Bike-Sharing / Fahrradverleih
Bike-Sharing: Ein System der Zukunft?

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Wer in großen Städten unterwegs ist, leiht sich heutzutage immer häufiger Fahrräder aus. Ersten Studien zufolge wird dieser Trend in den nächsten Jahren sogar noch zunehmen. Hierbei müssen sich europäische Anbieter in erster Linie auf Konkurrenz aus Fernost einstellen.

Asien vs. Europa: Ein starker Konkurrenkampf

Das dynamisch ansteigende Wachstum des Bike-Sharing-Konzepts hat das Interesse asiatischer und europäischer Anbieter geweckt. Immer häufiger muss sich die europäische Konkurrenz auf eigenen Heimatmärkten gegenüber global aktiven Wettbewerbern behaupten. Dienstleister möchten den attraktiven Zukunftsmarkt noch weiter festigen. Ob Nextbike oder MietOn.de – Projekte wie dieser Fahrradverleih in Dresden folgen dem Trend der Zeit.

Ziele innerhalb von Großstädten schnell erreichen

Die Vorzüge des Bike-Sharings liegen in Städten wie Berlin, Dresden oder München auf der Hand. Das günstige und umweltfreundliche Konzept ist bestens darauf ausgelegt, kurze innerstädtische Distanzen schnell zu erreichen. Mit mehr als zwei, 1,7 Millionen sowie knapp 900.000 bereitgestellten Fahrrädern nehmen Peking, Shanghai und Shenzhen zwar im weltweiten Vergleich Spitzenpositionen ein. Doch daran schließen sich europäische Metropolen wie London, Paris sowie Berlin mit 18.000, 15.000 sowie 14.000 verfügbaren Bikes an.

Die wichtigsten Vorteile im Überblick

Hintergrund dieser hohen Nachfrage ist das Interesse an günstiger Mobilität. Deshalb investierten private Anbieter in der Vergangenheit mehr als drei Milliarden US-Dollar, um weltweit zu expandieren. Dabei sind es auch europaweit insbesondere asiatische Marktführer, die von freien Standorten aus unabhängige Konzepte verfolgen. Lokale Marken müssen sich einem harten Konkurrenzkampf stellen.

Es liegt auf der Hand, dass der Bike-Sharing-Markt von dem global ansteigenden Umweltbewusstsein sowie der Tendenz zur Sharing Economy profitiert. Deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, lieber in Mobilität als Serviceleistung als in den Besitz eines Fortbewegungsmittels zu investieren. Fahrradfahren ist im Vergleich zu Taxis, Pkws oder Mitfahrgelegenheiten deutlich günstiger und flexibler. Im Gegensatz zu öffentlichen Transportsystemen bedienen Fahrräder nicht nur festgelegte Routen. Da die Inanspruchnahme eines gemieteten Fahrrads außerdem gut mit anderen Verkehrsmitteln kombiniert werden kann, ist Bike-Sharing zweifelsohne ein boomender Markt.

Anbieter im Porträt

Die Auswahl an Anbietern reicht von MietOn mit Sitz in Dresden bis hin zu Dienstleistern wie Nextbike. Dieser Bike-Sharing-Service setzt auf ein komplett automatisiertes Verleihsystem. Wer sich des weltweit nutzbaren Systems bedienen möchte, muss die am Fahrrad befindlichen Zahlenschlösser bedienen. Im Vorfeld wird den Kunden in der App oder per SMS ein Code vermittelt, der die Zweiräder freischaltet. Eine Zahlung ist via Kreditkarte oder Lastschriftverfahren möglich.

Die Besonderheit des Anbieters LimeBike ist es, im Raum Berlin sogar Elektrofahrräder bereitzustellen. Mit diesem Trend möchte der Dienstleister ebenfalls dem Vorhaben nach einer verringerten Umweltbelastung in Großstädten Rechnung tragen. Die Anmeldung funktioniert in ähnlicher Weise wie bei anderen Anbietern. Während normale Leihfahrräder von LimeBike mit einem Euro für jede halbe Stunde berechnet werden, ist die Gebühr mit 1,15 Euro je 30 Minuten für Elektrofahrräder etwas höher. Doch dafür steigert sich ebenfalls der Fahrkomfort.

Autor:

Frank Obendorfer aus Unna

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