WM-Aus: Franzi Koch bricht sich das Sprunggelenk / EM Bronze für Charlotte Becker

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Hier hatte Franziska Koch noch Grund zum Lachen. Nun muss die RSV-Sportlerin erst einmal die Verletzung und das WM-Aus verdauen. (Foto: RSV Unna)
Unna: Unna |

Zuletzt fuhr sie mit dem Team und im Einzelwettbewerb der Europameisterschaften im Mountainbike (MTB) auf Platz vier. Jetzt sollte die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften im MTB (Schweiz) und auf der Straße (Österreich) starten. Dazu kommt es nicht mehr: Franziska Koch vom RSV Unna hat sich das Sprunggelenk gebrochen.

Bevor es ins Trainingslager gehen sollte, nutzte sie ihre Regenerationsphase um in Haltern auf der Mountainbike-Strecke gemeinsam mit dem WDR Aufnahmen für ein Portrait zu machen.„Wir hatten schon viele Sequenzen eingespielt und waren zufrieden. Am Ende sollte dann noch ein Sprung für die Vielseitigkeit dieser Disziplin eingespielt werden. Beim Sprung bin ich dann mit einem Fuß aus dem Pedal gekommen. Bei der Landung habe ich versucht dies mit dem Fuß abzufangen. Dabei habe ich ihn mir verdreht“, so Franzi Koch niedergeschmettert am Krankenbett.
Sprunggelenk und Schienbein brachen bei dieser enormen Belastung. Sie wurde bereits am Folgetag operiert. „Ich muss jetzt zwei Wochen einen Gips tragen und nach sechs Wochen werden dann die Schrauben entfernt. Ich hoffe danach wird alles wie vorher. Diese Saison ist damit für mich beendet“, so das nüchterne Fazit von Koch. Hans Kuhn, Vorsitzender des RSV Unna, erfuhr im Urlaub von dem Unglück. „Ich bin fassungslos. Das tut mir unheimlich leid für Franzi, die sich für die WM-Teilnahmen noch so viel vorgenommen hatte. Der gesamte Verein drückt ihr die Daumen für eine vollständige Genesung.“
Für Franzi Koch wird es wohl erst im kommenden Jahr weiter gehen. Dann startet sie in der Frauenklasse und wird sich mehr der Straße widmen. 

Gut lief es dagegen für Charlotte Becker vom RSV Unna bei den Europameisterschaften. Im Bahn-Vierer verbesserte sie das Team in allen drei Läufen und stellte dabei zweimal einen neuen deutschen Rekord auf. Im kleinen Finale hatte Polen nicht den Hauch einer Chance gegen das deutsche Quintett. Das Team sicherte sich Bronze. „Wir sind alle happy. Das waren zwei super Tage für uns“, so Charlotte Becker nach dem Rennen.
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