Jugend-Landtag 2019 - erneut ein voller Erfolg
Jugend-Landtag: Unnaerin nahm Platz der FDP-Landesabgeordneten ein

FDP-Landesabgeordnete Susanne Schneider mit der 16-jährigen Amelie Hüner, die auf dem diesjährigen Jugend-Landtag ihren Platz einnahm.
  • FDP-Landesabgeordnete Susanne Schneider mit der 16-jährigen Amelie Hüner, die auf dem diesjährigen Jugend-Landtag ihren Platz einnahm.
  • Foto: FDP-Landtagsfraktion NRW
  • hochgeladen von Nina Wille

Die 16-jährige Amelie Hüner aus Unna nahm auf dem diesjährigen Jugend-Landtag NRW, 4. bis 6. Juli, den Platz der FDP-Landesabgeordneten Susanne Schneider ein.

Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren bekamen dort die Möglichkeit, Politik hautnah zu erleben und an drei Tagen die Rolle der Abgeordneten zu übernehmen. So auch Amelie Hüner, die in Unna das Pestalozzi-Gymnasium besucht.
Die Themen, mit denen sich Amelia Hüner und die weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer auseinandersetzten, reichten von der Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer bis hin zu Fridays for Future-Demonstrationen.
Die 199 jungen Abgeordneten stimmten dem Antrag „Einführung einer allgemeinen Impfpflicht als Voraussetzung für einen Kita-Platz“ in geänderter Fassung zu. Darin werden neben der Impfpflicht unter anderem mehr Informationen über die Folgen von Virusinfektionen gefordert. Ebenfalls in geänderter Fassung verabschiedeten sie den Antrag „ÖPNV attraktiver machen“. Ziel des Antrags ist es unter anderem, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und die Infrastruktur zu verbessern.
Für Amelie Hüner war der Jugend-Landtag eine tolle Erfahrung. Sie nahm wie jede(r) echte Abgeordnete an den Fraktions- und Ausschusssitzungen teil, informierte sich bei den echten Experten und stimmte zum Abschluss über die Anträge in der Plenardebatte ab.
„Ich habe Politik ein Stück weit besser verstanden und werde nicht mehr darüber meckern, warum 'Politiker nicht endlich ein neues Gesetz verabschieden'. Nun weiß ich, wie anstrengend und aufwendig der ganze Prozess ist. Besonders gut hat mir gefallen, dass die meisten Teilnehmer aufgeschlossen und redefreudig waren, sodass ich mich mit vielen Jugendlichen über die verschiedensten Themen ausgetauscht und diskutiert habe. So habe ich nicht nur viele neue Standpunkte kennengelernt, sondern habe auch eigene Standpunkte überdacht. Insgesamt hat der Jugend-Landtag meine Erwartungen weitaus übertroffen“, fasst Amelie Hüner ihre Erfahrungen zusammen.
Auch Susanne Schneider zeigte sich begeistert von der engagierten Mitarbeit ihrer „Vertretung“: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ernsthaft und kontrovers diskutiert, da war fast kein Unterschied zu unseren Sitzungen erkennbar. Es freut mich riesig, dass sich viele Jugendliche engagiert und kenntnisreich mit Themen auseinandersetzen und Politik machen wollen.“ 
Schneider nimmt ihren Abgeordnetensitz nun wieder selbst ein, wenn der Landtag NRW zu seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause zusammenkommt.

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