Unna wurde in die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne Nordrhein-Westfalen aufgenommen

Mit einer persönlichen Gratulation informierte die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Ina Scharrenbach die Stadt Unna über die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne Nordrhein-Westfalen. Damit war der Antrag der Stadt aus April dieses Jahres erfolgreich.

Die Arbeitsgemeinschaft hat den Erhalt und die Bewahrung des städtebaulichen Erbes in den Altstädten zum Ziel. Aufgrund der besonderen Voraussetzungen an eine Mitgliedschaft ist die Anzahl der Mitglieder begrenzt. Über eine Aufnahme entscheidet immer eine Auswahl- und Bewertungskommission in Zusammenarbeit mit dem Landesbauministerium. Dieses Fachgremium hat sich nunmehr einstimmig für die Aufnahme der Stadt Unna ausgesprochen.

Es würdigte in seiner Begründung, dass die Stadt Unna nach ihrer zunächst erfolglosen Bewerbung im Jahre 2008 konsequent an der für richtig erkannten Notwendigkeit der Stadterneuerung im Konsens zwischen Verwaltung, Politik, Handel und Bürgerschaft durch den Einsatz verschiedener formeller und informeller Instrumente weitergearbeitet hat.
Bürgermeister Werner Kolter freute sich über die Entscheidung: "Damit wird das Engagement vieler Akteure für die Innenstadt und unsere gemeinsamen Bemühungen um den Erhalt und die Weiterentwicklung des historischen Stadtkerns ausgezeichnet."

Aktuell sind 56 Kommunen mit historischen Stadt- oder Ortskernen Mitglied. Mit der Aufnahme steht Unna jetzt in einer Reihe mit Städten wie Soest, Detmold, Lemgo und Monschau.

Geschlossenheit des Stadtbilds

Vor der Entscheidung hatte sich im Oktober die durch das Ministerium einberufene Fachkommission vor Ort ein Bild von Unnas Innenstadt gemacht. Dabei stellte die Kommission fest, dass der Stadtgrundriss vor allem durch die Reste der Stadtmauer und das vorhandene bzw. wiederhergestellte Straßen- und Wegesystem gekennzeichnet ist. Trotz vorhandener Baulücken und heterogener Bebauung aus unterschiedlichen Bauepochen werde eine Geschlossenheit des Stadtbilds vermittelt. Dabei fand u.a. die besondere Handhabung bei der Gestaltung von Werbeanlagen und die erfolgreiche Fassadengestaltung besondere Beachtung.

Der Technische Beigeordnete Ralf Kampmann betonte: "Die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft ist nicht nur eine Würdigung unserer Arbeit in den letzten Jahren, sondern insbesondere eine Verpflichtung, unseren hohen Standard auch in der Zukunft zu halten. Das gilt gerade im Bereich der Gestaltung und der Bauberatungen."

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