Feier zum internationalen Frauentag am 8. März in der Schwankhalle
Jusos feiern Frauenrechte

Foto ©  Jusos Unna -  Die Jusos versammelten Genoss*innen und interessierte Bürger*innen an diesem Abend um sich, um gemeinsam über Frauen(rechte) zu sprechen
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  • hochgeladen von Jürgen Thoms

Schwankhalle im Zentrum für Information und Bildung Unna - Freitag, 08. März 2019 ab 19:00 Uhr

Jusos feiern Frauenrechte

Am 8. März war der jährlich stattfindende internationale Frauentag. Die Jungsozialist*innen aus Unna engagieren sich dafür, dass Frauen und Männer gleichberechtigt an der Gesellschaft teilnehmen. Den vergangenen Freitag nahmen sie zum Anlass, um gemeinsam mit interessierten Bürger*innen zu feiern.

Für Frauenrechte zu kämpfen

„Ich bin es leid, für Frauenrechte zu kämpfen“, erklärte Phillip Kolar, Jusos-Vorsitzender in Unna „ich will, dass wir endlich eine gleichberechtigte Gesellschaft haben.“ Dafür setzen er und die Jusos sich regelmäßig ein. Erst im Sommer organisierten sie eine Podiumsdiskussion zum Thema „Was Frauen können? Was Frauen können!“

Veränderung der Geschlechterquote

Bei den letzten Parteitag auf Kreis- und Stadtebene brachten sie einen im Vorfeld stark umstrittenen Antrag durch. Sie fordern eine Veränderung der Geschlechterquote, die derzeit in der Partei bei 40 zu 60 Prozent liegt. Diese Quote gibt zwar nicht vor, dass 40 und nicht 60 Prozent Frauen in Gremien sitzen - die Realität zeigt aber, dass in der Politik parteiübergreifend kaum mehr Frauen in Spitzenpositionen gelangen.

Gerechte Quote von 50 Prozent

Die Jusos fordern eine gerechte Quote von 50 Prozent. „Denn wer die Gesellschaft vertreten will, muss sie auch abbilden“, gibt Marie Welter von den Jusos zu bedenken. In Deutschland und weltweit gibt es 50 Prozent Frauen. Am Freitag ließen die Jusos in einer gemütlichen Runde den Frauentag ausklingen und erinnerten daran, was Politiker*innen gemeinsam mit der Gesellschaft noch umsetzen müssen.

100 Jahre Frauenwahlrecht

ist eine dieser großen Errungenschaften, die derzeit laut gefeiert werden. In Impulsvorträgen machten Simone Weiß, führende Genossin aus Dortmund, und Bernd Dreisbusch, Gewerkschaftssekretär bei verdi, klar, was noch angegangen werden müsse: gleicher Lohn für gleiche Arbeit, angemessene Wertschätzung und Bezahlung im Care-Bereich, Streichung von Paragraph 219a StGB, und Vieles mehr.

Link zur Podiumsdiskussion zum Thema
„Was Frauen können? Was Frauen können!“

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