A1: Autobahn Westfalen informierte Anwohner zum Lärmschutz
Liedbachbrücke: Sechs Jahre Baulärm

Die 1961 erbaute Liedbachbrücke ist in die Jahre gekommen. Ein Ersatz muss her. Die Bauzeit beträgt rund sechs Jahre. Welche Lärmschutz-Vorkehrungen "Autobahn Westfalen" dafür treffen will, sollte bei einem friedlichen Bürgergespräch jetzt näher erläutert werden. Foto: Christopher Köster
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  • Die 1961 erbaute Liedbachbrücke ist in die Jahre gekommen. Ein Ersatz muss her. Die Bauzeit beträgt rund sechs Jahre. Welche Lärmschutz-Vorkehrungen "Autobahn Westfalen" dafür treffen will, sollte bei einem friedlichen Bürgergespräch jetzt näher erläutert werden. Foto: Christopher Köster
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Das Gespräch zwischen den "Autobahn Westfalen"-Verantwortlichen und den Bürgern, die in der Nähe der Baustelle an der Liedbachbrücke wohnen, war längst fällig. Vorrangig ging es um das Thema Bauzeit und Lärm.
Hierzu waren, neben dem Projektleiter Gerhard Buddenkotte und der Projektingenieurin Maren Cosmann, auch Vertreter der Baufirma Amand aus Ratingen und ein Schall- und Erschütterungsexperte der Firma Peutz aus Dortmund vor Ort.
Die Fachleute klärten über den Bauverlauf und die Lärmschutzmaßnahmen auf, die an der neuen Liedbachtalbrücke getroffen werden. Es ging aber auch um den Lärm, der während der etwa sechsjährigen Bauzeit zu erwarten ist. Wichtig war den Anwohner hierbei, dass die Baufirma die Vorgaben der Baulärmvorschriften beachten wird. Heißt im Klartext: dass sie montags bis freitags nur tagsüber tätig sein wird.

Interessierte Anwohner aus der Massener Heide kamen zur Infoveranstaltung. Foto: Christopher Köster/Autobahn Westfalen
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Zudem erklärten die Verantwortlichen von "Autobahn Westfalen", welche Lärmschutzmaßnahmen sie für die Bauzeit bereitstellen werden und welche Ersatz- und Entschädigungsmöglichkeiten es für die Bürger vor Ort bei zu hohen und lang anhaltenden Baulärmüberschreitungen geben kann: Temporäre Lärmschutzwände sollen aufgebaut werden und die anliegenden Wohnhäuser sollen mit Schalldämmfenster ausgestattet werden.
Die Autobahn Westfalen bietet zudem eine regelmäßige Bürgersprechstunde an, um mit den Anwohner*Innen im ständigen Informationsaustausch zu bleiben. Dafür wurde extra ein Info-Mobil angeschafft ,das regelmäßig vor Ort sein wird.

Hintergrund

"Autobahn Westfalen" baut ab Dezember die in die Jahre gekommene Liedbachtalbrücke (Baujahr 1961) auf der A1 direkt südlich des Autobahnkreuzes Dortmund/Unna neu. 
Die neue, 300 Meter lange und aus zwei Teilbauwerken bestehende Liedbachtalbrücke, wird bei laufendem Verkehr zunächst neben der alten Brücke („in Seitenlage“) in vier Abschnitten gebaut.
Zuerst wird das östliche Teilbauwerk der neuen Brücke für die spätere Fahrbahn in Richtung Bremen direkt neben der alten Brücke auf provisorischen Pfeilern errichtet. Anschließend wird der Verkehr auf das neue Brückenteilbauwerk gelegt und die alte Liedbachtalbrücke abgebrochen. Anschließend erfolgt der Neubau des westlichen Brückenbauwerks für die spätere Fahrbahn in Richtung Köln.
Wenn dieses steht, wird das östliche Teilbauwerk mit der Fahrbahn in Richtung Bremen quer auf seine endgültigen Pfeiler direkt neben das westliche Teilbauwerk geschoben. Alle Informationen zum Ersatzneubau der Liedbachtalbrücke unter: www.autobahn.de/westfalen/projekte/detail/ersatzneubau-der-liedbachtalbruecke#uebersicht.

Die 1961 erbaute Liedbachbrücke ist in die Jahre gekommen. Ein Ersatz muss her. Die Bauzeit beträgt rund sechs Jahre. Welche Lärmschutz-Vorkehrungen "Autobahn Westfalen" dafür treffen will, sollte bei einem friedlichen Bürgergespräch jetzt näher erläutert werden. Foto: Christopher Köster
Interessierte Anwohner aus der Massener Heide kamen zur Infoveranstaltung. Foto: Christopher Köster/Autobahn Westfalen
Autor:

Anja Jungvogel aus Hagen

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