Unna: Modernes Wohnen und Arbeiten in der City
So soll „Viktoria“ bald aussehen

Querschnitt Nachbarschaftsstraße. Symbolfotos & Zeichnungen: Gasteiger Architekten Partnerschaft / Büro Stoll Scharnhauser
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Auf den rund 56.000 Quadratmetern des ehemaligen Fabrik-Areals, zwischen Hammer- und Viktoriastraße, soll ein neues Stadtquartier entstehen, mit Anbindung an die bestehende Fußgängerzone der City.  
Bis zu 260 Wohnungen sollen gebaut werden. Es entstehen Eigenheime, Eigentums- und Mietwohnungen. Ein Fünftel, vielleicht sogar ein Viertel, sei für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen.
Dies sind die Pläne, die von der Eigentümerin „Viktoria-Grundstücks GmbH & Co. KG“ der Stadtverwaltung vorgelegt wurden.

Symbolfotos & Zeichnungen: Gasteiger Architekten Partnerschaft / Büro Stoll Scharnhauser
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„Diese Fläche ist schon eine Wunde mitten im Herzen der Stadt. Aber sie ist auch eine Chance zu zeigen, was hier möglich ist“, erklärt Unnas Erster Beigeordneter Jens Toschläger.

Neue Nutzung

Symbolfotos & Zeichnungen: Gasteiger Architekten Partnerschaft / Büro Stoll Scharnhauser
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Die geplanten Büro- und Gewerbebauten, rund um das Wohnquartier, sollen reichlich Platz für beispielsweise Dienstleistungen, Produktion und Bildungsangebote bieten; auch soziale Dienste könnten sich dort ansiedeln.

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Der Wohnraum soll rund um eine grüne Bummelzone aufgelockert wirken: „Wir wollen ein Quartier für alle Altersgruppen, alles barrierefrei“, sagt Karin Rose,
Geschäftsführerin der Viktoria-Grundstücks GmbH & Co. KG.
Die Barrierefreiheit gelte nicht nur für ältere Menschen, sondern auch für Menschen mit Handicap. Gerade bei denen fehle, so zeigen die Daten von Kreis und Kreisstadt, ein Wohnungsangebot.

Symbolfotos & Zeichnungen: Gasteiger Architekten Parnerschaft / Büro Stoll Scharnhauser
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Eine Kindertagesstätte und eine Pflegestation wünschen sich die Investoren dazu: „Wir freuen uns da auf Partner. Die ersten Gespräche haben wir geführt.“

Autofrei

Moderne Zukunftsvisionen seien im neuen Quartier angedacht. Der Kern soll autofrei sein, Garagen und Parkplätze  fußläufig erreichbar. Eine Mobilstation mit Car- & Bikesharing und Lastenrädern könnten Alternativen zum eigenen PKW bieten.

Bahnhofsnähe

Und eine direkte Anbindung zum nahen Bahnhof haben die Planer schon als Wunsch eingezeichnet: Eine Unterführung  zu den Bahngleisen soll entstehen. Dazu seien schon Vorgespräche mit dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen und der Deutschen Bahn geführt worden.

Dachbegrünung

Bei der Begrünung und der Energieversorgung werde zudem Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Modernste Techniken und Konzepte sollen hier zum Einsatz kommen.
„Wieviel davon realisiert werden kann, das müsse jetzt detailliert von Gutachten und Fachplanern ermittelt werden“, so die Geschäftsführerin. 

Altlasten

Altlastensanierung gehöre auch ins Konzept: Dass sie da ernst machen, haben die Besitzer schon beim Abbruch der alten Pflugfabrik an der Viktoriastraße bewiesen. Die dort seit Jahrzehnten schlummernden Gifte wurden komplett entsorgt.

Wie geht es weiter?

Nach dem Aufstellungsbeschluss sollen Detailfragen nun zügig geklärt werden.
Nicht nur die Verwaltung, auch die Nachbarschaft und vor allem die Öffentlichkeit werde bei allen weiteren Schritten beteiligt, verspricht Karin Rose: „Wir wollen transparent kommunizieren und aktiv informieren“.

Autor:

Anja Jungvogel aus Hagen

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