Die Pausen sind das Schönste an der Schule

30 Schüler zählt die Klasse 1a der Falkschule in Unna. Spielerisch werden die 20 Mädchen und 10 Jungen an die Buchstaben herangeführt.
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Unna/Holzwickede. Ganz schön aufregend fand Leander die ersten Tage in der Klasse 1a der Falkschule in Unna. Aber nach vier Unterrichtstagen weiß er, was er am Besten findet: die Pausen. Dann kann er nämlich mit seinen Freunden spielen.

Ums Spielen geht es in den ersten Schulwochen. „Die Kinder sollen erst einmal ihre neue Umgebung, die Mitschüler und natürlich auch die Lehrer kennen lernen“, erklärt Klassenlehrerin Gabriela Weinkopf (51). Viel Singen und Bewegungsspiele stehen auf dem Stundenplan der beiden Einser-Klassen mit insgesamt 58 neuen Schülern. In Unna sind es insgesamt 490 Erstklässler in diesem Jahr.

„Zunächst müssen wir Lehrer die unterschiedlichen Einstiegsvoraussetzungen der Kinder erkennen“, sagt Gabriela Weinkopf. Es ist ihre zweite Klasse an der Falkschule, vorher unterrichtete sie 18 Jahre an der Aloysiusschule in Holzwickede. „Im Vergleich zu früher brauchen die Kinder heute mehr Bewegung. Das konzentrierte Arbeiten müssen sie lernen.“

Die Kinder sitzen im Kreis, in der Mitte steht eine Kiste mit Gegenständen. Fiona nimmt sein Jojo heraus und hält es hoch. „Welche Wörter kennt ihr, die auch mit einem J anfangen?“, fragt die Lehrerin, und die Kinder antworten spontan.

Konstant ist die Zahl der Erstklässler in Holzwickede, wo ersten Schultag 139 Schulanfänger mit gefüllten Schultüten einen Lebensabschnitt begannen. Nach den Gottesdiensten zogen sie in ihre Schulen ein. In der Dudenrothschule starteten 44, die Aloysiusschule begrüßte 43, die Nordschule 31 I-Dötze. Für 24 Erstklässler, drei wurden kurzfristig angemeldet, ist die Paul-Gerhardt-Grundschule der Lernort für die kommenden vier Jahre.

Eine separate Einschulungsklasse hat die Paul-Gerhardt-Grundschule nicht, die Schulstarter verteilen sich auf drei bestehende Klassen, Bären, Löwen, Tiger genannt. Damit trägt die Grundschule in Hengsen der Tatsache Rechnung, dass die Kinder sehr unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen. Je nach Fähigkeiten werden sie auch mit Zweitklässlern unterrichtet und durchlaufen in zwei Altersjahren bis zu drei Schuljahre. Lehrerin Kerstin Wille sieht als Vorteil: „Die Kinder lernen alle anderen Schulklassen schneller kennen.“ Entgegen dem allgemeinen Trend konnte Schuleiter Magnus Krämer mehr Schüler als im Vorjahr begrüßen.

„Jeder Neubeginn ist spannend, auch für uns Lehrer“, sagt Lehrerin Petra Müller. „Anfangs haben erstmal mit Buchstaben gespielt und neue Wörter gebildet. Was in der Schultüte ist, wird gemalt und gebastelt.“
Für die kommenden Jahre rechnet die Gemeinde Holzwickede mit „schleichendem Rückgang der Schülerzahlen“, erklärt Antje König-Krämer von der Schulverwaltung.

Autor:

Jörg Stengl aus Unna

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