Gewinner unseres Preisausschreibens um das schönste Haustier steht fest
Mona aus Unna konnte unsere Jury überzeugen

Monas neue Familie von links: Sohn Niclas, Andreas und Sabine Meinhardt und rechts Tochter Sophie - und natürlich Mona in der Mitte.              Foto: Jörg Prochnow
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  • Monas neue Familie von links: Sohn Niclas, Andreas und Sabine Meinhardt und rechts Tochter Sophie - und natürlich Mona in der Mitte. Foto: Jörg Prochnow
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Mona räkelt sich genüsslich auf ihrem Schaffell im Wohnzimmer, der Rummel um ihre Person scheint sie kalt zu lassen. Dabei wurde Mona zum schönsten Haustier gekürt. Und das sehr zum Erstaunen von Sabine Meinhardt aus Unna, die Mona vor einigen Jahren von einer Grosszüchterin aus Paderborn erwarb.

„Als wir Mona zum ersten Mal sahen, waren wir erschrocken über den Zustand der Hündin. Sie war abgemagert, man konnte die Haut unter dem schütteren Fell sehen und das Gesäuge war angeschwollen.“ Nun muss man wissen, dass es sich bei Mona um einen so genannten„Golden-Doodle“ handelt, einer Kreuzung Golden Retriever und Pudel. Kreuzungen verschiedener Rassen sind zurzeit Mode, was sich leider auch auf den Preis für diese Hunde nieder schlägt.

Mona war einige Jahre als Zuchthündin eingesetzt, was man ihr auch ansah. Sabine Meinhardt: „ Ich schätze, sie hat in dieser Zeit bis zu sechs Würfe gehabt.“ Geplant war eigentlich einen Welpen zu kaufen. Auf die Züchterin kamen die Meinhardts durch ein Inserat im Internet.
Sabine Meinhardt erzählt weiter: „ Die Zuchtanlage lag außerhalb in einem Wald, die Zwinger und die Ausläufe waren alle sehr sauber. Dass dort bis zu 80 Hunde verschiedener Rassen gehalten wurde, machte und schon etwas stutzig.“ Als die Familie Mona dann sah, war es um sie geschehen. Man wollte die Hündin unbedingt aus ihrem Dasein als Wurfmaschine erlösen. Eine Nacht wurde dann darüber nachgedacht und dann gemeinsam entschieden. Jetzt ist Mona sieben Jahre alt und man sieht ihr die Vergangenheit nicht mehr an. Ihre Gesundheit hat allerdings durch die jahrelange Zwingerhaltung gelitten, vor kurzem musste sie sich in einer Tierklinik einer Kreuzbandoperation unterziehen.

Wir haben bisher noch keinen Tag mit Mona bereut

Trotz ihrer Ausgeglichenheit hat Mona auch heute noch gelegentlich Schabernack im Sinn.
Das kann es durchaus schon mal vorkommen, dass eine Gardine heruntergerissen wird oder ähnliches. Ihre Besitzer sehen es gelassen, da die ganze Familie das Tier ins Herz geschlossen hat.
Andreas Meinhardt scherzt: „Wenn Mona ihren ehemaligen Kollegen eine Postkarte von hier schicken würde, würden diese staunen.“
Auf die Idee, beim Wettbewerb um das schönste Haustier mitzumachen, kam übrigens Tochter Sophie (24). „Ich dachte, die Katzen gewinnen“, erzählt sie. So war zumindest der Plan, doch es kam anders. Mona konnte die Jury überzeugen. Das Preisgeld in Höhe von 150 Euro möchte die Familie übrigens dem Tierheim in Unna spenden.

Autor:

Jörg Prochnow aus Kamen

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