Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik diskutieren
Arbeitszeiten und die Rhythmen der Stadt

Foto  © Jürgen Thoms - Bürgermeister Werner Kolter,  Vorsitzender des DGB Kreisverbandes Unna Andreas Kramer, Moderatorin Brigitte Schubert,  Bevollmächtigter der IG Metall  Michael Lux und Raumplaner und aktiv beim Verein „Die Urbanisten“ in Dortmund Jan Bunse
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  • Foto © Jürgen Thoms - Bürgermeister Werner Kolter, Vorsitzender des DGB Kreisverbandes Unna Andreas Kramer, Moderatorin Brigitte Schubert, Bevollmächtigter der IG Metall Michael Lux und Raumplaner und aktiv beim Verein „Die Urbanisten“ in Dortmund Jan Bunse
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Raum der Jugendbibliothek im Zentrum für Information und Bildung Lindenplatz 1, 59423 Unna I Freitag, 22. November 2019 I 19:00 Uhr

Auch in diesem Jahr hatte Bürgermeister Werner Kolter wieder zum Dialog in die Volkshochschule eingeladen. In der Reihe „Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik diskutieren über wirtschaftliche Entwicklungslinien in der Region“ ging es dieses Mal um das Thema „Arbeitszeiten und die Rhythmen der Stadt“.

In seinem Begrüßungsvortrag machte der Bürgermeister deutlich, dass die Digitalisierung große Herausforderungen mit sich bringt, aber auch neue flexible Arbeitszeiten ermöglicht, die den Bürger*innen zu Gute kommen sollen. Die Veränderungen von Arbeits-, Betriebs- und Öffnungszeiten haben erhebliche Rückwirkungen auf die Kommunen. Sie verändern unter anderem Verkehrsströme, die Nachfrage nach Energie sowie nach öffentlichen Dienstleistungen. Eine Stadtverwaltung stellt sich darauf ein und dafür ist der Austausch mit den gesellschaftlichen Organisationen und insbesondere den Gewerkschaften wichtig. Auch der Dialog mit jungen Menschen soll in Zukunft vertieft werden.

Die Vertreter der Gewerkschaften
Michael Lux, Bevollmächtigter der IG Metall, und Andreas Kramer, Vorsitzender des DGB Kreisverbandes Unna, gingen in ihren Statements auf die Notwendigkeit von Interessensvertretung ein, damit die Veränderungen in der Arbeitswelt nicht zur Verdichtung von Arbeit auf Kosten der Menschen führen. Zeit ist ein kostbares Gut und Dienstleistungen der Kommune müssen auf die flexibilisierte Arbeitswelt reagieren. Für Gesundheit, Kommunikation und Gemeinschaftsgefühl sind Räume in der Stadt wichtig und Gelegenheiten zu schaffen.

Raumplaner und aktiv beim Verein „Die Urbanisten“ in Dortmund
Jan Bunse, öffnete den Blick auf Arbeitsverhältnisse junger Selbständiger und Start Up Unternehmen,  die sehr individualisiert sind. Zeiten werde flexibel gestalten, aber auch neue Formen des gemeinschaftlichen Arbeitens ausprobiert. In der Kommune gilt es die verschiedenen Lebenswelten der Menschen zusammen zu bringen, durch Projekte z.B. wie gemeinschaftliches Gärtnern oder Kreativprojekte im Stadtteil.

In der regen Diskussion wurde die Vielschichtigkeit des Themas deutlich
Einigkeit bestand darin, dass sich das Zeitgefüge der Stadt auch in Zukunft insbesondere durch die Flexibilisierung von Arbeits- und Betriebszeiten weiter ausdifferenzieren wird und damit die Koordination von Zeiten z.B. beim Öffentlichen Personennahverkehr, der Kinderbetreuung und auch der Bildung  ständig an Bedeutung gewinnt. Für Kommunen zeichnet sich ein neues Politikfeld und die Frage ab: Wie gelingt die Synchronisation urbaner Rhythmen? Darüber soll auch in Zukunft weiter diskutiert werden.

Fotos © Jürgen Thoms - Aus der Serie: Arbeitszeiten und die Rhythmen der Stadt im Dialog mit Bürgermeister Werner Kolter

Autor:

Jürgen Thoms aus Unna

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