Westfriedhof und Platz der Kulturen in neuem Licht

Regina Ranft (r.), Geschäftsführerin vom Kultur- und Kommunikationszentrum Lindenbrauerei, Horst Bresan (l.), Geschäftsführer vom Stadtmarketing Unna, und „Illuminator“ Wolfgang Flammersfeld (Mitte) freuen sich auf die Premiere der  „Stadtlichter“. | Foto: Foto: p:e:w
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  • Regina Ranft (r.), Geschäftsführerin vom Kultur- und Kommunikationszentrum Lindenbrauerei, Horst Bresan (l.), Geschäftsführer vom Stadtmarketing Unna, und „Illuminator“ Wolfgang Flammersfeld (Mitte) freuen sich auf die Premiere der „Stadtlichter“.
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Unna. Wolfgang Flammersfeld und Reinhard Hartleif rücken vom 9. bis 25. September „ihr“ Unna ins Rampenlicht. Seit Jahren illuminieren sie mit ihrer Agentur, der F&H Event Company, Schauplätze in ganz Nordrhein-Westfalen – vom Westfalenpark in Dortmund bis zum Potts Freizeitpark in Minden. Jetzt geben sie ihr erstes großes Heimspiel. Ihre Kulissen: der Platz der Kulturen, einzelne Objekte in der Fußgängerzone sowie der gesamte Westfriedhof. Ihre Requisiten: Projektoren, Lampen, Lichtleitfaser und LED-Leuchten.
Einen kleinen Vorgeschmack auf die „Stadtlichter“ gab es bereits Ende Juli beim Unnaer „Sommerleuchten“. „Natürlich ist es etwas Besonderes, sein ‚Zuhause‘ zu illuminieren“, sind sich die beiden Unnaer Agenturchefs Wolfgang Flammersfeld und Reinhard Hartleif einig. Sie haben in ganz NRW „leuchtende Vorbilder“ geschaffen – mit dem Winterleuchten in Dortmund, dem Herbstleuchten im Hammer Maxipark, den Höhlenlichtern in Iserlohn, dem Parkleuchten in der Gruga Essen, den Lichterspielen in Hohenlimburg und dem Lichtzauber in Arnsberg. Jetzt setzen sie auch Unna zwei Wochen lang mit Tausenden von Lampen und Leuchten in Szene. Der Westfriedhof sowie der benachbarte Platz der Kulturen werden täglich mit Einbruch der Dunkelheit (Einlass ab 19 Uhr) zur Lichtoase der Innenstadt. Auch das Zentrum für Internationale Lichtkunst wird in die Open-Air-Lichtkulisse integriert und präsentiert sich mit einem eigenen Infostand. Flammersfeld freut sich, eine Brücke zum Zentrum für Lichtkunst zu schlagen. Er selbst möchte in guter Nachbarschaft zu Turell und Co. Akzente setzen und beschränkt sich auf eine Schwarz-Weiß-Illumination. „Damit soll die Konzentration auf das Wesentliche erfolgen“, sagt Flammersfeld. Als Projektionsflächen für das schwarz-weiße Lichtschauspiel dienen auch die Fassaden des zib und der Werkstatt Unna.
Den Westfriedhof inszeniert Wolfgang Flammersfeld mit leuchtenden Bäumen, blaugestreiften Sträuchern und Nebelschwaden aus sich drehenden Spiegelkugeln in den Baumwipfeln.
„Da es auf dem Westfriedhof weit und breit keine einzige Laterne gibt, kommen die Lichtinstallationen umso besser zur Geltung“, freuen sich Flammersfeld und Hartleif über die guten Voraussetzungen. Aus der Dunkelheit heraus lassen die Illuminations-Experten Lichtpilze aus dem Boden schießen, Lichtobst auf Bäumen wachsen und zwischen den Sträuchern Spinnennetze aus Lichtleitfaser glitzern. „Die Besucher können in die­se surreale Atmosphäre eintauchen und diesen Teil der Innenstadt einmal von einer ganz anderen Seite kennen lernen“, meint Stadtmarketingchef Horst Bresan.

Regina Ranft (r.), Geschäftsführerin vom Kultur- und Kommunikationszentrum Lindenbrauerei, Horst Bresan (l.), Geschäftsführer vom Stadtmarketing Unna, und „Illuminator“ Wolfgang Flammersfeld (Mitte) freuen sich auf die Premiere der  „Stadtlichter“. | Foto: Foto: p:e:w
Bei der Veranstaltung „Stadtlichter“ wird der Westfriedhof in eine stimmungsvolle Atmosphäre getaucht. | Foto: Foto: Weczera
Autor:

Jörg Stengl aus Unna

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