Nachwuchsrennfahrer Maximilian Bösing kämpft sich vor

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Auf eine erfolgreiche Saison, auf jeden Fall in der zweiten Hälfte, kann der elfjährige
Heiligenhauser Nachwuchsrennfahrer Maximilian Bösing zurückblicken. Er nahm an drei Kart-Rennserien teil und ging mit seinem circa 12 PS starken Bambinikart beim WAKC, beim ADAC-Kart-Cup und bei der Clubmeisterschaft des Kart-Club Kerpen (KCK) an den Start. 

"Wir, also Maximilian, seine Tante Ulla und ich, sind zu insgesamt 15 Veranstaltungen in ganz Deutschland unterwegs gewesen, natürlich immer mit dem Wohnmobil und dem Anhänger", so Maximilians Onkel Siggi Matthews, der seinen Neffen unterstützt und sponsert.

Nach einigen Trainings-Wochenenden auf der Haus- und Teststrecke - dem Erftlandring in Kerpen-Manheim - war Auftakt der Rennsaison: "Beim ersten Lauf, dem Westdeutschen ADAC-Kart-Cup (WAKC) in Kerpen, landete Maximilian im Mittelfeld", so Siggi Matthews. "Eine Woche später ging es zum Ostercup. Hier konnte mein Neffe jedoch nur das Training mitfahren und musste dann wegen einer Verletzung an der Hand pausieren." Anfang Mai ging es in Liedolsheim aber weiter, wo der zweite WAKC-Lauf stattfand. "Hier landete Maximilian im vorderen Mittelfeld." Es folgten der dritte Platz beim Frühlings-Cup in Kerpen und eine gute Platzierung im vorderen Mittelfeld beim dritten Lauf des WAKC auf dem Vogelsbergring in Wittgenborn.

Maximilian Bösing fuhr die die schnellste Rennrunde

Schließlich folgte eine Pechsträhne: "Beim Kart-Cup in Oschersleben lief es nicht ganz so gut, wir haben dort nicht das richtige Set-Up gefunden. Und auch in Harsewinkel musste Maximilian wieder unverrichteter Dinge abreisen. Schuld war eine Rippenprellung", erzählt Matthews. Beim Sommercup in Kerpen lief es wieder besser, mit einer Platzierung im vorderen Mittelfeld. Und im August ging es zum Odenwaldring nach Schaafheim. "Maximilian fuhr bereits im Zeittraining auf den vierten Rang und konnte sich bis zum zweiten Platz vorkämpfen", so der stolze Onkel. "Im zweiten Lauf wurde er Vierter und kam in der Tageswertung auf Platz 2, dabei fuhr er noch die schnellste Rennrunde. Es war ein äußerst spannendes und faires Rennen, jeder aus der Vierer-Spitzengruppe wäre in der Lage gewesen, das Rennen zu gewinnen, die Führung wechselte ständig."

Nun war wohl der „Knoten geplatzt“: Anfang September ging es nochmals nach Wittgenborn. Hier auf dem Vogelsbergring - Maxis Lieblingsstrecke - konnte der Elfjährige bei den beiden Rennläufen den zweiten und den vierten Platz herausfahren und belegte in der Tageswertung den 2. Platz, wiederum ein Platz auf dem Podium. "Eine Woche später waren wir in Kerpen zum Graf Berghe von Trips Memorial, einer sehr prestigeträchtigen Kartveranstaltung", so der Onkel des Nachwuchsrennfahrers. Dort belegte Maximilian im Zeittraining den dritten Platz. "Beim Start des ersten Rennens preschte er sofort nach vorne und kam aus der ersten Runde an der Spitze des Feldes zurück. Diese Spitzenposition verteidigte er bis ins Ziel und konnte sich dabei vom restlichen Feld sogar noch gut 1,2 Sekunden absetzen." Beim zweiten Lauf ging er von der Pole-Position ins Rennen und konnte diese Position bis in die vierte Runde hinein behaupten. "Durch eine kleine Unachtsamkeit konnten der Zweit- und der Drittplatzierte vorbeischlüpfen, aber
Maxi gab sich noch nicht geschlagen und kämpfte sich wieder bis auf die zweite Position vor." Zum dritten Durchlauf ging er von Startplatz 2 ins Rennen, hierbei wurde er Dritter.

Für den Bundesendlauf qualifiziert

Ende September konnte der Elfjährige in Wackersdorf zudem einen zweiten Platz in der Bambini-Klasse belegen. "Damit hat er sich für den Bundesendlauf qualifiziert", freut sich die gesamte Familie über den Erfolg. "Bei diesem Rennen treten aus allen vier Regionalserien die besten Fahrer gegeneinander an." Von Platz 22 aus startete der junge Heiligenhauser in das erste Rennen, zu seinem Bedauern konnte er dabei nicht sonderlich viele Plätze gut machen, er beendete den Lauf auf Platz 18. Umso besser lief es beim Finallauf: Von Position 18 kämpfte sich Maximilian Bösing an einem Großteil seiner Konkurrenten der Bambini-Klasse vorbei, so dass er einige schnelle Runden auf Rang 4 drehte. "Dann verbremste er sich leider einmal und fiel auf Platz 6 zurück", so Siggi Matthews. Dennoch: Ein tolles Ergebnis, mit dem der Nachwuchs-Rennfahrer und seine Unterstützer sehr zufrieden sind!

Damit schließt Maximilian Bösing seine Karriere in der Bamini-Klasse ab, im kommenden Jahr ist ein Start in der Junior-Klasse geplant. "Im August hat er bereits an zwei Tagen erfolgreich ein Junior-Kart getestet. Er wird vermutlich in der X30-Junior-Klasse antreten, mit circa 28 PS und somit 130 Stundenkilometer schnelle Fahrzeugen."

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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