Menschen jetzt näher an Hilfe - Umzug der NettWerker" der Diakonie

„NettWerker“-Leiterin Martina Fuchs (l.) und Mitarbeiter Gordon Brumberg freuen sich über einen schnellen und professionellen Umzug
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Die Leiterin der „NettWerker“ von der Diakonie Ruhr-Hellweg, Martina Fuchs,  ist mit ihrem Team in der letzten Woche vom Hellweg in die Nicolaistraße gezogen, befindet sich jetzt unter einem Dach mit dem Reisedienst der Diakonie. Für die Menschen in Unna und die „NettWerker“, die Menschen bei Bedarf im Haushalt helfen, hat der Ortswechsel viele Vorteile.

Die Umzüge der Diakonie-Angebote sind wegen des gewachsenen Raumbedarfs des Evangelischen Kirchenkreises in der Mozartstraße notwendig geworden. Auch andere Bereiche der Diakonie in Unna sind umgezogen. Das Ambulant Betreute Wohnen ist nun am Hellweg 31-33 zu finden. Dort gibt es bereits andere diakonische Angebote, zum Beispiel die Geschäftsstelle der Kaufnett-Sozialkaufhäuser und den Bereich Vormundschaften.

Nach einem sehr schnellen und professionellen Umzug sind die sind die „NettWerker“ nun direkt in der Innenstadt nahe der Fußgängerzone für alle gut erreichbar. „Die zentrale Lage ist für alle, die unsere haushaltsnahen Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchten, wirklich super.“ so Martina Fuchs. Für die Arbeit der „NettWerker“ gibt es einen weiteren Gewinn: „Wir sind hier in guter Nachbarschaft“, bemerkt Martina Fuchs, „die Stadtkirche ist direkt nebenan, außerdem ein Gemeindehaus. Das freut uns als Diakonie natürlich.“

Die „NettWerker“ arbeiten fortan unter einem Dach mit dem Reisedienst der Diakonie, der ebenfalls in die Nicolaistraße gezogen ist, zuvor in der Mozartstraße ansässig war. Die Kooperation auf dem „ganz kurzen Dienstweg“ sei vor allem für die Kunden ein Vorteil, die den Fahrdienst zum Bus, Zug oder zum Flug in Anspruch nehmen, wie Fuchs betont.

Die „NettWerker“ mit ihren mehr als 450 Kunden im Bereich der Diakonie Ruhr-Hellweg sind auf Betreuung und Hauswirtschaft spezialisiert. Sie nehmen Menschen Arbeiten ab, die schwer fallen, wie zum Beispiel das Putzen oder Betten machen; die „guten Geister“ leisten Hilfe beim Zubereiten von Mahlzeiten oder erledigen den Einkauf, sie begleitet Menschen zum Arzt oder zu Behörden. Ziel ist es, dass Menschen in ihrer gewohnten Umgebung selbständig bleiben. Bei Verreisenden leeren die Mitarbeitenden den Briefkasten oder gießen Blumen.

Das Angebot der Diakonie richtet sich auch an Menschen mit Demenz und deren Angehörige: die Mitarbeitenden gehen mit ihren Kunden spazieren, lesen vor, schauen Fotos von früher an und unterstützen bei der Teilhabe am sozialen Leben, zum Beispiel, indem sie Menschen zu öffentlichen Veranstaltungen begleiten.

Wenn Eltern erkranken, übernehmen die „NettWerker“, finanziert durch die Krankenkassen, die Kinderbetreuung.
Auch in der Mobilität unterstützt das Team: Es bietet Fahrdienste zu Ärzten, zur Verwandtschaft oder für Friedhofsbesuche an. Das alles mit einem entsprechenden Auto, das Platz für Rollstühle bietet und einem qualifizierten Fahrer mit Personenbeförderungsschein.

In Unna und Umgebung wird die unbürokratische Unterstützung des Teams schon lange geschätzt. „Wir sind in sehr guten Händen“, erzählt Helga Werth. Die 83-Jährige nimmt die Hilfe der „NettWerker“ etwa einmal pro Woche in Anspruch. Nötig ist dies, weil Helga Werths Mann Wilhelm zu einhundert Prozent schwerbehindert ist aufgrund einer neurologischen Erkrankung nicht mehr laufen kann. Die viele Arbeit in Haus und Garten und das Kümmern um ihren Mann fällt der alten Dame zunehmend schwer, ist für sie allein nicht mehr leistbar.

Zu den „NettWerkern“ kam Werth über die Empfehlung einer Freundin. „Deren Mann sitzt seit 50 Jahren im Rollstuhl, und sie hat mir die Diakonie sehr ans Herz gelegt“, so Werth. Helga Werth machte einen Termin bei Martina Fuchs und den „NettWerkern“.
Was dann kam, lässt die Seniorin noch immer lächeln: „Ich bin dort so herzlich und nett empfangen worden und vor allem hat man mir schnell die richtige Hilfe angeboten, sofort den Antrag bei der Pflegekasse angefordert“, erinnert sie sich.

Jetzt kommt etwa einmal die Woche Unterstützung: Es wird geputzt, und ein Gärtner kümmert sich um die Pflege rund ums Haus der Werths in Fröndenberg-Altendorf.
Doch nicht nur, dass die Arbeiten nun erledigt werden, hilft Helga Werth ungemein, sie schätzt auch das wie: „Wir sind in sehr guten Händen, das sind ganz tolle Menschen, die zu uns kommen“, und lachend fügt sie hinzu: „Das sind spitzenmäßige Leute, ich bin ganz von der Rolle.“

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