Ehrenamtliches Engagement wird mit Preis in Höhe von 5000 Euro belohnt
Stadt vergibt „Heimatpreis“!

Preisvergabe: Bürgermeister Dirk Lukrafka (links) übergab den "Heimat-Preis" der Stadt Velbert an Ilka Nofz, Vorsitzende Tierschutzverein, Bärbel Riedel, Tierheimleitung, die Filmemacher Frank Jannusch und Elmar Zielke und Stefan Lindemann, Annette Haupt und Jose Almansa vom Kuhstalltheater (von links).
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  • Preisvergabe: Bürgermeister Dirk Lukrafka (links) übergab den "Heimat-Preis" der Stadt Velbert an Ilka Nofz, Vorsitzende Tierschutzverein, Bärbel Riedel, Tierheimleitung, die Filmemacher Frank Jannusch und Elmar Zielke und Stefan Lindemann, Annette Haupt und Jose Almansa vom Kuhstalltheater (von links).


  • Foto: Astrid von Lauff
  • hochgeladen von Astrid von Lauff

Im feierlichen Ambiente des Historischen Bürgerhauses Langenberg vergab Bürgermeister Dirk Lukrafka den „Heimat-Preis“ der Stadt Velbert. Bereits zum zweiten Mal verlieh die Stadt Velbert den „Heimat-Preis“ an Vereine oder Privatpersonen als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement.

In kleinerem Rahmen, doch nicht weniger festlich – so gestaltete sich die Vergabe des Heimatpreises an die diesjährigen Gewinner des Velberter Heimatpreises im kleinen Saal des Historischen Bürgerhauses Langenberg. Zu diesem Anlass gab es nicht nur strahlende Gesichter bei den Anwesenden, auch Bürgermeister Dirk Lukrafka ließ seiner Freude freien Lauf: „ Ich freue mich sehr heute den Velberter ’Heimat-Preis’ an Menschen übergeben zu können, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz unsere Stadt lebenswert machen“, so der Bürgermeister. „ ‚Heimat‘, ein Begriff, den man heute öfter auch in unseren Ministerien hört. Und auch für die Kommunen gewinnt er immer mehr an Bedeutung. Ein Blick in den Duden verriet mir, dass ‚Heimat‘ die Verbundenheit mit seinem Lebensmittelpunkt ausdrückt. Und genau das war daher für uns der Leitgedanke bei der Vergabe des Preises.“ Vereine, Institutionen oder Privatpersonen, die sich für und in ihrer Heimat Velbert engagieren und sie so zu etwas Einzigartigem machen, seien daher für die Prämierung in Frage gekommen. „Ein solches Engagement kann vielerlei Gestalt haben“, so Lukrafka weiter und bei insgesamt 19 Bewerbern sei die Entscheidung nicht leicht gefallen. Daher habe sich die Jury, bestehend aus den Vorsitzenden der Ratsfraktionen und dem Verwaltungsvorstand, für zwei erste Preise entschieden. Diesen teilen sich in diesem Jahr der Tierschutzverein Velbert-Heiligenhaus, der das Velberter Tierheim betreibt und das Kuhstall-Theater, das seit 30 Jahren unter dem Motto „Eltern spielen für Kinder“ ein Theaterstück aufführt. Lukrafka: „Die Sorge um die Vierbeiner verbindet viele Bürger mit unserem Tierheim. Sie engagieren sich in vielfältiger Form und kümmern sich um das Wohl der Tiere, gerade auch in schwierigen Zeiten. Das Kuhstalltheater steht seit Jahrzehnten für viel Herzblut und Leidenschaft. Eine tolle Gemeinschaft, die ganz viele Menschen unserer Stadt erreicht.“ Zur Unterstützung ihrer weiteren Arbeit durften sich die beiden Erstplatzierten daher jeweils über ein Preisgeld von 2000 Euro freuen. „Das Lachen in den Gesichtern unserer Zuschauer ist der Motor, der uns antreibt“, so Stefan Lindemann vom Kuhstalltheater. „Und auch, wenn wir unseren Auftritt in diesem Jahr kurz vor der Premiere absagen mussten, hoffen wir, dass es weitergeht. Diese Anerkennung in Form des Heimat-Preises macht uns sehr glücklich.“ Ebenso groß war die Freude bei den Vertreterinnen des Tierschutzvereins, Ilka Nofz und Bärbel Riedel. „Wir sind eine große Gemeinschaft und diese Auszeichnung geht an viele. Da sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter, Personen die Tiere aufnehmen oder abgeben, Handwerker die uns helfen. Wir sind mit vielen Menschen eng verbunden und gerade in diesen schwierigen Zeiten, in denen die Vermittlungszahlen zurückgehen, ist diese Unterstützung und die Anerkennung durch die Stadt Velbert, wichtiger denn je“, so die Dankesworte von Ilka Nofz.
Als drittes wurde die Dokumentation „Abgehängt, die Geschichte der Niederbergbahn“ ausgezeichnet. Sie wurde auf Youtube bereits fast 10.000 mal angeschaut. Die beiden Macher Elmar Zielke und Frank Jannusch erhielten hierfür 1.000 Euro. „Sie lassen Geschichte lebendig werden“, so der Bürgermeister. „Geschichtsverbundenheit zeichnet die Velberter aus. Die Niederbergbahn ist ein wichtiger Teil unserer Geschichte. Daher hat ihre Aufbereitung eine große Bedeutung für uns.“ Eine ebenso große Bedeutung hat die Honorierung ihrer Leistung für Elmar Zielke und Frank Jannusch. „So ein Film bedeutet viel Aktenrecherche und viel Lesearbeit. Neben diesem enormen Zeitaufwand ist die filmische Darstellung solcher historischen Themen sehr kostenintensiv“, so die beiden Filmemacher. „Heimat ist unser Stichwort. Diese Würdigung unserer Arbeit bedeutet uns sehr viel und man wird weiter von uns hören und sehen. Das Geld wird auf jeden Fall wieder investiert.“

Info:
Der „Heimat-Preis“ der Stadt Velbert wurde vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW gefördert.

Autor:

Astrid von Lauff aus Velbert-Langenberg

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