Stadtspiegel berichtet abwertend vom Friedensgebet

"Viel Polizei, eine Hand voll Rechter und Beten, dass es aufhören mag." Mit diesem Satz leitet der Stadtspiegel seinen Bericht über die Aktion für Toleranz und das Friedensgebet, organisiert von der Katharinengemeinde, anlässlich der Demonstration der rassistischen Partei "Die Rechte" am letzten Freitag in Unna ein.

Ohne die Initiatoren der friedlichen Aktion, die von vielen Unnaer Gruppen unterstützt wurde, zu Wort kommen zu lassen, zitiert der Autor des Berichtes lediglich eine kritische Stimme zum Friedensgebet. Ohne sich über organisatorischen und rechtlichen die Hintergründe z.B. der Anmeldung einer Gegendemonstration zu informieren, wird der Eindruck erzeugt, dass die Teilnehmer des Friedensgebetes eine Gelegenheit des Protestes vertan hätten.

Damit erweist der Stadtspiegel dem Engagement des Runden Tisches gegen Gewalt und Rassismus in Unna einen Bärendienst. Der Einsatz der Akteure des Runden Tisches zielt auf friedliche Aktionsformen, die sich immer weiter entwickeln und verbessern sollen. Wenn eine möglichst breite gesellschaftliche Unterstützung erreicht werden soll, müssen verschiedene Formen ausprobiert werden.

Der Bericht im Stadtspiegel vom 24. Juli 2013 unter dem Titel "Stiller Protest gegen Nazi-Demo" ist ein Beispiel dafür, wie nachlässige und einseitige Berichterstattung zu einem verzerrten und verfälschten Bild in der Öffentlichkeit führt. Die Redaktion des Stadtspiegels sollte einen zweiten Anlauf nehmen.

Autor:

Klaus Koppenberg aus Unna

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