbeck
  • 04.02.20
  • 1
Politik

Fehlende Transparenz bei der Aufklärung des Umweltskandals
Antwort der GRÜNEN Kreistagsfraktion an Landrat Dr. Müller

Die Bitte des Landrats an die Bürgerinnen und Bürger um Vertrauen in Verwaltungshandeln ist nachvollziehbar. Seine Behauptung, die Kreisverwaltung bemühe sich um Transparenz bei der Aufklärung des Umweltskandals dagegen ist unwahr! Die Kreisverwaltung war seit Ende 2014 über die Vorgänge im Mühlenberg informiert. Angaben der Kreisverwaltung zufolge hatte die Staatsanwaltschaft Bochum darum gebeten, keine Informationen weiterzugeben, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Die Information der...

  • Wesel
  • 20.01.20
Politik

Ermittlungen im Disziplinarverfahren gegen Mitarbeiter
Grüne Fraktion: Regierungspräsidentin erteilt dem Kreis Wesel den zweiten Persilschein

Fast reflexartig wurde von der Regierungspräsidentin die Bitte der GRÜNEN Kreistagsfraktion, die Ermittlungen im Disziplinarverfahren gegen einen Mitarbeiter der Kreisverwaltung zu übernehmen, zurückgewiesen. Ebenso wie in der Antwort auf die Fachaufsichtsbeschwerde vom 04.05.2018 vom GRÜNEN Ortsverband Schermbeck und der BUND Kreisgruppe Wesel sei nach Ansicht der Regierungspräsidentin auch diesmal das Vorgehen des Kreises nicht zu beanstanden. Warum die Regierungspräsidentin wieder so agiert,...

  • Wesel
  • 14.01.20
Politik
Foto: Pixabay

Umweltskandal um so genannte "Petrolkoks"
Wer im Glashaus sitzt...

Ein Kommentar Das ist schon ein Hammer: Über Jahre hinweg wurden in Kohlekraftwerken und Kokereien so genannte "Petrolkoks" verfeuert. Mittlerweile wird das Material aufgrund seiner Schwermetallbelastung als "gefährlicher Abfall" eingestuft. Der Gladbecker Michael Hübner ist einer von zwei SPD-Landtagsabgeordneten, die den Umweltskandal ans Licht brachten. In Gladbeck wurden die "Petrolkoks" nicht verbrannt, gibt es vor Ort doch weder Kraftwerke oder Kokereien. Sehr wohl aber in den...

  • Gladbeck
  • 11.01.20
  • 4
  • 2
Politik
2 Bilder

Brief an Regierungspräsidentin Radermacher
Umweltskandal in Schermbeck: Vertrauen in den Aufklärungswillen der Kreisverwaltung verloren

Ulrike Trick , stellvertretende Vorsitzende der GRÜNEN Kreistagsfraktion, erkärt zur Aufarbeitung des Umweltskandals in Schermbeck: "Der Kreis Wesel geht seit vielen Jahren viel zu nachlässig mit der Hünxer Firma Nottenkämper um. Das Vorgehen von Landrat Dr. Ansgar Müller rund um die Aufklärung der Korruptionsvorwürfe gegen einen Mitarbeiter seines Hauses ist nicht geeignet, den Fall zweifelsfrei aufzuklären. Das Vertrauen in den Aufklärungswillen der Kreisverwaltung ist verloren.“ Hubert Kück,...

  • Wesel
  • 10.01.20
Politik

Skandal um Verbrennung von giftigen Raffinerie-Rückständen - auch Essen und Gelsenkirchen betroffen
Tierschutzpartei: Kommunaler Energiekonzern STEAG brachte giftigen Abfall in die eigenen Kommunen

Das neue Jahr ist noch nicht alt, da rollt bereits der erste Giftmüll-Skandal an. In diesem Fall geht es um die Verbrennung von hochgiftigen Raffinerie-Abfällen der Firma Shell, die jahrelang unter dem unverfänglichen Tarnnamen 'Petrolkoks' u.a. in Kohlekraftwerken und anderen industriellen Verbrennungsanlagen 'entsorgt' worden sind. Eine signifikante Rolle spielt dabei ausgerechnet der kommunale Energiekonzern STEAG. Tarnname zur Erleichterung des Verkaufs von hochgefährlichem Abfall "Wie sich...

  • Essen
  • 06.01.20
  • 1
Politik
Ein Teil der Ölpellets aus der BR Raffinerie wird seit Jahren im Kraftwerk Scholven verbrannt. Nun gibt es aber heftige Bedenken betreffs der Umweltverträglichkeit dieser Verbrennung. | Foto: Kariger/STADTSPIEGEL Gladbeck

NRW-Umweltministerium sichert Überprüfung der Vorwürfe zu
Ölpellets: Neuer Bericht soll nun endlich Klarheit schaffen

Gladbeck/Gelsenkirchen. Auch im Gladbecker Rathaus blickt man dem angekündigten Bericht des NRW-Umweltministeriums zur Verbrennung von Ölpellets im Kraftwerk Scholven mit Spannung entgegen. Denn in dem Schriftstück sollen endlich offene Fragen zur Rechtmäßigkeit beantwortet werden. Den Stein ins Rollen gebracht hatte im Spätsommer ein Beitrag des TV-Magazins "Monitor". Es folgten weitere Berichte anderer Medien, TV-Sender, Zeitungen, Magazine und Radiostationen, in denen dann ebenfalls durchweg...

  • Gladbeck
  • 31.01.19
  • 1
Politik
Zeigt sich angesichts der Urteilsbegründung des Landgerichtes Bochum in Sachen Ölpellets "äußerst beunruhigt": Bürgermeister Ulrich Roland. | Foto: Archiv

Bürgermeister Roland ist "äußerst beunruhigt"
Ölpellets-Urteil sorgt für neuerliche Ängste

Gladbeck. Ein schon am 2. Oktober 2018 gefälltes Urteil des Landgerichtes Bochum, dessen Begründung aber erst vor wenigen Tagen offiziell veröffentlicht wurde, sorgt auch bei Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland für Unruhe. Die Richter verurteilten den Angeklagten wegen unsachgemäßer Entsorgung von sogenannten Ölpellets zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten. „Die Aussagen des Landgerichts zu den Ölpellets führen zwangsläufig zu Fragen“, so Bürgermeister Ulrich Roland. „Schon die...

  • Gladbeck
  • 17.01.19
Politik
"Aufklärung" und "Transparenz" fordern die Gladbecker SPD und GRÜNEN betreffs der Diskussionen um das Thema "Verbrennung von Ölpellets" und haben daher für die Sitzung des Stadtrates am 6. Dezember einen Dringlichkeitsantrag gestellt. | Foto: Foto: Pixabay

Dringlichkeitsantrag in Sachen "Verbrennung von Ölpellets"
SPD und GRÜNE machen Druck und fordern umgehend Auskünfte

Gladbeck. Die Gladbecker SPD und GRÜNEN macht Druck: Im Rathaus am Willy-Brandt-Platz ging ein Dringlichkeitsantrag für die Sitzung des Stadtrates am 6. Dezember ein. Und in dem Schreiben fordern die beiden Fraktionsvorsitzenden Michael Hübner (SPD) sowie Simone Steffens (GRÜNE) Bürgermeister Ulrich Roland auf, für besagte Ratssitzung Vertreter von BP, Uniper und der Bezirksregierung Münster einzuladen, damit diese zu den in jüngster Zeit laut gewordenen Vorwürfe zum Thema "Verbrennung von...

  • Gladbeck
  • 04.12.18
  • 1
Politik
Foto: Foto: Pixabay

Aufklärungsbedarf in Sachen "Ölpellets" auch in Gladbeck
Für mehr Transparenz!

Die möglicherweise gesundheits- und umweltschädliche Verbrennung so genannter Ölpellets im Kraftwerk Scholven nahe der Gladbecker Stadtgrenze beschäftigt inzwischen auch die Gladbecker Politik. So fand sich das Thema auch auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Gladbecker Umweltausschusses wieder. Doch weder der Kraftwerksbetreiber noch die Münsteraner Bezirksregierung als Genehmigungsbehörde nutzten die Gelegenheit, um vor Ort Informationen zu den erhobenen Vorwürfen zu geben. Michael...

  • Gladbeck
  • 27.11.18
  • 3
Politik
Das Verwaltungsgebäude von Envio am 27.07.2010. | Foto: Copyright Frank Lindert

Sanierung der Freiflächen bei Envio im Hafen

Auf dem ehemaligen Envio-Grundstück im Hafen stehen in diesem Jahr die nächsten Sanierungsschritte an. Die Bezirksregierung beabsichtigt, im zweiten Quartal mit dem letzten Schritt der Sanierung des Geländes zu beginnen: Abriss der Hallen 1 und 2 sowie Sanierung der befestigten Freiflächen. Zuvor erfolgt im Bereich unversiegelter Freiflächen ein geringer Bodenaustausch. Bereits 2010 hat erst die Envio Recycling GmbH und nach Insolvenz des Unternehmens die Stadt als Sofortmaßnahme die...

  • Dortmund-City
  • 08.02.18
Politik
Gutachter Ulrich Lieser, Pia Nottenkämper und Thomas Eckerth (Geschäftsführung Nottenkämper; von links) haben den Umweltskandal aus ihrer Sicht erläutert.
2 Bilder

Firma Nottenkämper sieht sich als Opfer des Umweltskandals

Schermbeck. Mit einem Bürgerforum und einem vorherigen Pressegespräch hat sich die Firma Nottenkämper erstmals an die Öffentlichkeit gewandt. „Viele Darstellungen waren verkürzt und definitiv falsch“, sagte Pia Nottenkämper, geschäftsführende Gesellschafterin. In Absprache mit den Anwälten und der Staatsanwaltschaft Bochum sei jetzt der frühestmögliche Termin, um zu informieren. Worum geht es? Vier Angeklagte müssen sich vor dem Landgericht Bochum auch wegen Umweltstraftaten verantworten. Sie...

  • Schermbeck
  • 17.11.17
Politik

Envio-Sanierung verzögert sich

Die Bezirksregierung in Arnsberg hat jetzt gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtes in Gelsenkirchen Beschwere eingelegt. Durch den Richterspruch würde sich die Sanierung des Envio-Geländes um einige Monate verzögern. Bevor der Auftrag zur Sanierung erteilt werden kann, müssen jetzt die entsprechenden Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichtes Münster abgewartet werden. Die Firma ABB, ehemaliger Nutzer und Pächter des Envio-Geländes, und die Stadt hatten Ende 2014 die zuvor erfolgten...

  • Dortmund-City
  • 07.01.15
Politik
"Was habt Ihr mit diesem Bericht gemacht? Abgeheftet und weggesehen?", fragte der Utz Kowalewski (DIE LINKE) im Umweltausschuss der Stadt Dortmund. | Foto: DIE LINKE

"Envio-Skandal ist auch ein Skandal der Bundesregierung" - Linke mit neuen Erkenntnissen im Umweltausschuss

"Was habt Ihr mit diesem Bericht gemacht? Abgeheftet und weggesehen?" Diese Frage von Utz Kowalewski, Sprecher der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN, ging am Mittwoch im Umweltausschuss an die Wirtschaftsförderung. Denn Kowalewski thematisierte noch einmal den PCB-Skandal, mit dem die im Dortmunder Hafen ansässige Firma Envio seit 2009 bundesweit in die Schlagzeilen geraten war. Wirtschaftsförderung und Bezirksregierung Arnsberg haben den Linken dazu mittlerweile einen langen Fragenkatalog...

  • Dortmund-City
  • 09.12.14
Ratgeber
Foto: wikimedia, gemeinfrei

Muß es erst TOTE geben ?

Als ich mir am 7.Juli abends eine Dokumentation in der ARD angeschaut habe, bin ich aus allen Wolken gefallen. Daß es Probleme mit der Atemluft in Flugzeugen durch Ansaugen von Öldünsten gibt, hatte ich schon gelesen und gehört - auch selbst des öfteren mal geringfügig gerochen. Daß dieses Problem aber tatsächlich solche Ausmaße annimmt, wie in der Doku beschrieben hatte ich nicht erwartet. Und das alle Hersteller, Luftfahrtunternehmen und auch Politiker entweder bei Meldungen tricksen, das...

  • Goch
  • 08.07.14
  • 28
  • 2
Politik

PFT-Umweltskandal: Prozess eingestellt - Ende gut, alles gut?

Hatten Sie es auch schon aus dem Gedächtnis vebannt? Vor sechs Jahren sorgte die PFT-Verseuchung in Ruhr und Möhne für einen der größten Umweltskandale in NRW, durch Düngemittel aus Klärschlämmen war der „wahrscheinlich krebserregende“ Stoff in Äcker und Weiden gelangt. Heute ging der Prozess zu Ende - und nur deshalb dringt das Thema wohl wieder ins öffentliche Bewusstsein. Kein Wunder, reiht sich doch ein Skandal an den anderen. Ob Gammelfleisch, Dioxin in Eiern oder Pferdefleisch in der...

  • Sundern (Sauerland)
  • 11.04.13
Politik
Ingo Boxhammer, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Kreis Recklinghausen

Gewerbepark Heinrich Hertz Str. in Gladbeck-Rentfort: Wird das Feuchtbiotop zur Mülldeponie?

Seit Monaten verfolgt die Gladbecker LINKE die Spur eines Umweltskandals im Gewerbepark Heinrich- Hertz- Straße in Gladbeck-Rentfort. Es wurde erlaubt, das Gelände ( ein ehemaliges Feuchtbiotop) mit einer ca. 2 Meter dicken Schicht Boden abzudecken. Aber statt Boden wurde ein undefinierbarer Abfall abgekippt und der war auch noch schadstoffbelastet. Man sollte meinen, das Zeug müsste vom Verursacher umgehend wieder abgeholt werden, doch anscheinend soll es liegen bleiben. Deshalb hat nun der...

  • Gladbeck
  • 26.01.13
  • 2
Politik
In die altehrwürdige Kommende, heute erzbischöfliches Sozialinstitut, in Brackel wird zum Forum über die Kosten von Umweltschäden eingeladen.

Wer trägt die Kosten für Umweltschäden? // Kommende-Forum am 20. September

„Wem gehört die Atmosphäre? Externe Kosten und unternehmerische Verantwortung“ lautet das Thema beim nächsten Kommende-Forum „Wirtschaft - Gesellschaft – Politik“ am Donnerstag, 20. September, um 18 Uhr im erzbischöflichen Sozialinstitut am Brackeler Hellweg 144. Wer trägt die Kosten für Umweltschäden? Umweltkatastrophen im Großen wie die in Folge des Bohrlecks im Golf von Mexiko oder der Giftskandal um das Dortmunder Unternehmen Envio offenbaren, dass Unternehmen oft nicht die Kosten tragen,...

  • Dortmund-Ost
  • 12.09.12
Politik

Linke wollen Informationen zu Umweltskandal in Eving

6. August 2012, Bericht von Utz Kowalewski, Die Linke - Ist Quecksilber aus Energiesparlampen im Boden oder sogar bis ins Grundwasser gelangt ? DIE LINKE sieht aufgrund der Auflösung des Rates und seiner Ausschüsse ein öffentliches Informationsdefizit in Bezug auf den Evinger Giftmüllskandal. „Normalerweise würde das Umweltamt den Umweltausschuss über den Sachstand im Detail informieren. Den gibt es aber derzeit nicht mehr“, so der Umweltexperte und ehemalige Fraktionssprecher der Linken Utz...

  • Dortmund-Ost
  • 06.08.12
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.