Vernichtungslager

Beiträge zum Thema Vernichtungslager

Kultur
Das Foto zeigt Christine Lehmann (*1920 Duisburg) und ihre zwei Söhne Egon (*1939) und Robert (*1942). Sie wurden 1944 in Auschwitz ermordet.
Foto: Privatbesitz Mario Reinhardt

Bewegende Ausstellung in der Salvatorkirche
„Verfolgung der Duisburger Sinti in der NS-Zeit“

Ab dem 28. Januar ist unter der Überschrift „Die Verfolgung der Duisburger Sinti in der NS-Zeit“ in der Duisburger Salvatorkirche eine Ausstellung über die Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit der Roma und Sinti im Nationalsozialismus - bis hin zu ihrer systematischen Vernichtung im besetzten Europa – zu sehen.  Eröffnet wird die Ausstellung im Rahmen eines Gottesdienstes am 28. Januar 2024 um 16 Uhr anlässlich des „Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, zu dem die...

  • Duisburg
  • 26.01.24
  • 1
Politik

Zum 9. November 1938
Nie wieder! Wehren wir uns gegen Vergessen oder Verharmlosen

„Auch in diesem Jahr muss an den 9. November 1938 erinnert werden“, mahnt Torsten Lemmer, Ratsherr und Geschäftsführer der Ratsgruppe Tierschutz / FREIE WÄHLER. „In den Tagen vor und nach dem 9. November wurden Geschäfte und Einrichtungen von Nachbarn mit jüdischem Glauben demoliert, Synagogen in Brand gesteckt. Hunderte von Juden werden innerhalb weniger Tage ermordet. Diese Novemberprogrome markierten nach rund fünfeinhalbjähriger Naziherrschaft den Übergang von der sozialen Ausgrenzung und...

  • Düsseldorf
  • 09.11.22
Politik

Tierschutz FREIE WÄHLER Düsseldorf gedenken den Opfern des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die im Vernichtungslager Auschwitz Gefangenen. Ratsherr Torsten Lemmer, Geschäftsführer der Ratsgruppe Tierschutz / FREIE WÄHLER: „Dieser Tag jährt sich heute zum 76. Mal. Insbesondere heute, am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialsmus, gedenken wir den Menschen jüdischen Glaubens, aber auch Sinti, Roma, Zeugen Jehovas, Slawen, Zwangsarbeitern, Homosexuellen, politischen Gefangenen, Kranken, Behinderten und anderen, die Opfer dieses...

  • Düsseldorf
  • 27.01.21
Reisen + Entdecken
Beim Besuch des ehemaligen deutschen Vernichtungslagers im polnischen Auschwitz zeigten sich die Jugendlichen aus Gladbeck erschüttert von der dort dokumentierten Grausamkeit des Menschheitsverbrechens Holocaust. Foto: Liebich
2 Bilder

Jugendliche aus Gladbeck zu Besuch in Auschwitz
Erschütternde Vergangenheit

Als Ersatz für eine der Corona-Pandemie zum Opfer gefallenen Israelreise hat Reiseleiter Georg Liebich-Eiserle kurzfristig eine Gedenkstättenfahrt für Jugendliche aus Gladbeck nach Auschwitz organisiert. Die Fahrt fand statt, mußte aber jedoch wegen der Reisewarnung um einen Tag verkürzt werden. Seit Jahren organisiert Liebich-Eiserle solche Fahrten ehrenamtlich für die Arbeiterwohlfahrt UB-Münsterland Recklinghausen. Bei einem Vortreffen im Ida und Max Kaufmann-Haus an der Horster Straße...

  • Gladbeck
  • 27.10.20
Überregionales
3 Bilder

Auschwitz darf nie wieder sein: Schüler des JSG besuchen das Konzentrationslager

Nachhaltig beeindruckt kehrten die Mitglieder des Projektkurses Sozialwissenschaften und des Geschichts-Leistungskurses der 12. Jahrgangsstufe des JSG von einer Studienfahrt nach Oświęcim (Auschwitz) zurück. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Julia Abel und Thomas Reising. Im Rahmen dieses Besuches besichtigten die Schülerinnen und Schüler Teile des Konzentrationslagers Auschwitz, trafen Zeitzeugen und besuchten Museen sowie Begegnungsstätten. Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch...

  • Neukirchen-Vluyn
  • 17.01.18
  • 1
Politik
7 Bilder

„Handlanger. Im staatlichen Auftrag.“ Veranstaltung im Marler Rathaus

Unter der Überschrift „Handlanger. Im staatlichen Auftrag.“ war die deutsche Polizei im NS-Regime, das zentrale Thema, als die Stadt Marl am Auschwitz-Gedenktag 2017 an die Opfer des Nationalsozialismus erinnerte. Neben der Gestapo waren im Nationalsozialismus auch andere Sparten der deutschen Polizei am Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung und an der Verfolgung von Menschen jüdischen Glaubens beteiligt. Polizei als Verfolgungsinstanz im Nationalsozialismus Im Mittelpunkt des Gastvortrags...

  • Marl
  • 31.01.17
Politik
Blick von der Zugrampe innen auf die Haupt­ein­fahrt des KZ Auschwitz-Birkenau, 27. Januar 1945 | Foto: Bundesarchiv, B 285 Bild-04413 / Stanislaw Mucha / CC-BY-SA 3.0
4 Bilder

Zum Holocaust-Gedenktag in Marl , Gedenken als Mahnung

Der 27. Januar ist ein Tag des stillen Gedenkens. Es ist ein Tag, der an den grausamen Massenmord an sechs Millionen Juden erinnert. Es ist ein Tag, der uns ermahnt, dass solch ein menschenverachtendes Verbrechen niemals in Vergessenheit geraten darf. Auch die derzeitige gesellschaftlichen Debatte führt uns deutlich vor Augen, wie wichtig es ist, sich gegen rassistische und menschenfeindliche Parolen zu stellen und sich dieses Menschheitsverbrechens aktiv zu erinnern. Es ist auch der Tag der...

  • Marl
  • 27.01.17
Kultur

Ein Kranz zum Gedenken

Immer am 27. Januar zum Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Ausschwitz-Birkenau und zur Erinnerung an die Pogrome der NS-Zeit am 9. November, lädt die Stadt Mülheim zu einer Gedenkveranstaltung ein. Daran beteiligen sich regelmäßig auch die beiden Kirchen der Stadt. Das Katholische Stadtdekanat und der Evangelische Kirchenkreis haben beschlossen, in ökumenischer Gemeinschaft einen eigenen Kranz bei beiden Veranstaltungen niederzulegen. Superintendent Helmut Hitzbleck: „Gerade in...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 22.01.16
Politik
Diese Ausnahme stammt aus dem Jahr 2002. | Foto: Dnalor_01, Quelle (Wikimedia Commons), Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
3 Bilder

Die Gleise von Auschwitz / Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Zeit (Gedanken zum 9. November)

Wo die Einen sich auf den Start in die Karnevals-Session freuen und die Anderen dem Sankt Martinszug entgegenfiebern, da erinnern sich andere an eine schreckliche Zeit vor 70 Jahren. Der 9. November bleibt aufgrund der ungfassbaren Verbrechen der Nazi-Diktatur ein markantes Datum in der deutschen Geschichte. Auch für Gerhard Teborg aus Brünen, der uns schreibt ... Rückblick Ich zähle das Jahr 1994. Ich – Jahrgang 1938 – bin seit 1959 im Rohstoffhandel tätig. Rohstoffe aufzukaufen und unserer...

  • Hamminkeln
  • 09.11.15
Überregionales
Eine bewegende geschichtsstunde im Kolleg: Vera Dotan berichtet, wie sie den Holocaust überlebte. | Foto: Westfalenkolleg

Zeitzeugin: Mein Lebensziel ist das Erzählen

"Erinnern gegen das Vergessen" ist ihr Motto. Holocaust-Überlebende Vera Dotan kam als Podiumsgast ins Westfalen-Kolleg. Angesichts der Tatsache, dass es immer noch Menschen gibt, die den Holocaust leugnen, ist Vera Dotans Lebensziel heute das Erzählen über die Zeit des Holocausts. Sie besuchte das Westfalen-Kolleg und berichtete den rund 250 Studierenden aus ihrem Leben. "Es ist Aneinanderreihung von Wundern, dass ich heute hier bin und lebe", beginnt Frau Dotan ihre Schilderungen. Im Alter...

  • Dortmund-City
  • 12.11.12
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