Stadtwerke Velbert unterstützen das kulturelle Kleinod
Am Sonntag ist Büchermarkt in Langenberg

Im "Dante-Zimmer" des Antiquariates "Im Honnes" ließ sich Bert Gruber von den Stadtwerken Velbert die bibliophilen Kostbarkeiten rund um den italienischen Dichter Dante Alighieri zeigen.
  • Im "Dante-Zimmer" des Antiquariates "Im Honnes" ließ sich Bert Gruber von den Stadtwerken Velbert die bibliophilen Kostbarkeiten rund um den italienischen Dichter Dante Alighieri zeigen.
  • Foto: Ulrich Bangert
  • hochgeladen von Maren Menke

„Wir freuen uns, eine so tolle Veranstaltung unterstützen zu können“, sagt Bert Gruber, Marketing- und Vertriebsleiter der Stadtwerke Velbert.

]„Wir danken den Stadtwerken sehr für die Unterstützung. Ohne derartiges Engagement ist der Erhalt der Bücherstadt und die Durchführung der Büchermärkte nicht möglich“, so Isolde Marx.
Die Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Bücherstadt Langenberg hatte Bert Gruber im Antiquariat „Im Honnes“ zu Besuch - quasi das Herz der Bücherstadt. Dort finden Besucher allgemein touristische Informationen zu Langenberg, Velbert, dem Bergischen Land und natürlich jede Menge Bücher. Das rund 400 Jahre alte Fachwerkhaus mitten in der Altstadt beherbergt neben ganz gewöhnlicher Massenware auch bibliophile Schätze, wie eine besondere Auswahl an Büchern des italienischen Dichters Dante Alighieri, die in einem Extrazimmer nur auf Voranmeldung und Begleitung zu besichtigen sind. Im Goethe-Zimmermuseum wird mit einem Sammelsurium von Accessoires und Souvenirs der deutsche Dichterfürst verehrt.

Nicht alle Kunden sind Literaturliebhaber

Nicht alle Kunden der Bücherstadt sind Literaturliebhaber, Isolde Marx kann kuriose Geschichten berichten. So kam eine Kundin, die suchte Bücher zur Dekoration eines Modeladens. Ähnlich war es bei einem Rechtsanwalt: „Der wollte 20 Meter intelligente Literatur haben, um seine Kanzlei auszustaffieren, damit die Mandanten ihn für besonders belesen halten.“ Einer anderen Frau waren die Inhalte ganz egal: „Die suchte nur blaue und rosafarbene Buchrücken, damit die zum Farbkonzept der Wohnung passten.“

Zwei Sorten Bücher findet man beim Büchermarkt vergeblich: Pornos und Bücher aus der Zeit zwischen 1933 und 1945. Morgen am Sonntag, 8. September, wird Langenberg wieder zum Mekka der Freunde des gedruckten Buches, wenn von 11 bis 18 Uhr am Froweinplatz und den angrenzenden Straßen der beliebte Langenberger Büchermarkt stattfindet. Isolde Marx erwartet 23 Händler von den Niederlanden bis zum Sauerland, die neben antiquarischen Büchern ebenfalls Grafiken, Stiche und andere Dinge rund ums Papier ausstellen. Die Vorsitzende des Fördervereins macht auf den ehrenamtlichen Einsatz ihrer Mitglieder aufmerksam: „Wir betreuen die teilnehmenden Antiquare und sind für alle Besucher- und Gästefragen da, bis hin zur Vermittlung von Unterkünften“, so Isolde Marx, die auf einigermaßen gutes Wetter hofft, damit viele Menschen den Büchermarkt und die bestehenden Antiquariate in der Langenberger Altstadt besuchen.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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